DE2901883C2 - Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden an einer Webmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden an einer WebmaschineInfo
- Publication number
- DE2901883C2 DE2901883C2 DE19792901883 DE2901883A DE2901883C2 DE 2901883 C2 DE2901883 C2 DE 2901883C2 DE 19792901883 DE19792901883 DE 19792901883 DE 2901883 A DE2901883 A DE 2901883A DE 2901883 C2 DE2901883 C2 DE 2901883C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tension
- warp
- warp thread
- warp threads
- shed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009941 weaving Methods 0.000 title description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 3
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 3
- 230000008859 change Effects 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/04—Control of the tension in warp or cloth
- D03D49/12—Controlling warp tension by means other than let-off mechanisms
- D03D49/14—Compensating for tension differences during shedding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spannen der Kettfaden an eirn^ Webmaschine gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Vorrichtung Ά aus der DE-AS
12 55 599 bekannt. Bei dieser Vorrichtung verläuft eine
Kettfadenschar vom Streichbaum über ein bewegliches Führungselement und ein stationäres Führungselement
zum Webfach und die andere Kettfadenschar Ober das ortsfeste Führungselement zu einem auf der anderen
Seite dieses ortsfesten Elementes liegenden beweglichen Führungselement und von dort zum Webfach. Somit
besteht die Möglichkeit, beim Schußfadenanschiag einmal die eine und dann die andere, aber jeweils die im
Webfach untere Kettfadenschar einer höheren Spannung zu unterwerfen als die Normalspannung, um so
eine gleichmäßige Verteilung von Schuß- und Kettfaden im Fadengitter des fertiggestellten Gewebes zu erzielen.
Dadurch wird eine unterschiedliche Spannung in den einzelnen Kettfadenscharen erzielt.
Eine ähnliche Anordnung ist aus der DE-AS 17 10 357
entnehmbar. Hier sind zwei ortsfeste Führungselemente vorgesehen, auf denen an einer Seite beide Kettfadenscharen
geführt sind, wobei jedoch eine Kettfadenschar um ein im wesentlichen senkrecht zu den Kettfadenscharen
beweglichen Spannelement geführt ist, welches sich zwischen den Kettfadenscharen befindet. Durch
diese Anordnung soll die Spannung der zu streckenden Kettfaden kurz vor oder nach dem Schußanschlag, jedoch
vorzugsweise während des Fachschlusses erhöht werden, so daß die Kettfaden weder durch die beim
Schußanschlag, noch durch die bei der Offenfachstellung entstehenden Spannungen zusätzlich beansprucht
werden. Dabei wird es als zweckmäßig angesehen, in den Kettfaden des Tieffaches eine größere Spannung als
in denen des Hochfaches zu erzeugen, da dann an der Gcwebeanschlagkante eine bezüglich der gesamten
Kettfäden nnch unten gerichtete /ugkraftkoniponcntc
entsteht Dadurch bleiben das Gewebe und die Kettfäden an dieser Stelle immer etwa auf der Höhe des Brustbaumes,
ohne von diesem abgehoben zu werden.
Schließlich ist es aus der DE-OS 21 20 308 bekannt, beide Kettfadenscharen an einer Seite an ortsfesten
Fühningselementen vorbeizuführen und an der anderen Seite dieser Kettfadenscharen ein Spannelement anzubringen,
welches vorzugsweise die Form einer sich drehenden Nockenwelle hat Zur Vermeidung von Fadenbrächen
und zur Schonung der Kettfaden wird das Niveau der Grundspannung der Kettfäden über die ganze
Länge und Breite der Kette in der Durchlaufzeit in gleicher Höhe gehalten. In verlangten Augenblicken ist es
dann möglich, die Spannung zu steigern, so daß eine
V» größere technologische Leistungsfähigkeit erreicht
wird. Es wird somit beim Anschlag eine maximale Spannung erzeugt, allerdings in beiden Kettfadenscharen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden,
daß bei Gewährleistung eines festen Gewebes durch Aufbringung von unterschiedlicher Spannung in
den Kettfadenscharen und der Vermeidung eines Kettfadenbruches durch Erhöhung der Kettfadenspannung
beim Schußanschlag eine optimale Steuerung der Webfachzweige gemäß dem Arbeitszyklus der Webmaschine
dahingehend erzielt wird, daß das Sortiment der auf der Webmaschine erzeugten Gewebe erweitert werden
kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst
Durch die erfindungsgemäße Lösung erfolgt eine getrennte Beeinflussung der Kettfadenscharen vor dem
Webfach dadurch, daß einerseits durch die beweglichen Spannstäbe eine unterschiedliche Spannung in den
Kettfadenscharen erfolgen kann und getrennt davon zur Erhöhung der Flexibilität des Steuersystems durch
das zusätzliche Spannelement die erwähnte maximale Spannung beim Schußanschlag eingestellt werden kann.
Diese maximale Spannung wird über einen Winkelbereich von 20" bis 110° eingestellt, so daß über den
Hauptdrehwinkelbereich der Hauptwelle während der Fachbildung, des Ausgleichs der Kettfadenlänge beim
Fachwechsel und dem Einstellen der verschiedenen Spannungsgrade der Webfachzweige die Kettfäden unter
einer Spannung gehalten werden, die der Einführungsspannung nahekommt und wesentlich niedriger
liegt als die maximale Spannung, so daß über einen großen Drehwinkelbiireich der Hauptwelle und somit über
einen großen Bereich des Webzyklus eine Schonung der beim Schußanschlag der maximalen Spannung unterworfenen
Kettfadenscharen erfolgen kann.
Vorzugsweise wird das Verhältnis der maximalen Spannung der Kettfaden zur Einführungsspannung im
Bereich von 2:1 bis 5 :1 gewählt, was die Erzeugung von qualitativ guten Geweben ermöglicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. la, b eine schematische Darstellung des BiI-dungsvorganges des Gewebes,
Fig.2a, b dasselbe wie in Fig. 1 mit einer anderen
Ausführungsvariante des Ausgleichselementes;
Fig. 3a, b, c, d Schaubilder der Kettfadenspannung
während eines Webzyklus;
b5 Fig.4 eine Gesamtansicht der Einrichtung zur Gewährleistung
des verschiedenen Spannungsgrades mit Ausgleichselement in Gestalt einer Welle;
Fig. !> dasselbe wie in Fig. 4 mit Ausglcich.selcmcnt
29 Ol 883
in Gestalt einer Leiste;
F i g. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der F i g. 4;
F i g. 7 einen Schnitt nach Linie VII-VII der F i g. 5;
F i g. 8 Seitenansicht von F i g. 5.
Wie allgemein bekannt wird beim Webvorgang aus Kettfäden 1 (F i g. la, b und 2a, b) ein Webfach 2 gebildet,
in das gebildete Webfach 2 ein Schußfaden 3 eingetragen, wonach der Schußfaden 3 an einen Geweberand
4 angeschlagen wird und dann die Zuführung der Kettfäden 1 in Richtung des zu bildenden Gewebes und
Abführung des Gewebes um die Größe eines gebildeten Gewebeabschnittes erfolgt, wobei während der Gewebeerzeugung
die Kettfäden 1 unter Spannung stehen. Hierbei wird vor dem Ertragen des Schußfadens 3 in
das Webfach 2 der Längenausgleich der Kettfäden 1 beim Fachwechsel gewährJeistet und ein verschiedener
Spannungsgrad von Webfachzweigen 5 und 6 eingestellt
Während der Fachbildung, des Ausgleichs der Kettfadenlänge beim Fachwechsel und des Einsteilens eines
verschiedenen Spannungsgrades von Webfachzweigen
5 und 6 wird die Spannung P\ (F i g. 3a) der Kettfäden
nahe an der Größe der Einführungsspannung P2 dieser
Kettfäden eingestellt und diese Spannung P\ bei einem Hauptwellenumdrehungswinkel &\ eingestellt, der
250° -340° beträgt.
Im Augenblick des Anschlags des Schußfadens 3 an den Geweberand wird den Kettfäden eine maximale
Spannung P3 erteilt, die in einem Drehwinkelbereich ar2
der Hauptwelle von 20° bis zu einem Drehwinkelbereich «2 der Hauptwelle von 110° erzielt wird. Dabei
wird die maximale Spannung Pz der Kettfäden vom Beginn
der Spannungszunahme an in einem Drehwinkelbereich von 10° bis 55° erreicht, der-γ- nach der einsetzenden
Spannungszunahme gleich ist
In F i g. 3a ist durch eine Linie A die Spannungskurve der Kettfäden dargestellt die die Spannung veranschaulicht,
die diese Fäden während einer Umdrehung der Hauptwellt, d. h. einer 360°-Umdrehung, erfahren. Dabei
setzt sich diese Spannungskurve A bei einem Umdrehungswinkel Λι der Hauptwelle aus den Spannungen
der Kettfäden zusammen, die durch eine Linie B (Fig. 3b) während der Fachbildung und durch eine Linie
C während des Ausgleichs der Kettfadenlänge beim Fachwecrdel dargestellt sind.
Die Gesamtspannung der Kettfäden beim Fachbilden und Ausgleich der Kettfadenlänge ist durch eine Linie D
(in F i g. 3c) dargestellt.
In Fig.3d ist der Einfluß des verschiedenen Spannungsgrades
der aus den Kettfäden bestehenden Webfachzweig; auf die Spannungszunahme wiedergegeben,
was durch eine Linie Edargestellt ist, wobei durch eine
gestrichelte Linie (in F i g. 3a, b, c, d) die Einführungsspannung Pi der Kettfäden dargestellt ist, während in
F i g. 3d durch eine gestrichelte Linie E\ das Nachlassen der Spannung des oberen Webfachzweiges durch eine
Linie £2 die Spannung des oberen Webfachzweiges dargestellt
ist.
Das Verhältnis der maximalen Spannung P3 der Kettfäden
zur Einführungsspannung P2 liegt im Bereich von
2:1 bis5:l.
Hierbei ist es erforderlich, in bekannter Weise die Einführungsspannung P2 der Kettfäden, Art und Größe
des Fachumtritts, Augenblick des Schußfadenanschlags an den Geweberand und Kettfadenspannung einzustellen,
wie es vorstehend beschrieben wurde.
Zur Erzeugung eines Gewebes mit einem Füllungsgrad maximal bis 0,8 tatsächliche Dichte zu maximal
mögliche Dichte der Fäden wird die Spannung P3 der Kettfäden bei einem Hauptwellenumdrehungswinkel
von 60° — 110° erzielt und bei der Erzeugung eines Gewebes
mit einem Füllungsgrad von über 0,8 wird die maximale Spannung der Kettfäden bei einem Hauptwellenumdrehungswinkel
von 20° —60° erreicht
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden kann in jeder beliebigen bekannten Webmaschine
angewandt werden, die eine Fachbildungsvorrichtung 7 (F i g. 1 und 2), eine Vorrichtung 8 zum Ausgleich
der Kettfadenlänge beim Fachwesel, eine Vorrichtung 9 zum Schußfadeneintrag in das Webfach, eine
Vorrichtung 10 zum Anschlagen des Schußfadens an den Geweberand, eine Vorrichtung zur Zuführung der
Kettfäden, eine Einrichtung zum Aufwickeln des gebildeten Gewebes (in Figur nicht abgebildet) und eine Einrichtung
11 zur Gewährleistung des verschiedenen Spannungsgrades der Webfachzweige enthält. Hierbei
sind alle diese Vorrichtungen in F i g. 1 und 2 schematisch dargestellt
Die Einrichtung 11 zur Gewährieic tung eines verschiedenen
Spannungsgrades der Webfachzweige enthält Spannstäbe 12 und 13, die in der Vertikalebene
abwechselnd schwingbar angeordnet sind sowie ein Ausglixhselement 14, das zwischen den Spannstäben
12 und 13 mit der Möglichkeit einer periodischen Einwirkung auf die Kettfäden im Augenblick des Schußfadenanschlags
angebracht ist. Hierbei ist das Ausgleichselement 14 zum Heben der Kettfäden 1 zwischen den
Spannstäben 12 und 13 und Erzeugen einer maximalen Spannung P3 dieser Fäden bestimmt.
Die Spannstäbe 12 und 13 sind an drehbaren Kragarmen
15 und 16 (F i g. 4 und 6) montiert, durch die das Ausgleichselement 14 hindurchgeht. Die Kragarme 15
und 16 besitzen eine Vorrichtung zur Einstellregelung ihres Drehwinkels.
Die Drehung der Kragarme 15 und 16 (gemäß F i g. 4) mit den Spannstäben 12 und 13 erfolgt mittels Zagstangen
17 und 18, die durch eine Gewi.ndekupplung 19 verbünden
und durch Muttern 20 gesichert sind. Die Zugstange 17 ist mit dem Kragarm 15 durch einen Zapfen 21
verbunden, der durch eine Nut 22 (F i g. 6) des Kragarmes 15 ragt und in diesem auf eine beliebige bekannte
Weise befestigt ist, was die Verschiebung des Zapfens 21 in der Nut 22 zur Regelung des Drehwinkels der
Kragarme 15 und 16 ermöglicht
Gemäß F i g. 5 erfolgt die Drehung der Kragarme 15 und 16 von einem beliebigen Antrieb über eine Zugstange
23, die an einen Vorsprung 24 des Kragarmes 15 angelenkt ist. Dabei ist im Vorsprung 24 eine Nut 25
(F i g. 7) vorgesehen, die die Verschiebung des Gelenkes der Zugstange 23 in derselben zur Regelung des Drehwinkels
der Kragarme 15 und 16 mit den Spannstäben i2 und 13 zuläßt.
Die Kragarme 15 und 16 sind durch Leisten 26 (F ig. 4 und 5) miteinander verbunden.
Die Enden der Spannstäbe 12 und 13 sind in Nuten 27 (F i g. 6 und 7) der Kragarme 15 und 16 untergebracht
und werden in ihnen von Schrauben 28 festgehalten, die das Mittel zur einstellenden Lageregelung der Spannstäbe
12 und 13 in der Höhe darstellen, was ilen Längenausgleich
und die Spannung der Kettfäden bei der Fachbildung bei verschiedenen Webfachhöhen gewährleistenläßt.
Die Veränderung der Schwingungsamplitude der Spannstäbe 12 und 13 für die in Fig.5—8 gezeichnete
Einrichtung geschieht mittels Verstellung des Gelenkes
29 Ol
der Zugstange 23 in der Kragarmnut 25 und für die in Fig.4—6 dargestellte Einrichtung durch Auseinanderbzw.
Zusammenführen der Zugstangen 17 und 18 mit Hilfe der Gewindekupplung 19. Beim Einstellen wird
das Ausgleichselement 14 in die Gegenphase zur Fachbildungsvorrichtung gebracht.
Das Ausgleichselement 14 gemäß F i g. 2, 4, 6 ist in Gestalt einer rotierenden Welle 29 ausgeführt, die in
ihrem Querschnitt rautenförmig ausgebildet ist und deren Enden in feststehenden Lagerungen 30 und 31
(Fig.4) gelagert sind. Die Welle 29 erhält die Drehbewegung
von einem Sternrad 32, das auf eine beliebige bekannte Weise in Drehung versetzt wird.
Die Spannstäbe 12 und 13 (F i g. 2) sind längs der Erzeugenden der Welle 29 in gleichem Abstand von derselben
angebracht, so daß die Welle 29 ein Zentrum darstellt, relativ zu welchem die Spannstäbe 12 und 13
ihre schwingende Bewegung ausführen.
Während der Gewebecrzcugung wprrjpn Hip Kp.ttfäden,
wie es in F i g. 2a dargestellt ist, nach Passieren des Lamellen-Kettfadenwächters vom Spannstab 12 in zwei
Zweige — einen oberen und einen unteren — geteilt, die über der Welle 29 und, wie es in F i g. 2a dargestellt ist,
um den Spannstab 13 laufen, wonach sie in die Weblitzen der FachbildungsvorrichUing 7 eingezogen werden.
In diesem Fall ist das Webfach maximal geöffnet. Bei Drehung der Welle 29 in die in Fig.2b dargestellte
Lage hebt die Welle 29 die Kettfaden hoch und erzeugt eine maximale Spannung der Kettfaden, die Weblitze
der Fachbildungsvorrichtung 7 sinkt in den Fachumtritt, wobei die Vorrichtung 8 zum Ausgleich der Kettfadenlänge (Streichbaum) zurückgeführt wird, wie es in
F i g. 2b dargestellt ist. Zu dieser Zeit führen die Spannstäbe 12 und 13 eine schwingende Bewegung aus, wodurch
sie die Arbeit der Webfachzweige gemäß dem Arbeitszyklus der Webmaschine steuern. Dabei kann
die Welle 29 sowohl in der Bewegungsrichtung der Kette, wie auch in der entgegengesetzen Richtung rotieren.
Hierbei wirkt in der in F i g. 2a dargestellten Lage der Welle 29 diese Welle auf die Kettfäden nicht ein, und sie
stehen unter einer Spannung P\, die der Einführungsspannung P2 nahekommt.
Gemäß F i g. 1, 5, 7, 8 ist das Ausgleichselement 14 in Gestalt einer Leiste 33 mit einer profilierten Auflage 34
ausgeführt, deren Form in F i g. 1 und 7 dargestellt ist. Die Leiste 33 ist in der Vertikalebene mittels eines Nokkenmechanismus
35 (Fig.8) hin- und hergehend verschiebbar angeordnet, wobei die Enden der Leiste 33 in
Nuten 36 feststehender Lagerungen 38 und 39 (F i g. 5) untergebracht und mit Rollen 40 versehen sind. Der
Nockenmechanhmus 35 (Fig.8) schließt eine von einem
beliebigen bekannten Antrieb rotierende Welle 41 ein, an deren Enden Nocken 42 befestigt sind, die mit
den Rollen 40 zusammenwirken. Hierbei ist die Leiste 33 an die Nocken 42 mittels Federn 43 (F i g. 5, 7) elastisch
angedrückt, von denen jede mit dem einen Ende an einem Zapfen 44 der Leiste 33, mit dem anderen aber
an einem Zapfen 45 der feststehenden Lagerungen 38 und 39 befestigt ist.
Während der Gewebeerzeugung geht die Arbeit der Einrichtung zur Gewährleistung eines verschiedenen
Spannungsgrades der Webfachzweige in derselben Weise vor sich, wie es in F i g. 2b beschrieben wurde, mit
dem Unterschied, daß das Ausgleichselement 14 (Fig. Ib) — die Leiste 33 mit der Auflage 34 — in der
Vertikalebene eine hin- und hergehende Bewegung aus.-führt und in der oberen Lage mit seiner Auflage 34 auf
die Kettfaden einwirkt und diese hochhebt, wodurch eine maximale Spannung Pi während des Anschlags de
Schußfadens an den Geweberand erzeugt wird. Nacl dem Schußfadenanschlag sinkt die Leiste 33 nieder, di
Kettfäden werden von der maximalen Spannung frc und stehen nur unter der Spannung P1, die der Einfüh
rungsspannung Pj nahekommt.
Im folgenden wiederholt sich der Arbeitszyklus de Webmaschine.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Spannen der Kettfaden an einer Webmaschine, mit im wesentlichen senkrecht
zur Kettfadenebene hin- und herbewegbaren Spannstäben zum Erzeugen einer unterschiedlichen
Spannung in der oberen und unteren Kettfadenschar des Webfaches, dadurch gekennzeichnet,
daß ein zusätzliches Spannelement (33,34; 29) zum Erzeugen einer maximalen Spannung (P3) in den
Kettfäden (5,6) während des Schußanschlages vorgesehen
ist, das gegen die sich zwischen den Spannstäben (12, 13) kreuzenden Kettfadenscharen (5, 6)
bewegbar angeordnet ist, wobei die maximale Spannung (P3) in einem Drehwinkelbereich («2) der
Hauptwelle von 20° bis zu einem Drehwinkelbereich (λ2) der Hauptwelle von 110° erzielbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehwinkelbereich (λ?) der Hauptwelle
vou Beginn der Spannungszunahme bis zum Erreichen der maximalen Spannung (P3) der Kettfaden
(5,6) beim Schußanschlag 10° bis 55° beträgt
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der maximalen
Spannung (P3) der Kettfaden (5,6) zur Normalspannung
(P2) der Kettfäden (5,6) 2 :1 bis 5 :1 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU782587717A SU701182A1 (ru) | 1978-03-17 | 1978-03-17 | Способ формировани ткани на ткацком станке |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2901883A1 DE2901883A1 (de) | 1979-09-27 |
| DE2901883C2 true DE2901883C2 (de) | 1985-04-11 |
Family
ID=20752374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792901883 Expired DE2901883C2 (de) | 1978-03-17 | 1979-01-18 | Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden an einer Webmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH639442A5 (de) |
| DE (1) | DE2901883C2 (de) |
| FR (1) | FR2419989A1 (de) |
| SU (1) | SU701182A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3920464A1 (de) * | 1988-06-28 | 1990-01-04 | Aelmhults Bruk Ab | Anordnung fuer eine webmaschine |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1125862B (it) * | 1979-11-26 | 1986-05-14 | Nuovo Pignone Spa | Dispositivo oscillante perfezionato per aumentare la densita' di trama in tessuti con armatura a tela |
| EP0350447B1 (de) * | 1988-07-08 | 1992-03-25 | GebràDer Sulzer Aktiengesellschaft | Verfahren zur Kettspannungssteuerung und Webmaschine mit Kettspannungsorgane |
| FR2640649B1 (fr) * | 1988-12-16 | 1991-04-05 | Inst Textile De France | Procede et dispositif perfectionnes de tissage |
| RU2208671C1 (ru) * | 2002-03-29 | 2003-07-20 | Костромской государственный технологический университет | Способ выравнивания натяжения нитей основы на ткацком станке при использовании грузового "тормоза" ткацкого навоя и устройство для его осуществления |
| RU2504605C1 (ru) * | 2012-08-10 | 2014-01-20 | Сергей Николаевич Титов | Способ получения многослойной ткани |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB371083A (en) * | 1931-02-13 | 1932-04-21 | Robert Cotton | Improvements in or relating to warp tensioning devices for looms for weaving |
| US2661773A (en) * | 1950-08-26 | 1953-12-08 | George W Kretzschmar | Tension control for the let-off mechanisms of looms |
| DE1255599B (de) * | 1960-05-11 | 1967-11-30 | Sulzer Ag | Webmaschine mit einem Streichbaum fuer die Kette und einem den Streichbaum tragenden Tragbaum sowie mit einer Vorrichtung zum periodischen Strecken und Nachlassen von Kettenfaeden |
| CH472521A (de) * | 1967-03-15 | 1969-05-15 | Sulzer Ag | Vorrichtung zum periodischen Strecken und Nachlassen von Kettfäden |
| CS149784B1 (de) * | 1970-04-28 | 1973-08-23 | ||
| US3759299A (en) * | 1972-01-06 | 1973-09-18 | A Selivanov | Warp tension device for looms |
| NL7600568A (nl) * | 1976-01-20 | 1977-07-22 | Rueti Te Strake Bv | Weefmachine. |
-
1978
- 1978-03-17 SU SU782587717A patent/SU701182A1/ru active
-
1979
- 1979-01-08 CH CH13979A patent/CH639442A5/de not_active IP Right Cessation
- 1979-01-18 DE DE19792901883 patent/DE2901883C2/de not_active Expired
- 1979-03-16 FR FR7906759A patent/FR2419989A1/fr active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3920464A1 (de) * | 1988-06-28 | 1990-01-04 | Aelmhults Bruk Ab | Anordnung fuer eine webmaschine |
| DE3920464C2 (de) * | 1988-06-28 | 2000-08-24 | Aelmhults Bruk Ab Aelmhult | Webmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH639442A5 (en) | 1983-11-15 |
| FR2419989B1 (de) | 1983-08-19 |
| SU701182A1 (ru) | 1981-09-07 |
| FR2419989A1 (fr) | 1979-10-12 |
| DE2901883A1 (de) | 1979-09-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE10128538B4 (de) | Webmaschine zum Herstellen eines Drehergewebes | |
| DE2319822A1 (de) | Maschine zur herstellung von triaxialgewebe | |
| DE2901883C2 (de) | Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden an einer Webmaschine | |
| DE2129817B2 (de) | Drehervorrichtung zum Bilden von Dreherkanten an einem Gewebe | |
| DE69029219T2 (de) | Verschiebbare Vorrichtung zum Realisieren von mit Schlitzdreherlitze gewebten Kanten auf schützenlosen Webmaschinen | |
| DE1966664A1 (de) | Vorrichtung zur gesteuerten fachbildung bei wellenfachwebmaschinen | |
| DE1710357C3 (de) | Vorrichtung zum periodischen Spannen und Nachlassen von Kettfaden | |
| CH660042A5 (de) | Rundwebmaschine. | |
| DE2305674C2 (de) | Ware, bestehend aus einem Kettengewirk und zwischen den Maschenstäbchen eingelegten Längsfäden und Vorrichtung zu ihrer Herstellung | |
| DE2744795B1 (de) | Verfahren zur einschuessigen Herstellung von Doppelflorgeweben | |
| DE1535220B1 (de) | Fachbildeeinrichtung fuer Doppelhub-Jacquardmaschinen | |
| DE1816407A1 (de) | Vorrichtung zur Bindung der Schussfaeden bei schuetzenlosen Webstuehlen | |
| DE3733292C1 (de) | Webverfahren und Webmaschine zum Herstellen von Frottiergewebe | |
| DE3044175C2 (de) | Webmaschine mit einer Vorrichtung zum Erhöhen der Schußdichte in Tuchgeweben | |
| DE1535393B1 (de) | Vorrichtung fuer Webmaschinen zum Herstellen einer aus zwei Dreherfaeden und einem Bindefaden bestehenden Dreherkante | |
| DE69114912T2 (de) | Vorrichtung zum Spannen der Kettfäden in einer Webmaschine. | |
| DE2615989C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung an einer Webmaschine zum Bilden einer Dreherleiste | |
| DE1535328C3 (de) | Vorrichtung zur Bildung einer Gewebekante | |
| DE1535768B1 (de) | Webstuhl zum Herstellen von Kettenflorgeweben | |
| DE1953470A1 (de) | Einrichtung zum Verlagern der Grundkette bei Frottierwebstuehlen | |
| DE1535768C (de) | Webstuhl zum Herstellen von Ketten florgeweben | |
| DE3011115C2 (de) | ||
| DE2322551C3 (de) | Vorrichtung zur Fachbildung an Webmaschinen | |
| AT330695B (de) | Vorrichtung zum herstellen eines reissverschlusses durch weben | |
| DE2448949C3 (de) | Schaftmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAM | Search report available | ||
| OC | Search report available | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |