DE334067C - Treidellokomotive - Google Patents

Treidellokomotive

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DE334067C
DE334067C DE1920334067D DE334067DD DE334067C DE 334067 C DE334067 C DE 334067C DE 1920334067 D DE1920334067 D DE 1920334067D DE 334067D D DE334067D D DE 334067DD DE 334067 C DE334067 C DE 334067C
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DE1920334067D
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GASMOTOREN FABRIK DEUTZ
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GASMOTOREN FABRIK DEUTZ
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C13/00Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes
    • B61C13/02Locomotives or motor railcars characterised by their application to special systems or purposes for towing or transporting ships or for like special purposes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/10Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical
    • B61C9/12Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines mechanical with change-speed gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

Bei Treidellokomotiven kommt es auf eine auf längere Zeit sich erstreckende allmähliche Beschleunigung des bei stillstehender Lokomotive heranzuziehenden Schiffes an; während dieser Beschleunigung wächst der Widerstand des zu ziehenden Schiffes beständig an. Dadurch ist eine möglichste Vielheit der Übersetzungen des mit annähernd gleichbleibendem Drehr moment treibenden Motors auf das Seil erforderlich. Andererseits muß die Lokomotive mit mehrfacher Übersetzung für ihre Eigenfahrt versehen werden. Denn sie muß das Schiff langsamer und mit größerer Kraft ziehen, während sie bei Leerfahrt schneller mit kleiner Zugkraft fahren kann.
Gemäß der Erfindung wird der Antrieb der das Seil ziehenden Trommel von einer mit verschiedener Geschwindigkeit angetriebenen Welle des Treibrädertriebwerkes unter Zwischenschaltung eines ebenfalls mehrere Übersetzungen enthaltenden Triebwerkes abgeleitet. Dadurch kann das Kabel mit einer Vielheit von Übersetzungen angetrieben werden, die dem Produkt der beiden Übersetzungsanzahlen entsprechen.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung. Der Motor A treibt durch das Übersetzungsgetriebe B und das Wendegetriebe Z die Querwelle a, von der aus entweder durch Einrücken der Kupplung y das Antriebsrad c für die Fortbewegung der Lokomotive oder durch Einschaltung des Getriebes D D' die Welle E der Seilwinde F angetrieben wird. Das Wechselgetriebe B kann je nach der Zusammenschaltung der beiden Räder i k oder der beiden Räder I m zwei verschiedene Geschwindigkeiten übertragen. Die Welle α kann ihre Bewegung je nach dem Zusammenschalten der beiden Räder φ q oder σ ν oder s u, oder t v' mit vier verschiedenen Übersetzungen auf die Seilwinde übertragen, so daß sie also unter Berücksichtigung der beiden verschiedenen Geschwindigkeiten der Welle α im ganzen mit acht verschiedenen Geschwindigkeiten arbeiten kann. Um während des Heranziehens des Schiffes die Lokomotive zu verankern, ist ein entsprechender Sporn b vorgesehen. Das Beschleunigen des Schiffes geht in der Weise vor sich, daß bei verankerter Lokomotive nach Einschaltung der stärksten Übersetzung (also langsamsten Gang) auf die Welle E und lose auf dem Spill aufliegenden Seile H H' das Seilende H' von Hand angezogen wird, während das Ende H am Schiffe befestigt ist. Das Seil wird so lange gleiten unter allmählicher Beschleunigung des Schiffes, bis dieses die Geschwindigkeit des Spills angenommen hat. Alsdann wird die nächst größere Geschwindigkeit der Welle E durch Umschalten des Wellengetriebes B eingestellt und wieder so lange das Seil angepreßt, bis es die neue Geschwindigkeit angenommen hat. Dann wird durch Schalten des Getriebes D oder D' die Geschwindigkeit abermals vermehrt und so fort, bis die größte der acht Geschwindigkeiten erreicht ist. Alsdann wird endlich durch Umlegen der Kupplung y die Lokomotive, und zwar zunächst mit der stärkeren von den beiden Übersetzungen B in Bewegung gesetzt, bis durch allmähliches Anziehen, des Seiles H das Schiff auch diese Geschwindigkeit angenommen hat; endlich folgt die Schaltung auf die größte Geschwindigkeit und das Festklemmen des Seilendes H, worauf
das Schiff die Geschwindigkeit der Lokomotive angenommen hat und von ihr gezogen wird. An Stelle eines Spillkopfes mit von Hand anzulegendem Seil kann eine Seilwinde in Verbindung mit einer Schleifkupplung verwendet werden. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform einer solchen1 Kupplung, die ein längeres Schleifen ohne zu hohes Erwärmen verträgt, stellt eine Bremstrommel mit Planeten-
to getriebe gemäß Fig. 3, 4 und 5 dar. Auf der Antriebswelle E sitzt aufgekeilt das Zahnrad M, das in das in der Seiltrommel U gelagerte Planetenrad A~ eingreift. Das auf der gleichen Achse sitzende Rad 0 greift in das Stirnrad P ein, das mit der Seilscheibe R verkeilt ist. Um den Umfang der Trommel Q ist das Bremsband Γ gelegt, das durch einen Hebel S angezogen werden kann. Beim Anziehen des Bremsbandes T wird alsdann die Seiltrommel R allmählieh mitgenommen und das Seil aufgewickelt. Um nun während des Aufwickeins des Seiles zur Erzielung der wachsenden Beschleunigung des Schiffskörpers das Seil immer schneller laufen zu lassen, obgleich die Motorgeschwindigkeit gleichbleibend ist, wird die Seilscheibe R vorteilhaft mit einer so schmalen Rille versehen, daß nur wenig Seilwindungen nebeneinander, um so mehr aufeinander sich abwickeln. Da sich auf diese Weise der Durchmesser der letzten Seilwindung ständig vergrößert, nimmt die Seilgeschwindigkeit ständig zu.

Claims (3)

Paten t-An Sprüche:
1. Treidellokomotive mit mehrfacher Übersetzung des Motors auf die Treibräder, dadurch gekennzeichnet, daß von einer mit verschiedener Übersetzung angetriebenen Welle des Treibrädertriebwerkes die Bewegung zu einem ebenfalls mehrere Übersetzungen enthaltenen Triebwerke der Seiltrommel geleitet wird.
2. Trerdellokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Antriebswelle der Seiltrommel und die Seiltrommel selbst ein Planetengetriebe mit Bremsscheibe eingeschaltet ist.
3. Treidellokomotive nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelraum des Kabels eine kleine Breite im Verhältnis zum Durchmesser hat, so daß mehr Kabelwindungen übereinander als nebeneinander liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920334067D 1920-05-02 1920-05-02 Treidellokomotive Expired DE334067C (de)

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DE (1) DE334067C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531701A (en) * 1943-01-13 1950-11-28 Bendix Aviat Corp Transmission operating mechanism
US2851962A (en) * 1953-05-01 1958-09-16 William R Walters Traction means for railway cars

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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