DE2907765C2 - Mit unterschiedlich dimensionierten Filmen beschickbare Kamera - Google Patents

Mit unterschiedlich dimensionierten Filmen beschickbare Kamera

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DE2907765C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine mit unterschiedlich dimensionierten Filmen beschickbare Kamera entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Kamera ist aus »Moderne Fototechnik« Januar 1975 im Zusammenhang mit einer Linhof-Kamera bekannt. Bei einer derartigen Kamera sind zwar die verschiedensten Filme von hinten an das Kameragehäuse ansetzbar, jedoch ist nicht gewährleistet, daß auch bei allen Filmen eine exakte seitliche Führung gewährleistet ist.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 21 20 488 ist ein Rollfilmspulenhalter ohne Filmbühne bekanntgeworden, so daß sich die Filmbühne als solche innerhalb der Kamera befindet. Ein derartiger Halter ist zum Ansetzen an eine Kamera geeignet.
Aue der deutschen Auslegeschrift 10 65 722 ist eine Filmwechselkassette für Rollfilmkameras bekannt, die von hinten an die Kamera ansetzbar ist, indem die Oberseite der Kamera soweit nach hinten verlängert ist, daß die Kassette an zwei rechtwinklig zueinander liegende Flächen ansetzbar ist
Aus der deutschen Auslegeschrift 10 39 359 ist eine photographische Kamera mit einem Filmführungskanal bekannt, in dem unterschiedlich dicke Filme geführt werden können. Entsprechende Vorsprünge bilden für eine bestimmte Filmbreite einen seitlichen Führungsanschlag, so daß der Film seitlich nicht ausweichen kann,
to Aus der deutschen Auslegeschrift 12 28 511 ist eine Kinoaufnahmekamera bekannt, die mit unterschiedlich großen Filmspulen bestückt werden kann. Hierzu weist das Kameragehäuse zwei unterschiedliche Spulenräume auf, in die jeweils die entsprechenden Spulen eingesetzt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera der eingangs genannten Art derart weiter zu entwickeln, daß mit einfachen konstruktiven Mitteln bei einer für einen 120er- oder 220er-Film bestimmten Kamera die Möglichkeit besteht, auch breitere Filme, wie beispielsweise einen 70 mm-Film zu verwenden, welcher um ca. 7 mm breiter ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die sich aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 ergebenden Merkmale gelöst.
Die Spulenhalterung für den normalen Film verschwindet ganz im Spulenraum und schließt mit seinem Deckel diesen ab. Der größere 70 mm-Film kann dagegen nach hinten über den Spulenraum vorstehen, wobei vorzugsweise der vorstehende Teil von einem ausziehbaren Okular überdeckt wird, so daß die Kamera insgesamt einen in sich geschlossenen Eindruck hinterläßt und auch trotz der größeren Spulenhalterung einwandfrei gehandhabt werden kann.
Durch die besondere Ausbildung der Seitenführungseinrichtung bei einer Filmart kameraseitig und bei der anderen Filmart filmspulenhalterungsseitig wird mit relativ einfachen Mitteln die Möglichkeit geboten, die beiden genannten Filmarten bei ein und derselben Kamera zu verwenden, ohne daß es zu Funktionsschwierigkeiten kommt.
Durch die besondere Anordnung der Spulenhalterung für den 70 mm-Film entsprechend Patentanspruch 3 wird die Spulenhalterung relativ klein gehalten, so daß die Gesamtdimension der Kamera bei eingesetzter 70 mm-Spule ebenfalls so gering wie möglich gehalten wird.
Normalerweise werden die Kameras zur Aufnahme
der Magazine an die größeren Spulenhalterungen angepaßt, so daß dadurch die Gesamtabmessungen wesentlich größer werden. Sicherlich wird beim Einsetzen der großdimensionierlen Spulenhalterung die Gesamtabmessung der Kamera nicht verkleinert, jedoch für den Betrieb mit dem kleinerdimensionierten Film, auf den die Kamera ausgelegt ist, obwohl die Seitenführungseinrichtung für den größeren Film kameraseitig ausgebildet sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Kamera, in der eine Spule für einen Film des Brownie-Typs montiert ist;
F i g. 2 eine Seitenansicht der Kamera, in der eine 70 mm-Filmspule montiert ist; und
F i g. 3 eine Darstellung zur Beschreibung, wie die seitliche Verschiebung des Films verhindert wird.
F i g. 1 stellt eine Seitenansicht einer Kamera dar, in welcher eine Filmspulenhalterung vom Brownie-Typ
(d.h. für 120er- oder 220er-Film) montiert ist Die Filmspulenhalterung 2 ist an den sie aufnehmenden Spulenraum la der Kamera 1 angepaßt Die Halterung 2 ist mit Spulenträgern 3 und 4 versehen, auf welche eine leere Spule 5 und eL;e Spule mit eirem Film 6, auf welcher ein neuer (bislang noch nicht verwendeter) Film geladen ist, jeweils eingesetzt sind. Eine Filmtransportrolle 7 und eine Filmführungsrolle S sind drehbar an der Spule 2 so montiert, daß ein Film 9 geführt und gehalten wird. Die Rolle 7 steht in Verbindung mit einem (nicht ;o dargestellten) Zähler. Eine Filmandrückplatte 10 ist auf der Filmspule 2 mittels einer (nicht dargestellten) Andrückplattenfeder angeordnet Das bedeutet, daß die Andrückplattenfeder die Andrückplatte 10 stets nach rechts drückt, wie in der Zeichnung dargestellt, so daß der Film 9 an dar Oberfläche einer (nicht dargestellten) Kette oder Führung zur Anlage kommt die fest in der Kamera 1 montiert ist Die Rollen 11,12 sind drehbar in der Kamera 1 montiert, so daß der Film in einer Ebene gehalten wird. Die Kamera 1 weist eine öffnung IZ? an dem rückwärtigen Ende auf.
In dieser öffnung \b ist eine rückwärtige Abdeckung 13 für einen Film des Brownie-Typs angeordnet, um zu verhindern, daß Licht in den Spulenraum la eintritt Die rückwärtige Abdeckung 13 und die Halterung 2 bilden eine Einheit Die leere Spule 5 steht mit einem Bewegungsmechanismus in Eingriff, der mit einer (nicht dargestellten) Wind-Vorrichtung für die Spule gekuppelt ist, die sich entgegengesetzt zu der Stellung des Spulenträgers 3 befindet. Der Bewegungsmechanismus steht mit einem (nicht dargestellten) Windenmechanismus in Eingriff, der in der Kamera 1 zum Abspulen des Films vorgesehen ist
Wie vorstehend beschrieben, bilden die Halterung 2 und die rückwärtige Abdeckung 13 eine Einheit. Deshalb kann die Halterung 2 und die Abdeckung 13 an der Kamera festgelegt oder von dieser mit einer Bewegung entfernt werden. Deshalb ist es bei Verwendung eines 70 mm-Films nicht notwendig, eine rückwärtige Abdeckung und eine Filmspule, jeweils vom Brownie-Typ getrennt zu halten bzw. zu verwenden.
Der belichtete Film kann wie folgt entnommen werden: Ein (nicht dargestellter) Verriegelungsmechanismus zwischen der Halterung 2 und der Kamera 1 wird durch manuelle Betätigung eines Verriegelungsteils 14, das an der rückwärtigen Abdeckung 13 vorgesehen ist, gelöst. Danach wird die Anordnung der Halterung 2 und der rückwärtigen Abdeckung rückwärts gezogen. Die Spule 5, auf welcher der Film 5J aufgewickelt worden ist, wird entfernt, indem der Spulenträger 3 betätigt wird. Die geleerte Spule 6 wird anstelle der so entfernten Spule 5 montiert und die Spule mit einem neuen Film wird auf den Spulenträger 4 aufgesetzt, an welchem die leere Spule 6 angeordnet war. Nachdem das Führungspapier des neuen Füms um die Rolle 7 und die Rolle 8 gewickelt worden ist, wird es in eine leere Spule 5 eingefüllt Auf diese Weise kann das Herausnehmen des belichteten Film erzielt werden. Wie durch vorstehende Beschreibung ersichtlich, ist in dem Fall, bei welchem der Film hinter der Bildebene eingesetzt wird, der Filmweg als griechischer Buchstabe omega »ß« geformt, weshalb es unmöglich ist, das Einsetzen eines Films mit den in der Kamera festgelegten Spulen durchzuführen. Auf diese Weise ergibt sich die Notwendigkeit, daß die Spule so ausgelegt ist, daß sie lösbar an der Kamera befestigt ist.
Fig.2 stellt eine Seitenansicht der Kamera dar, in welcher eine 70 mm-F:lmspule montiert ist. Die entsprechenden Spulemrägerhaherung 102 ist über dem Spulenaufnahmeraum la der Kamera 1 und der öffnung Ib angeordnet und reicht hinter diese. Die Halterung 102 ist mit Spulenträgern 103 und 104 versehen, auf welchen eine leere Spule 105 and eine Spule 106: in welche ein (noch nicht belichteter) Film eingesetzt ist montiert sind. Ein Zahnrad 107 und Führungsrollen 108a und 108i> sind drehbar auf der 70 mm-Filmspule 102 montiert um den Film 109 zu führen und zu halten. Das Zahnrad 107 steht mit einem (nicht dargestellten) Zähler derart in Verbindung, daß, wenn das Zahnrad 107 durch die Vorschubbewegung des Films 109 gedreht wird, der Zähler betrieben wird. Eine Filmandruckplatte 110 ist auf der 70 mm-Fümspulenhaitemng 102 mittels einer (nicht dargestellten) Andrückplattenfeder montiert, so (kß diese die Andrückplatte 110 stets nach rechts drückt wie in F i g. 2 dargestellt ist wobei der Film 109 an der Oberfläche einer (nicht dargestellten), fest in der Kamera 1 montierten Oberfläche einer Kette bzw. Führung zur Anlage kommt Eine rückwärtige Abdekkung 113 für einen 70 mm-Film ist in der öffnung Xb vorgesehen, um zu verhindern, daß Licht in den Spulenaufnahmeraum lagelangt
Die rückwärtige Abdeckung 113 ist an der 70 mm-Filmspulenhalterung 102 mittels eines (nicht dargestellten) Verriegelungsmechanismus festgelegt. Die leere Spule 105 steht in Eingriff mit einem Bewegungsmechanismus, der einstückig mit einer (nicht dargestellten) Abspulvorrichtung ausgebildet und an einer Stelle vorgesehen ist, die der Spulenträger gegenüberliegt.
Der Film wird in den Spulenaufnahmeraum la mittels eines (nicht dargestellten) Bewegungsantriebs-Zugs eingesetzt, der in der 70 mm-Filmspulenhalterung 102 angeordnet ist, und der Film wird transportiert, indem er mit einem (nicht dargestellten) Bewegungsantrieb in Eingriff kommt, der in der Kamera vorgesehen ist.
Das notwendige Fassungsvermögen des filmaufnehmenden Raums la ist dergestalt, daß er einen 70 mm-Film oder einen Film vom Brownie-Typ aufnehmen kann. Insbesondere ist die Größe des Filmaufnahmeraums in der Breite um den Unterschied von 4 mm zwischen der Länge von 66 mm der Spule eines Films vom Brownie-Typ und der Breite von 70 mm eines 70 mm-Films vergrößert, in der Größe und Tiefe jedoch gleich jenen in einer Kamera, in der nur Filme vom Brownie-Typ verwendet werden. Deshalb ist die Größe der Kamera obgleich in der Kamera ein 70 mm-Film verwendet werden kann, nicht erhöht.
Ein Filmwechsel kann wie folgt durchgeführt werden: Ein (nicht dargestellter) Verriegelungsmechanismus zwischen der 70 mm-Filmspulenhalterung 102 und der Kamera 1 wird durch manuelle Betätigung eines Verriegelungsteils 114, das an der rückwärtigen Abdeckung 113 vorgesehen ist, gelöst. Dann wird die Anordnung der 70 mm-Filmspulenhalterung und der rückwärtigen Abdeckung 113 für den 70 mm-Film zurückgezogen. Danach wird der Verriegelungsmechanismus, der die Anordnung der 70 mm-Filmspule 102 und der rückwärtigen Abdeckung 113 für den 70 mm-Film verriegelt, gelöst, so daß die 70 mm-Filmspule 102 durch eine vor der öffnung 113 der rückwärtigen Abdeckung des 70 mm-Films gezogen werden kann.
Die Spule 105, auf welcher der Film aufgewickelt worden ist, wird entfernt, indem der Spulenträger 103 betätigt und das geleerte Magazin 106 in gleicher Weise entfernt wird. Eine neue, mit einem neuen Film gefüllte
Spule wird in die mit dem Bezugszeichen 106 in dieser Figur bezeichnete Stellung eingesetzt. Nachdem das Endteil des neuen Films mit der vorstehend bezeichneten geleerten Spule verbunden ist, wird die geleerte Spule in eine Stellung gebracht, die durch das Bezugszeichen 105 in dieser Figur bezeichnet ist. Die 70 mm-Filmspulenhalterung 102 wird durch die öffnung 113a der rückwärtigen Abdeckung 113 für den 70 mm-Film eingeführt und wird in der Kamera 1 verriegelt. Zur Erleichterung des Filmwechseins ist die rückwärtige Abdeckung 113 für den 70 mm-Film lösbar auf der 70 mm-Filmspulenhalterung 102 montiert.
Unter nochmaliger Bezugnahme auf F i g. 1 sei angemerkt, daß ein Sucher Okular 15 so ausgelegt ist, daß es lösbar an der Kamera festgelegt und durch ein Sucher Okular 115, das ausziehbar ist, ersetzt werden kann, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, um die Verwendung eines 70 mm-Films zu erleichtern.
F i g. 3A stellt den Fall der Verhinderung des seitlichen Verschiebens eines 120er-Films dar. Die inneren Führungen Ic und die äußeren Führungsvorsprünge 1 d sind kameraseitig vorgesehen, ein Film 9a kommt zur Anlage an den inneren Führungen Ic. Eine Filmandrückplatte 10a kommt an den Vorsprüngen Ic/ zur Anlage und ein Führungspapier 9a ist zwischen der Filmandrückplatte 10a und dem Film 9a angeordnet. Führungserhebungen 10a', die einstückig mit der Andrückplatte 10a gebildet sind, dienen dem Verhindern eines seitlichen Verschiebens des Films 9a und des Führungspapiers 9a'.
Fig. 3B stellt den Fall der Verhinderung des seitlichen Verschiebens eines 220er-Films dar. In diesem Fall ist der Unterschied in der Schrittweite zwischen der inneren Führung lcund den Vorsprüngen id größer, da der Film kein Führungspapier aufweist. Deshalb sind Erhebungen 10b' an der Filmandrückplatte iOb hinzugefügt. Mit Ausnahme dieser Änderung ist die Wirkungsweise der Verschiebungsverhinderungsteile 106'gleich jener der Teile lOa'gemäß F i g. 3A.
Eine Filmverschiebung kann verhindert werden,
ίο indem die Erhebungen 10a' oder 10i>' auf der Filmandrückplatte 10 vorgesehen werden, wie vorstehend beschrieben worden ist. Jedoch kann derselbe Effekt erhalten werden, indem Kragen an beiden Enden jeder Rollen 7 und den Rollen 8 vorgesehen werden,
oder indem die Stellungen der Spulen 5 und 6 in genauer Lage gehalten werden.
In F i g. 3 ist der Fall der Verhinderung des seitlichen Verschiebens eines 70 mm-Films dargestellt. Die dargestellte Anordnung gleicht im wesentlichen jenen gemäß den F i g. 3A und 3B. Das Vorsehen von Absätzen 110c" an der Filmandrückplatte 110 erfolgt aus demselben Grund wie bei Fig. 3B. Jedoch unterscheidet sich die Anordnung gemäß F i g. 3 von jenen gemäß den F i g. 3A und 3B dadurch, daß eine Filmverschiebung mittels Einrichtungen auf der inneren Oberfläche der Vorsprünge Id verhindert wird. In diesem Fall sind die Verschiebungsverhinderungsteile nicht von den Vorsprüngen id begrenzt. Das bedeutet, daß sie mittels fest an dem Kamerakörper 1 befestigter Stifte oder drehbar an dem Kamerakörper 1 befestigter Rollen ersetzt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit unterschiedlich dimensionierten Filmen beschickbare Kamera, mit einem die Filmspulen der einen Filmart aufnehmenden, durch einen rückwärtigen Deckel abschließbaren Spulenraum und einer in einem an der Rückseite der Kamera offenen Spulenraum ansetzbaren Spulenhalterung für Rollfilm, mit Filmführungseinrichtungen, wobei in der Filmspulenhalterung eine Filmtransportrolle, eine Filmumlenkrolle und eine Andrückplatte für den Film vorgesehen sind, durch die Kombination von Merkmalen in der Weise gekennzeichnet, daß hinter die Bildebene eine integriert mit dem Deckel (13) verbundene 120er-, 220er-Typ-Filmspulenhalterung (2) oder mit dem Spulenbereich nach hinten über den Spulenraum (ia)des Kameragehäuses (1) vorstehende 70-mm-Filmkasse.te (102) einsetzbar ist, daß die seitliche Filmführungseinrichtung für den 70-mm-Film kameraseitig angeordnet und in an sich bekannter Weise als seitliche Vorsprünge (Id) ausgebildet ist, und daß bei der Filmspulenhalterung (2) für 120er- bzw. 220er-Film zum Verhindern eines seitlichen Verschiebens des Films entweder an der Andrückplatte (10a, iOb) als zwischen die kameraseitigen Vorsprünge (id) eingreifende Führungserhebungen (1Oa' 106^ oder als an der Filmtransportrolle (7, 107) bzw. der Filmumlenkrolle (8, 108) angebrachte Führungskrägen ausgebildet sind.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenraum (ia) als nach hinten offener Hohlraum innerhalb des Kameragehäuses ausgebildet ist.
3. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenhalterung (102) für den 70-mm-Film Spulenträger (103, 104) aufweist, die so angeordnet sind, daß der Filmaustritt aus der jeweiligen Spule bzw. der Filmeintritt in die jeweilige Spule in Richtung auf die Filmbühne im spitzen Winkel zueinander erfolgt, daß die Spulen (105, 106) in Richtung zur Filmbühne gestaffelt hintereinander angeordnet sind und daß der Film im Bereich mindestens einer Spule am Austritt oder Eintritt um eine zusätzliche Umlenkrolle (iOSb) geführt ist (F ig. 2).
DE2907765A 1978-02-28 1979-02-28 Mit unterschiedlich dimensionierten Filmen beschickbare Kamera Expired DE2907765C2 (de)

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DE2907765A1 DE2907765A1 (de) 1979-08-30
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