DE1908490U - Kraftfahrzeuggetriebe. - Google Patents

Kraftfahrzeuggetriebe.

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DE1908490U
DE1908490U DEV16792U DEV0016792U DE1908490U DE 1908490 U DE1908490 U DE 1908490U DE V16792 U DEV16792 U DE V16792U DE V0016792 U DEV0016792 U DE V0016792U DE 1908490 U DE1908490 U DE 1908490U
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DE
Germany
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gear
power
motor vehicle
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vehicle transmission
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Expired
Application number
DEV16792U
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Voith Getriebe KG
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Voith Getriebe KG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H47/00Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
    • F16H47/02Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type
    • F16H47/04Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the volumetric type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

ap/ Gebrauchsmusteranmeldung A 2660 Voith Getriefte KG Kennworts "Zweistufiges Yerteil- Heidenheim (Brenz) getriebe"
Kraftfahrzeuggetriebe
Die !Teuerung "bezieht sich auf ein Kraftfahrzeuggetriebe mit einem Umlaufrädergetriebe, das den-vom Antriebsmotor kommenden Kraftweg in einen mit einem Strömungswandler ausgerüsteten hydraulischen Kraftweg und einen mechanischen Kraftweg aufteilt, und vorzugsweise mit Schaltmitteln, durch die einer der beiden Kraftwege unterbrochen (ausgeschaltet) und dabei gleichzeitig der andere ins Schnelle oder ins Langsame übersetzt werden kann. Bei einem solchen sogenannten Differentialwandlergetriebe wird die Motorleistung im hydraulisch-mechanischen Gangbereich bei Stillstand der Abtriebswelle rein hydraulisch über den Strömungswandler und mit steigender Abtriebsdrehzahl zunehmend über den mechanischen Kraftweg übertragen. Damit ergibt sich ein bestimmter, wirkungsgradmäßig günstiger und dem Fahrwiderstand angepaßter Verlauf des Abtriebsdrehmomentes. Diesem Gangbereich kann sich ein rein mechanischer Gang anschließen.
Es ist nun vielfach erwünscht, daß das Abtriebsdrehmoment kurzzeitig über die lormalwerte erhöht wird, z.B. während eines Überholvorganges. Hierzu wird vorgeschlagen, daß das im Kraftfluß vor dem Strömungswandler liegende Umlaufrädergetriebe als ein Zweistufenschaltgetriebe ausgebildet wird, dessen eine Schaltstufe ein größeres Verhältnis von hydraulisch übertragenem zu mechanisch übertragenem Drehmoment aufweist als die normale Schaltstufe. Das bedeutet, daß in der einen Schaltstufe das Pumpenrad des Strömungswandlers bei gleichbleibender Motordrehzahl und bei festgehaltenem mechanischem Kraftweg vom Motor mit kleinerer Drehzahl angetrieben wird als in der normalen Schaltstufe. Diese eine Schaltstufe ermöglicht im hydraulisch-mechanischen Gangbereich des Fahrzeuges einen höheren auf das Pumpenrad
des Strömungswandlers entfallenden Momentenanteil und damit ein höheres A"btrie~bsmoment.
Besonders zweckmäßig ist eine Getriebeaus"bildung, "bei der nach einem weiteren Vorschlag der Umlaufräderträger eines zweiebenigen Umlaufrädergetriebes mit dem Antriebsmotor, die beiden Sonnenräder wahlweise mit dem Pumpenrad des Strömungswandlers und ein Hohlrad mit der Antriebswelle verbunden ist. Es ergibt sich hierbei noch die günstige Möglichkeit eines mechanischen Rückwärtsganges, wenn das andere Hohlrad abbremsbar ausgebildet wird.
Die !Teuerung ist in einem Ausführungsbeispiel in I1Ig. 1 dargestellt. Fig. 2 zeigt das diesem entsprechende Leistungs- und Zugkraftschaubild. Eine G-etriebeeingangswelle 1 ist mit einem Umlaufräderträger 3 eines zweiebenigen Umlaufrädergetriebes 2 verbunden. Umlaufräder 4 und 5 kämmen mit Sonnenrädern 6 und 7, die über Hohlwellen 10 und 11 mit den Antriebshälften
13 und 14 einer Doppelreibungskupplung 12 verbunden sind. Die Doppelkupplung 12 weist einen Ringkolben 15 auf, der je nachdem, ob die Kammer 16 oder 17 unter Druck steht, die Hälfte 13 bzw.
14 mit der anderen Kupplungshälfte 18 kuppelt. Die abtriebsseitige Kupplungshälfte 18 ist über eine mittels einer Bandbremse 19 abbremsbare Hohlwelle 20 mit dem Pumpenrad 22 eines Strömungswandlers 21 gekuppelt, dessen Leitrad 24 ortsfest angeordnet und dessen Turbinenrad 23 über einen Freilauf 25 mit der Abtriebswelle 26 in Verbindung steht. Ein mit dem Umlaufrad 4 kämmendes Hohlrad 8 des Umlaufrädergetriebes 2 ist auf einer zentralen Welle 27 befestigt, die mit der Abtriebswelle 26 gekuppelt ist, während ein mit dem Umlaufrad 5 kämmendes Hohlrad 9 mittels einer Bandbremse 28 abgebremst werden kann.
, Im hydraulisch-mechanischen G-angbereich des Getriebes ist die Doppelkupplung 12 normalerweise so geschaltet, daß die Hohlwelle 10 mit der Hohlwelle 2Ö gekuppelt ist (Druck in der Kammer 16). Die Motorleistung wird hierbei über den hydraulischen Kraftweg (Seile 4,6,10,13,18,20,22,23 und 25) und über den mechanischen Kraftweg (Teile 8 und 27) übertragen, wobei sich der
L.eistungsanteil in den beiden Kraftwegen nach den Abtriebsbedingungen richtet. Der obere, mechanische Gang wird durch Anziehen der Bandbremse 19 erzielt. Damit wird der hydraulische Kraftweg ausgeschaltet; nur der mechanische Kraftweg bleibt eingeschaltet. Dadurch, daß hierbei das Sonnenrad 6 festgehalten wird, ist die Übersetzung zwischen Motor und Abtriebswelle 26 gegenüber dem unteren Gangbereich erhöht.
Zur Erzielung eines größeren Moments an der Abtriebswelle 26 wird im unteren Gangbereieh (Bandbremse 19 gelöst) die Kammer 17 der Doppelkupplung 12 unter Druck gesetzt. Dadurch wird das gegenüber dem Sonnenrad 6 größere Sonnenrad 7 mit dem Pumpenrad 22 des Strömungswandlers 21 verbunden. Der hydraulische Kraftweg weist bei dieser Stellung der Doppelkupplung 12 vor dem Strömungswandler 21 gegenüber dem hydraulischen Kraftweg bei der anfangs erwähnten Stellung der .Doppelkupplung eine kleinere mechanische Übersetzung auf, so daß der auf das Pumpenrad 22 entfallende Momentenanteil größer ist und ein höheres Ausgangsmoment erzielt wird.
Diese Verhältnisse sind in Fig. 2 in einem Schaubild dargestellt. Mit M ist die Eingangsleistung des Getriebes, mit H"e^ dessen Eingangsleistung bei Henndrehzahl (Nennleistung), mit M das bei der Eingangsleistung H erzielte Moment an der Abtriebswelle 26, mit M. das Έ · entsprechende Moment an der Abtriebswelle 26, mit ν die Geschwindigkeit ,des Fahrzeugs und mit ν die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs bezeichnet. Die durchgezogenen Linien stellen die Leistungs- bzw. Momentenkurven bei normalem Fahrbetrieb dar, bei dem die normale Schaltstufe des Zweistufenschaltgetriebes eingeschaltet ist, also die Kammer 16 unter Druck steht und das Sonnenrad 6 mit dem Pumpenrad 22 verbunden ist; die gestrichelten Linien stellen die Leistungs- bzw. Momentenkurven bei Fahrbetrieb in der anderen Schaltstufe dar, in der die Kammer 17 unter Druck steht und das Sonnenrad 7 mit dem Pumpenrad 22 verbunden ist. Der Knick in den ausgezogenen Linien wird durch Umschalten vom hydraulisch-mechanischen Gangbereich zum rein mechanischen Gang (Bandbremse 19 angezogen) verursacht. Die Lage der .gestrichelten Linie zeigt deutlich, daß dann, wenn das Pumpenrad 22 über das Sonnenrad 7
angetrieben wird, im hydraulisch-mechanischen Gangbereich "bei erhöhter leistung des Motors ein höheres AIotriebsmoment zur Verfügung steht und daß bei angezogener Bandbremse 19 ein weiterer über dem anderen mechanischen Gang liegender mechanischer Gang erzielt wird.
Wird lediglich die Bandbremse 28 angezogen, so wird über die Teile 3,A-,8,21 und 26 ein rein mechanischer Rückwärtsgang erreicht.
Heidenhe£m (Brenz), den 2. Oktober 1964 Sha/HKn j

Claims (3)

696 843*-3.ΐ A 2660 S chut ζ anspräche ϊ
1. Kraftfahrzeuggetriebe mit einem Umlaufrädergetriebe,
das den vom Antriebsmotor kommenden Kraftweg in einen mit einem Strömungswandler ausgerüsteten hydraulischen Kraftweg und einen mechanischen Kraftweg aufteilt, und vorzugsweise mit Schaltmitteln, durch die einer der "beiden Kraftwege unterbrochen und dabei gleichzeitig der andere Kraftweg ins Schnelle oder ins langsame übersetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das im Kraftfluß vor dem Strömungswandler (21) liegende Umlaufrädergetriebe (2) als ein Zweistufenschaltgetriebe ausgebildet ist, dessen eine Sehaltstufe ein größeres Verhältnis von hydraulisch übertragenem zu mechanisch übertragenem Drehmoment aufweist als die normale Schaltstufe.
2. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 2, mit einem zweiebenigen leistungsteilenden Umlaufrädergetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlaufräderträger (3) mit dem Antriebsmotor > die beiden Sonnenräder (6 und 7) wahlweise mit dem Pumpenrad (22) des Strömungswandlers (21) und ein Hohlrad (8) mit der Abtriebswelleyverbunden ist.
3. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet, daß das andere Hohlrad (9) abbremsbar ausgebildet ist.
Heidenhei&L (Brenz), den 2. Oktober 1964 Sha/HKn k
DEV16792U 1964-10-03 1964-10-03 Kraftfahrzeuggetriebe. Expired DE1908490U (de)

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