DE29137C - Wasservelociped - Google Patents

Wasservelociped

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DE29137C
DE29137C DENDAT29137D DE29137DA DE29137C DE 29137 C DE29137 C DE 29137C DE NDAT29137 D DENDAT29137 D DE NDAT29137D DE 29137D A DE29137D A DE 29137DA DE 29137 C DE29137 C DE 29137C
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DE
Germany
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wheel
water
velocipede
cord
hubs
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Application number
DENDAT29137D
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English (en)
Original Assignee
E. SCHREINER in Berlin S , Grimmstr. 2
Publication of DE29137C publication Critical patent/DE29137C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H16/00Marine propulsion by muscle power
    • B63H16/08Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort
    • B63H16/12Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort using hand levers, cranks, pedals, or the like, e.g. water cycles, boats propelled by boat-mounted pedal cycles
    • B63H16/14Other apparatus for converting muscle power into propulsive effort using hand levers, cranks, pedals, or the like, e.g. water cycles, boats propelled by boat-mounted pedal cycles for propelled drive

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 65: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
EUGEN SCHREINER in BERLIN. Wasservelociped.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März 1884 ab.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längenschnitt, Fig. 2 die Endansicht von vorn des Velocipeds, Fig. 3 bis 5 eine Variante des Schnurrades.
Auf zwei schlanken Schwimmkörpern a a, die mit einander verbunden sind, stehen zwei Lagerböcke b b, in denen die Achse des Schnurrades c gelagert ist. Die auf beiden Enden der Achse befestigten, im Winkel von i8o° zu ein·' ander stehenden Kurbeln k werden durch eine auf dem Sattel d sitzende Person, wie beim Velociped, getreten. Die endlose Schnur e läuft vom Schnurrad c über die Leitrollen ff auf den auf der Welle g sitzenden Schnurlauf h, so dafs beim Drehen des Rades c die ebenfalls auf der Welle g sitzende Schraube 2" mit einer dem Verhältnifs von c zu h entsprechenden bedeutenden Geschwindigkeit gedreht wird und die Fortbewegung des Gefährtes bewirkt.
Die beiden Schwimmkörper α α sind so mit einander verbunden, dafs ihre Entfernung von einander vergröfsert oder verkleinert werden kann, um der jeweiligen Belastung des Gefährtes, hohem Seegang oder anderen Umständen Rechnung zu tragen. Der Schnurlauf h ist, um dem Wasser wenig Widerstand zu bieten, vorn spitz ausgebildet.
Das Schnurrad c taucht ungefähr mit einem Dritttheil seiner Höhe in das Wasser ein. Die in Reibung des unteren Dritttheiles am Wasser umgesetzte Kraft geht insofern nicht verloren, als bei der Umdrehungsrichtung des Rades die Radtheile, wenn sie das Wasser durchschneiden, nach Art eines Schaufelrades wirkend, zur Fortbewegung des Gefährtes beitragen.
Um das Wasservelociped leicht transportabel, tragbar und versendbar zu machen, kann statt des in Fig. 1 und 2 gezeichneten Schnurrades c das in Fig. 3 bis 5 gezeichnete zusammenlegbare angewendet werden. Fig. 3 giebt davon einen Schnitt parallel zur Achse, Fig. 4 ein Segment in der Ansicht und Fig. 5 zeigt das Rad zusammengelegt im Schnitt.
Jede der zahlreichen Speichen des Rades besteht aus zwei mit der Welle des Rades ein ' Dreieck bildenden ^Speichenhälften m m, Fig. 3 bis 5, die an der Peripherie durch ein Gelenk verbunden sind. Jedes der beiden Speichenbündel ist an einer Nabe η vereinigt, und zwar ist jede Speichenhälfte mit der Nabe ebenfalls durch ein Gelenk verbunden.
Das Schnurrad hat keinen eigentlichen Radkranz, vielmehr trägt jede Speiche des einen Bündels eine zur Aufnahme der Treibschnur geeignete Gabel o, und alle diese Gabeln sind durch Schnüre / mit einander verbunden. Werden die beiden Naben η einander genähert, so spannen sich die Schnüre und das Rad erhält die in Fig. 3 gezeichnete Form. Durch Durchstecken der Welle durch die Naben und Aufstecken zweier Stellringe wird das Rad in dieser Form fixirt. Zum Zusammenlegen des Rades wird . einer der Stellringe entfernt, die Welle herausgenommen, dann die beiden Naben aus einander gezogen, so dafs das Rad die in Fig. 5 dargestellte Form erhält.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Bei einem Wasservelociped von der gezeichneten und beschriebenen Construction der Betrieb der Schraube durch ein grofses Schnurrad c, das ins Wasser eintaucht und gleichzeitig als Schaufelrad wirkt.
  2. 2. Ein zusammenlegbares Schnurrad von der gezeichneten Construction, bestehend aus zwei auf einer Welle verschiebbaren Naben n, sowie zwei Bündeln von scharnierartig an den Naben befestigten Speichen m, welche letzteren an der Peripherie des Rades zu Gabeln ο ausgebildet und durch Schnüre oder dergleichen verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29137D Wasservelociped Active DE29137C (de)

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