DE39367C - Einrichtung zum Betriebe der Schraubenwelle eines Schiffes mitttelst Gas- oder Petroleum-Kraftmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Betriebe der Schraubenwelle eines Schiffes mitttelst Gas- oder Petroleum-Kraftmaschine

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DE39367C
DE39367C DENDAT39367D DE39367DA DE39367C DE 39367 C DE39367 C DE 39367C DE NDAT39367 D DENDAT39367 D DE NDAT39367D DE 39367D A DE39367D A DE 39367DA DE 39367 C DE39367 C DE 39367C
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DE
Germany
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screw
ship
axis
gas
operating
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Application number
DENDAT39367D
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G. DAIMLER in Kannstatt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/08Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H21/213Levers or the like for controlling the engine or the transmission, e.g. single hand control levers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/30Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements characterised by use of clutches

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. ι ein verticaler Längenschnitt, in Fig. 2 ein Querschnitt und in Fig. 3 ein Grundrifs einer Gasmaschine für den Betrieb einer Schiffsschraube dargestellt; Fig. 4 zeigt Details der Spurpfanne q mit Andrehkurbel r1 und" Fig. 5 und 6 zeigen die Anordnung der Hochdruckbehälter Wp mit dem Niederdruckbehälter W1.
In diesen Zeichnungen ist A der Gas- oder Petroleummotor (nach dem D. R. P. No. 34926), welcher hier beispielsweise zur Verwendung gebracht ist. a, ist die auf der Motorachse, up die auf der Schraubenachse b festsitzende Kupplungshälfte. Die Schraubenachse b liegt in derselben Geraden wie die Maschinenachse und ist in ihrer Längsrichtung verschiebbar. Dieselbe trägt am hinteren Ende die Schraube d und an geeigneter Stelle die Frictionsscheibe c, beide fest mit der Welle b verbunden. Die Kupplungshälfte at dient mit dem erhöhten Rande als Antriebsscheibe beim Rückwärtsgang der Schraubenachse b.
Auf Welle b sitzt ferner fest ein Ring oder Ansatz if/ und lose ein Ring ini. Zwischen beiden Ringen befindet sich die Spiralfeder i/} welche so gespannt ist, dafs die Schraubenachse b sich immer von selbst gegen, den Motor bewegt- und die Kupplungshälften af α,ρ in leichte Berührung bringt.
Der Motor dreht die Maschinenachse stets mit gleicher Geschwindigkeit und immer in derselben Richtung. Zur Vorwärtsbewegung des Schiffes wird die Schraubenachse b durch Feder z, gegen den Motor geschoben, so dafs die Kupplungshälften a: α ρ einander berühren und die Schraubenbewegung einleiten; hiernach bewirkt der Schraubenschub die Anpressung derselben.
Zur Rückwärtsbewegung des Schiffes wird die Schraubenachse b zurückgeschoben, die Kupplungshälften at af/ also ausgelöst, wobei die seitlichen Zwischenfrictionsscheiben e, ef, mittelst der Hebel ftfp gegen die Scheiben at c gedrückt werden, und infolge dessen die Schraubenachse b in umgekehrter Richtung gedreht, das Schiff also zurückbewegt wird.
Die Winkelhebel f/fn, die ihren festen Drehpunkt in gt g/t haben,' übertragen durch Anstofs an die Nabe von c die Bewegung und den Schraubenzug auf die Scheiben et βρ, indem sie auf die Spurzapfen βρ/ e4 einen Druck ausüben.
Die Scheiben β/ ef/ drehen sich lose in den Lagern e5 und e6 und werden in ausgerücktem Zustande durch die Spiralfedern e7 und e8 aufser Berührung mit den Scheiben af c gehalten.
Die Hebel fifμ stehen mit der Schraubenachse b durch den auf einer losen Muffe um den Punkt h/p pendelnden Balancier ht hp in Verbindung, und ist auf diese Weise eine gleichmäfsige Ueberfragung des Schraubenschubes auf die Kupplungsflächen gesichert.
An Stelle der Frictionsscheiben af e, ep c können auch Winkelräder zur Anwendung gebracht werden.
Zur Vermeidung momentaner Selbsteinrückung der Kupplung at α ρ durch den Schrauben-
schub, also zur langsamen und beabsichtigten Einrückung, sowie zur Ausrückung und Einrückung der Kupplung für die Rückwärtsbewegung der Schraubenachse b, dient die Spindel k, mit Handrad oder Kurbel Ic1/, Winkelhebel I1 und Stellring ilr
An Stelle der Feder I1 und des Ringes i;// kann auf der Schraubenachse b vor dem Hebel I1 ein zweiter Ring fest angebracht werden, so dafs mittelst Hebel I1 von Hand oder mit Fufs die Schraubenachse b vor oder zurück zwangsläufig geschoben werden kann.
Die Spindel kf wird umschlossen von einer hohlen Achse of, an welcher der Handhebel O11 oni dicht unter dem Handrad Jc1, der Schraubenspindel kt befestigt ist und von welcher irgend eine bekannte Transmission, beispielsweise Kette und Kettenrad η η, nach dem Steuerruder m geführt ist. Spindel k/ kann auch dicht neben der Steuerachse ο, angeordnet sein. In beiden Fällen ist erreicht, dafs die Gesammtsteuerung des Schiffes, also die der Maschine und des Steuerruders, von einer gemeinsamen Stelle, nämlich vom Führersitz ρ aus bewirkt werden kann.
Der Schraubenschub der Achse b wird aufgenommen durch die Spurpfanne q an der vorderen Seite der Maschine, und ist dieselbe in Fig. 4 in gröfserem Mafsstabe dargestellt.
Diese Spurpfanne q ist mit der Handkurbel T1 verbunden, welch letztere einen einseitig abgeschrägten und verschiebbaren Einsteckstift rti trägt, der in eingeschobenem Zustande, Fig. 4, sich gegen einen Zapfen r//; der Maschinenachse legt und beim Drehen der Kurbel dieselbe mitbewegt.
Wenn der Motor im Gange ist, wird die Beilage rin da sie nach der einen Richtung hin abgeschrägt ist, durch den vorauseilenden Zapfen r/r/ der Maschinenwelle selbstthätig wieder ausgelöst, so dafs die Kurbel beim Gange der Maschine stehen bleibt.
Die Kühlung des ,Arbeitscylinders A geschieht durch das See- bezw. Leckwasser des Schiffsbodens, welches durch die vom Vorder^ theil des Schiffes kommende Rohrleitung S1 S/ nach dem Wassermantel des Arbeitscylinders A geführt wird. Von diesem Wassermantel führt eine zweite Rohrleitung s:/ Sn in den Hintertheil vor die Schraube des Schiffes, wo sie ausmündet.
Während der Fahrt wirkt das Seewasser in der Rohrleitung st sf drückend, in der Rohrleitung sa Sn saugend, und es kann durch Trichter t, und Hahn tu beim Anfang der Schiffsbewegung Wasser eingefüllt und dadurch die beabsichtigte Wirkung beschleunigt werden. Zu diesem Zwecke besitzt die Rohrleitung S1 ein Rückschlagventil S/μ.
Um die Kühlvorrichtung zu unterstützen, ist ferner auf der Maschinenachse eine Centrifugalpumpe u angeordnet, welche Wasser ansaugt, nach dem Wassermantel des Arbeitscylinders A drückt und bei der Schraube am hinteren Schiffstheil austreten läfst.
Zum Auswerfen des Leck- und Regenwassers, welches sich am Schiffsboden ansammelt, dient der Dreiweghahn v, welcher entweder das Wasser aus dem See oder vom Schiffsboden nach der Pumpe bezw, nach dem Wassermantel des Arbeitscylinders gelangen läfst.
An Stelle der Centrifugalpumpe kann. auch ein Windflügel allein zur Kühlung des Arbeitscylinders angeordnet werden.
Bei Verwendung von Gas zum Betriebe des Motors wird man zweckmäfsig das Reservegas unter höherem Druck in besonderen Hochdruckgefäfsen Wn mitführen, die an geeigneten Plätzen, als unter den Sitzen etc., ihren Platz finden, Fig. 5 und 6. Diese Hochdruckreservoire stehen mit einem Niederdruckreservoir w, derartig in Verbindung, dafs letzteres mittelst Hand durch Hahn χ oder selbstthätig durch ein Reducirventil oder mittelst eines auf W/ aufliegenden Schwimmers zeitweise gespeist und das Arbeitsgas aus diesem Behälter wt der Gaskraftmaschine zugeführt wird. Das Niederdruckreservoir w: ist.von beuteiförmiger Gestalt und mit einer von der unteren Schiffswand bis zum Fufsboden sich blähenden luftdichten Membran y aus Stoff oder Gummi überzogen. Die Gasreservoire werden auf der Station in bekannter Weise gespeist und dienen gleichzeitig dazu, das Schiff unversinkbar zu machen.
Bei Verwendung von Petroleum zum Betriebe des Motors ist neben demselben der Petroleumapparat des D. R. P. No. 36811 angeordnet.
Die unter höherem Druck austretenden Verbrennungsproducte des Motors werden in einer der gewöhnlichen Fahrrichtung entgegengesetzten Richtung, Fig. 1 und 2, ausgestofsen, so dafs die Reactionswirkung derselben das Schiff fortbewegen hilft.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: An Schiffen, die durch Gas- oder Petroleummotoren bewegt werden:
1. Die Anwendung einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Schraubenachse b mit der festsitzenden Kupplungshälfte an zum Zweck der Anpressung der Kupplungshälften a 1 und 'a,, mittelst des Schraubenschubes.
2. Bei der unter !.gekennzeichneten Einrichtung:
a) die Reversirvorrichtung, bestehend aus den Frictionsrädern at c e, e/r, den Winkelhebeln f/fn und dem einstellbaren Druckhebel //; bei welcher beim Zurückschieben der Schrauben-
achse b die Frictionsräder at c β/ βμ durch die Winkelhebel ft und ffl gegen einander bewegt und durch den Schraubenschub selbstthätig gegen einander geprefst werden;
b) die Combination der Spurpfanne q an der Maschinenachse zur Aufnahme des Schraubenschubes mit der durch •einseitig abgeschrägten Einsteckstift r/t mit der Maschinenachse zu kuppelnden Handkurbel rh zum Zwecke, die Ma- schinenachse durch Kurbel andrehen zu können, ohne die Spurpfanne abnehmen zu müssen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT39367D Einrichtung zum Betriebe der Schraubenwelle eines Schiffes mitttelst Gas- oder Petroleum-Kraftmaschine Expired - Lifetime DE39367C (de)

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