DE290144C - - Google Patents

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DE290144C
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Germany
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ring
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rings
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/602Rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JYe 290144 KLASSE 76 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1914 ab.
Auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen werden für Ketten- oder Halbkettengarne gewöhnlich möglichst dicke und für Schußgarne dünnere Kötzer gesponnen oder gezwirnt.
Werden hierbei zum Spinnen oder Zwirnen gleich große Spinnringe für dünne und dicke Kötzerdurchmesser angewendet, so wird die Fadenspannung ungünstig und Fadenbrüche werden unvermeidlich. Kommen dagegen
ίο Spinnringe zur Anwendung, die dem Durchmesser der Kötzer angepaßt sind, so ist die Fadenspannung ausgeglichen, und die Fadenbrüche werden vermindert.
Gewöhnlich werden die großen Spinnringe mit Ringhalter von den Ringlatten losgeschraubt und durch kleinere im Durchmesser ersetzt, was jedoch zeitraubend ist. Um diesen Zeitverlust tunlichst einzuschränken, werden in einzelnen Betrieben Reserveringlatteri mit bereits aufgeschraubten Spinnringen zum Einlegen vorrätig gehalten. Um die Verwendung dieser kostspieligen Reserveringlatten zu umgehen, sind schon federnde Ringhalter im Gebrauch, welche meist aus geschlitzten Muffen von geeignetem Stoff bestehen, mittels deren kleinere Spinnringe auf größeren, bereits an der Spinnlatte sitzenden von Hand ohne weiteres eingesetzt werden können und umgekehrt.
Diese Ringhalter hatten den Nachteil, daß die durch die Schlitzung ihres Mantels hervorgerufene Eigenfederung nicht hinreichte, um ein sicheres Festklemmen am Innenrand des oberen Flansches des Grundspinnringes herbeizuführen und gleichzeitig auch den oberen Spinnring festzuhalten. Ferner bot . der Ringhalter infolge seiner glatten Außenwandung an seiner Einspannstelle keine günstige Anliegefläche für den schmalen Innenrand am oberen Flansch des Grundspinnringes, seine unzureichende Eigenfederung ließ bei längerem Gebrauch noch bedeutend nach.
Gemäß vorliegender Erfindung wird nun durch Umlegen eines federnd dehnbaren Gürtelringes um den Mantel des geschlitzten Ringhalters an seiner Einspannstelle eine erhöhte Federung des Ringhalters erhalten und ein sicheres Festsitzen desselben innerhalb des Grundspinnringes sowie ein sicheres Festklemmen des in seinen oberen Randteil eingesetzten Spinnringes herbeigeführt.
Fig. ι und 5 der Zeichnungen veranschaulichen im Schnitt Spinnringe für dicke Kötzer mit gewöhnlicher Schraubenbefestigung der Ringhalter auf der Ringlatte. In Fig. 1 ist der Spinnring α in bekannter Art mittels der Klammern b auf der Ringlatte c befestigt, während nach Fig. 5 der Spinnring α in dem durch die Schlitzung g federnd gestalteten Ringhalter festgeklemmt ist. Beide Ringhalter nach Fig. 1 und 5 sind bekannt.
Fig. 2 zeigt im Schnitt den neuen Ringhalter, und
Fig. 3 den zugehörigen, dehnbaren Ring.
Fig. 4 und 6 veranschaulichen die Befestigung kleinerer Spinnringe mittels des neuen
Ringhalters in den Grundspinnringen von großem Durchmesser.
Auf den Ringlatten c (Fig. ι und 5) sind die für dicke Kötzer passenden Spinnringe mit Ringhaltern bekannter Art befestigt. Der Ringhalter e (Fig. 2) trägt am kegelig verjüngten Halsteil eine Ringnut h, in welche ein an sich bekannter, aufgeschnittener Gürtelring f (Fig. 3) eingelegt wird. Die kegelige Form des Halsteiles ist gewählt, um den Gürtelring f leicht an seine Stelle schieben zu können.
Wird der mit dem Gürtelring f versehene Ringhalter e von Hand oder auf sonstige Weise auf den Grundspinnring α (Fig. 4 und 6) aufgepreßt, so gibt der dehnbare Gürtelring f in bekannter Weise federnd nach, bis er über die Innenkante des Spinnringes α übergesprungen ist, dann dehnt er sich aus und klemmt sich am Spinnring α fest. Auf diese Weise ist das Anbringen kleiner Spinnringe auf großen und das Abnehmen von diesen rasch und einfach durchzuführen.
Der dehnbare . Gürtelring f, welcher die Eigenfederung des Ringhalters e unterstützt j und diesen zugleich an seiner Einspannstelle sichert, kann, wie zu ähnlichen Zwecken an Spinn- und Zwirnmaschinen bereits bekannt, aus Stahl von rundem Querschnitt bestehen und geschlossen oder aufgeschnitten sein. Statt dessen kann auch beliebiges anderes, geeignetes Material verwendet werden, wie z. B. Kautschuk.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Mit oberer Randvertiefung zum Einsetzen eines Spinnringes versehener, durch Schlitzung federnd gemachter, muffenartiger Ringhalter, dadurch gekennzeichnet, daß sein kegeliger Halsteil von einem dehnbaren Gürtelring (f) so umgeben ist, daß derselbe durch Einpressen von Hand an der Innenkante des oberen Flansches eines Grundspinnringes (a) festgeklemmt werden kann.
2. Ringhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dehnbare Gürtelring aus einem geschlossenen Ring von Kautschuk oder sonstigem federnden Stoff besteht. 5<>
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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