DE99528C - Wechselgetriebe fuer schiffs-steuervorrichtungen mit motorbetrieb - Google Patents

Wechselgetriebe fuer schiffs-steuervorrichtungen mit motorbetrieb

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DE99528C
DE99528C DE189799528D DE99528DA DE99528C DE 99528 C DE99528 C DE 99528C DE 189799528 D DE189799528 D DE 189799528D DE 99528D A DE99528D A DE 99528DA DE 99528 C DE99528 C DE 99528C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/08Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Auf allen gröfseren Dampfschiffen werden zur Bewegung des Ruders Dampfsteueräpparate benutzt, die so eingerichtet sind, dafs eine besondere Dampfmaschine sich bald rechts, bald links dreht oder zum Stillstand kommt, je nachdem die eine oder die andere Ruderlage gefordert wird oder die Ruderlage beibehalten werden soll. Diese wechselnde Arbeitsleistung wird durch einen besonderen Anlafsschieber verursacht, mit dessen Hülfe der Dampf derart in die Cylinder des Dampfsteuerapparates geleitet wird, dafs die Maschine in der gewünschten Drehrichtung arbeitet.
Bei der Verwendung von Motoren anderer Art (Benzin- oder Elektromotoren) für Segelschiffe zum Betriebe des Ruders tritt jedoch der Uebelstand auf,. dafs diese Motoren, ■ vor allem die Benzin- u. s. w. Motoren sich nicht umsteuern lassen, da sie nur in einer Drehungsrichtung arbeiten.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Erfindung betrifft eine Umsteuervorrichtung für derartige Motoren, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 eine Ansicht derselben von oben.
Die von dem Motor getriebene Welle n>, welche stets in einer Richtung läuft, dreht vermittelst des Kegelrades k die beiden konischeri Räder rt und rn das eine nach rechts, das andere nach links. Die Räder r, und rfl laufen lose auf der hohlen Welle h und werden durch das Lager / an ihrer Stelle unverrückbar festgehalten. Mit der hohlen . Welle h sind die beiden Frictionskuppelungen/ und/^ fest verbunden, so dafs durch eine Verschiebung der Welle h entweder das Rad r, oder r,, mit der Welle h verkuppelt wird, während in der mittleren Stellung die Räder r, und r„ beide frei laufen. Mit der hohlen Welle h ist das Getriebe g zum Antrieb der Winde für das Ruderreep fest verbunden, ebenso die Mutter m. Durch die Welle h ist die Antriebswelle α hindurchgeführt; letztere trägt das Gewinde d für die Mutter m und ist bei η unverschiebbar gelagert. Mittelst des Handrades O wird die Welle' α gedreht. Die Welle h setzt der Drehung einen grofsen Widerstand entgegen, da sie sich nur mit der Winde für das Steuerreep drehen kann. Es findet deshalb bei der Drehung des Handrades infolge der Drehung des Gewindes d in der Mutter m eine axiale Verschiebung der Welle h und damit ein Lösen oder Einrücken der Frictionskuppelungen /; oder fn statt. In der Zeichnung ist J1 eingerückt und fn ausgerückt gezeichnet. Die Welle h dreht sich bei der Einrückung stets in demselben Drehsinne wie das Handrad O, und zwar so lange, wie das Handrad selbst gedreht wird. Sobald aber das Handrad festgehalten wird, dreht sich die Welle h infolge der Einkuppelung von/, bezw./^ mit k weiter, die Mutter m verschiebt sich an dem Gewinde d und löst damit die Frictionskuppelung. Der Motorbetrieb .wird also stets in derselben Drehrichtung und in denselben Zeitabschnitten eingerückt, wie das Handrad O gedreht wird, und gelangt mit dem Stillstand von O gleichzeitig zum Stillstand; die Bewegung des Ruders durch den Motor findet also in derselben Weise statt wie beim Handbetriebe. Das ganze Wechselgetriebe ist in ein allseitig geschlossenes Gehäuse gelegt, um es gegen jede Berührung
zu schützen und auch ganz in OeI kufen zu lassen, so dafs nur ganz geringe Abnutzungen eintreten können und ein ruhiger Gang erreicht wird. Wird in der mittleren Stellung der Frictionskuppelungen die Welle α mit der Welle h gekuppelt, so ist der Motorbetrieb ausgerückt und der Handbetrieb des Steuerapparates ermöglicht. Statt der konischen Räder und Frictionskuppelungen kann man bei kleineren Kräften auch Frictjonsräder nehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wechselgetriebe für Schiffs-Steuervorrichtungen mit Motorbetrieb, gekennzeichnet dadurch, dafs die zum Antrieb mittelst Handrades dienende Welle α mit der Welle h durch Gewinde d und Mutter m derart in Verbindung steht, dafs bei Drehung der Welle α eine axiale Verschiebung der Welle h und damit eine Lösung oder Einrückung der Frictionskuppelungen/) und//; veranlafst wird, so dafs eine Bewegung der Welle h übereinstimmend in der Umdrehungszahl und in der Drehrichtung mit der Antriebswelle α durch die motorische Kraft herbeigeführt wird und eine selbsttätige Ausrückung des Motorbetriebes stattfindet, sobald die Antriebswelle a in Ruhezustand versetzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189799528D 1897-06-17 1897-06-17 Wechselgetriebe fuer schiffs-steuervorrichtungen mit motorbetrieb Expired DE99528C (de)

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