DE290831C - - Google Patents

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DE290831C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
    • C10J3/72Other features
    • C10J3/80Other features with arrangements for preheating the blast or the water vapour

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Ventilanordnung für Gebläseleitungen an Gasgeneratoren. Diese Ventilanordnung besitzt eine automatische Umschaltung, damit im Augenblick des Versagens des Ventilators das Dampfstrahlgebläse selbsttätig in Betrieb gesetzt werden kann. Umgekehrt soll bei Wiederinbetriebnahme des Ventilators ebenso selbsttätig das Dampfstrahlgebläse ausgeschaltet werden.
Die selbsttätige Einschaltung von Dampfstrahlgebläsen ist im Dampfkesselbetrieb bereits bekannt, aber im Gasgeneratorbetrieb ist die selbsttätige Umschaltung von besonderer Bedeutung, insofern, als auf diese Weise die Explosionen im Windraum des Generators, die durch das Zurückdrängen des Gases in den Windraum erfolgen können, vermieden werden. In gleicher Weise können Explosionen in. der Gasrohrleitung vermieden werden, die sonst dadurch entstehen, daß beim Stillstehen des Ventilators durch die Abkühlung des Gases atmosphärische Luft in die Leitung für das Generatorgas eingesaugt wird.
In Gemäßheit der vorliegenden Erfindung ist die Ventilanordnung so getroffen, daß beim Versagen des Hauptgebläses durch selbsttätige Einschaltung eines Hilfsbläsers der Generatorbetrieb aufrechterhalten werden kann. Die Umschaltung von dem Hauptbläser auf den Hilfsbläser erfolgt mittels eines Dreiwegeventils, das in Abhängigkeit von dem Überdruck umgestellt wird, der in der Generatorzuleitung herrscht.
Die Ventilanordnung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, wobei die einzelnen Ventile im Schnitt wiedergegeben sind.
Die Einrichtung besteht aus einem Doppelventil mit zwei gut ausgeglichenen, fast völlig entlasteten Ventilen α und b. Das Ventil a vermittelt den Zugang zu dem Windraum des Gaserzeugers. Der hier dem Ventilator zugesetzte Dampf (der kurz »Zusatzdampf« genannt sei) strömt durch das Ventil α und Rohr c, solange der Ventilator arbeitet, dem Windraum zu, während das Ventil b für das Gebläse geschlossen ist. Die Ventile α und b werden durch die zwei Tauchzylinder d und e in ihrer Lage gehalten. Diese stehen durch die Leitungen f und g mit den Windleitungen vom Ventilator bzw. vom Dampfstrahlgebläse i in Verbindung. Solange der Druck in diesen Windleitungen größer ist als der maximale Gasdruck der Anlage, wird der Tauchzylinder ä in seiner gezeichneten Stellung bleiben und damit auch das Ventil α geöffnet und b geschlossen bleiben. Durch ein verstellbares Gewicht k kann der Auftrieb der Tauchzylinder den jeweiligen Verhältnissen entsprechend geregelt werden.
Fällt nun aus irgendeinem Grunde die Windpressung unter dem Zylinder d, sei es durch Versagen des Elektromotors I durch Kurzschluß, Reißen der Kupplung m o. dgl., so wird der Tauchzylinder d infolge seines Übergewichts dem Zylinder e gegenüber in seine tiefste Stellung gehen und damit sofort das Dampf strahlgebläse durch Öffnen des Ventils b in Betrieb setzen. Die Klappe η wird hierbei durch den einseitigen Winddruck von der Gebläseseite her umgestellt, so daß die Gleitfläche bei 0 über die
Öffnung bei ft hinweggeschoben wird. Für das schnelle Arbeiten der Klappe ist es von Wichtigkeit, daß der Kolben e, solange die Klappe η noch nicht über ihre Mittellage hinaus gedreht ist, durch die Gebläseluft bis in seine höchste Stellung gehoben wird, wodurch das Ventil b rasch geöffnet und der volle Druck bei η zur Wirkung kommt. Ein entsprechend eingerichtetes Gegengewicht q dreht die Klappe, sobald
ίο diese über ihre Mittellage hinausgedreht ist, in ihre Endlage, so daß hierauf der Gebläsewind bei ft ungehindert nach dem Windraum des Generators strömen kann.
Sobald der Ventilator nun wieder zu arbeiten beginnt, während das Dampfstrahlgebläse noch in Tätigkeit ist, wird die vom Ventilator geförderte Luft den Tauchkolben d hochdrücken, weil ja die Klappe η zunächst noch die Leitung absperrt. Gleichzeitig wird aber das Strahlgebläse durch Schließen von Ventil b außer Tätigkeit gesetzt, so daß in diesem Augenblick auch die Klappe η in der bekannten Weise umgelegt wird und der Wind nun in den Windraum einströmt.
Bemerkt sei hier noch, daß ebensogut statt der beiden Tauchzylinder e und d ein Elektromagnet r so in den Stromkreis des Ventilatormotors eingebaut werden kann, daß, solange der Magnet unter Strom steht, sein Anker s eingezogen und damit Ventil α geöffnet und Ventil b geschlossen ist. Wird nun der Magnet stromlos, so daß auch der Motor stehenbleibt, so sinkt durch das Gegengewicht k der Anker s, öffnet dadurch das Ventil b und schließt Ventil α. Hierauf würde die Klappe η in derselben Weise, Wie schon geschildert arbeiten, und auch endlich dieselbe Wirkung wie vorher eintreten. Auch eine Umkehrung der Bewegung und Wirkungsweise der Ventile wäre ohne weiteres denkbar, indem der Magnet, sobald er wieder Strom erhält, den Anker anziehen und damit das Gebläse ausschalten würde, während der Ventilator wieder die normale Windpressung herstellen würde.
Aus dem Vorliegenden geht ohne weiteres hervor, daß ein derartiger Apparat auch für ganze Gruppen von Generatoren mit gemeinsamem Ventilator und Gassammeikanal zweckmäßig verwendet werden kann.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung für Gebläseleitungen von Gasgeneratoren, gekennzeichnet durch selbsttätige Einschaltung eines Hilfsbläsers beim Versagen des Hauptgebläses.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von dem Hauptbläser auf den Hilfsbläser durch Umschaltung eines Dreiwegeventils in Abhängigkeit von dem Überdruck erfolgt, der in der Generatorzuleitung herrscht.
3. Umschalt Vorrichtung für die Einrichtung nach Anspruch 1, die mit Zweigleitungen (f und g) mit der Hauptbläser- und Hilfsbläserleitung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltvorrichtung mit einem Überdruckgewicht (k) versehen ist, welches bei Unterdruck in der Hauptbläserleitung (A) selbsttätig die Hilfsbläserleitung (i) öffnet. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE290831C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879141C (de) * 1942-10-28 1953-06-11 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Umschalteinrichtung fuer Gasventile, insbesondere fuer Dreiwegeventile in Generatorgasleitungen
DE1021117B (de) * 1955-01-03 1957-12-19 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zur Zufuehrung des Vergasungsmittels zu einem Gaserzeuger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE879141C (de) * 1942-10-28 1953-06-11 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Umschalteinrichtung fuer Gasventile, insbesondere fuer Dreiwegeventile in Generatorgasleitungen
DE1021117B (de) * 1955-01-03 1957-12-19 Koppers Gmbh Heinrich Einrichtung zur Zufuehrung des Vergasungsmittels zu einem Gaserzeuger

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