DE292014C - - Google Patents

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DE292014C
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shaft
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longitudinal axis
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/04Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing the main transmitting element, e.g. shaft, being substantially vertical

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 292014 KLASSE-65«. GRUPPE
HUGO MANDL in HAMBURG-UHLENHORST.
'Zusatz zum Patent 282058.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1914 ab. Längste Dauer: 24. November 1928.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Bootsmotorkupplung, bei welcher die Umsteuerung auf Vorwärts-, Rückwärts- und Leerlauf nicht durch einen besonderen Hebel oder eine be-■5 sondere Antriebsvorrichtung, sondern durch Drehung der Steuerpinne nach dem Patent 282058 erfolgt. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Konuskupplung geschieht bei der dort getroffenen Anordnung durch ein Zahnrad der Steuerpinne, welches in die Verzahnung eines schiefen Zahnrades eingreift, dessen Steigung dem Kupplungshub entspricht. Diese Anordnung wird in der Ausführung sehr schwer, und sie besitzt außerdem den Nachteil, daß die Bewegungsübertragungen nach der Propellerwelle nur mittels mehrerer Wellen erfolgen können.
Nach der vorliegenden Erfindung wird daher das Kupplungsstück unmittelbar zwischen den die Propellerwelle bewegenden Zahnrädern angeordnet. Die Auf- und Abwärtsbewegung des Kupplungsstücks wird durch ein Kniehebelgelenk, welches durch die Drehung der Steuerpinne bewegt wird, hervorgebracht.
Hierdurch wird die Übertragung der Bewegungen auf die Propellerwelle bedeutend einfacher und mit einer einzigen Welle möglich.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Anordnung der Bootsmotorkupplung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Anordnung, und
Fig. 2 eine Ansicht vom Kniehebelgelenk.
Die Steuerpinne 1 ist an ihrem Ende mit Gewinde 2 versehen, welches in ein als^Mutter ausgebildetes Gabelauge 3 eingreift. Die Gabel 4 mit dem Gabelauge 3 hat Verbindung mit dem an drei Punkten beweglichen Kniehebelgelenk 5 und 6.
Das Kniehebelgelenk ist einerseits an dem Ring 7 und anderseits an dem Gehäuse 8 befestigt. Sobald die Steuerpinne 1 gedreht wird, schraubt sich das Gewinde 2 derselben in dem Gewinde des Gabelauges 3 entsprechend der Drehrichtung vor- oder rückwärts und nimmt die Gabel 4 mit, welche in der Mitte des Kniehebelgelenks angreift. Hierdurch entsteht eine Auf- und Abwärtsbewegung der Welle 10. Ermöglicht wird die Bewegung dadurch, daß die unterbrochene Kurbelwelle 9 in einer im oberen Teil der Welle 10 angeordneten Ausbohrung gelagert und durch eine Nutenführung mit ihr verbunden ist.
Das Kugellager 11 hat den Zweck, bei der Auf- und Abwärtsbewegung die Reibung und den Druck aufzunehmen. Das unbewegliche Gehäuse 8 dient zur Lagerung und Führung
der drehenden Welle io. Im unteren Gehäuse 12 befindet sich die Kupplungsvorrichtung für den Vorwärts-, Rückwärts- und Leerlauf des Motors. Das Zahnrad 13 ist in einem doppelteiligen Lager 15 lose eingebaut und die Welle 10 geht durch beide Teile lose hindurch. Das Zahnrad 14 ist im unteren Teil des Gehäuses 12 gelagert, während das Zahnrad 16 auf der Welle 17, welche zur Aufnahme des Propellers bestimmt ist, fest aufgekeilt ist. Das Kupplungsstück 18 ist mit der Welle 10 fest verbunden und muß sich daher mit ihr stets drehen. In der oberen und unteren Fläche des Kupplungsstücks 18 sind je vier Stahlkugeln 19 angeordnet, die sich bei Bewegung der Steuerpinne 1 und daraus folgender Auf- oder Abwärtsbewegung des Kupplungsstücks 18 in die Ausbohrungen der Zahnräder 13 oder 14 einlegen.
Greift dabei das Kupplungsstück 18 in die obere Ausbohrung des Zahnrades 13, so erhält manVorwärtslauf; greift das Kupplungsstück 18 in die untere Hälfte der Ausbohrung des Zahnrades 14, so läuft der Propeller rückwärts, und hat das Kupplungsstück 18 Mittelstellung erreicht, so hat der Propeller Leerlauf.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Von einem ständig in gleicher Richtung umlaufenden Motor aus angetriebene Steuerschraube für Wasserfahrzeuge nach Patent 282058, dadurch gekennzeichnet, daß die um ihre Längsachse drehbare Steuerpinne (1) an ihrem hinteren Ende (2) mit Gewinde in ein als Mutter ausgebildetes Auge (3) einer Gabel hineinragt, deren Arme (4) je an dem Knickpunkt eines Kniehebelgelenks angreifen, dessen einer Hebel (5) an dem Motorgehäuse drehbar gelagert ist, während der andere Hebel (6) an einer mit der Kurbelwelle umlaufenden, in ihrer Längsachse verschiebbaren Welle (10) befestigt ist, die an ihrem unteren Ende das Kupplungsstück (18) für die Wenderäder (13, 14) der Schraubenwelle (17) trägt und mit ihrem oberen Ende an einem Fortsatz (9) der Kurbelwelle geführt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE292014C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2739560A (en) * 1951-04-11 1956-03-27 Scott Atwater Mfg Co Inc Reverse gear construction for outboard motor
US2887083A (en) * 1954-11-15 1959-05-19 Kiekhaefer Corp Outboard motor clutch control mechanism
US3556041A (en) * 1967-03-30 1971-01-19 Outboard Marine Corp Exhaust system for marine propulsion device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2739560A (en) * 1951-04-11 1956-03-27 Scott Atwater Mfg Co Inc Reverse gear construction for outboard motor
US2887083A (en) * 1954-11-15 1959-05-19 Kiekhaefer Corp Outboard motor clutch control mechanism
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