DE292091C - - Google Patents

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DE292091C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L11/00Operation of points from the vehicle or by the passage of the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektrische Weichenstellvorrichtung, bei der ein mit der Weichenzunge in Verbindung stehender Umschalter im Steuerstromkreis von Relais liegt.
Die Erfindung besteht darin, daß die Relais über einen Schleifkontakt neben der Fahrleitung gespeist werden und die eine oder die andere Solenoidspule in den Weichenstellstromkreis einschalten. Das Schließen dieses Stromkreises geschieht mit Hilfe eines in der Fahrleitung isoliert angeordneten Kontaktstückes durch den darunter mit eingeschalteten Motoren hindurchfahrenden Wagen.
Die neue Anordnung bietet den Vorteil, daß mit der Weichenzunge weder eine dauernd unter Spannung stehende Magnetspule noch ein solcher Schalter verbunden ist, und daß infolgedessen bei den in der Erde anzuordnenden Teilen Isolationsschwierigkeiten vermieden werden. Ferner sind die Schalter nur mit einfachen Kontakten ausgerüstet, so daß eine dauernde Betriebssicherheit gewährleistet ist. Schließlich ist von erheblicher Wichtigkeit, daß durch Abklappen des Stromabnehmers kein zweimaliges Stellen der Weiche erfolgen kann.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung schematisch dargestellt.
α ist die Fahrleitung, b der daneben liegende Schleifkontakt und c der in der Fahrleitung angeordnete isolierte Kontakt, der über die Relaisspule d mit der Fahrleitung a verbunden ist. Die Relaisspule d steuert den Schalter e, dessen eine Klemme an der Oberleitung und dessen andere an den Kontakten f, g des Umschalters h liegt. Dieser besitzt zwei Relaisspulen i, k, die mit je einer Klemme an dem Schleifkontakt b und mit den freien Klemmen an den Kontakten m, η des von dem Weichengestänge 0 gesteuerten Umschalters liegen. Der Umschalter h besitzt ferner die Kontakte j>, q, die mit je einer Klemme der Weichenstellsolenoide r, s verbunden sind. Die freien Klemmen der Weichenstellsolenoide r, s sind ebenso wie der von dem Weichenstellgestänge 0 gesteuerte Umschalthebel u geerdet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Fährt ein Fahrzeug in der Pfeilrichtung auf die Weiche zu, so wird zuerst durch den Stromabnehmer der Schleifkontakt b aus der Fahrleitung unter Spannung gesetzt, und es fließt ein Strom über die Relaisspule k, den Kontakt η und den Hebel u zur Erde. Der Hebel des Umschalters h wird infolgedessen nach rechts gelegt.
Soll die Weiche umgestellt werden, so muß der Führer mit eingeschalteten Motoren unter dem isolierten Kontakt c hindurchfahren. Es fließt alsdann aus der Fahrleitung α durch die Spule d über den isolierten Kontakt c, den Stromabnehmer und die Motoren des Wagens ein Strom zur Erde, der den Schalter e schließt. Infolgedessen fließt ein zweiter Strom aus der Fahrleitung α über den Schalter β, Kontakte g, q und die Solenoidspule r zur Erde und stellt die Weiche um.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Weichenstellvorrichtung, bei der ein mit der Weichenzunge in Verbindung stehender Umschalter im Steuerstromkreis von Relais liegt, dadurch gekennzeichnet, daß -die Relais über einen Schleifkontakt neben der Fahrleitung gespeist werden und die eine oder die andere Solenoidspule in den Weichenstellstromkreis einschalten, der mit Hilfe eines in der Fahrleitung isoliert angeordneten Kontaktstückes geschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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