DE2914C - Aetherdampfmaschine - Google Patents
AetherdampfmaschineInfo
- Publication number
- DE2914C DE2914C DENDAT2914D DE2914DA DE2914C DE 2914 C DE2914 C DE 2914C DE NDAT2914 D DENDAT2914 D DE NDAT2914D DE 2914D A DE2914D A DE 2914DA DE 2914 C DE2914 C DE 2914C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ether
- steam
- steam engine
- aether
- spheres
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01K—STEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
- F01K25/00—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for
- F01K25/08—Plants or engines characterised by use of special working fluids, not otherwise provided for; Plants operating in closed cycles and not otherwise provided for using special vapours
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)
Description
1878.
EDUARD HERMES in BERLIN. Aetherdampfmaschi η e.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1878 ab.
Da bei Aetherdampfmaschinen die Gefahr der Explosion mit Zunahme der Quantität des verwendeten
Aethers wesentlich vergröfsert wird, so kommt es darauf an, das Aetherquantum
bei gleicher oder erhöhter Arbeitsleistung auf ein Minimum zurückzuführen.
Dies geschieht durch die Anwendung zweier oder mehrerer Kessel, welche geringe Quantitäten
Aether enthalten und immer in bestimmten Zeitabschnitten abwechselnd bald als Verdampf-,
bald als Condensationsapparat thätig sind.
Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Aetherdampfcylinder, der genau wie ein
gewöhnlicher Dampfcylinder construirt sein kann, und dessen Dampfabzugsrohr in den
Schieber a, Fig. 2 und 3, von unten her einmündet. Bei der gezeichneten Stellung der
Schieber geht der abziehende Aetherdampf durch die Oeffnungen 1 und 2, Fig. 3, welche
durch den unteren gewöhnlichen Hohlraum des Schiebers in Verbindung gebracht sind, nach
der Kugel C, Fig. 1, welche sich im Innern einer anderen Kugel G befindet. Dort wird der
Aetherdampf durch die in der kupfernen Kugel C befindliche Kupferrohrschlange sofort
condensirt, da letztere vielfach gewunden ist und von dem Kühlwassergefäfs, Fig. 2, das
kalte Wasser von unten durch die Oeffnung 1',
Fig. 3, und von da durch 2' des Schieberkastens w, Fig. 2 und 3, empfängt. Das Kühlwasser,
welches, wie aus Fig. 1 ersichtich, zum theil von aufsen auf die Kugel zum Abkühlen
derselben fliefsen mufs, gelangt dann weiter durch das Rohr e nach dem Kasten E
und endlich durch h ins Freie. Dadurch wird die Luft sammt dem etwa bei der
Kolbenstopfbüchse oder bei der Schieberstangenstopfbüchse entweichenden Aetherdampf
aus dem den Cylinder und den Schieberkasten a, Fig. 2, umschliefsenden Gefäfse
herausgesogen, wenn letzteres durch ein Rohr mit der freien Luft oder auch mit den abziehenden
warmen Gasen der Feuerung des Wasserdampfkessels in Verbindung gebracht
wird.
Die Aetherdämpferzeugung findet während dessen durch eine ebenso gestaltete Kupferrohrschlange
wie die oben erwähnte in der Kugel D, Fig. i, statt, da letztere den heifsen
Dampf aus dem Cylinder einer gewöhnlichen Dampfmaschine oder aus einem Kochgefäfse
durch die Oeffnung 3' des Schieberkastens w, Fig. 3, empfängt, der dann ebenfalls wie das
Kühlwasser durch E und h, Fig. 2, entweicht.
Der so entwickelte Aetherdampf geht aus D durch die Oeffnung 3 des Schieberkastens a,
Fig. 3 und 2, in einen gewöhnlichen Dampfcylinder für eine doppeltwirkende Dampfmaschine
und wirkt dort bald unter bald über dem Kolben, der seinerseits mit einem Schwungrade
oder, da letzteres z. B. für Schiffsmaschinen nicht zweckmäfsig, wäre, mit einem Apparate in
Verbindung gesetzt werden kann, der Luft in einen geschlossenen Raum mit hoher Pressung
hineinschafft, von wo aus die Arbeit dann auf die Schraube zu übertragen ist.
Wesentlich ist an der Aetherdampfmaschine noch die Schieberstange @, Fig. 1 und 3,
welche zugleich auf die Stangen ζ und Z1 der
Schieberkasten α und w wirkt. Da nämlich
die Kugeln C und D abwechselnd als Dampfentwickelungsraum und als Condensator zu wirken
haben, ohne jedoch zu viel an Wärme einzubüfsen, mufs sich die Schieberstange @ nur
in gröfseren Zeitabschnitten hin. und her bewegen.
Die Dauer dieses Zeitabschnittes hängt von dem zulässigen Aetherquantum und der Tourenzahl
des Schwungrades ab, falls ein solches da ist. Wählt man z. B. für diesen Zeitabschnitt
3 Minuten, und sind in dieser Zeit 100 Umdrehungen des Schwungrades erfolgt, so hat
man bei verlangten 15 Pferdestärken nach Berechnung des Erfinders ca. 80 1 Aether zu benutzen.
Zum Reguliren des Ganges der Maschine bringe man, so räth der Erfinder, in dem
Wasserdampfzuleitungsrohre eine Drosselklappe in Verbindung mit dem Kugelregulator an.
Das Sicherheitsventil bringe man im Schieber a an, so dafs bei zu hoher Aetherdampfspannung
der Dampf durch den Schieber in den Condensator gehen kann.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Die oben angedeutete Construction einer Aetherdampfmaschine, die 1. im Verhältnifs zurLeistung eine sehr geringe Quantität Aether braucht, zum Zwecke der Beseitigung von Feuersgefahr; in der sich 2. der Aether in absolut abgeschlossenen Räumen bewegt, mit Ausnahme der drei Stopfbüchsen, die aber besonders hoch construirt werden, zum Zwecke der Verminderung der Explosionsgefahr; in welcher 3. das Beseitigen des etwaigen Aethersiedeverzuges angestrebt ist durch Anwendung von kupfernen Kugeln innerhalb gufseiserner Kugeln, verbunden durch ein Kupferrohr und den Dampf zur Erzeugung eines constanten galvanischen Stromes; in welcher endlich 4. das abfiiefsende Kühlwasser als Exhaustor verwendet wird zur Fortsaugung der wenigen Gase, die vielleicht durch Zufall entweichen.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2914C true DE2914C (de) |
Family
ID=282066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2914D Active DE2914C (de) | Aetherdampfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2914C (de) |
-
0
- DE DENDAT2914D patent/DE2914C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2914C (de) | Aetherdampfmaschine | |
| DE479549C (de) | Regelvorrichtung an Vergasern | |
| AT74526B (de) | Ausspül- und Ladeeinrichtung bei Zweitaktverbrennungskraftmaschinen. | |
| DE284403C (de) | ||
| DE208058C (de) | ||
| AT88738B (de) | Zweitaktverbrennungskraftmaschine. | |
| DE472596C (de) | Zweitaktmotor, insbesondere Dieselmotor, mit Schlitzspuelung, Ladung und Aufladung | |
| AT33636B (de) | Einlaßventil für Verbrennungskraftmaschinen. | |
| DE578660C (de) | Vorrichtung zur Sicherung des Anlaufens von Verdichtern mit zwei oder mehr Kurbeln | |
| AT123706B (de) | Verfahren und Einrichtung zur Beeinflussung des Abgasdruckes bei Brennkraftmaschinen mit Abgasturbinenaufladung. | |
| AT16494B (de) | Verfahren zum Betrieb von Dampfmaschinen. | |
| DE213251C (de) | ||
| DE371195C (de) | Einrichtung zur Destillation des Maschinenkuehlwassers | |
| AT146754B (de) | Auspuffanordnung an Mehrzylinder-Sternmotoren. | |
| AT130070B (de) | Viertaktbrennkraftmaschine. | |
| DE60282C (de) | Innenliegende Steuerung für Expansionscylinder von Kaltdampfmaschinen | |
| DE172736C (de) | ||
| AT47801B (de) | Zweitaktverbrennungskraftmaschine. | |
| DE320030C (de) | Selbsttaetige Zufuehrung eines etwa unter dem normalen Hoechstdruck der Maschine stehenden Hilfstreibmittels zu einer Verbrennungskraftmaschine waehrend des Arbeitshubesunter Steuerung durch den Regulator | |
| AT37358B (de) | Saugrohr für Explosionskraftmaschinen. | |
| AT119377B (de) | Vorrichtung zum Betriebe von durch Schiffs-Hilfsbrennkraftmaschinen angetriebenen Luftverdichtern. | |
| DE626559C (de) | Regelungsvorrichtung fuer Aus- und Einlassorgane von Verbrennungsmotoren | |
| DE258726C (de) | ||
| AT28931B (de) | Regelungsvorrichtung für Dampf-, Gas- oder Wasserturbinen. | |
| AT130494B (de) | Als Dampferzeuger ausgebildeter Dampfspeicher. |