DE290946C - - Google Patents

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DE290946C
DE290946C DENDAT290946D DE290946DA DE290946C DE 290946 C DE290946 C DE 290946C DE NDAT290946 D DENDAT290946 D DE NDAT290946D DE 290946D A DE290946D A DE 290946DA DE 290946 C DE290946 C DE 290946C
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G29/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, with other chemicals
    • C10G29/06Metal salts, or metal salts deposited on a carrier
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10G17/00Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge
    • C10G17/095Refining of hydrocarbon oils in the absence of hydrogen, with acids, acid-forming compounds or acid-containing liquids, e.g. acid sludge with "solid acids", e.g. phosphoric acid deposited on a carrier
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

Durch zersetzende Destillation der Kohlenwasserstoffe der Erd- oder Mineralöle erhält man Destillate, welche gegenüber dem Ausgangsmaterial einen niedrigeren Siedepunkt besitzen und spezifisch leichter sind. Unter zersetzender Destillation, »Krak-Destillation«, wird hier eine Destillation verstanden, bei welcher den aus dem Destillationsgut durch Wärmezufuhr entwickelten Dämpfen vor ihrer
ίο Kondensation Gelegenheit zu einer Zersetzung bzw. Spaltung gegeben wird.
Bei dem. großen Bedarf des Wirtschaftslebens an spezifisch leichteren, niedriger siedenden und kohlenstoffärmeren Kohlenwasserstoffen für Heiz- und motorische Zwecke hat man verschiedentlich versucht, aus den schweren. Kohlenwasserstoffen oder den weniger wertvollen, schweren Fraktionen der Mineralöle oder Erdöle durch zersetzende Destillation wertvollere Kohlenwasserstoffe zu erhalten. Die erhaltenen flüchtigen Produkte sind wohl gegenüber dem Ausgangsmaterial für motorische Zwecke oder als Heizmaterial besser verwertbar; sie besitzen aber nach verschiedenen Richtungen Eigenschaften, die ihre Verwertbarkeit und damit ihren Wert wesentlich beeinträchtigen. Abgesehen von dem unangenehmen Geruch, der die beim Krakprozeß erhaltenen Destillate kennzeichnet, scheiden sie nach einigem Stehen harzartige oder gummiartige Produkte ab, die zunächst die Kohlenwasserstoffe trüben und sich mit der Zeit allmählich zu einer zusammenhängenden Masse verdichten. Diese Eigenschaft steht einer allgemeinen Anwendung dieser Produkte namentlich für. motorische Zwecke im Wege und drückt den Wert wesentlich herunter. /
Der Geruch der. beim Krakprozeß, erhaltenen Destillate ist nicht durch den Gehalt an schwefelhaltigen Verbindungen allein· bedingt, er scheint auch auf die flüchtigen, bei der destruktiven Destillation gebildeten, stark ungesättigten Verbindungen zurückzuführen zu sein. ' ' r ■ ■ .. · ;
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun die Entfernung der Produkte aus den beim Krakprozeß erhaltenen Destillaten, welche die Abscheidung der harzartigen oder gummi- ; artigen Produkte veranlassen. Durch die Beseitigung dieser Produkte wird auch der Geruch des Ausgangsmaterials verbessert.
Auf Grund von Arbeiten des Herrn Dr. L. Edeleanu wurde gefunden, daß man dieses Ziel erreicht, wenn man die Stoffe, welche zur Verharzung führen, unter dem Einfluß von Kondensationsmitteln oder Katalysatoren in hochsiedende Produkte überführt, die dann, z.B. durch einen Destillations- oder anderen Prozeß, abgesondert werden können. Als Kondensationsmittel oder Katalysatoren kommen die in der chemischen Industrie für derartige Zwecke bekannten Mittel, namentlich die Chloride schwerer Metalle, wie z.B. Chlor-
zink, Eisenchlorid, Chlorzinn oder auch Kupfersulfat üSw.;'in'Betracht. Die Einwirkung ( der gekennzeichneten Mittel auf die Krak-Destillateliiat so lange zu erfolgen, bis das angestrebte Ziel erreicht ist: Überführung ■ der verharzenden Stoffe in hochsiedende Produkte, die sich durch einfache Methoden abscheiden lassen. Für die Behandlung mit den gekennzeichneten Mitteln genügt eine längere
ίο innige Berührung mit dem zu verarbeitenden Destillat, wobei man die Berührung durch Rühren, Erhitzen mit oder ohne Druck oder auch im Vakuum usw. fördern kann. Gewöhnlich bleiben die durch Behandlung mit den Kondensationsmitteln oder Katalysatoren entstandenen hochsiedenden Produkte in dem verarbeiteten Destillat gelöst. Durch sehr langes Erhitzen mit dem Kondensationsmittel kann man aber auch erreichen, daß die Produkte sich im Anschluß an die Behandlung als ungelöste Masse abscheiden und sich durch mechanische Mittel von den Kohlenwasserstoffen trennen lassen. "
Destilliert man die Kohlenwasserstoffe nach dem Behandeln mit dem Kondensationsmittel, so erhält man ein Destillat, welches keine trübe oder harzartige Masse mehr abscheidet und gegenüber dem Ausgangsmaterial einen weniger unangenehmen Geruch zeigt. ' Die Kohlenwasserstoffe werden dadurch sowohl für Heiz-als auch für motorische Zwecke verwertbar, ohne daß man bei ihrer Verwendung Verstopfung der Zuflußröhren befürchten müßte.
Die Ausführung des Verfahrens ist sehr einfach. Bedingung ist lediglich eine ausreichende Berührung mit dem Kondensationsmittel und dessen Einwirkung auf das Destillat.
Man kann die Kräk-Destillate nicht dadurch verbessern, daß man die Produkte so lange stehen läßt, bis sich die harzartigen Bestandteile abgeschieden haben. Die Zeit, bis diese Abscheidung vollendet ist, ist bei den einzelnen Produkten je nach ihrer Zusammensetzung sehr verschieden, und dann würde das Stehenlassen der hier in Betracht kommenden
Mengen unendlich große Lagerräume erfordern, da es sich um sehr große Mengen handelt.
Beispiel.
1000 Liter Destillat, siedend zwischen 60 und 1500, erhalten durch zersetzende Destillation aus einer über 3000 siedenden Erdölfraktion, werden mit 1 bis 3 Prozent geschmolzenem Chlorzink unter Rühren am' Rückflußkühler während etwa 10 Stunden erhitzt. Die Masse nimmt eine tiefere Farbe an. Sobald eine weitere Intensitätszunahme der Farbe nicht mehr oder nur in geringerem Maße zu beobachten ist, wird abdestilliert. Es bleibt eine zähflüssige Masse zurück, die beim Stehen an der Luft glasartig erstarrt. Das Destillat besitzt einen angenehmeren Geruch als das Ausgangsmaterial und bleibt auch bei längerem Stehen klar und scheidet keine harzartige Masse ab. Man kann auch vor dem Destillieren das Produkt von dem Kondensationsmittel trennen und dann die Kohlenwasserstoffe abdestillieren, wobei ebenfalls die harzartige Masse zurückbleibt.
Die Dauer der Behandlung hängt sowohl von der Herkunft der Produkte als auch von dem angewandten Kondensationsmittel oder Katalysator ab. Die erforderlichen Arbeitsbedingungen lassen sich von Fall zu Fall durch einige Vorversuche leicht feststellen. Den Kondensationsmit.teln oder Katalysatoren können indifferente Stoffe oder andere Mittel zugesetzt werden, die eine A'ergrößerung der : Oberfläche bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: /
    Verfahren zur Entfernung der ver- '■'" harzenden und zu Abscheidungen führenden Stoffe aus den bei der zersetzenden Destillation — Krak-Destillation — der Erd- oder Mineralöle oder deren Fraktionen erhaltenen Destillaten, darin bestehend, . ■ daß man diese Destillate mit kondensierend öder katalytisch wirkenden Salzen ' der Schwermetalle behandelt. ■" ■
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757619C (de) * 1937-08-10 1954-04-29 Ruhrchemie Ag Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Schmieroelen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE757619C (de) * 1937-08-10 1954-04-29 Ruhrchemie Ag Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften von Schmieroelen

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