DE292003C - - Google Patents

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DE292003C
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electromagnet
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Im Hauptpatent 272432 ist ein Wähler be- ] schrieben, bei welchem ein mechanisch be- | triebenes Einstellglied auf dem Kontakt einer j gewünschten Leitung. mit Hilfe einer besonderen Sperrvorrichtung eingestellt wird. Diese Sperrung steht unter dem Einfluß eines Prüfelektromagneten, dem lediglich die Aufgabe zufällt, das Sperrglied in der Sperrlage, in welche es auf mechanischem Wege gebracht wird, festzuhalten.
Die durch diese Anordnung ermöglichte größere Einstellgeschwindigkeit des Wählers wird erfindungsgemäß noch dadurch gesteigert, daß das auf mechanischem Wege in pendelartige Schwingungen versetzte Sperrglied nicht nur an einem Umkehrpunkt, sondern an beiden Umkehrpunkten seiner Bewegung von einem Prüfelektromagneten magnetisch beeinflußt werden kann. Es ermöglicht dies, unter sonst sich gleichbleibenden Umständen innerhalb eines gegebenen Winkels die doppelte Anzahl von Kontakten vorzusehen bzw. die Zähnezahl des Sperrades für dieselbe Anzahl von Kontakten um die Hälfte zu vermindern.
In jedem Falle wird die Anzahl der Pendelschwingungen für dieselbe Kontaktzahl um die Hälfte vermindert, und die Einstellgeschwindigkeit des Wählers kann somit entsprechend erhöht werden.
Zweckmäßig werden hierbei die an beiden Umkehrpunkten des Sperrgliedes vorgesehenen Prüfmagnete vormagnetisiert, z. B. durch Anwendung permanenter Magnete oder dadurch, daß der Prüfarm dem Sperrad mit Bezug zu den Kontakten um ein geringes voreilt, so daß er schon in Berührung mit einem freien Kontakt kommt, bevor das Sperrglied in das Sperrad einschnappt. Der vormagnetisierte Prüfelektromagnet kann das Sperrglied dann mit voller Kraft festhalten, sobald es in seine Sperrstellung gelangt.
Beim Auf treffen auf eine freie Leitung werden zweckmäßig die beiden Prüfelektromagnete' gleichzeitig magnetisiert, was eine sehr einfache Schaltung zur Folge hat.
Die Zähne des mit dem Sperrglied zusammenarbeitenden Sperrades werden zweckmäßig an ihrer Krone derart abgeflacht, daß das Sperrglied, bevor es in die darauffolgende Zahnlücke eingreift, eine Zeitlang gegen die Zahnkrone anliegt. Dabei sind die Klinken des Sperrgliedes derart geformt, daß sie in vollen Eingriff mit der Hinterflanke der Zahnlücken gelangen, sobald sie diese begegnen. Auf diese Weise wird ein Rückwärtsdrehen des Sperrades durch das Sperrglied beim Eingriff vermieden. Außerdem wird durch diese Anordnung dem Sperrglied eine Ruhepause gegeben, so daß es von dem Prüfelektromagneten unter äußerst geringem Energieaufwand festgehalten werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 1 ist die Drehachse des Wählers, auf welcher die dem
Gewichtsantrieb dienende Seiltrommel 2, die Wählerarme, von denen nur ein Prüfarm 3 gezeigt ist, und das Sperrad 4 befestigt sind. Das Sperrad 4 ist mit abgeflachten Zähnen 5 versehen, von denen im Ausführungsbeispiel halb soviel vorhanden sind als Kontakte in einer Reihe in der Bewegungsebene der Einstellglieder 3. 6, 7 sind Kontakte, über welche der Prüfarm 3 des Wählers hinwegstreicht. Die zugehörigen Leitungskontakte sind nicht dargestellt, da sie für das Wesen der Erfindung ohne Bedeutung sind. 8 ist das dreischenklige Sperrglied, welches, um es sehr leicht zu halten, und infolge eines geringen Trägheitsmomentes eine große Betriebsgeschwindigkeit zu erzielen, aus Blech ausgeführt ist. Zwei der Schenkel arbeiten als Sperrklinken mit dem Sperrad 4 zusammen und der dritte dient den Prüfrelais 9, 10 als gemeinsamer Anker.
Bei Inbetriebnahme wird der Wähler z. B. durch Federnantrieb in der Pfeilrichtung gedreht; dabei wirkt das Sperrad 4 derart auf das Sperrglied 8 ein, daß letzteres in pendelartige Schwingungen versetzt wird. Erfindungsgemäß ist die Anordnung dabei so getroffen, daß sich das Sperrglied 8 in seinem linken Umkehrpunkt vor dem Prüielektromagneten 9 befindet, wenn das Einstellorgan 3 über den Kontakt 6 gleitet. Dagegen befindet sich das Sperrglied 8 in dem rechten Umkehrpunkt vor dem Prüfelektromagneten 10, wenn sich der Wählerarm 3 auf dem Kontakt 7 befindet usf. in wechselnder Folge.
Wird am Kontakt 6' eine freie Leitung gefunden, so kommt, wie aus der Zeichnung ohne weiteres zu erkennen ist, ein Erregerstromkreis gleichzeitig für beide Prüfelektromagnete 9 und 10 zustande, die zweckmäßig,
z. B. durch Anwendung permanenter Magnete, vormagnetisiert sind. Da sich nach' der .Annahme der Ankerschenkel des Sperrgliedes 8 in diesem Augenblicke gerade vor dem Prüfmagneten 9, und zwar infolge der Abflachung der Sperrzähne 5, in augenblicklicher Ruhe befindet, so wird es in dieser Lage festgehalten, und seine linke Sperrklinke greift in eine Zahnlücke des Sperrades 4, so daß der Wähler in dieser Stellung festgehalten wird.
Wäre dagegen auf dem Kontakt 7 bereits eine freie Leitung gefunden worden, so hätte der Prüfelektromagnet 10, vor dessen Pol sich das pendelnde Sperrglied 8 in diesem Augenblicke befunden hätte, letzteres festgehalten und die rechte Sperrklinke von 8 hätte in das Sperrad 4 eingegriffen, so daß der Wähler auf Kontakt 7 stehengeblieben wäre.

Claims (8)

Patent-An Sprüche:
1. Wähler zur Herstellung von Verbindungen in Fernsprechanlagen nach Patent 272432, dadurch gekennzeichnet, daß das auf mechanischem Wege in pendelartige Schwingungen versetzte Sperrglied (8) in jedem Umkehrpunkt seiner Bewegung von einem Prüfelektromagneten magnetisch beeinflußt werden kann.
2. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fortbewegung der Einstellglieder (3) das Sperrglied (8) von Kontakt zu Kontakt abwechselnd von einem oder dem anderen zweier je einem Umkehrpunkt zugeordneter Prüfelektromagnete (9 oder 10) beeinflußt werden kann.
3. Wähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfelektromagnete (9 und 10) beim Prüfen gleichzeitig ihren magnetischen Zustand ändern. .
4. Wähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfelektromagnete (9 und 10) vormagnetisiert sind.
5. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähnezahl des mit dem Sperrglied (8) zusammenarbeitenden Sperrades (4) ein Bruchteil der Anzahl einer in der Bewegungsebene der Einstellglieder (3) liegenden Reihe Kontakte (6, 7) ist.
6. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrzähne (5) des \Sperrades (4) an ihrer Krone abgeflacht sind.
7. Wähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Blech hergestellte Sperrglied (8) drei Schenkel hat, von denen zwei als Sperrklinken und einer als Elektromagnetanker ausgebildet sind. ■
8. Wähler nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinken des Sperrgliedes derart geformt sind, daß sie in vollen Eingriff mit der Hinterflanke der Zahnlücken gelangen, sobald sie gegen dieselbe auftreffen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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