AT381519B - Vorrichtung zum bewegen eines im taktschiebeverfahren hergestellten tragwerkes od.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum bewegen eines im taktschiebeverfahren hergestellten tragwerkes od.dgl.

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AT381519B
AT381519B AT15983A AT15983A AT381519B AT 381519 B AT381519 B AT 381519B AT 15983 A AT15983 A AT 15983A AT 15983 A AT15983 A AT 15983A AT 381519 B AT381519 B AT 381519B
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Koehler Wolfgang Dipl Ing
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • E01D21/06Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges by translational movement of the bridge or bridge sections
    • E01D21/065Incremental launching

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  • Architecture (AREA)
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bewegen eines im Taktschiebeverfahren hergestellten Tragwerkes od. dgl., bei dem zur Herstellung der Tragwerksteilstücke eine ortsfeste Schalung und zum Verschieben des jeweils gefertigten Tragwerksteiles Gleitbahnen vorgesehen sind und die Verschiebekraft durch hydraulische Pressen erzeugbar ist. 



   Aus der AT-PS Nr. 327984 ist eine Verschiebeeinrichtung für schwere Konstruktionsteile bekannt, mit einem Paar von Druckplatten, die von zwei Seiten hydraulisch gegen die Führungsschiene zusammenpressbar sind, wobei die hydraulische Presse seitlich von den Druckplatten angeordnet ist, die Druckplatten mit ihrem unteren Ende um den Kopf der Führungsschiene herausgreifen und die der Last zugekehrte Seite der Verschiebeeinrichtung als Anlage für die Verschiebepresse ausgebildet ist. Wesentlich ist dabei, dass zwischen den kraftübertragenden Druckflächen der Verschiebeeinrichtung und der Verschiebebahn einlegbare und anpressbare Flachstahlstücke angeordnet sind, deren beide den Anpressdruck übertragende Oberflächen zur Erhöhung der Reibung aufgerauht und oberflächengehärtet sind. 



   Die DE-OS 1902890 offenbart eine Vorrichtung zum Verschieben von Stahl- oder Stahlbetonbrücken oder von Teilen derselben,   z. B.   Brückenplatten, bei der als Verschiebeeinrichtung besondere, die Brücke oder Brückenteile tragende Wälzwagen vorgesehen sind, die auf Schienen laufen und deren Bewegung durch hydraulische Pressen bewirkt wird, die sich an Klemmvorrichtungen abstützen, die sich an den Schienen festklemmen. Es erfolgt dabei also eine Verschiebung der Wälzwagen, welche den zu verschiebenden Teil tragen. An Stelle von Wälzwagen können auch Tragrollen oder Schlitten vorgesehen werden. 



   Bisher sind zwei grundsätzlich verschiedene Bewegungsanordnungen bei Vorrichtungen der eingangs genannten Art bekannt. Bei der einen sind hydraulische Pressen vorgesehen, die, meist paarweise, an der Stirnseite eines Widerlagers unmittelbar unter dem vorher fertiggestellten Tragwerksteilstück bzw. dessen Hohlkasten angeordnet werden,   u. zw.   in Verschieberichtung gesehen, etwa ausserhalb des Bereiches der ortsfesten Schalung. Zwischen jedem Pressenpaar liegt dabei eine Zugstange, die am Ende des eben fertiggestellten   Teilstückes   mit keilförmigen Klemmbacken in einen Ankerschuh eingreift, der mit einer hydraulischen Klemmvorrichtung an der Bodenplatte des Teilstückes befestigt ist. Die Kolben der Pressen sind unmittelbar mit der Zugstange verbunden, wobei der Kolbenhub etwa 20 bis 30 cm beträgt.

   Kolben und Zugstangen werden hydraulisch zurückgeholt, wobei sich die Klemmbacken lösen und die Zugstangen bei erneuter Vorwärtsbewegung wieder greifen. Voraussetzung ist dabei, dass das Widerlager imstande ist, die Verschiebezugkraft aufzunehmen. 



   Bei der andern bekannten, meist üblichen Anordnung entfallen solche Zugstangen : man lagert dann den Tragwerksteil auf einem Absatzblock abwechselnd auf einer profilierten Platte über einer längsverschieblichen Hubpresse und auf einem Absetzlager auf. Nach dem Verschiebevorgang wird der Kolben der auf einer Gleitfläche gelagerten Hubpresse abgelassen, die Brücke setzt sich auf das benachbarte Absetzlager und die Hubpresse kann zusammen mit dem Kolben der Verschiebepresse zurückgeschoben werden. 



   Nachteilig ist bei der ersten Anordnung, dass bei hohen Verschiebekräften Dehnungen in den Zugstangen auftreten, die einen ungleichmässigen Vorschub bewirken. Bei der zweiten Anordnung ist besonders nachteilig, dass die Verschiebekraft durch den vorhandenen Auflagerdruck an der Stelle der Verschubhydraulik nach oben und unten begrenzt ist. Die Stelle der Verschubanlage kann daher in diesem Fall nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten frei gewählt und muss oft ungünstig auf einem Pfeiler angeordnet werden, der zu diesem Zweck verstärkt werden muss.

   Wenn die Ausbildung eines Tragarmes hinter der Verschubanlage durch das erforderliche Anheben des Tragwerksteiles vermieden werden soll, ist es meist notwendig, die Fertigungsanlage weit, zumeist zwei Takte, hinter dem Widerlager bzw. dem Absetzblock anzuordnen, wodurch bei abschüssigem Gelände sehr grosse Aushube getätigt werden müssen. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, diese Nachteile zu beseitigen und den fertiggestellten Tragwerksteil störungsfrei zu bewegen. 



   Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Verschiebepressen im Bereich des jeweils in der ortsfesten Schalung hergestellten Tragwerksteilstückes, vorzugsweise an dessen Ende, angeordnet sind und sich einenends am jeweils gefertigten 

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Tragwerksteil und andernends an in der Taktschieberichtung liegenden Tragschienen abstützen.
In dieser Weise erfolgt eine rein drückende Krafteinwirkung in Verschieberichtung zum Weiterbewe- gen des Tragwerksteiles, wobei diese Krafteinwirkung am jeweils fertiggestellten Teilstück desselben ausgeübt wird. 



   Es ist an sich bereits eine Verschiebeeinrichtung für schwere Konstruktionsteile, wie Tragelemente, Brückenteile, Träger u. dgl., mit Gleitschienen und hydraulischen Schiebepressen bekannt, welche einenends an dem zu verschiebenden Konstruktionsteil befestigt sind und andernends ein Stützelement tragen, wobei an zumindest einer Seite jeder Gleitschiene eine ortsfeste, zahnstangenartige Stützschiene vorgesehen ist, in deren Zähne das Stützelement einfallen kann. Diese Anordnung eignet sich nur für an sich fertige Konstruktionsteile und lässt sich beim Taktschiebeverfahren wegen der damit verbundenen Schwierigkeiten im Bereich der ortsfesten Schalung nicht ohne weiters auf dieses, ohne Behinderung desselben, anwenden. 



   Bevorzugt ist erfindungsgemäss weiter vorgesehen, dass in an sich bekannter Weise sich die Verschiebepressen mittels Klemmbacken an den Tragschienen abstützen oder letztere eine Verzahnung aufweisen, deren Zähne die Abstützung für die Verschiebepressen bilden. Diese Ausbildung ermöglicht ein leichtes Umsetzen der Verschiebepressen nach Beendigung des jeweiligen Vorschubes. 



   Es kann ferner vorteilhaft sein, wenn die Tragschienen in die Gleitbahnen integriert sind,   d. h.   nahe derselben angeordnet oder mit ihnen identisch sind, wodurch sich eine raumsparende Anordnung ergibt. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist, dass die ortsfeste Schalung im Bereich oberhalb der Tragschiene, die getrennt von der Gleitbahn angeordnet ist, einen zeitweilig entfern- und wiederverwendbaren Schalungsteil aufweist, der nach dem Absenken einer Unterstützung entweder mit dem gefertigten Tragwerksteil mitschiebbar und nachfolgend in die Schalung wiedereinsetzbar ist oder vor dem Einsetzen der Verschiebepressen aus der abgesenkten Schalung entfernbar und nach dem Verschieben des gefertigten Tragwerksteiles in diese wieder einsetzbar ist. 



   Wenn anderseits die Tragschiene in die Gleitbahn integriert ist, kann vorgesehen sein, dass die ortsfeste Schalung im Bereich oberhalb der Tragschiene bzw. der Gleitbahn mit dem Verschieben des gefertigten Tragwerksteiles mitlaufende Schalungsteile aufweist, die auf mitlaufenden, auf der Gleitbahn geführten Gleitschuhen aufruhen. Diese Ausbildungen der ortsfesten Schalung ermöglichen ein störungsfreies Arbeiten im Bereich der ortsfesten Schalung, ohne Behinderung des Taktschiebens. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnungen ; es zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht beim Herstellen eines Brückentragwerkes im Taktschiebeverfahren, Fig. 2 eine zugehörige Seitenansicht einer Einzelheit, Fig. 3 eine Seitenansicht einer zu Fig. 2 abgeänderten Ausführungsform, Fig. 4 einen bis zur Tragwerksmitte reichenden Querschnitt durch die Anordnung im Bereich der ortsfesten Schalung, bei getrennt von der Gleitbahn angeordneter Tragschiene, und Fig. 5 eine zu Fig. 4 ähnliche Darstellung bei in die Gleitbahn integrierter Tragschiene. 



   Wie aus Fig. l hervorgeht, werden beim Taktschiebeverfahren zur Herstellung eines Brücken-   tragwerkes --1-- dessen Teilstücke --2, 2'-- im   Bereich einer (strichliert dargestellten) ortsfesten Schalung --3-- hergestellt, die vor dem vorderen Widerlager --4-- angeordnet ist. Dabei wird in üblicher Weise ein Vorbauschnabel --5-- an das erste   Teilstück --2-- angeschlossen,   der sich auf Beton- bzw. Hilfspfeilern 6 abstützt. Nach dem Vorschieben des   Teilstückes --2-- um   eine Taktlänge in der mit einem Pfeil T angedeuteten Taktschieberichtung wird das   Teilstück--2'-   unmittelbar an das   Teilstück --2-- in   der Schalung --3-- anbetoniert, usw. 



   Dieses Taktschieben erfolgt mit Hilfe von Paaren von Verschiebepressen --7--, die sich einenends am jeweils in der ortsfesten Schalung gefertigten   Brückenteilstück --2   bzw. 2'--, hier an dessen freiem, stirnseitigem Ende --8--, abstützen und sich andernends unter Abstützung an einem Paar von ortsfesten Tragschienen --9-- entlang bewegen, die in der Richtung des Taktschiebens angeordnet und gegenüber dem Boden verankert sind. 



   Wie in Fig. 2 dargestellt, ist jeweils eine solche hydraulische Presse --7-- an jeder Seite der Schiene --9-- vorgesehen, wobei an jedem Ende der Presse, also am Kolbenteil und am 

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 Zylinderteil, ein Gelenk --10, 11-- vorgesehen ist. Das Gelenk --10-- ist an einer Platte --12-angeschlossen, die am   Teilstück-2-, z. B.   durch (nicht dargestellte) Schrauben befestigt ist, und das Gelenk --11-- ist an einen   Stützteil --13-- angeschlossen,   der in der eine sägezahnartige   Verzahnung --14-- aufweisenden Tragschiene --9-- geführt   ist. Die Teilung der Verzahnung --14-- ist dabei höchstens gleich dem Hub der Presse --7--, und jede Schiene --9-ist mindestens so lang wie der jeweils grösste Taktschiebeweg. 



   Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet sich von jener nach Fig. 2 nur dadurch, dass die Platte --12-- nicht an der   Stirnseite --8-- des Brückenteilstückes --2--,   sondern an dessen Unterseite --15-- angeordnet ist. 



   Fig. 4 veranschaulicht, im Zusammenhang mit Fig. 2, den bis zur Tragwerksmitte M-M reichenden Querschnitt durch die Bodenplatte --16-- der ortsfesten Schalung, deren übrigen Teile der seitlichen Aussenschalung für Steg und Kragplatte und der nach dem jeweiligen Taktschieben zurückfahrbaren Innenschalung zur Herstellung des   Hohlkastens-17-nicht dargestellt   sind. 



  Wie erkenntlich, sind die Schienen --9-- mit der   Verzahnung --14-- auf   einem ortsfesten Kastenträ-   ger--18-gelagert, u. zw.   unterhalb der   Platte --12-- ; die   Verschiebepressen sind hier weggelassen. Ebenso ortsfest ist ein weiterer Kastenträger vorgesehen, der die   Gleitbahn --19-- für   das Taktschieben bildet. Zwischen dem Beton des Hohlkastens --17-- und der eigentlichen Gleitfläche der Gleitbahn --19-- sind kurze Schalungsplatten --20-- und darunter allenfalls Ausgleichsplatten --21-- angeordnet. 



   Der Bereich zwischen dem Rand der Bodenschalung --16-- und den Platten --20-- ist durch einen besonderen, zeitweilig entfernbaren und wiedereinsetzbaren Schalungsteil --22-in Plattenform überbrückt, der, über Balken --23--, ebenso wie die Bodenschalung --16--, 
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 gelagert sind, die über (nicht dargestellte) Hubpressen höhenverstellbar im Sinne der Pfeile x angeordnet bzw. gegen den Boden abgestützt sind. 



   Fig. 4 veranschaulicht die Stellung dieser Teile nach der Beendigung des Betonierens des   Hohlkastens-17- ; dabei   liegen die Bodenschalung --16--, der Schalungsteil --22-- und die Platten --20-- in gleicher Höhe. Nach dem Wegklappen der (nicht dargestellten) Aussenschalung 
 EMI3.2 
 gelöst werden. Nun werden die Pressen --7-- zwischen den   Tragschienen --9-- und   den Platten --12-- über die Teile --13-- (vgl.

   Fig. 2) angesetzt und zum Einleiten des Taktschiebens betätigt, wobei zunächst, bei eingefahrenen Pressen --7--, deren   Stützteile --13-- in   die Verzah-   nungen --14-- eingelegt werden ;   nach Beaufschlagung mit Drucköl schieben die Pressen --7-dann das   Brückenteilstück --2--,   in Form des Hohlkastens --17--, auf der Gleitbahn --19-weiter, zusammen mit dem Schalungsteil --22--. Nach Erreichen des vollen Pressenhubes werden die Kolben der Pressen --7-- eingefahren, so dass dann die Stützteile --13-- in den nächsten Zahn der Tragschienen --9-- einfallen, und dieses Spiel wird in der Folge über den ganzen Taktschiebeweg wiederholt.

   Dabei kommen laufend, in Verschieberichtung gesehen, am Ende der ortsfesten Schalung --3-- einerseits die Platten --20-- und anderseits die Schalungsteile --22-frei ; diese Teile --20, 22-- werden abgenommen und nach Erreichung des jeweiligen Taktschiebeweges zur neuerlichen Verwendung zurück in die ortsfeste   Schalung --3-- gebracht.   



   Es ist aber auch möglich, bei dieser Anordnung die Schalungsteile --22-- der Seite nach der ortsfesten Schalung --3-- zu entnehmen, wenn die   Träger --23,   24, 25-- abgesenkt, jedoch die Pressen --7-- noch nicht eingesetzt worden sind. In diesem Falle werden nach dem Einsetzen dieser Pressen --7-- beim Taktschieben laufend nur die Platten --20-- am Ende der ortsfesten Schalung --3-- frei, wenn sie das Ende der Gleitbahn --19-- erreichen. 



   Bei der Anordnung nach Fig. 5 ist eine Tragschiene vorgesehen, in welche die Gleitbahn --19-integriert ist,   d. h.   das die Gleitbahn --19-- bildende Mittelprofil dieser Schiene ist beidseits mit den die   Verzahnungen --14-- aufweisenden Schienen --9-- fest   verbunden. Auch hier ist neben der   Bodenfläche --16-- der   ortsfesten Schalung ein wiedereinsetzbarer Schalungsteil --22-vorgesehen, der sich anschliessend an die   Bodenschalung --16-- nach   aussen hin erstreckt und über die Gleitbahn --19-- und die Tragschienen --9-- reicht. Zwischen diesem besonderen 

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 Schalungsteil --22-- und der Gleitbahn --19-- sind hier   Gleitschuhe --26-- eingelegt,   die sich beim Verschieben des Hohlkastens --17-- auf der Gleitbahn --19-- mitbewegen.

   Die übrigen Bezugszeichen haben hier dieselbe Bedeutung wie in Fig. 4, und auch die Arbeitsweise ist im wesentlichen wie dort beschrieben, mit der Massgabe, dass jedoch, nach dem Absenken der Träger   - -23,   24, 25-- hier die Schalungsteile --22-- beim Taktschieben zwangsweise mitbewegt werden und erst jeweils am Ende der Gleitbahn --19-- freikommen, um dann in die ortsfeste Schalung --3-- wieder eingesetzt zu werden. 



   Im Rahmen der Erfindung sind weitere Abänderungen an den beschriebenen Ausführungsbeispielen möglich. An Stelle des Einsetzens von Paaren von hydraulischen Pressen können auch einzelne Pressen jeweils an einer Tragschiene --9-- eingesetzt werden.   Auch könnte   bei der Anordnung nach Fig. 5 die Gleitbahn --19-- durch zwei äussere Schienen gebildet sein, bei denen das die   Verzahnung --14-- aufweisende Profil --9-- in   der Mitte dazwischen angeordnet ist. 



  An Stelle von Tragschienen --9--, die eine Verzahnung --14-- aufweisen, könnten auch einfache Schienenprofil eingesetzt werden, an denen Klemmbacken angesetzt werden, die als Widerlager für die Verschiebepressen --7-- dienen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Bewegen eines im Taktschiebeverfahren hergestellten Tragwerkes od. dgl., bei dem zur Herstellung der Tragwerksteilstücke eine ortsfeste Schalung und zum Verschieben des jeweils gefertigten Tragwerksteiles Gleitbahnen vorgesehen sind und die Verschiebekraft durch hydraulische Pressen erzeugbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebepressen (7) im Bereich des jeweils in der ortsfesten Schalung (3) hergestellten Tragwerksteilstückes (2,   2'),   vorzugsweise an dessen Ende (8), angeordnet sind und sich einenends am jeweils gefertigten Tragwerksteil (2, 2') und andernends an in der Taktschieberichtung (T) liegenden Tragschienen (9) abstützen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise sich die Verschiebepressen (7) mittels Klemmbacken an den Tragschienen (9) abstützen oder letztere eine Verzahnung (14) aufweisen, deren Zähne die Abstützung für die Verschiebepressen (7) bilden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (9) in die Gleitbahnen (19) integriert sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfeste Schalung (3) im Bereich oberhalb der Tragschiene (9), die getrennt von der Gleitbahn (19) angeordnet ist, einen zeitweilig entfern- und wiederverwendbaren Schalungsteil (22) aufweist, der nach dem Absenken seiner Unterstützung (23,24, 25) entweder mit dem gefertigten Tragwerksteil (2, 2') mitschiebbar und nachfolgend in die Schalung (3) wiedereinsetzbar ist oder vor dem Einsetzen der Verschiebepressen (7) aus der abgesenkten Schalung (3) entfernbar und nach dem Verschieben des gefertigten Tragwerksteiles (2, 2') in diese wiedereinsetzbar ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfeste Schalung (3) im Bereich oberhalb der Tragschiene (9) bzw. der Gleitbahn (19) mit dem Verschieben des gefertigten Tragwerksteiles (2, 2') mitlaufende Schalungsteile (22) aufweist, die auf mitlaufenden, auf der Gleitbahn (19) geführten Gleitschuhen (26) aufruhen.
AT15983A 1983-01-19 1983-01-19 Vorrichtung zum bewegen eines im taktschiebeverfahren hergestellten tragwerkes od.dgl. AT381519B (de)

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