DE290672C - - Google Patents

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DE290672C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 290672 -KLASSE 76 ö. GRUPPE
unter Verwendung eines Selbstauflegers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1914 ab.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein besonderer Selbstaufleger für Reißkrempeln, der zum Unterschiede von .den bekannten Auflegevorrichtungen oberhalb des Abstreichers eine zweite Auflegevorrichtung eingebaut besitzt.
Diese zweite Vorrichtung dient zum mechanischen Zuführen und gleichzeitigen Vermischen der gereinigten, von den jeweiligen Spinnpartien entstandenen Spinnereiabfälle mit dem von dem Selbstaufleger in üblicher Weise zugeführten guten Fasergut, derart, daß die Abfälle mit ihrer Partie wieder vereinigt werden. Die Zuführung und Mischung geschieht jetzt gewöhnlich von Hand oder auf pneumatischem Wege oder auch durch besondere Vorrichtungen.
Es sind verschiedene Vorrichtungen und Verfahren ähnlicher Art auf diesem Gebiete vorhanden. So zeigt eine der bekannten Einrichtungen neben der Auflegevorrichtung an der Reißkrempel noch die Anordnung eines Tisches, auf dem aber bereits vorgearbeitetes Fasergut, und zwar in Wickelform zugeführt werden soll. Auch verfolgt ein bekanntes Verfahren einen ähnlichen Zweck, nämlich auch die entstandenen Abfälle bei ihrer Partie wieder zu verwerten, jedoch ist dieses bekannte Verfahren umständlicher und läßt sich auch nicht überall anordnen, denn es müßten die zu einem Assortiment gehörigen Maschinen hintereinander stehen, um das vorgesehene endlose Fördertuch, welches den Abfall der Auflegevorrichtung der ersten Krempel zuführen soll, unter den Krempeln anbringen zu können. In den Streichgarnspinnereien sind jedoch die Krempeln meistens nebeneinander gestellt, so daß die Anordnung der bekannten Art erschwert ist. Außerdem ist der unter die Krempel fallende Abfall bei den geringen Streichgarnen, wie sie in Frage kommen, nicht sauber genug, um durch die verwendete einfache Entstaubung genügend gereinigt werden zu können. Der Abfall muß vielmehr zuerst auf einer besonderen Reinigungsmaschine bearbeitet werden und kann dann erst auf mechanischem Wege den Partien zugeführt werden.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß in dem bereits vorhandenen Aufleger eine zweite Auflegevorrichtung eingebaut ist, die den Zweck hat, die Abfälle, die während der Krempelung aus den einzelnen Partien entstehen, sei es durch Auswurf unter der Krempel oder durch Flug an deren Seiten, zu verwerten, indem sie die Abfälle nach ihrer Reinigung durch eine eingebaute zweite Auflegevorrichtung regel- und gleichmäßig den Partien zuführt. Hierdurch werden die Sorten und die Melangen der Garne vergleichmäßigt.
Die einzubauende Vorrichtung besteht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, aus einem Behälter mit den drei Walzen a, b und c, von denen α eine geriffelte Holzwalze, b eine Sägezahnwalze und c eine Bürstenwalze ist, welche das Abfallgut abbürstet, das die Walze b von Walze α zuführt. Der Abstreicher d nimmt das Abfallgut zurück, welches die Walze b etwa zuviel zuführt. Die Bürstenwalze c wirft das Fasergut, das der Abstrei-
eher d durchläßt, lose auf das Nadeltuch h, welches dann das gesamte gute und geringe Fasergut in gleichmäßiger Verteilung der Wage oder unmittelbar der Krempel zuleitet. Der Antrieb ist ein zwangläufiger, so daß auch der eingebaute Aufleger ruht, wenn der Hauptaufleger stillsteht.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    ίο Vorrichtung zum mechanischen Vermischen von Spinnereiabfällen mit gutem Fasergut unter Verwendung eines Selbstauflegers, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Oberteile des Selbstauflegers ein mit Abstreichvorrichtung versehener zweiter Behälter zur Aufnahme des Abfalles eingebaut ist und der Abfall durch die Bürstenwalze auf die vom Nadeltuch des Selbstauflegers geförderte gute Fasersorte gleichmäßig verteilt wird, um von diesem zur Wage des Selbstauflegers oder unmittelbar zur Krempel geführt zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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