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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines Reissverschlusses durch Weben nach
Patent Nr. 325537, bei der im Bereich der Webstelle zur Bildung der Kuppelgliederreihe ein fortlaufender
Kunststoff-Profilstrang um einen Schleifenformungsdorn umgelenkt und mit dem Bandgewebe verbunden wird, wobei der gliederbildende Kunststoffprofilstrang als Kettenfaden gleichlaufend mit den übrigen Kettenfäden quer zur Webebene bewegt und zusätzlich zur Erzielung einer Schraubenfederform um eine in der Webebene sich erstreckende Achse herumbewegt wird und dieser Profilstrang während der Bildung der Schraubenfederform und gleichzeitig mit dem Entstehen des Bandgewebes durch mindestens einen Schussfaden an letzteres angewebt wird,
wobei ein im Webtakt angetriebener Fachbildungs-Rotor mit einer Durchfädelöse für den gliederbildenden
Kettenfaden vorgesehen ist und der Fachbildungs-Rotor einen den Schleifenformungsdorn tragenden, stillstehenden Einsatz aufweist, welcher mit einer Durchführung für einen als Einlage für die fertig gewickelte
Kuppelgliederreihe dienenden Beilauffaden versehen ist, wobei für den Beilauffaden im Abschnitt zwischen der
Anschlagstelle und dem Einsatz ein eine Hubbewegung ausführender Fadenablenker angeordnet ist.
Es ist an sich bekannt, zwei Reissverschlussstreifen, die nachher zu einem Reissverschluss vereinigt werden sollen, die aber keinen Beilauffaden als Einlage für die Kuppelgliederreihen aufweisen, nebeneinander auf einem
Webstuhl herzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache, wenig störanfällige Vorrichtung der oben erwähnten Art zu entwickeln, mit welcher komplette Reissverschlüsse mit ihren beiden
Reissverschlusshälften gleichzeitig erzeugt werden können, wobei durch den Beilauffaden eine festere und tiefergreifendere Einbindung des gliederbildenden Kunststoffprofilstranges in das Gewebe herbeigeführt werden soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Vorrichtung mehrere nebeneinanderliegende Webstellen mit je zwei zueinander gegensinnig angetriebenen Fachbildungs-Rotoren aufweist, wobei sowohl die Rotor-Achsen als auch die Durchführungen in den Einsätzen der in der einen Drehrichtung angetriebenen Rotoren im Winkelbereich des oberen Webfachteiles und diejenigen der in entgegengesetzter Drehrichtung angetriebenen
Rotoren im Winkelbereich des unteren Webfachteiles angeordnet sind und die zugehörigen Fadenablenker für den jeweiligen Beilauffaden bis in den Winkelbereich des jeweils andern Webfachteiles bewegbar sind.
Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung lassen sich komplette Reissverschlüsse mit ihren beiden gegensinnig zueinander ausgebildeten Reissverschlusshälften und einem als Einlage für die Kuppelgliederreihe dienenden Beilauffaden auf ein- und derselben Vorrichtung im gleichen Arbeitsgang erzeugen, womit es möglich ist, im fertigen Reissverschluss jeweils diejenigen Teile der beiden Reissverschlusshälften miteinander in Eingriff zu bringen, die im gleichen Augenblick in der Vorrichtung erzeugt worden sind. Dies hat den Vorteil, dass mögliche Ungleichförmigkeiten der Webung, die z. B. durch Stillstände entstehen können, beiden Reissverschlusshälften an gleicher Stelle aufgeprägt werden, mit denen sie später bei Vereinigung zusammenwirken.
Das hat zur Folge, dass sich derartige Fehler beim Betätigen eines hieraus gebildeten kompletten Reissverschlusses nicht mehr bemerkbar machen. Darüber hinaus ist es möglich, die beiden einander ergänzenden Reissverschlusshälften, noch während sie unter Spannung stehen, ineinanderzufügen, wodurch die nachfolgende Entspannung bei beiden Reissverschlusshälften gemeinsam erfolgt und das Zusammenziehen des gewebten Reissverschlusses in seinen beiden Hälften aufeinander abgestimmt ablaufen kann.
Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung bestehen die Fadenablenker aus längsbeweglichen Stösseln und/oder aus schwenkbeweglichen Bügeln, deren Stirnseite den Beilauffaden wahlweise erfassende Arbeitsenden in unwirksamer Bewegungslage bei den im oberen Webfachteil drehbar gelagerten Rotoren oberhalb des Winkelbereichs angeordnet sind, während diejenigen bei den im unteren Webfachteil drehbar gelagerten andern Rotoren unterhalb des Winkelbereichs liegen. Die Stössel werden mit ihrem Arbeitsende, im Webtakt wahlweise bis in die Spreizlage des gegenüberliegenden andern Webfachteils bewegt. Die zu den beiden Gruppen der zueinander entgegengesetzt drehangetriebenen Fachbildungs-Rotoren gehörenden Stössel arbeiten spiegelbildich zueinander.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht der wichtigsten Teile der Webvorrichtung an jener Arbeitsstelle, wo bei gleichsinnigem Drehantrieb eine Reissverschlusshälfte mit rechtsgängig geschraubter Kuppelgliederreihe entsteht und Fig. 2 eine entsprechende Ansicht der Vorrichtung an der andern Arbeitsstelle, die zur Ausbildung einer Reissverschlusshälfte mit linksgängig geschraubter Kuppelgliederreihe dient.
Zur Bildung der jeweiligen Reissverschlusshälfte verwendet man im Bereich des Tragbandteiles eine Anzahl von Kettenfäden, die durch Webschäfte--22, 23--zur Bildung eines oberen Winkelbereichs (Oberfaches) - 19-- bzw. eines unteren Winkelbereichs (Unterfaches) --20-- bezüglich einer mittleren gedachten Webebene--WE--in jeweils zwei Webfachteile--11', 11"--gespreizt werden, so dass zum Hindurchführen einer den Schussfaden mitnehmenden Eintragnadel--17--im Webfach--18--mit ausreichendem
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Zur Bildung einer Kuppelgliederreihe --14-- verwendet man einen gliederbildenden Kettenfaden welcher aus einem fortlaufenden Profilstrang aus Kunststoff besteht. Dieser wird im Bereich der Webestelle-57-um einen Schleifenformungsdorn --16-- zur Bildung von einzelnen Kuppelgliedern aus den vorderen Windungsbögen herumgeführt.
Der Schleifenformungsdorn-16-verläuft jeweils in einer Winkellage zur Webebene-WE--, um dem Durchführen der Schusseintragnadel --17-- nicht im Wege zu stehen, u. zw. verläuft der Dom bei der in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstelle, die zur Fertigung einer rechtsgängigen Kuppelgliederreihe dient, bleibend im Bereich des unteren Webfachteils Bei einer Reissverschlusshälfte mit linksgängiger Kuppelgliederreihe bei der in Fig. 2 gezeigten Arbeitsstelle verläuft der zugehörige Dorn im oberen Webfachteils also im Winkelbereich--19--.
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des Domes--16--ist von den jeweils zuletzt erzeugten Windungen des jeweiligen Kettenfadens--15-- umschlungen und läuft ein Stück im Rand des Gewebes.
Entsprechend dem Vorschub des fertigen Gewebes werden die gebildeten Kuppelglieder fortlaufend vom freien Ablaufende --33-- des Dornes abgezogen.
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Domeskreisscheibenförmigen Rades. Das Gehäuse --46-- ist über eine Befestigungsplatte --48-- an Trägern --50-- fest in der Vorrichtung angebracht.
Der Fachbildungs-Rotor --47-- ist längs seines Umfanges mit einer Verzahnung--51--versehen, an welcher der Drehantrieb angreift. Für den Antrieb der einzelnen Fachbildungs-Rotoren-47-verwendet man eine durchgehende Welle--53--, die jeweils ein Zahnrad --52-- trägt und im Sinne des Pfeiles --54-- in Drehung versetzt werden kann. Bei der Reissverschlusshälfte mit linksgängiger Schraubenfederbildung gemäss Fig. 2 ist dieses zahnrad --52-- unmittelbar mit dem Fachbildungs-Rotor-47--im Eingriff und versetzt diesen in Richtung des Pfeiles--43--in Drehung.
Bei der Reissverschlusshälfte mit rechtsgängiger Schraubenfederbildung gemäss Fig. 1 ist im Anschluss an ein entsprechendes Zahnrad--52--noch ein weiteres Zahnrad --80-- angebracht, das bei der angenommenen Drehbewegung im Sinne des eingezeichneten Pfeiles
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Die Webebene--WE--der Arbeitsstelle gemäss Fig. 1 liegt in der gleichen Höhe wie die Webebene --WE-- der Arbeitsstelle gemäss Fig. 2, womit die fertig gewebten Reissverschlusshälften mit ihren gegensinnig zueinander gewundenen Kuppelgliederreihen--14--in der gleichen Ebene liegen und miteinander ausgerichtet durch eine Führung --75-- hindurchgeleitet werden können, von der aus Wärme auf die fertige
Kuppelgliederreihe zu deren Formgebung übertragen werden kann. Der bei den beiden Arbeitsstellen gemäss Fig. 1 und Fig. 2 oben erwähnte entgegengesetzte Verlauf des Schleifenformungsdornes --16-- und damit die unterschiedliche Höhenlage der Drehachse der zugehörigen Fachbildungs-Rotoren --47-- wird durch die Einfügung des Zwischenrades --80-- bei der Arbeitsstelle gemäss Fig. 1 der Vorrichtung ausgeglichen.
Die Lage und der Durchmesser des Zwischenrades --80-- entsprechen demnach dem Höhenunterschied zwischen den beiden Fachbildungs-Rotoren --47-- gemäss Fig.1 und Fig. 2.
Exzentrisch zu ihrer Drehachse tragen die einzelnen Fachbildungs-Rotoren--47--einen Durchbruch - -56--, durch den der gliederbildende Kettenfaden --15-- hindurchgeführt ist. In der in Fig. 1 und 2 gezeigten Drehlage des Fachbildungs-Rotors --47-- befinden sich der Durchbruch --56-- und damit der jeweilige Kettenfaden--15--gerade in der unteren äussersten Spreizlage, womit der untere Winkelbereich - voll ausgebildet ist. Eine halbe Umdrehung später befindet sich der Durchbruch --56-- in der lediglich in Fig. 1 gestrichelt eingezeichneten Lage--56'--, wo es zur Ausbildung des oberen Spreizwinkelbereiches --19'-- für den gliederbildenden Kettenfaden kommt, dessen Verlauf strichpunktiert in Fig. 1 eingezeichnet ist.
Damit befindet sich der Kettenfaden --15-- beim Umlauf der Fachbildungs-Rotoren --47-- jeweils abwechselnd einmal oberhalb und einmal unterhalb der Webebene--WE--, womit er von dem durch die zugehörige Schusseintragnadel-17--eingeführten Schussfaden erfasst werden kann. Die Schusseintragnadeln werden an allen Arbeitsstellen gleichzeitig zur Schusseintragung bewegt ; dazu sind sie an einer hin- und herschiebbaren gemeinsamen Arbeitsstange angebracht, denn auch das Webfach--18--entsteht an allen Webstellen zu gleicher Zeit.
Beim Umlaufen des Fachbildungs-Rotors-47--beschreibt das zwischen der Webstelle--57--und dem Durchbruch --56-- befindliche Fadenteilstück die Mantelfläche eines schiefen Kegels. Bei dieser Umlaufbewegung wird der Dorn--16--von dem gliederbildenden Kettenfaden umfahren und-entsprechend der Drehrichtung -- bei einer Arbeitsstelle gemäss Fig. 1 im Sinne einer rechtsgängigen Schraube und bei einer Arbeitsstelle gemäss Fig. 2 im Sinne einer linksgängigen Schraube herumgewickelt.
Der im Zentrum des Fachbildungs-Rotors--47--befindliche Einsatz--55--trägt nicht nur das Befestigungsende des Dornes, sondern weist auch noch eine Durchführung-59-für einen Beilauffaden
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--60-- auf, der hiedurch von der Rückseite des Fachbildungs-Rotors auf die in den Zeichnungen sichtbare Vorderseite gebracht wird. Durch eine konische Ausbildung des Einsatzes-55-, worin das Befestigungsende des Dornes eingelassen ist, liegt der Beilauffaden-60-bezüglich des Dornverlaufes in einigem Abstand.
Damit ist es einem Fadenablenker --62-- in Form eines Stössels möglich, mit dem Beilauffaden allein zusammenzuwirken, ohne dass der Dorn--16--miterfasst wird. Das Stirnende des Fadenablenkers--62-- ist jeweils mit einer Kerbe--64--versehen, wie besonders deutlich aus Fig. 1 hervorgeht, in welche Kerbe sich bei der aus Fig. 1 und 2 jeweils ersichtlichen Bewegung der erfasste Beilauffaden legt. Die Fadenablenker sind bei den beiden Arbeitsstellen gemäss Fig. 1 und 2 in Form und Wirkungsweise unterschiedlich zueinander ausgebildet.
An einer Arbeitsstelle gemäss Fig. 1 befindet sich der Fadenablenker --62-- als eine im Sinne des Doppelpfeiles--63--anhebbare und absenkbare Stange für gewöhnlich in seiner unwirksamen Lage ausserhalb des durch den gliederbildenden Kettenfaden bestimmten unteren Winkelbereiches--20'--. Diese Lage ist in Fig. 1 mit vollen Linien gezeichnet. In dieser Lage befindet sich der Beilauffaden wegen der Führung im Durchbruch--59--des Einsatzes--55--ebenfalls in seinem unteren Winkelbereich--20"--.
In der wirksamen Lage ist der Fadenablenker mit seiner Kerbe in die strichpunktiert in Fig. 1 gezeichnete Lage
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gekommenFachbildungs-Rotors--47--auch der gliederbildende Kettenfaden durch die Lage seines Durchbruchs bei --56'- in den in Fig. 1 strichpunktiert eingezeichneten oberen Winkelbereich --19'-- weiterbewegt.
Der Fadenablenker--62--bei einer Arbeitsstelle gemäss Fig. 2 ist bügelförmig gekrümmt und mit einer oszillierenden Welle--82--verbunden, an welcher auch alle übrigen Fadenablenker von ähnlichen Arbeitsstellen angesetzt sind, die zur Herstellung einer Reissverschlusshälfte mit einer linksgängigen Kuppelgliederreihe dienen. Durch Schwingen der Welle--82--im Sinne des Doppelpfeiles--63--bewegt sich der Fadenablenker--62--in Fig. 2 zwischen den voll und den strichpunktiert gezeichneten Stellungen.
Bei der in Fig. 2 in vollen Linien gezeigten wirksamen Stellung hat der Fadenablenker--62--den Beilauffaden erfasst und ihn unterhalb die Webebene--WE--zur Bildung eines unteren Winkelbereiches hinabbewegt, wo sich in diesem Augenblick auch der gliederbildende Kettenfaden--15--wegen der Drehlage seines Durchbruches--56--in dem Fachbildungs-Rotor--47--befindet.
Gelangt der gliederbildende Kettenfaden in seine gegenüberliegende Stellung (in Fig. 2 nicht näher gezeichnet), so ist währenddessen der Fadenablenker--62--in seine in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete, unwirksame Stellung gekommen, wo der Beilauffaden freigegeben ist. Das Arbeitsende des Fadenablenkers - befindet sich dann weit ausserhalb des Webfaches oberhalb der verschiedenen Kettenfäden. Damit gelangt der Beilauffaden von selbst durch die Führung --59-- im Einsatz --55-- in seine Lage oberhalb der Webebene--WE-.
Bei den Arbeitsstellen gemäss Fig. 1 und 2 der Vorrichtung nach der Erfindung ist jeweils vor den Schäften --22,24-- eine Dreheinrichtung --40-- angeordnet, welche die Aufgabe hat, eine Verschlingung zwischen Beilauffaden und gliederbildendem Faden im Zuführungsbereich der Fäden hinter dem Fachbildungs-Rotor auszugleichen.
Der gliederbildende Kettenfaden--15--wird zwar entsprechend der jeweiligen Drehrichtung (Pfeil--43--) des Fachbildungs-Rotors--47--im Bereich der Webstelle--57--um den Dorn--16-- und um den zugehörigen Beilauffaden --60-- zur Bildung linksgängiger oder rechtsgängiger Schraubenwindungen herumgeführt, aber in dem weiter davor liegenden Teilstück kommt es zu einer gegenläufigen unerwünschten Umschlingung zwischen dem gliederbildenden Kettenfaden und dem Beilauffaden - -60-. Diese zuletzt genannte Umschlingung wird durch die Dreheinrichtung--40--aufgehoben.
Die Dreheinrichtungen--40--an den einzelnen Arbeitsstellen gemäss Fig. 1 und 2 sind zur Vereinfachung des Antriebes in gleicher Höhe angeordnet. Die Dreheinrichtung--40--besteht jeweils aus einer Vorratsspule --67-- für den Beilauffaden--60--, während die weitere, nicht näher gezeigte
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angeordnet liegt. Die Vorratsspulen--67--sind auf eine im Sinne des eingezeichneten Pfeiles--68-umlaufende Hohlwelle--69--aufgesteckt, die in die Richtung des Kettenfadenverlaufes zeigt. Durch die Bohrung--78--der Welle ist jeweils der zugehörige gliederbildende Kettenfaden--15--hindurchgezogen.
Fest mit der Hohlwelle--69--ist ein Abwickelbügel -70-- verbunden, der in Richtung des Pfeiles - synchron mit dem Umlauf des Fachbildungs-Rotors-47-im Sinne des Pfeiles--43herumgeführt wird. Wie ersichtlich, sind die Umlaufrichtung des Fachbildungs-Rotors (Pfeil--43--) und die Drehrichtung des zugehörigen Abwickelbügels--70--jeweils gleichgerichtet, womit entsprechend der Umkehrung des Umlaufs, des Fachbildungs-Rotors bei der Arbeitsstelle von Fig. 2 im Vergleich mit der Arbeitsstelle gemäss Fig.
1 sich auch die Drehrichtung des zugehörigen Abwickelbügels--70--umkehrt. Der Beilauffaden wird jeweils durch ein Loch -72-- im Abwickelbügel hindurchgeführt und durchläuft danach eine Öse--73--einer mit einer Feder--66--versehenen Fadenspanneinrichtung. Die Spulenbremse --76-- sorgt für die Dampfung der Drehbewegung der Spule--67--beim Fadenabziehen.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Arbeitsstelle sind entsprechend der mit vollen Linien und der strichpunktiert eingezeichneten Lage des gliederbildenden Kettenfadens-16-in entsprechender Darstellungsweise die
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oberen Scheitelpunkt seiner Drehbewegung, wie durch die vollen Linien gezeigt ist, während eine halbe Drehung später die Lage umgekehrt ist, wie aus den jetzt geltenden strichpunktiert eingezeichneten Linien ersichtlich ist.
Statt der beschriebenen Anordnung der Vorratsspulen für den gliederbildenden Kettenfaden --15-- und den Beillauffaden--60--könnte auch eine umgekehrte Anordnung der Fäden vorgesehen sein, denn es kommt beim Ausgleichen der unerwünschten Umschlingung im Bereich der Fadenzuführung lediglich auf eine Relativ-Drehung zwischen beiden Fäden an.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Reissverschlusses durch Weben, bei der im Bereich der Webstelle zur Bildung der Kuppelgliederreihe ein fortlaufender Kunststoff-Profilstrang um einen Schleifenformungsdorn umgelenkt und mit dem Bandgewebe verbunden wird, wobei der gliederbildende Kunststoff-Profilstrang als Kettenfaden gleichlaufend mit den übrigen Kettenfäden quer zur Webebene bewegt und zusätzlich zur Erzielung einer Schraubenfederform um eine in der Webebene sich erstreckende Achse herumbewegt wird und dieser Profilstrang während der Bildung der Schraubenfederform und gleichzeitig mit dem Entstehen des Bandgewebes durch mindestens einen Schussfaden an letzteres angewebt wird,
wobei ein im Webtakt angetriebener Fachbildungs-Rotor mit einer Durchfädelöse für den gliederbildenden Kettenfaden vorgesehen ist und der Fachbildungs-Rotor einen den Schleifenformungsdorn tragenden, stillstehenden Einsatz aufweist, welcher mit einer Durchführung für einen als Einlage für die fertig gewickelte Kuppelgliederreihe dienenden Beilauffaden versehen ist, wobei für den Beilauffaden im Abschnitt zwischen der Anschlagstelle und dem Einsatz ein eine
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gegensinnig angetriebenen Fachbildungs-Rotoren (47) aufweist, wobei sowohl die Rotor-Achsen als auch die Durchführungen (59) in den Einsätzen (55) der in der einen Drehrichtung angetriebenen Rotoren (47) im Winkelbereich (19) des oberen Webfachteiles (11") und diejenigen der in entgegengesetzter Drehrichtung angetriebenen Rotoren (47) im Winkelbereich (20) des unteren Webfachteiles (11')
angeordnet sind und die zugehörigen Fadenablenker (62) für den jeweiligen Beilauffaden (60) bis in den Winkelbereich (20,19) des jeweils andern Webfachteils (11', 11") bewegbar sind.
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