DE238790C - - Google Patents

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DE238790C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/03Two stroke engines
    • F02B2710/032Two stroke engines with measures for removing exhaust gases from the cylinder
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 46«. ^GRUPPE
Die Erfindung besteht in einer Gasladepumpe für Zweitaktmaschinen, mittels deren die Voreinströmung der Luft für alle Füllungen erreicht werden soll.
Bei einer Körtingschen Zweitaktmaschine, bei welcher die Kolben der Gas- und Luftpumpen auf einer gemeinsamen Stange sitzen, arbeitet die Luftpumpe mit unveränderlicher Füllung; ihr Diagramm ist in Fig. ι dargestellt. In den
ίο Diagrammen gibt die Senkrechte x-x jeweilig diejenigen Lagen der Pumpenkolben wieder, bei denen die Schließung des Einlaßventils am Arbeitszylinder beendigt ist.
Bei den Zweitaktmaschinen muß bekanntes lieh vor Eröffnung des Einlaßventils über " diesem Luft lagern, damit der Zylinder mit Luft und nicht mit Gemisch ausgefegt wird. Überdies soll diese Luftschicht vorzeitige Entflammungen, wie sie durch unmittelbare Berührung des Gemisches mit den heißen Auspuffgasen entstehen könnten, verhindern. Um die Schichtung dieser »Trennungsluft« am Einlaßventil zu erhalten, werden die Saugschieber der Gaspumpen so gesteuert, daß das Diagramm nach Fig. 2 entsteht.
Das angesaugte Gas wird beim Kolbenrückgang zum Teil wieder ausgestoßen. Während das Druckventil der Luftpumpe sich schon im Punkte y (vgl. Fig. i) öffnet und der Pumpenraum in diesem Punkte mit dem Überströmkanal und dem Zylinder verbunden wird, beginnt die Gaspumpe später im Punkte ζ (vgl. Fig. 2) zu fördern, so daß die Luft dem Gas voreilt und zuerst in den Zylinder strömt.
Bei dieser Maschine bleibt der Überströmkanal beim Schluß des Einlaßventils mit Gemisch angefüllt, das bei der folgenden Eröffnung in den Zylinder gelangt.
Außerdem wird, da ein großer Teil des angesaugten Gases auch bei größter Füllung wieder ausgestoßen werden muß, das Gaspumpenvolumen nicht ausgenutzt und der Arbeitszylinder in der Höchstleistung beschränkt. ' . :
Eine Verbesserung dieser Maschine wurde durch die ebenfalls bekannte Ausführung der Ladepumpen mit Rückströmschlitzen angestrebt. Diese am Ende des Pumpenzylinders angeordneten Schlitze werden durch den Kolben freigelegt, worauf das Gas von der Druckseite des Zylinders nach der Saugseite strömt (vgl. Punkt 5 im Diagramm Fig. 3). Von diesem Punkte 5 an wird kein Gas mehr übergeschoben, während die Luftpumpe (Fig. 1) noch weiter Luft fördert, die als »Trennungsluft« wirkt. Da das Einlaßventil des Arbeitszylinders erst beim nächsten Hub wieder öffnet, so kann diese Luft in Ruhe über dem Einlaßventil eine Schicht bilden.
Die bisher an diesen Pumpen ausgeführten Schieber sind mit schrägen Schlitzen versehen, durch deren Drehung der Beginn, aber auch das Ende der Förderung bestimmt wurden. Fig. 4 zeigt das Zeunersche Diagramm dieser Schieber. Für dieselben Punkte der Diagramme (Fig. 3 und 4) sind die gleichen Ziffern gewählt. Wird auf kleinere Füllung eingestellt, so beginnt z. B. die Förderung der Gaspumpe im Punkte 3, hört jedoch schon im Punkte 4 auf, ehe das Einlaßventil geschlossen hat, während die Luftpumpe (Fig. 1) weiterfördert. Der in den Arbeitszylinder gelangenden Gas-
menge wird sonach Luft nachgedrückt, so daß gerade an der Zündstelle das Gemisch verschlechtert wird.
Außerdem geht durch diesen allzu frühen Druckausgleich im Punkte 4 Kompressionsarbeit verloren.
Die Nachteile dieser bekannten Einrichtungen werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Druckausgleich zwar durch die Steuerung vor Beendigung des Druckhubes erfolgt, aber bei allen Füllungen stets bei ein und derselben Kolbenstellung. Das Diagramm (Fig. 5) veranschaulicht das neue Steuerungsverfahren.
Im Punkte a, dessen Lage unverändert bleibt, wird die Druckseite der Gaspumpe mit der Saugleitung verbunden. Bei größter Füllung beginnt die Verdichtung im Punkte c, bei kleineren Füllungen z. B., im Punkte d.
Wendet man das Steuerungsverfahren auf Pumpenzylinder mit Rückströmschlitzen an, so muß der Druckausgleich auf der Strecke m (vgl. Fig. 3) stattfinden.
Gegenüber den älteren Steuerungen ergibt sich der Vorteil, daß die Trennungsluft am Einlaßventil ruhiger lagern und ein größerer Teil des Pumpenhubes ausgenutzt werden kann, so daß die Höchstleistung der Maschine eine größere wird.
Gegenüber den mit Schrägschlitzsteuerung arbeitenden Gaszylindern mit Rückströmschlitzen stellt sich als Vorteil ein, daß weniger Kompressionsarbeit aufgewandt und. das Gemisch bei kleinen Füllungen nicht durch Nachförderung von Luft verschlechtert wird.
Um die Verbindung zwischen Druckseite der Pumpe und der Saugleitung bei ein und derselben Kurbelstellung sowie die Aufhebung dieser Verbindung je nach Belastung zu, erreichen, braucht die Gaspumpe nur mit einer der aus dem Dampfmaschinenbau bekannten, vom Regler verstellbaren Steuerungen für das Ansaugen ausgeführt zu werden.
Der Beginn der Voreinströmung der Dampfmaschinen entspricht dem Beginn des Druckausgleiches, und 'das Ende der Dampfmaschinenfüllung entspricht der Aufhebung der Verbindung zwischen Saug- und Druckseite der Gaspumpe.
Fig. 6 stellt eine Ausführungsform einer solchen Gaspumpe dar. Der Kolben nähert sich seiner linken Totlage, und der linke Kolbenschieber hat schon die Verbindung zwischen Saug- und Druckraum hergestellt, während der rechte Kolbenschieber noch das Ansaugen gestattet.
Jeder Kolbenschieber wird von einem beson- A deren Mechanismus, der dem anderen gegenüber um i8o° versetzt ist, gesteuert.
Als Einlaßmechanismen werden die bekannten 'Dampfmaschinensteuerungen verwendet, mittels deren bei konstanter Voreinströmung die Füllung verändert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gaspumpe für Zweitaktmaschinen mit Umleitung des Gases von. der Saugseite auf die Druckseite nach Abschluß des Einlaßventils am Arbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsorgane Saug- und Druckseite am Ende des Druckhubes stets bei einer und derselben Kolbenstellung miteinander verbinden, während der Verlauf der Ansaugperiode je nach Belastung veränderlich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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