DE29045C - Luftkühlapparat - Google Patents

Luftkühlapparat

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DE29045C
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Germany
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air
cooling
ice
pipe
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Application number
DENDAT29045D
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English (en)
Original Assignee
G. HONERLA in Kohlstädt, Lippe
Publication of DE29045C publication Critical patent/DE29045C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F5/00—Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater
    • F24F5/0007—Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater cooling apparatus specially adapted for use in air-conditioning
    • F24F5/0017—Air-conditioning systems or apparatus not covered by F24F1/00 or F24F3/00, e.g. using solar heat or combined with household units such as an oven or water heater cooling apparatus specially adapted for use in air-conditioning using cold storage bodies, e.g. ice
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Luftkühlapparat.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Erzeugung kalter Luft, der im wesentlichen aus einem Gefäfs aus Holz oder Eisenblech besteht, das in seinem oberen Theil Eis aufnimmt, durch welches Luft mittelst eines Gebläses hindurchgetrieben wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt diesen Apparat in ssiner einfachsten Gestalt. In dem Gefäfs A befinden sich die beiden hölzernen siebartig durchlochten Böden α und b, zwischen welchen eine Anzahl siebartig durchlochter, verzinnter Eisenblechscheiben e angeordnet sind. In den Raum unter dem Boden b mündet das Rohr d, welches zu einem beliebigen Gebläse, Ventilator etc, führt. Der Raum Über dem Boden α ist mit Eisstücken angefüllt. Das von dem Eis kommende Thau- oder Sickerwasser rieselt über die Siebe α e b nach unten, vertheilt sich gleichmäfsig über den ganzen Querschnitt des Gefäfses und fliefst unten durch den Hahn g in ein Sammelgefäfs / ab. Am Boden des Gefäfses A ist schliefslich noch eine Oeffnung h angebracht, welche durch einen Stöpsel zu verschliefsen ist. Diese Oeffnung h dient zur eventuellen Reinigung des unteren Theiles des Gefäfses. Die Luft, welche von dem Gebläse durch das Rohr d unten in das Gefäfs A eingeblasen wird, strömt durch die Siebe b e α dem herabrieselnden Thauwasser entgegen, wobei sie durch die Siebe gut vertheilt wird, kühlt sich hier ab und strömt dann durch die Eisschicht, wobei sie sich so weit abkühlt, dafs sie beim Verlassen des Gefäfses annähernd die Temperatur des Eises besitzt. Je nach der Temperatur, die man erreichen will, kann man dem Eis etwas Salz zusetzen, was sich namentlich beim Ingangsetzen des Apparates empfiehlt.
Setzt man dem Apparat eine mit einem Rohr versehene Haube auf, so kann man die abgekühlte Luft nach beliebigen Orten hinleiten. Ist der Apparat in einem Lagerkeller aufgestellt, so entnimmt man die Luft für das Gebläse am besten dem Keller selbst, weil dann die Kellerluft selbst zugleich gereinigt wird.
Will man das kalte Thauwasser noch besser ausnutzen, so kann man, wie in Fig. 2 dargestellt, eine Pumpe B an dem Apparat anordnen, welche durch ein Rohr k das unten angesammelte Thauwasser ansaugt und durch ein Rohr k' oder einen Gummischlauch nach einem über dem Eisraum in dem Deckel / angeordneten Brausekopf k2 drückt. Dieser spritzt das Wasser über das Eis, welches jetzt zum zweiten Mal der durchströmenden Luft entgegenfliefst. Der Hahn g ist in diesem Falle geschlossen.
Dieser in Fig. 2 dargestellte Apparat zeigt verschiedene Abänderungen des Apparates Fig. 1. Er ist zunächst derart eingerichtet, dafs die durch den Apparat gehende Luft nicht von unten eingeprefst wird, sondern durch das oberhalb A angeordnete Gebläse C angesogen und dann weiter gedrückt wird. Aus diesem Grunde ist das Gefäfs A unten mit Oeffnungen m für den Eintritt der Luft versehen und der obere Deckel / luftdicht auf A aufgesetzt. Der Deckel / ist mit Einfüllöffnung /' und Auslafsstutzen versehen, an welchen sich das Saugerohr η anschliefst. Die angesaugte, auf ihrem Wege abgekühlte Luft wird dann durch das
Druckrohr ο nach einem Segner'schen Windrade geleitet, welches über dem Kühlschiff angebracht ist und die kalte Luft über die heifse Flüssigkeit in demselben ausstrahlt.
Für den Fall, dafs kaltes Wasser vorhanden ist und man dieses zur Erzeugung der kalten Luft verwenden will, stellt man den Dreiwegehahn £4 unter der Pumpe B so, dafs letztere mit der Kaltwasserleitung P verbunden ist, während die Verbindung mit dem Rohr k und dem unteren Theil des Gefäfses A unterbrochen ist. Alsdann wird mittelst der Pumpe B kaltes Wasser durch die Brause P oben in das Gefäfs A eingespritzt, welches anstatt des Eises, oder auch mit diesem zusammen, die Kühlung der entgegenströmenden Luft bewirkt. Es ist klar, dafs man das Rohr ο nach beliebig anderen zu kühlenden Orten hinleiten kann, und ebenso dafs die hölzernen Böden α und b durch eiserne ersetzt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Kühlapparat zur Erzeugung kalter Luft, wesentlich bestehend aus einem Gefäfs A, welches in seinem unteren Theil mit einer Reihe über einander liegender Siebboden a e und einem Abiafshahn g versehen und dessen oberer Theil mit Eis angefüllt ist, und durch welches Gefäfs A Luft entweder von unten durch ein Rohr d eingeblasen, Fig. i, oder von oben durch ein Gebläse angesaugt wird.
    An dem unter ι. gekennzeichneten Kühlapparat die Anordnung der Pumpe B mit Rohren k kx P, Hahn P und Brause P, um die Wirkung des Apparates durch bessere Ausnutzung des Thauwassers oder Hinzufügung von kaltem Wasser zu erhöhen.
    Die specielle Verbindung des unter i. und 2. gekennzeichneten Kühlapparates mit einem Kühlschiff zur Kühlung der heifsen Würze.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29045D Luftkühlapparat Active DE29045C (de)

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