DE415664C - Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben - Google Patents

Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben

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DE415664C
DE415664C DEA41868D DEA0041868D DE415664C DE 415664 C DE415664 C DE 415664C DE A41868 D DEA41868 D DE A41868D DE A0041868 D DEA0041868 D DE A0041868D DE 415664 C DE415664 C DE 415664C
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DE
Germany
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shaft
gear
reversing device
gear drives
reverse
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Expired
Application number
DEA41868D
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English (en)
Inventor
Fredrik Ljungstroem
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LJUNGSTROEMS ANGTURBIN AB
Original Assignee
LJUNGSTROEMS ANGTURBIN AB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/02Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing
    • B63H23/08Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with mechanical gearing with provision for reversing drive
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/02Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being steam-driven
    • B63H21/06Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being steam-driven relating to steam turbines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben. Zur Umsteuerung der Schraubenwelle bei Schiffen, der Radachsen bei Lokomotiven usw., insbesondere bei solchen mit Dampfturbinenantrieb, hat man häufig eine besondere Turbine für den Rückwärtsgang angeordnet, die bei Vorwärtsgang leer mitläuft.
  • Um die mit einer solchen Rückwärtsturbine verbundenen Nachteile zu vermeiden, hat man für den Rückwärtsgang besondere Getriebe vorgesehen, durch welche unter Beibehaltung der Drehrichtung der Turbine die Drehrichtung der angetriebenen Welle umgelegt werden kann.
  • Derartige Getriebe sind gewöhnlich als sogenannte Planetenrädergetriebe ausgeführt, bei welchen bei Vorwärtsgang die die Planetenräder tragende Brücke mit der einen oder der anderen Welle fest verbunden wird, z. B. vermittels einer Reibungskupplung, während bei Rückwärtsgang diese Kupplung gelöst und die Brücke mit dem feststehenden Gehäuse festgeklemmt wird. Solche Getriebe nehmen aber sehr viel Platz in Anspruch und sind außerdem sehr kostspielig, ohne eine zufriedenstellende Betriebssicherheit zu bieten.
  • Die Erfindung bezweckt, die obenerwähnten Nachteile zu beseitigen und eine Umsteuervorrichtung zu schaffen, die an einer schnellaufenden Welle im L'bersetzungsgetriebe, z. B. unmittelbar an der Turbinenwelle, verlegt werden kann, wodurch es ermöglicht wird, sämtliche für den Rückgang erforderlichen Zwischenräder und andere zu der Umschaltvorrichtung gehörigen Teile kleiner zu bemessen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine in an sich bekannter Weise exzentrisch gelagerte, parallel zu sich selbst radial verschiebbare Welle in der Verlängerung der Antriebswelle angeordnet- und mit dieser durch eine Kupplung verbunden ist, die derart beschaffen ist, daß eine Umlegung der exzentrisch gelagerten Welle zwecks Umsteuerung unter Beibehaltung der Verbindung mit der Antriebswelle möglich wird.
  • Die Erfindung soll an Hand der auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen näher erläutert werden. In Abb. t ist in Draufsicht ein Zahnrädergetriebe für den Antrieb einer Schiffsschraubenwelle dargestellt, wobei gewisse Teile im Schnitt gezeigt sind zur besseren Hervorhebung der Erfindung. In Abb. z ist eine Seitenansicht des in Abb. r dargestellten Getriebes in größerem Maßstabe dargestellt, wobei ein. Teil im Schnitt gezeigt ist.
  • An das Getriebe ist ein Turbinenaggregat angeschlossen, das aus drei Einzelturbinen r, z, 3, nämlich einer Hochdruck-, einer Mitteldruck- und einer Niederdruckturbine, besteht. Diese Turbinen sind hintereinandergeschaltet. Die Turbinen i und 2 sind auf Wellen 4. und 5 fliegend angeordnet und treiben vermittels eines zwischengeschalteten Getriebes die Welle 6 an. Der Abdampf von der Zwischendruckturbine 2 wird durch einen Stutzen 7 der Niederdruckturbine 3 zugeführt, die vermittels der Welle 34 und hiermit verbundener Zahnräder auf dasselbe Getriebe einwirkt. Mit der Welle 6 ist eine in Exzentern a gelagerte Hohlwelle 9 nachgiebig verbunden. Beim Vorwärtsgang ist das mit dieser Welle verbundene . Ritzel i o mit dem Zahnrad i i in Eingriff (s. Abb. 2), das auf der Welle 12 angeordnet ist. Auf dieser Welle i2 ist ferner ein Ritzel 13 angeordnet, das mit einem auf der Schraubenwelle 15 angeordneten Zahnrad 14 in Eingriff steht.
  • Die radial bewegliche Ritzelwelle 9 ist gemäß der Erfindung in der Verlängerung der Antriebswelle 6 angeordnet und mit dieser derart verbunden, daß eine Parallelverschiebung der Welle 9 ermöglicht wird. Zu diesem Zweck ist bei der dargestellten Ausführungsform die sich durch die hohle Welle 9 erstreckende Welle 21 an ihrem einen Ende durch eine Membrankupplung 22 mit der Antriebswelle 6 und an ihrem anderen Ende durch eine Membrankupplung 23 mit der Hohlwelle 9 verbunden. Zufolge der verhältnismäßig großen Länge des Wellenstükkes 21 treten bei Parallelverschiebung der Hohlwelle 9 nur kleine Formveränderungen in den Membrankupplungen 22 und 23 auf.
  • Bei Rückwärtsgang wird zuerst das Ritzel io außer Eingriff mit dem Zahnrad ii gebracht, was durch Drehung der zur Lagerung der Hohlwelle 9 dienenden Exzenter a geschieht. Bei weiterer Drehung dieser Exzenter werden die auf der Welle 9 angeordneten Zahnräder 18 mit den auf der Welle 17 angeordneten Rädern i9 in Eingriff gebracht, und dem Zahnrad i i wird durch das Ritzel 2o, das mit diesem Rade in Eingriff steht, eine umgekehrte Drehrichtung gegeben. Dabei kann, um zu vermeiden, daß das Ritzel 2o und die Räder i9 beim Vorwärtsgang dauernd in Leerlauf mit umlaufen, die Welle 17 ebenfalls exzentrisch gelagert sein, so daß dieselbe gleichzeitig mit der Verschiebung der Welle 9 derart verschoben wird, daß das Ritzel 2o bei Rückwärtsgang mit dem Rad i i in Eingriff und bei Umlegung der Schaltung auf Vorwärtsgang wieder selbsttätig außer Eingriff kommt.
  • Die Niederdruckturbine 3 ist vermittels der i beiden Membrankupplungen 32 und 33 und I der zwischen diesen Kupplungen angeördneten Welle 34. mit einer ähnlichen Anordnung verbunden, die bei Umschaltung auf Rückwärtsgang gleichzeitig in derselben Weise gesteuert wird. Bei der dargestellten Ausführung ist aber bei dieser Anordnung die Welle 31 nicht als Hohlwelle, wie die Welle 9, ausgebildet, sondern die aus den beiden Membrankupplungen und dem zwischen diesen angeordneten ZVellenstück gebildete nachgiebige Verbindung ist als Ganzes zwischen der Turbine und dem Getriebe verlegt.
  • Die Zahnräder 18 und i9 für die übertragung der Bewegung von der Welle 9 auf die Welle 17 können in Fortfall kommen, falls die Ritzel io und 2o anstatt mit pfeil-oder schräggeschnittenen Zähnen mit geraden Zähnen versehen werden, in welchem Falle das Ritzel io bei Rückwärtsgang direkt mit dem Ritzel2o und dieses mit dem Rad ii in Eingriff gebracht werden kann. Durch die Anordnung der Räder 18 und i9 hat man aber größere Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Schraubenwelle bei Rückwärtsgang herunterzusetzen.
  • Die in den Abbildungen gezeigten, mit 2,1, 25, 26, 27 und 16 bezeichneten Anordnungen dienen zur Drehung der Exzenter a, d. h. zur Ausführung der Umschaltung äuf Rückwärts-oder Vorwärtsgang, was bei der dargestellten Ausführungsform mit Hilfe von Drucköl geschieht. Vor der Umschaltung müssen die getriebenen Räder zum Stillstehen gebracht werden, zu welchem Zwecke geeignete Bremseinrichtungen angeordnet werden können.
  • Durch die Erfindung ist man imstande, eine Umsteuerung bei Getrieben vorzunehmen, bei welchen die zu übertragenden Kräfte so groß sind, daß Reibungskupplungen oder ähnliche Vorrichtungen nicht mit Vorteil verwendet werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben, insbesondere für Schiffe, Lokomotiven u. dgl., mit Dampfturbinenantrieb, die mit einer exzentrisch gelagerten, parallel zu sich selbst radial verschiebbaren Welle versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Welle in der Verlängerung der Antriebswelle (6) angeordnet und mit ihr durch eine Kupplung verbunden ist, die derart beschaffen ist, daß ein Umlegen der exzentrisch gelagerten Welle zwecks Umsteuerung unter Beibehaltung der Verbindung mit der erwähnten Antriebswelle ermöglicht wird.
DEA41868D 1923-03-31 1924-03-25 Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben Expired DE415664C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
SE415664X 1923-03-31

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DE415664C true DE415664C (de) 1925-06-26

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ID=20309631

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DEA41868D Expired DE415664C (de) 1923-03-31 1924-03-25 Umsteuervorrichtung an Zahnradgetrieben

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