DE291237C - - Google Patents

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DE291237C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/08Actuation of distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 276. GRUPPE
dingler'sche maschinenfabrik a.-g. in zweibrücken/Pfalz.
Steuerung für Gas-, Luft- oder Flüssigkeitspumpen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1914 ab.
Die bisherigen Regelungen an Kompressoren zur Vergrößerung bzw. Verkleinerung der Menge des Fördermittels bei gleicher Umdrehungszahl bestehen darin, daß neben der Saugsteuerung eine besondere Steuerung am Zylinder angebracht ist, die jeweils der Menge des zu liefernden Fördermittels entsprechend von Hand oder durch Druckluftregler eingestellt wird. Der Vorgang der Regelung voll- zieht sich entweder so, daß die angesaugte Fördermenge bei Rückkehr des Kolbens wieder durch die Regelsteuerung bis zu dem gewünschten j eweiligen Teil herausgelassen wird und alsdann erst die Verdichtung beginnt, oder aber, daß ein Teil des verdichteten ■Fördermittels bei Rückkehr des Kolbens wieder in den Zylinder rückströmt, expandiert, und erst dann das Ansaugen des frischen Fördermittels beginnt. Beide Steuerungsarten erfordern also getrennte Steuerungen. Durch die Anwendung dieser getrennten Steuerung entsteht aber ein zusätzlicher, schädlicher Raum, der unzweifelhaft auf den Wirkungsgrad der Pumpe, des Kompressors usw. von Einfluß ist.
Bei der vorliegenden Erfindung geschieht die Regelung des Fördermittels durch keine getrennt angeordnete Steuerung, sondern das Hauptsaugorgan ist mit einem Hilfsorgan ausgestattet und übernimmt dadurch die Regelung der Leistung des Fördermittels. Der Vorgang bei dieser Regelung ist also der, daß die Innenkanten des Schiebers a in ähnlicher Weise verstellt werden wie bei der Meyersteuerung zum Zwecke des Rücklasses des Fördermittels. Dadurch würde sich aber bei einer gewissen Einstellung , der Innenkanten des. Schiebers beim Ansaugen des Fördermittels ein Unterdruck ergeben, .und um diesen zu vermeiden, tritt das Fördermittel dann durch das zusätzliche Steuerorgan des Schiebers in den Zylinder hinein. · '
Die Erfindung ist in beispielsweiser Ausführungsform in beiliegender Zeichnung dargestellt. Es ist angenommen, daß als Saugorgan ein durch Exzenter oder in anderer Weise angetriebener Schieber α dient. Es kann dieser Schieber natürlich auch durch ein Ventil jeder Art ersetzt werden. Je nachdem, ob der Abschluß der Überleitkanäle b bei Beginn des Verdichtungshubes im Totpunkt der Kurbel oder erst zu beliebiger Zeit hinter dem Totpunkt stattfindet, wird entweder die volle, dem Kolbenhub entsprechende oder eine infolge verspäteten Abschließens geringere Menge Gas, Luft, Flüssigkeit usw. gefördert.
Die Regelung kann durch Deckungsänderung erfolgen, und zwar entweder von Hand beliebig einstellbar oder durch einen unter dem Enddruck stehenden Druckregler, der die Regelung selbsttätig übernimmt.
Der Schieber bzw. das Ventil α ist nun so groß bemessen, und die Einstellung bezüglich Deckung und Voreilwinkel des Exzenters wird derart vorgenommen, daß der Körper α die Hauptsaugsteuerung wie auch das Rücklassen des Fördermittels bei geringerer Leistung
übernimmt. Soll die Lieferung des Fördermittels, also die Leistung vergrößert werden, so wird die innere Deckung des Schiebers a durch Einstellen von Hand oder durch Druckluftregier vergrößert und dadurch ein früherer Schluß während des Verdichtungshubes erreicht. Durch die Vergrößerung der Deckung tritt aber ein späteres Öffnen des Kanals b ein, und es würde dadurch bei Beginn des Ansaugehubes ein Unterdruck entstehen. Um diesen Unterdruck zu vermeiden, ist an den Kopfenden des Schiebers das Hilfsregelorgan angebracht, welches sich bei ev. auftretendem Unterdruck im Zylinder selbsttätig öffnet.
Die vorliegende Erfindung hat also mehrere Vorteile, nämlich: das Fortfallen der besonders angeordneten Regelsteuerung, wodurch die Maschine einfacher und billiger wird; die Verringerung des durch diese besondere Steuerung nötigen schädlichen Raumes, wodurch der volumetrische Wirkungsgrad der Maschine verbessert wird, und ferner ist ein wesentlicher Vorteil die Verbindung des Hauptorgans, also im vorliegenden Falle des Schiebers, mit einem Entlastungskolben. Durch die Verwendung dieses Entlastungskolbens kann das den Schieber antreibende Exzenter und die anderen Triebwerksteile erheblich kleiner genommen werden, weil der Schieber zu seinem Antrieb eine geringere Arbeit erfordert als bei anderen Steuerungen dieser oder ähnlicher Art ohne den Entlastungskolben. Hieraus ergibt sich aber wieder eine Verbesserung des mechanischen Wirkungsgrades der Maschine.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für Gas-, Luft- oder Flüssigkeitspumpen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkörper aus einem entlasteten Kolbenschieber (Ventil) in Verbindung mit einem Hilfsventil besteht, wobei der eigentliche Steuerkörper die Hauptsteuerung, also sowohl das Ansaugen als auch den regelbaren Rücklaß bewerkstelligt, während das Hilfsventil den Einlaß bei denj enigen Steuerungseinstellungen ermöglicht, durch welche sich ein Unterdruck im Zylinder ergeben würde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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