a) eine Ladetation (A) zum kontinuierlichen Zu- jo
führen von Stahlstäben (R) längs einer axialen Vorschubbahn,
b) eine Vorrichtung (B) zum Einstellen von axialen
Abständen zwischen den Stahlstäben (R),
c) eine Beschichtungsstation (C) mit einer Düse zum maschinellen Beschichten d« jeweiligen
Stahlstabes (R), wobei die Düse bei Ankunft des
vorauseilenden Endes des zu beschichtenden Abschnitts eines Stahlstabes (R) geöffnet und
bei Ankunft des nacheilenden Endes des zu beschichtenden Abschnitts geschlossen wird.
d) eine Bandwickelstation (D) mit einer Bandabwickelvorrichtung
(26) zum kontinuierlichen Umwickeln der aufeinanderfolgenden Stahlstäbe (R) über die axialen Abstände hinweg mit
einem warmschrumpfenden Band (30) und einer nachgeschalteten Heizvorrichtung (25) zum Erwärmen
des Bandes (30),
e) eine Fördervorrichtung (E) zum Weitertransport der umwickelten Stahlstäbe (R), und
f) Schneidvorrichtung (F) zum Durchschneiden der Umwicklung im Bereich der axialen Abstände
zwischen den Stahlstäben (R).
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (B) zum Einstellen von
axialen Abständen zwischen den Stahlstäben (φ folgende
Merkmale aufweist:
a) in Bewegungsrichtung der Stahlstäbe sind hintereinander
zwei Paare von Klemmrollen (11, 12) angeordnet,
b) zwischen den Klemmrollenpaaren (11, 12) ist ein in die Bahn der Stahlstäbe (R) ein- und ausschwenkbares
Abstandstück (10) vorgesehen,
c) die Klemmrollenpaare (11,12) sind zum Freigeben
eines Stahlstabes (R) unabhängig voneinander von den Stahlstäben (R) abhebbar,
d) die Vorrichtung (B) ist so gesteuert, daß ein nachfolgender Stahlstab (R) mit höherer Transportgeschwindigkeit
(Vo) zwischen das auseinandergefahrene,
in Bewegungsrichtung gesehen, erste Klemmrollenpaar (U) eingeführt wird, bis er das eingeschwenkte Abstandsstück
(10) gegen das Endes des vorausgehenden, vom zweiten Klemmrollenpaar (12) mit niedriger
Geschwindigkeit (V1) fortbewegten Stahlstabes
(R) andrückt, und daß anschließend das erste Klemmrollenpaar (11) den nachfolgenden
Stahlstab (R) erfaßt und mit der niedrigeren Geschwindigkeit
(v\) weiterbewegt, wobei das Abstandsstück (10) ausgeschwenkt wird.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse der Beschichtungsstation
(C) von einer ringförmigen Düse (17) gebildet ist, deren innere Ringwandung (18) zum Schließen
und öffnen der Düse bewegbar ist
4. Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtungsstation (C) einen
vor der Düse angeordneten Detektor (13) aufweist, der die Ankunft des vorauseilenden und nacheilenden
Endes eines Stahlstabes (R) feststellt, und daß
— ««Sekunden
nach dem Feststellen des vorauseilenden Endes ei nes Stahlstabes (R) die Düse geöffnet und nach
t =
1O
- 1
- t oc Sekunden
nach Feststellen des nacheilenden Endes des Stahlstabes (R) die Düse geschlossen wird, wobei
I0 der Abstand zwischen Detektor(13) und Düse,
/1 die Länge des nicht zu beschichtenden Abschnitts an jedem Stahlstabende,
Vt die Vorschubgeschwindigkeit der Stahlstäbe
(R)1 und
to eine konstante zeitliche Verzögerung zwischen elektrischem Signal und mechanischer Ausführung
ist
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Beschichten mit z. B. Asphalt, Epoxidharz oder Fett, und Umwickeln
von einzelnen Spannbeton-Stahlstäben.
Im Spannbetonbau sind Spannglieder ohne Verbund bekannt, deren Stahlstäbe eine am Beton nicht haftende
Beschichtung aus Asphalt, Epoxidharz oder Fett auf der gesamten Länge mit Ausnahme der mit Gewinde versehenen
Endabschnilte aufweisen. Dabei ist die Umwicklung mittels eines Bands üblich, um die Beschichtung zu
schützen oder um zu verhindern, daß das Beschichtungsmittel an anderen Gegenständen kleben bleibt
Das Auftragen der Beschichtung wie auch das Umwikkeln erfolgt von Hand. Dies ist zeit- und kostenaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe r.ugrunde, eine Anlage
zu schaffen, mittels der Spannbetonstahlstäbe automatisch beschichtet und umwickelt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die in Reihe hintereinander geschalteten Vorrichtungen kann der gesamte Vorgang der Behandlung
der Stahlstäbe vom Laden bis zum Entladen voll automatisiert werden. Mittels der Vorrichtung zum Einstellen
von axialen Abständen zwischen den Stahlstäben können ungleichmäßige Abstände zwischen den von der
Ladestation gelieferten Stahlstäben einfach und genau ausgeglichen werden, so daß die nachfolgenden Bearbeitungsvorgänge
ungestört ablaufen können. Mittels der intermittierend arbeitenden Düse können die Stahlstäbe
nur auf vorbestimmten Abschnitten beschichtet werden, während die folgende, kontinuierlich arbeitende
Bandwickelstation die Reihe von Stahlstäben durchgehend umwickelt, so daß das Aufschrumpfen des Bandes
und der Weitertransport der Reihe von Stahlstäben durchgehend erfolgen kann.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung -ier gesamten
Anlage,
F i g. 2(a) eine Draufsicht auf die Ladestation,
F i g. 2(b) eine Seitenansicht der Ladestation.
F i g. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung zur Einstellung des axialen Abstands der Stahlstäbe,
F i g. 4(a)—(e) und F i g. 5(a)-(d) Seiten- bzw. Draufsichten
mit der Darstellung der Funktion der Vorrichtung zur Einstellung des axialen Abstands,
F i g. 6 einen Längsschnitt der Beschichtungsstation,
F i g. 7(a) einen teilweisen Schnitt der Bandwickelstation.
F i g. 7(b) einen Ausschnitt aus F i g. 7(a) in Schrägansicht,
F i g. 7(c) einen Schnitt 7c-7cin F i g. 7(b),
F i g. 8{a) eine Seitenansicht der Fördervorrichtung,
Fig. 8{b)einen Schnitt S(b}-Bfbjin Fig. 8(a).
F i g. 8(c) einen Schnitt &(c)-8(c) in F i g. &(a).
F i g. 9 eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung und F i g. 10 eine Seitenansicht der Entladevorrichtung.
Fig. 1 zeigt die gesamte Anlage mit einer Ladestation
A zur Zuführung von einzelnen Spannbeton-Stahlstäben R (im folgenden als Stahlstäbe bezeichnet), auf
denen ein Überzug oder eine Beschichtung ausgebildet wird. Die Stahlstäbe R werden in Querrichtung längs
z. B. einer geneigten Bahn zugeführt, werden durch eine Trennvorrichtung 2 voneinander getrennt und auf einem
Rollenförderer 6 zur Vorrichtung bzw. Station B zur Einstellung eines axialen Abstands gefördert. An der
Station B werden die auf dem Rollenförderer 6 beförderten Stahlstäbe auf in gegebenen Intervallen ausgegebenen
Steuersignale hin so einzeln neu geordnet, daß sie nacheinander in regelmäßigen Abständen in axialer
Richtung gefördert werden können. Das Einstellen der Abstände und die Förderung erfolgt durch zwei Paare
von Klemmrollen 11 und 12, die senkrecht zur Bewegungsrichtung der Stahlstäbe nach außen verstellt werden
können, durch einen Zylinder 7 mit einer Kolbenstange 8 und durch ein Abstandsstück 10 an der Spitze
eines an der Kolbenstange 8 angelenkten Schwenkarms 9. Die Stahlstäbe werden einer Beschichtungsstation C
in regelmäßigen Abständen zugeführt und mit Ausnahme ihrer mit Gewinde versehenen Endabschnitte mit
Asphalt, Epoxidharz oder Fett beschichtet. Dies erfolgt durch eine ringförmige Düse 17 mit einer bewegbaren
inneren Ringwandung 18. Die Stahlstäbe werden dann zu einer Bandwickelstation D geliefert.
An der Bandwickelstation D wird mittels einer Bandabwickelvorrichtung
26, einer Bandführungsrolle 27, Bandführungsrohren 28 und 29 und einer Scliweißvorrichtung
24 ein warmschrumpfendes Band fest um die Beschichtung der in regelmäßigen Abständen gelieferten
Stahlstäbe gewickelt. Bei sich weiterbewegenden Stahlstäben erhitzt dann eine tunnelförmige Heizvorrichtung
25 das rohrförmige Band in der Weise, daß dieses schrumpft. Auf diese Weise wird jeder mit Ausnahme
seines Geewindeabschnitts beschichtete Stahlstab R über das Band mit einem in einem regelmäßigen
Abstand folgenden weiteren Stahlstab R verbunden. Die Einheit aus Stahlstäben R wird durch eine Fördervorrichtung
Ezu einer Schneidvorrichtung /-"geliefert.
An der Schneidstation Fdurchschneiden Messer den
hohlen rohrförmigen Bandabschnitt zwischen benachbarten Stahlstäben. Die auf diese Weise getrennten
Stahlstäbe werden von einem Rollenförderer 60 einer Endladestation C zugeführt wird.
Der obige Vorgang erfolgt kontinuierlich und automatisch während der Bewegung der Stahlstäbe von der
Ladestation A zur Entladestation O.
F i g. 2(a) und (b) zeigen Einzelheiten der Ladestation A mit einer geneigten Platte 1 und mit einer Trennvorrichtung
2, die die sich längs der geneigten Platte 1 bewegenden Stahlstäbe nacheinander trennt und sie auf
den Rollenförderer 6 legt. Die Trennvorrichtung 2 besteht aus in einem gegebenen Abstand angeordneten
ίο kreisförmigen Gliedern. Jedes Glied weist Einschnitte 3
und 4 auf, die sich vom Umfang zu dessen axialer Mitte hin erstrecken und um z. B. 180° versetzt sind. Zwischen
jedem Glied und der geneigten Platte 1 befindet sich ein an das Glied angrenzender Anschlag 72 für die Stahlstäbe.
Jeder Anschlag 72 ist so angeschlossen, daß er in Richtung a—b um eine jeweilige Drehachse 72' drehbar
ist.
Die Form und Größe der Einschnitte 3 und 4 und des Anschlags 72 kann so festgelegt werden, daß ein sich
längs der geneigten Platte 1 bewegender erster Stahlstab R\ an der Spitze 721 des Anschlags 72 anstößt und
nur dieser erste Stahlstab R\ in den Einschnitt 3 oder 4 gelangt. Dies kann auch durch Einstellung des Betrags
der Drehung des Anschlags 72 um die Drehachse 72' in der Richtung a-*b erzielt werden. Die kreisförmigen
Glieder sind so ausgelegt, daß sie sich in Richtung eines Pfeils ^uml80° intermittierend um eine Achse 5 drehen
können. Bei einer Drehung um 180° dieser Glieder wird der erste Stahlstab /?i aus der Stellung des Einschnitts 3
in die Stellung des Einschnitts 4 bewegt und auf den Rollenförderer 6 gelegt, vgl. F i g. 2(b). Danach bewegt
sich der zweite Stahlstab in den Einschnitt 4, der sich in die Stellung des in Fig. 2(b) gezeigten Einschnitts 3 gedreht
hat, wobei bei der nächsten intermittierenden Drehung der kreisförmigen Glieder um 180° der zweite
S'-hlstab auf den Rollenförderer 6 gelegt wird.
Die Abstände zwischen den vom Rollenförderer 6 transportierten Stahlstäben sind ungleichmäßig. Dies
wird durch die in F i g. 3 bis 5{d) gezeigte Vorrichtung B zum Einstellen von axialen Abständen zwischen den
Stahlstäben korrigiert. Diese Vorrichtung B, in Bewegungsrichtung der Stahlstäbe gesehen, enthält gemäß
Fig.3 ein erstes Paar bzw. enen ersten Satz von
Klemmrollen 11,11', einen zweiten Satz von Klemmrollen
12,12' und ein Abstandsstück 10 am Ende eines am Ende der Kolbenstange 8 des Zylinders 7 angelenkten
Schwenkarms 9. Das Abstandsstück 10 ist ein kurzer Bolzen mit z. B. kreisförmigen Querschnitt, der sich etwa
senkrecht zur Bewegung der Stahlstäbe erstreckt.
Die beiden Sätze von Klemmrollen II, IV und 12, 12'
sind gegenüber der Stahlstabbahn in den Richtungen der Pfeile c~d, c'+~d' bzw. e-*f, e'*~P, vg1.. Fi g. 3, beweglich.
Wenn somit die Klemmrollen 11, ll'und 12,12'
nach außen versteüt werden, d. h. in den Richtungen c, c' oder e, e' (im folgenden als »Klemmrollen offen« bezeichnet),
kann das Abstandsstück 10 längs der Stahlstabbahn zwischen den Sätzen von Klemmrollen entlangbewegt
werden.
Wie in F i g. 4{a) und 5(a) dargestellt, wird die Ankunft des hinteren oder nacheilenden Endes des Stahlstabs Ri
durch einen elektromechanischen Detektor DT ermittelt. Aufgrund eines Signals aus diesem Detektor öffnet
ein nicht gezeigter Antrieb die Klemmrollen 11, 1Γ in den Richtungen c bzw. c'. Im Zustand vor der Aufnahme
dieses Signals ist die Kolbenstange 8 des Zylinders 7 ganz aus dem Zylinder 7 ausgefahren und das Abstandsstück
10 berührt die Oberseite des Stahlstabs R\ an einer Stelle zwischen den Sätzen von Klemmrollen U,
1Γ und 12,12'. Wenn die Kolbenstange 8 bei Aufnahme
eines derartigen Signals in Richtung des Pfeils Rt zurückgezogen wird, bewegt sich das Abstandsstück 10
längs des Stahlstabs R\ zwischen den offenen Klemmrollen 11, W zurück. Wenn die Kolbenstange 8 ganz in
den Zylinder 7 rückgezogen ist, befindet sich das Abstandsstück 10 gemäß Fig.4{b) und 5(b) hinter den
Klemmrollen H, 11'. Das hintere Ende des Stahlstabs R1
befindet sich unmittelbar vor dem hinteren Ende der Klemmrollen 11,11'.
In diesem Zustand wird der nachfolgende Stahlstab
/?2 in eine solche Stellung vorgeschoben, daß sein vorauseilendes Ende sich nahe am Abstandsstück 10 befindet. Dann wird die Kolbenstange S aus den Zylinder 7
schichtungsrnittel aufnehmenden ringförmigen Kammer 141 umgeben. An gegenüberliegenden Seiten der
Kammer 141 sind Heizelemente 16 angeordnet. In der Kammer 141 ist ein ringförmiges Kühl- oder Heizmittelrohr 142 vorgesehen. Der inndendurchmesser der Düse
17 ist bei 171 am größten, d. h. in F i g. 6 links, während der Innendurchmesser im mittleren Teil 172 kleiner wird
und bis auf einen kleinen Durchmesser 173 weiter abnimmt. Der Innendurchmesser der Düse 17 ist ganz
rechts am kleinsten, d. h. bei 174, er ist geringfügig größer als der Innendurchmesser der Ringwandung 18.
Zwischen 173 und 174 ist ein ringförmiger Beschichtungsmittelkanal 20 ausgebildet, der einen trichterförmigen Längsschnitt aufweist und mit der Kammer 141
bewegt. Im Zustand gemäß F i g. 4(b) und 5(b) wird der 15 für das Beschichtungsmittel verbunden ist. Die Ring-Stahlstab /?i von den geschlossenen Klemmroüen 12, wandung 18 ist ein hohles Rohr, das sich im hohlen Teil
12' mit einer Geschwindigkeit vi bewegt, während der der Düse 17 befindet und der die ringförmige Wand mit
Stahlstab Ri vom Rollenförderer 6 mit einer Geschwin- dem kleinen Durchmesser 173 verschiebbar berührt,
digkeit v0 > V) bewegt wird. Dadurch stößt der Stahl- Ciemäß der linken Seite von Fig.6 weist die Ringwanstab R2 am Abstandsstück !0 an und drückt dieses auf 20 dung 18 einen über ein Gewinde 184 befestigten Flansch
den Stahlstab R\ (vgl. Fig.4{c) und 5(c)). Dies erfolgt 181 auf. Eine nach links gerichtete Bewegung des Flanetwa auf halben Weg Zwischen den offenen Klemmrol-
len 11,11'. In diesem Zustand bewegen sich beide Stahlstäbe R\ und R2 mit der Geschwindigkeit V\.
Nach dem Durchgang des Abstandsstücks 10 zwischen den Klemmrollen 11, \Y werden die Klemmrollen
11, W dann in den Richtungen d bzw. d' durch einen
nicht gezeigten Abtrieb versteilt und somit geschlossen. In diesem Zustand werden beide Stahlstäbe R\ und /?j
von den Klemmrollen 11, ti' und 12,12' weiterhin mit
der Geschwindigkeit v\ bewegt Wenn die Kolbenstange 8 mit der Bewegung des Abstandstücks 10 ganz aus
dem Zylinder 7 angefahren ist vgl. F i g. 4(d) und 5d, bewegt sich das Abstandsstück 10 auf die Oberseite des
sches 181 wird durch einen Anschlag 182 an der linken
Seite der Anordnung 14 verhindert. Zwischen den Innenwänden mit den Durchmessern 171 und 172 der Dü-25 se 17 und den gegenüberliegenden Außenwänden der
Ringwandung 18 befindet sich ein Spalt. In diesem Spalt ist eine Feder S eingesetzt, die am Flansch 181 und an
einer Schulter 173' anstößt. Ein Ende eines Gestänges 19 ist am Ende einer Kolbenstange 23' eines Zylinders
30 23 angelenkt während das andere obere Ende an das obere Ende eines Halters SP angelenkt ist. Das linke
Ende der Ringwandung 18 kann in F i g. 6 durch einen Druckzapfen 21 nach rechts verschoben werden, der an
einer speziellen Stelle rechts vom Gestänge 19 angeordvorauseilenden Endes des Stahlstabs A2. vgl. F i g. 4(e). 35 net ist, vgl. F i g. 6. Wenn daher die Kolbenstange 23' in
Da in diesem Zustand, wie oben angegeben, der Stahl- den Zylinder 23 zurückgezogen wird, kann die Ringstab Ri von den Klemmrollen 12,12' und der Stahlstab wandung 18 durch das Gestänge 19 gegen die Kraft der
Ä2 von den Klemmrollen 11, ti' beide mit der Ge- Feder 5 nach rechts bewegt werden. Dann verschiebt
schwindigkeit Vy gefördert werden, bleibt der Abstand sich die Ringwandung 18 längs der Innenwand mit dem
zwischen den Stahlstäben R\ und R2 kostant. Die Stahl- 40 kleinen Durchmesser 173 der Düse 17. Folglich bewegt
stäbe werden mit diesem Abstand und der Geschwin- sich die Spitze des kegelförmigen Teils 183 am rechten
digkeit vi bis zur Entladestation G bewegt Ende der Ringwandung 18 zu dem Teil der Düse 17 mit
Unterschiedliche Abstände zwischen den Stahlstäben dem Durchmesser 174, wodurch der Beschichtungsmitkön-Tien durch Auswechseln der Abstandsstücke 10 bei telkanal 20 geschlossen wird. Wenn die Kolbenstange
Stahlstäben unterschiedlicher Größe eingestellt wer- 45 23' aus dem Zylinder 23 hinausgeschoben wird, hört das
den. Werden Stahlstäbe mit gerollten Gewinden an bei- Gestänge 19 auf, die Ringwandung 18 nach rechts zu
den Enden verwendet bei denen der Außendurchmes- drücken. Folglich wird diese durch die Kraft der Feder 5
ser des Gewindeabschnitts größer ist als der Durchmes- nach links verschoben, wodurch sich die Spitze der
ser des glatten Abschnitts , so ist es empfehlenswert, Ringwandung 18 von der gegenüberliegenden Wand
einen Detektor zur Ermittlung der Ankunft des Stäben- 50 der Düse 17 trennt und der Beschichtungsmittelkanal
des an einer gegebenen Stelle hinter den Klemmrollen 12, 12' einzubauen über den Klemmrollen so gesteuert
werden, daß sie beim Durchlaufen der Gewindeabschnitte in den Richtungen e bzw. e' aus der Bahn der
Stahlstäbe herausbewegt werden können.
Die Stahlstäbe werden dann zur Bildung einer Beschichtung Äcder Beschichtungsstation Czugeführt Die
Beschickungsvorrichtung Centhält einen photoelektrischen Detektor 13 zur Ermittlung der Ankunft eines
freigegeben ist
Für gewöhnlich ist an beiden Enden eines Stahlstabs ein Gewindeabschnin Rt vorgesehen. Daher muß der
einzelne Stahlstab nur auf einem Teil und nicht an den Gewindeabschnitten beschichtet werden. Daher ist ein
Detektor 13 zur Ermittlung des Durchgangs der vorauseilenden und nacheilenden Enden eines Stahlstabs an
der Stahlstabsbahn, in Bewegungsrichtung der Stahlstäbe gesehen, aufwärts von der Beschichtungsvorrichtung
Stahlstabs, eine Düse 17 mit einer inneren Ringwandung eo C angeordnet Durch ein Signal aus dem Detektor 13
18 und einen Düsenöffnungs- und -Schließmechanismus. wird der Beschichtungsmittelkanal 20 geschlossen oder
der die Ringwandung 18 in der Bewegungsrichtung des geöffnet
Stahlstabs bewegt Die Einzelheiten der Vorrichtung In Fig.6 ist der Beschichtungsmittelkanal 20 offen
sind in F i g. 6 gezeigt gezeigt wobei bei in Richtung h fortschreitendem Stahl-Ais Detektor 13 kann ein bekanntes photoelektri- 65 stab die Beschichtung Rc auf einem Teil des Stahlstabs
sches Element oder eine elektromechanische Vorrich- ausgebildet wird. Der Detektor 13 ermittelt den Durchtung, etwa ein Grenzschalter, verwendet werden. Die gang des nacheilenden Endes eines Stahlstabs. Dann
Düse 17 der Düsenanordnung 14 ist von einer der Be- wird in t Sekunden nach der Ausgabe des Ermittlungssi-
gnals vom Detektor 13 der Zylinder 23 zur Verschiebung
der Ringwandung 18 nach rechts angetrieben, wodurch der Beschichtungsmittelkanal 20 geschlossen
wird. Die genannte Zeit t ist wie folgt festgelegt.
Ist der Abstand zwischen dem Detektor 13 und dem Beschichtungsmittelausfluß u /o, die Länge des nicht beschichteten
Teils des Stahlstabs, d. h. des Gewindeabschnitts Rt, an nacheilenden Ende l\ und die Stahlstab-Vorschubgeschwindigkeit
v\ so gilt:
+ ta -
Jb-/.
t --
— ta
Hierbei ist ta eine konstante zeitliche Verzögerung zwischen elektrischem Signal und Mechanischer Ausführung.
Wenn der Detektor 13 den Durchgang des vorauseilenden Endes des Stahlstabs R ermittelt, dann wird
in .''Sekunden nach Ausgabe des Errnittlungssignais die
Ringwandung 18 nach links verschoben, wodurch der Beschichtungsmittelkanal 20 freigegeben wird. In diesem
Fall ist die Zeit f'so festgesetzt, daß
ist, wobei A die Länge des Gewindeabschnitts am vorauseilenden
Ende des Stahlstabs ist.
Das den kleinsten Durchmesser 174 der Düse 17 bildende ringförmige Glied ist durch Gewinde 175 befestigt,
während das die Ringwandung 18 bildende ringförmige Glied durch ein Gewinde 174 am Flansch 181
befestigt ist. Durch Verwendung der beiden ringförmigen Glieder mit unterschiedlichen Innendurchmessern
können Stahlstäbe R mit unterschiedlichen Durchmessern aufgenommen werden, wobei eine Beschichtung in
gewünschter Dicke auf den Stahlstäben ausgebildet werden kann.
Nach der Beschichtung des Stahlstabs auf diese Weise wird während einer weiteren axialen Bewegung der
Stahlstab mit einem warmschrumpfenden Band 30 umwickelt. Die in Fig. 7(a) gezeigte Bandwickelstation D
enthält eine Bandabwickelvorrichtung 26, Bandführungsrohre 28 und 29, eine Schweißvorrichtung 24 und
ein Tunnelheizelcment 25.
Der Innendurchmesser des Führungsrohrs 28 ist größer als der Außendurchmesser des Führungsrohrs 29.
Daher kann das Führungsrohr 29 im hohlen Teil des Führungsrohrs 28 mit einem gegebenen Ringraum dazwischen
untergebracht werden. Das linke Ende des Führungsrohrs 29 erstreckt sich gemäß Fig.7(b) um
eine gegebene Länge nach links über das linke Ende des Führungsrohrs 28 hinaus, während die linke Stirnwand
281 des Führungsrohrs 28 aufwärts geneigt ist Die Abwickelvorrichtung 26 windet ein warmschrumpfendes
Band 30 ab. das den Stahlstab einschließlich der Beschichtung Rc lose bedeckt Das Band 30 bewegt sich
längs der Führungsrolle 27 in den Spalt zwischen den Rohren 28 und 29. Während sich das Band 30 im Spalt
zwischen den Führungsrohren 28 und 29 nach rechts bewegt, wird es spiralförmig um den Stahlstab gewikkelt
wobei sich seine gegenüberliegenden seitlichen Ränder überdecken. Wenn sich das Band 30 aus dem
rechten Ende des Führungsrohrs 28 herausbewegt, schmilzt ein Ultraschallschweißgerät 24 die überdeckten
Ränder des Bands. Danach wird das Band 30 aus dem Rohr 29 geführt.
Bei diesem Schritt ist das Band 30 noch nicht fest auf die Beschichtung angelegt. Das rohrförmige Band 30
und d>*r Stahlstab mit der Beschichtung Rc werden gleichzeitig vorwärtsbewegt und am Tunnelheizelement
25 erhitzt. Das auf diese Weise erhitzte Band 30 schrumpft hierdurch um die Beschichtung Rc. Wenn der
Durchmesser des Stahlstabs R mit der darauf gebildeten Beschichtung Rc verändert wird, kann leicht eine Einstellung
auf den neuen Durchmesser durch Verwendung eines Bands 30 mit unterschiedlicher geeigneter Breite
und von Führungsrohren 28 und 29 mit unterschiedlichen geeigneten Durchmessern erfolgen.
Der Stahistab mit dem Band 30 wird dann von der
Fördervorrichtung £(vgl. F i g. 8(a) bis 8(c) weitertransportiert.
Die Fördervorrichtung E enthält ein Förderband V aus einem über im Abstand angeordnete, sich drehende
Körper 31 und 32 gespannten Gliederband 35 und ein Förderband Waus einem um zwei im Abstand angeordnete,
sicfi drehende Körper 33 und 34 gespannten Gliederband
36. Die Gliederbänder 35 und 36 sind senkrecht übereinander auf gegenüberliegenden Seiten des
Stahlstabwegs Λ mit einem gegebenen senkrechten Abstand dazwischen angeordnet.
Zwischen den sich drehenden Körpern 31 und 32 sind ein oberer Bandhalter 38 und ein unterer Bandhalter 39
so angeordnet, daß die Körper 31 und 32 die Innenseite des Gliederbands 35 berühren. Der obere Bandhalter 38
und der untere Bandhalter 39 sind durch Glieder 382 und 383 miteinander in einem gegebenen Abstand voneinander
so verbunden, daß der Abstand zwischen der Oberseite des oberen Bandhalters 38 und der Unterseite
des unteren Bandhalters 39 größer als der Durchmesser der sich drehenden Körper 31 und 32 ist. Die Außenfläche
des Gliederbands 35 ist über ihrer gesamten Länge mit einer Lauffläche 37 aus z. B. Urethangummi, versehen,
zur weichen Berührung mit dem beschichteten Stahlstab R.
Das Förderband iVdenseiben symmetrischen Aufbau wie das Förderband V, wobei die Bandhalter 38 und 39
des Förderbands V Bandhaltern 40 und 41 des Förderbands Wund die Glieder 382 und 383 Gliedern 401 und
402 entsprechen. Der Stahlstab wird mit Hilfe der Förderbänder
V und W transportiert Wenn durch einen nicht gezeigten Antrieb ein Antriebsrad 32' in Richtung
/' und ein Abtriebsrad 34' in Richtung j' und ein Antriebsrad
34' in Richtung j' gedreht werden, bewirkt die Drehbewegung dieser Antriebsräder eine Drehbeweeung
der sich drehenden Körper 32 und 34 in Richtung der Pfeile /bzw./ wodurch die Förderbänder V und W
angetrieben werden.
Der sich von der linken Seite in F i g. 8(a) aus entlangbewegende
Stahlstab R wird durch die Gliederbänder 35 und 36 nach rechts geliefert Wenn Stahistäbe mit
unterschiedlichen Durchmesser durch die Fördervorrichtung gefördert werden sollen, wird der Abstand zwischen
dem unteren Bandhalter 39 des Förderbands V und dem oberen Bandhalter 40 des Förderbands W
durch eine Einstelleinrichtung mit Einstellteilen 381 und 411 eingestellt. Das untere Ende des Einstellteils 411 ist
über eine Führungsnut 412 an ein Anschlußglied X\ angelenkt, das angrenzend an ein Ende des oberen Bandhalters
40 des Förderbands Wangeordnet ist Das obere Ende des Einstellteils 411 ist über eine Führungsnut 413
an ein AnschluOglied Λζ angelenkt, das angrenzend an
das gegenüberliegende Ende des unteren Bandhalters des Förderbands V angeordnet ist In ähnlicher Wei-
ίο
se sind das obere und das untere Ende des Einstelheils 381 über Führungsnuten 384 und 385 an Anschlußglieder
Yi und Ki angelenkt, wobei das Anschlagglied Yi
angrenzend an ein Ende des unteren Bandhalters 39 des Förderbands V und das Anschlußglied Ki angrenzend
an das gegenüberliegende Ende des oberen Bandhalters 40 des Förderbands W angeordnet ist. Die Mitten der
Einstellteile 381 und 411 sind X-förmig unter einem Winkel β drehbar miteinander verbunden und daher in
den Richtungen Α*»/um die Mitte Ci drehbar.
Der Abstand zwischen dem unteren Bandhalter 39 des Förderbands V und den oberen Bandhalter 40 des
Förderbands W ist durch Betätigung eines Handgriffs 61 einstellbar, vgl. Fig.8(a). Einzelheiten des Betriebs
werden in Verbindung mit F i g. (b) und 8(c) erläutert.
Gemäß F i g. 8(c) steht ein mit einer Durchgangsbohrung
65 versehenes Arbeitsteil mit einem an einer Spindel 61 ausgebildeten Gewinde im Eingriff. Diese Spindel
61 ist am unteren Teil des Handgriffs 61 angeordnet. Es ist ein Bewegungsteil 64 vorgesehen. An beiden Enden
des unteren Teils des Bewegungsteils 64 vorgesehene Schenkel 64' sind über ein Verbindungsglied 391 mit
dem unteren Bandhalter 39 des Förderbands V verbunden. Der obere Teil des Bewegungsteils 64 weist eine
Durchgangsbohrung 67 mit einem genügend großen Durchmesser auf, um ein gleitendes Verschieben eines
Arbeitsteils 63 darin zu ermöglichen, Im unteren Teil der Durchgangsbohrung 67 ist ein Flansch mit einer
kleinen Durchgangsbohrung 66 vorgesehen, der den Durchtritt der Spindel 61' ermöglicht Eine Feder SP mit
einer gegebenen Federkonstante ist zwischen die Unterseite des Arbeitsteiis 63 und aen Flansch 69 eingesetzt
Auf dem Oberteil des Bewegungskörpers 64 ist durch eine Schraube oder dgl. ein hohles Einstellteil 62
befestigt Die Innenwand des hohlen Einstellteils 62 ist so bemessen, daß sie längs des oberen, mit einem kleinen
Durchmesser versehenen Teils des Arbeitsteils 63 gleiten kann. Daher wird eine Abwärtsverschiebung des
Einstellteils 62 durch den mit einem großen Durchmesser versehenen unteren Teil 63' des Arbeitsteüs 63 verhindert
Wenn der Handgriff 61 in einer gegebenen Richtung gedreht wird, dreht sich die Spindel 6Γ in
derselben Richtung wie der Handgriff 61 und es wird das mit der Spindel 61' im Eingriff stehende Arbeitsteil
63 nach unten verschoben, wobei es längs der Durchgangsbohrung 67 des Bewegungsteils 64 gleitet. Als Ergebnis
wird die Feder SP zusammengedrückt und das Bewegungsteil 64 wird abwärts verschoben. Zwischen
dem Bewegungsteil 64 und dem unteren Bandhalter 39 ist der obere Bandhalter 38 angeordnet Die Abwärtsverscniebung
des Bewegungsteils 84 bewirkt eine Abwärtsverschiebung
des unteren Bandhalters 39 durch das Verbindungsglied 391. Demzufolge werden die Einstellteile
381 und 411 in einer solchen Richtung verstellt,
daß sie enger zueinander gezogen werden. Durch die Drehung des Handgriffs 61 kann somit der Abstand
zwischen den Förderbändern V und W eingestellt werden. Im Zustand, wie er in F i g. 8(c) dargestellt ist stehen
die Unterseite des Einstellteils 62 und die Oberseite des gegenüberliegenden Bewegungsteils 64 miteinander
in Berührung. Falls der Abstand zwischen dem Förderband V und dem Förderband M so eingestellt ist daß er
gleich dem Durchmesser eines Stahlstabs einschließlich der Beschichtung ist wird das Bewegungsteil 64 gegen
die Kraft der Feder SP nach oben verschoben, wenn sich ein Stahlstab zwischen den Förderbändern V und
W bewegt, der geringfügig dicker als der eingestellte
Abstand ist Nach dem Durchgang eines derartigen Stahlstabs zwischen den Gliederbändern 35 und 36 wird
das Bewegungsteil 64 durch die Kraft der Feder SPnach
unten verschoben und kehrt somit in die Stellung von Fig.8(c) zurück, in der das Einstellen 62 den einen
großen Durchmesser aufweisenden Teil des Arbeitsteils 63 berührt. Auf diese Weise kann ein größerer Stahlstab
ohne Behinderung durch die Raupenvorrichtung hindurchbewegt werden.
Die Bandwickelstation D wickelt ein Band 30 derart um die aufeinanderfolgend gelieferten Stahlstäbe R, daß
sie in ein fortlaufendes rohrförmiges Band eingehüllt sind. Der hohle verjüngte Abschnitt zwischen den benachbarten
Stahü^oen in dieser rohrförmigen Einheit
wird durch die Schneidvorrichtung Fabgeschnitten. Geis maß F i g. S besteht die Schneidvorrichtung aus beweglichen
Abschneidern m und n, die symmetrisch zur Stahlbahn angeordnet sind. Der bewegliche Abschneider m
weist ein U-förmiges Gestänge zwischen einer drehbaren Welle RB und einer feststehenden Achse 53 auf. Das
Gestänge besteht aus einem Dreharm 45. einem Schwenkarm 51 und einem Glied 49. Ein Ende des Dreharms
45 ist an der Welle RB befestigt, während das andere Ende des Dreharms 45 an seinem Ende 47a an
ein Ende des Glieds 49 angelenkt ist. Das andere Ende des Glieds 49 ist an seinem Ende 476 an üas iri.^re K.ide
des Schwenkarms 51 angelenkt, während das obere Ende des Schwenkarms 51 an die Achse 53 angeschlossen
und um diese drehbar ist. Der bewegliche Abschneider η hat dieselbe Konstruktion wie der Abschneider m, wobei
die Elemente 46, 48a, 486, 50, 52, RB' und 54 des Abschneiders π jeweils den Elementen 45, 47a, 476,49,
51, RB und 53 des Abschneiders m entsprechen. An den
gegenüberliegenden Mitten der Glieder 49 und 50 sind über Anschlußteile 571 und 581 z. B. je eine Schneide
aufweisende, aus Aluminiumguß hergestellte Heizelemente 57 und 58 angeordnet. Die ersten Enden der Anschlußteile
571 und 581 sind etwa bei 41' und 42 angelenkt, während deren zweite Enden etwa bei 55 und 56
über je eine Feder abgestützt sind. Die Schneiden der Heizelemente 57 und 58 stehen miteinander in Berührung.
Die über die Welien RB und RB' durch einen nicht gezeigten Antrieb angetriebenen Arme 45 und 46 sind
nur in den Richtungen ο und o' drehbar. Die Stellung von RB, /?ß'und 53,54 sowie die Längen von 45,46 und
51,52 sind so festgelegt, daß bei Drehung der Arme 45 und 46 in den Richtungen der Pfeile ο und o'aus der in
F i g. 9 gezeigten Stellung sich die Schwenkarme 51 und 52 anfänglich nur in den Richtungen der Pfeile ρ und p'
um einen gegebenen Winkel drehen. Bei einer weiteren Drehung von 45 und 46 drehen sich die Arme 51 und 52
in den Richtungen q und q' nur um einen gegebenen
Winkel zurück. Auf diese Weise beschreiben die Spitzen der Heizelemente 57 und 58 bei Drehung von 45, 46 in
den Richtungen o, o'die geometrischen Orte ζ und z'.
Nun ist an der Rückseite der Schneidvorrichtung auf der Stahlstabbahn ein Detektor 43, etwa ein Grenzschalter
oder ein photoelektrischer Schalter eingebaut der den Durchtritt des nacheilenden Endes jedes Stahlstabs
R ermittelt
Bevor das nacheilende Ende des Stahlstabs R durch den Detektor 43 ermittelt wird, werden die Dreharme
45 und 46 um einen gegebenen Winkel in den Richtungen ο bzw. o'um die Wellen RB und ÄS'gedreht während
das Glied 49 mit dem Schwenkarm 51 in der Riches tung ρ um die teststehende Achse 53 und das Glied 50
mit dem Schwenkarm 52 in der Richtung p' um die
feststehende Achse 54 gedreht werden. In diesem Zustand ist zwischen den Heizelementen 57 und 58 ein
Spalt geöffnet, der wenigst»·) breit genug ist, um den
umwickelten Stahlstab R frei durchtreten zu lassen, t"
Sekunden nach der Ermittlung des nacheilenden Endes durch den Detektor 43 drehen sich die Dreharme 45 und
46 in den Richtungen ο und o' weiter. Folglich dreht sich
der Schwenkarm Sl in Richtung q und der Schwenkarm 52 in der Richtung q'. Die Vorschubgeschwindigkeit der
Stahlstäbe ist bezüglich der Drehzahlen von RB und RB'so festgelegt, daß die Mitte des Abstands zwischen
dem nacheilenden und dem vorauseilenden Ende be- ίο nachbarter Stahlstäbe mit der Berührung der Heizelemente 57 und 58 zusammenfällt. Daher können die aufeinanderfolgend zugeführten Stahlstäbe an den rohrförmigen verjüngten Teilen thermisch getrennt werden.
Das Ende des Betriebs der beweglichen Abschneider η is
und m wird durch einen Detektor 44, etwa einen Grenzschalter, ermittelt und anschließend wird die Entladevorrichtung 78 betätigt.
Die in F i g. 10 gezeigte Entladevorrichtung 78 enthält
sich drehende Körper 73, von denen jeder zwei Entladeteile 59 und 59' aufweist, die um 180° gegeneinander
versetzt sind und sich von den Seitenflächen der Körper erstrecken. Die Körper 73 sind in einem gegebenen Abstand voneinander angeordnet. Auf der dem Rollenförderer 60 gegenüberliegenden Seite erstreckt sich quer
zu den sich drehenden Körpern 73 eine geneigte Platte 74. Befindet sich der Körper 73 in der in F i g. 10 gezeigten Stellung, so dreht er sich bei Aufnahme eines Ermittlungssignals in der Richtung t. Während dieser Bewegung nimmt das Entlaaeteil 59 den auf dem Rollenförde-
rer 60 angeordneten Stahlstab R auf und bewegt sich in die in F i g. 10 gezeigte Stellung 59'. Der Stahlstab R fällt
somit auf die geneigte Platte 74. Danach gleitet der Stahlstab R unter seinem Eigengewicht die Platte 74
hinab in eine gegebene Stellung.
Hierzu 14 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
65