DE110963C - - Google Patents

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DE110963C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K15/00Collapsible or foldable cycles
    • B62K15/006Collapsible or foldable cycles the frame being foldable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagf.nbau und Fahrrädeb.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1897 ab.
. Das Fahrradgestell nach vorliegender Erfindung soll sich durch geringes Gewicht bei gleichbleibender Tragfähigkeit und vereinfachte Herstellung den bekannten Fahrrädern gegenüber auszeichnen. Dabei ist das Gestell so eingerichtet, dafs es sich schnell und leicht aus einander nehmen und zusammenschieben läfst. Es wird dadurch ein Fahrrad gewonnen, dessen Gewicht 5 bis 7 kg nicht überschreitet, und welches im zusammengelegten Zustande verhältnifsmäfsig wenig Raum beansprucht, so dafs dasselbe von Jedermann leicht getragen und z. B. bei Besuchen bequem mit in die Wohnung genommen werden kann.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Seitenansicht des Fahrrades im Gebrauchszuslande, Fig. 2 seine Oberansicht im zusammengelegten Zustande, während die Fig. 3 Und 4 Einzelteile veranschaulichen.
Das Gestell hat die bei Fahrrädern bereits bekannte Form eines Dreiecks mit nach oben gekehrter Spitze. Wenn man durch diese Spitze und die Mittelpunkte der Radachsen Verbindungslinien legt, so erhält man ein ungefähr gleichschenkliges Dreieck.
Der Vorderschenkel α des Gestelldreiecks ist am unteren Ende al gabelartig ausgebildet und dient gleichzeitig als Lenkstange, zu welchem Zwecke er unten lose durch eine Muffe c geht, welche an dem Unterschenkel d befestigt ist, während das obere röhrenförmige Ende d1 über einen Zapfen αΆ aufgeschoben ist, welcher mit dem Hinterschenkel e die Dreieckspitze bildet und, wie Fig. 4 veranschaulicht, mit einer Rille α4 versehen ist. In die Rille greift eine Handschraube / ein, welche die drehbare Verbindung zwischen a2 und as bewirkt. Auf diesi Weise kann der Vorderschenkel aax mit dem Vorderrad b vermittelst des Handgriffes g gegen die übrigen Theile des Fahrrades gedreht werden. An den Verbindungsstellen werden zweckmäfsig Kugellager zur Verminderung der Reibung vorgesehen.
Der Hinterschenkel e ist gleichfalls am unteren Ende e1 gabelartig ausgebildet und dient gleichzeitig als Träger des Sattels i, welcher mittelst eines aufgeschobenen Rohrslücks k durch Klemmschraube / befestigt ist. Der Hinterschenkel könnte vollständig gerade verlaufen, doch ist aus einem später anzugebenden Grunde der in Fig. 1 gezeichnete Knick e2 vorgesehen. =
Der Unterschenkel d endlich ist in ganzer Ausdehnung gabelartig ausgebildet und dient als Träger für die Tretkurbeln m und das Kettenrad n, dessen Kette ο über das hintere, auf der Achse des Hinterrades h sitzende kleinere Kettenrad ρ führt.
Um dieses Gestell zusammenlegen zu können, sind die drei Verbindungsecken wie folgt hergestellt. An der Spitze des Gestelles sind die Theile a3 und e durch ein Scharnier q mit einander verbunden. Die unteren bezw. hinteren gegabelten Enden des Hinter- und Unterschenkels e und d sind auf- der Hinterradachse drehbar befestigt. Endlich sind die vorderen Enden des Unterschenkels aus der Muffe c lösbar verbunden. Diese lösbare Verbindung kann beispielsweise gemäfs Fig. 3 dadurch geschehen, dafs an der Muffe c ein Bügel oder Rahmen r angeordnet ist, in welchem sich
vermittelst Schraube s eine durch die Führungsstifte t geführte Klemmbacke u verschieben la'fst. Die hakenförmigen Enden dl des Unler-'schenkels d werden zwischen r und u eingehakt und durch Anziehen der Schraube s fest verbunden. Das Sattelrohr k ist nach Lösen der Schraube / auf dem Hinterschenkel e verschiebbar. Ferner kann das untere TragstUck ν des Sattels bei vl getheilt und seine Theile durch Zapfeneingrifl'und Vorsteckstift oder dergl. lösbar verbunden sein, wahrend gleichzeitig das obere Tragstück w um Scharnier ivl umlegbar eingerichtet ist.
Zwecks Zusammenlegung des Gestelles wird' zunächst die Schraube / gelöst und der Zapfen α3 aus dem Rohrende α2 herausgezogen. Ebenso wird Schraube s gelöst und der Unterschenkel d mit seinen Hakenenden dl aus dem Bügel r ausgehoben. Endlich wird auch Schraube / gelöst und das Sattelrohr k bis an das untere Ende e1 des Hinterschenkels e herabgeschoben. Das Fahrrad ist somit in zwei vollständig von einander getrennte Theile zerlegt, deren einer aus dem Vorderschenkel a mit Vorderrad b und deren anderer aus dem Hinter- und Unterschenkel ed mit dem Hinterrad nebst Zubehörteilen besteht. Nunmehr wird nach Niederklappen der Schenkel α und e und nach Geraderichten des Gelenkzapfens α8 der letztere mit dem Hinterschenkel e in den röhrenförmigen Vorderschenkel α bis an dessen unteres Ende α1 hineingeschoben. Die Röhren-, schenkel α und e besitzen zu diesem Zwecke verschieden grofsen Durchmesser. Aufserdem kann der Sattel i nach Lösen der Verbindung v1 um Scharnier wl umgeklappt werden, so
er sich über die Handgriffe g hinweg flach auf den Schenkel α auflegt. Damit beim Zu-' sammenlegen des Gestelles die Kette ο nicht bescha'digt wird, ist der Knick c2tdes Hinterschenkels vorgesehen. Statt dessen kann dieser Schenkel auch gerade sein und der eine Arm des Unterschenkels d hinten etwas mehr ausgebogen sein. Man erhalt so die zum Transportiren des Fahrrades leicht handliche Vereinigung seiner Theile, wie si? in Fig. 2 dargestellt ist.

Claims (2)

  1. Pat ent-Ansprüche:
    ι. Ein Fahrradgestell von der Form eines Dreiecks mit nach oben gekehrter Spitze, dessen Vorder-, Hinter- und Unterschenkel bezw. als Lenkstangenschaft, Sattelträ'ger und Antriebslager dienen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Vorderschenkel mit dem Hinterschenkel axial drehbar und lösbar verbunden und die Verbindung des Unterschenkels mit dem Vorder- und Hinterschenkel derartig gestaltet ist, dafs nach .Lösung nur einer Verbindung ein Zusammenlegen des Gestelles stattfinden kann.
  2. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1, bei welcher der Unterschenkel mit dem Hinterschenkel in der Ebene des Gestelles drehbar, mit dem Vorderschenkel dagegen lösbar befestigt ist und das Zusammenlegen des Gestelles durch Einschieben des Hinterschenkels in den Vorderschenkel nach dem Lösen der Befestigungen am Vorderschenkel bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1986005155A1 (en) * 1985-02-27 1986-09-12 Mark Andrew Sanders Collapsible bicycles with triangular frames
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DE202009013817U1 (de) * 2009-10-10 2011-02-24 Freigeber, Jürgen Zusammenklappbares/zusammenlegbares Fahrrad
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