DE290901C - - Google Patents
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- DE290901C DE290901C DENDAT290901D DE290901DA DE290901C DE 290901 C DE290901 C DE 290901C DE NDAT290901 D DENDAT290901 D DE NDAT290901D DE 290901D A DE290901D A DE 290901DA DE 290901 C DE290901 C DE 290901C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/28—Cores; Mandrels
- B28B7/30—Cores; Mandrels adjustable, collapsible, or expanding
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eiserne Formkerne, die zur Herstellung von Hohlräumen in Betonkörpern, vornehmlich solchen
von größerer Länge, wie Balken, Säulen, Masten usw., dienen, müssen nach dem Stampfen
des Betonkörpers im Querschnitt verringert werden können, um ein leichtes Herausziehen
der Kerne aus den Formungen zu ermöglichen. Kerne dieser Art sind bereits in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt. Bei
ίο einigen geschieht das Zusammenziehen unter
Vermittlung schräger Führungsschlitze. Auch den Gegenstand der Erfindung bildet eine
Vorrichtung zum Zusammenziehen eiserner Formkerne, die schräge Führungsschlitze zeigt.
is Während jedoch bei den bekannten Formkernen
die Schlitzführung so verläuft, daß sich sofort bei Beginn des Lösens die Kernwände
senkrecht oder schräg von der frischen Betonmasse losreißen, und beim Lösen stets
Betonteile an den Kernwänden haften bleiben, welche einerseits den Verband der Betonwände
zerstören und ihren Querschnitt verringern, andererseits aber auch das Herausziehen des
Kernes erschweren und dem fertigen Werkstück ein unsauberes, rauhes Aussehen geben,
verlaufen gemäß der Erfindung die Schlitzführungen zunächst um eine gewisse Strecke
parallel zur Formkernachse, um erst dann in den schrägen Teil überzugehen. Es hat dieses
den Vorteil, daß auch die Kernwände zunächst parallel zur Formkernachse an den Innenwandungen des Betonhohlkörpers entlanggleiten
und sich erst dann, wenn der schräge Teil des Führungsschlitzes in Wirkung tritt, langsam von den Betonwänden loslösen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Schlitzform zum Zusammenziehen eiserner Kerne
ist in der Zeichnung beispielsweise an einem dreieckigen Formkern gezeigt.
Fig. ι stellt den Querschnitt dieses Kernes in etwa natürlicher Größe dar.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt des Kernes nach der Linie A -B der Fig. 1, aus welchem
die Form eines Führungsschlitzes in natürlicher Größe hervorgeht.
Fig. 3 gibt der Vollständigkeit halber in kleinerem Maßstabe das Kopfende des Kernes
wieder und zeigt die Vorrichtung, mit deren Hilfe der obere und untere Kernteil in entgegengesetzter
Richtung verschoben werden.
Das Loslösen geschieht lediglich durch gegenseitige Verschiebung der beiden Kernteile a
und c in entgegengesetzter Richtung unter Vermittlung des Zahnsegments I1 wobei die
Kernwände zunächst um eine gewisse Strecke, beispielsweise vollkommen parallel zur Formkernachse
an den Betonwänden entlanggleiten, um sich erst dann unter Vermittlung des
schrägen Teiles k der Schlitzführung von den Wänden des Hohlkörpers langsam loszulösen.
Die Teile b, b sind mit α fest vernietet. In Abständen von etwa 70 cm sind an ihnen
starke Stahlbolzen d angebracht, die, um ein leichtes Gleiten in den im Teil c befindlichen
Schlitzen k zu ermöglichen, in der Mitte mit Stahlringen e umgeben sind. Die Verschiebung
der beiden Teile α und c um die volle
Länge des Schlitzes h bedingt somit eine Höhenverminderung des Kernteiles um die
Differenz D, wodurch, wenn die Verschiebung in einem fertigen Betonwerkstück erfolgt, der
ganze Kernteil freigegeben wird. Durch das Vorbeigleiten der Kernteile an der frisch gestampften
Betonmasse um die Strecke i werden die vorerwähnten Mängel, wie sie den bestehenden Kernen anhaften, demnach beseitigt
und die Innenwände des Betonkörpers vollkommen glattgestrichen. Es ist bei dieser
Art des Zusammenziehens nicht möglich, daß Betonteile an den Kernwänden haften bleiben.
Das Werkstück muß in jedem Falle glatt und unverletzt bleiben.
Derartige Kerne können bei entsprechender.
Flanscheilkonstruktion für jede Kernquerschnittsform und mit der entsprechenden Anzahl
von Führungsschlitzen für jede Kernlänge Verwendung finden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Zusammenziehen eiserner Formkerne beliebigen Querschnittes zur Herstellung von Betonhohlkörpern, bei welcher die Verringerung der. Formkernhöhe unter Vermittlung schräger Führungsschlitze erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze (k) zunächst beispielsweise um eine Strecke (i) parallel zur Formkernachse verlaufen und erst dann in den schrägen Teil (k) übergehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290901C true DE290901C (de) |
Family
ID=545819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290901D Active DE290901C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290901C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055421B (de) * | 1956-10-27 | 1959-04-16 | Jur Dr Phil Johann Jakob Kindt | Vorrichtung zum Herstellen von Betonhohlkoerpern |
-
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- DE DENDAT290901D patent/DE290901C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055421B (de) * | 1956-10-27 | 1959-04-16 | Jur Dr Phil Johann Jakob Kindt | Vorrichtung zum Herstellen von Betonhohlkoerpern |
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