DE2900263A1 - Einlegesohle - Google Patents

Einlegesohle

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DE2900263A1 DE19792900263 DE2900263A DE2900263A1 DE 2900263 A1 DE2900263 A1 DE 2900263A1 DE 19792900263 DE19792900263 DE 19792900263 DE 2900263 A DE2900263 A DE 2900263A DE 2900263 A1 DE2900263 A1 DE 2900263A1
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TOGAL-WERK AG 8000 MUENCHEN DE
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B17/00—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined
    • A43B17/10—Insoles for insertion, e.g. footbeds or inlays, for attachment to the shoe after the upper has been joined specially adapted for sweaty feet; waterproof
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B1/00—Footwear characterised by the material
    • A43B1/0045—Footwear characterised by the material made at least partially of deodorant means

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Einlegesohle
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einlegesohle, bestehend aus mehreren Schichten, enthaltend Chlorophyl«L und ein Deodorant.
  • Es sind bereits Einlegesohlen mit unterschiedlichstem Aufbau bekannt. Die bekannten Einlegesohlen haben insbesondere den Zweck, zu erwärmen und/oder zu polstern.
  • Ei verbreitetes Problem ist das Auftreten von Schweißgeruch im Schuhwerk. Plan hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Einlegesohle zu schaffen, die neben den eingangs erwähnten Eigenschaften zusätzlich eine schwei3-bindende Wirkung besitzt. Zur Lösung dieser Aufgabe wurde bereits vorgeschlagen, eine Sohle zu verwenden, die im wesentlichen aus Latex mit eingearbeiteter Aktivkohle besteht. Dieser Aufbau ist durch die Wirkwg der Aktivkohle durchaus geeignet, auftretenden Fußschweiß zusätzlich zur Latexschicht tu absorbieren.
  • Es Iiat sich aber gezeigt, daß die Aktivkohle enthaltenden Einlegesohlen den Nachteil aufweisen, daß sie den Schweiß zwar absorbieren, jedoch eine Geruchsneubildung nicht beseitigen. Ein weiterer Nachteil bcsteht darin, daPd die Aktivkohle ihre 11iTirkrng nicht während der ganzen Lebensdauer der Sohle beibehält, sondern je nach Schweißaufnahme schnell an Wirksamkeit verliert. Schließlich besteht ein weiterer Nachteil darin, daß es als optischer Plangel empfunden wird, eine kohlefarbene Sohle in den Schuh einzulegen.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einlegesohle zu schaffen, die die obigen Nachteile nicht aufweist, insbesondere also eine Einlegesohle zu schaffen, die keine Aktivkohle enthält und bei welcher der Schweiß nicht nur absorbiert, sondern auch die Geruchsneubildung vernichtet, d.h. völlig beseitigt wird. Dabei sollen die Grundeigenschaften der Einlegesohle, nämlich die Polster- und Wärmewirkung voll erhalten bleiben. Außerdem soll die Einlegesohle noch eine desinfizierende und eine fungistatische Wirkung aufweisen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einlegesohle zusätzlich 0,5 bis 2,5 Gew% Zinkrinzinoleat enthält.
  • Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Einlegesohle aus drei Schichten aufgebaut, nämlich a) eiller oberen Sc!licht aus Zellwolle-Renforcé, die mit 0,5 bis 2,5 Gew% des Natriumsalzes von 2-Mercaptopyridin-N-oxid imprägniert ist, b) einer mittleren Schicht, die aus Latex-Schaum besteht und 0,5 bis 1,5 Gew% Chlorophyll, 0,5 bis 2,5 Gew% des Natriumsalzes von 2-Mercaptopyridin-N-oxid und 0,5 bis 2,5 Gewoú Zinkrizinoleat enthält und c) einer unteren Schicht, die wie die mittlere Schicht aufgebaut ist, jedoch kein Chlorophyll enthält.
  • Die erfindungsgemäße Einlegesohle wird folgendermaßen hergestellt: Latexschaum-Brei wird auf das textile Trägermaterial aufgetragen und über eil Gelierfeld einem Heiz- bzw.
  • Trockenkanal zugeführt. Nach dem Trocknen werden die Bahnen auf große Rollen aufgerollt und dann in branchenüblichen Stanzmaschinen zu Sohlen ausgestanzt.
  • Für die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einlegesohle sind folgenden Eige schafter maßgehend: 1. Die imprägnierte Zellwoll-Renforcé-Lage stellt eine nur schwer durchlässige Barriere für die geruchserzeugenden Keime C-ar, die im Innenschuh durch die Zersetzung des Fußschweisses entstehen und die von der Funsohle abgehalten erden sollen.
  • 2. Der Latex-Schaum hemmt von sich aus die Entwicklung von geruchsbildenden bakterien, z.B.
  • Staphylokokken. Die Wirkung der erfindungsgemäßen Einlegesohle wird durch die Imprägnierung mit dem Natriumsalz des 2-Mercaptopyridin-N-oxids in synergistischer Weise erhöht. Dieser Effekt ist für die Geruchsbildung, die auf eine bakterielle Zersetzung des Fußschweisses zurückzuführen ist, besonders wertvoll. Die fungistatischen Eigenschaften des Natriumsalzes des 2-Mercaptopyridin-N-oxids und dessen Wirkung gegen Erreger der Fußpilzerkrankung beugen Infektionen, wie sie oft durch Einlegesohlen erfolgen können, vor.
  • 3. Von wesentlicher Bedeutung ist die Verwendung von Zinkrizinoleat in einem Gewichtsverhältnis von 0,5 bis 2,5 Gew% in der mittleren und unteren Schicht. Im Gegensatz zu den nach dem Stande der Technik verwendeten Substanzen bewirkt nämlich das Zinkrizinoleat nicht nur eine Absorption der Geruchsneubildung, sondern deren Beseitigung auf chemischem Wege.
  • Zum Nachweis der Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Einlegesohle wurde folgender Laborversuch durchgeführt: Die erfindungsgemäße Einlegesohle wurde einem Geruchstest unterzogen, wobei drei sehr intensive Stinkstoffe, nämlich Butylamin, Äthylmercaptan und Zwiebelsaft verwendet wurden.
  • Die erSindungsgemaße Einlegesolile wurde mit diesen drei Stinkstoffen behandelt und es wurden vier Geruchstests durchgeführt, und zwar nach 2 Stunden, nach 8 Stunden, nach 24 Stunden und nach 3 Tagen. Alle Tests verliefen positiv, d.h. auch nach 3 Tagen war die erfindungsgemäße Einlegesohle noch geruchsneutral.

Claims (2)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Einlegesohle, bestehend aus mehreren Schichten, enthaltend Chlorophyll und ein Deodorant, dadurch gekennzeichnet, daf: sie 0,5 bis 2,5 Gew% Zinkrizinoleat enthält.
  2. 2. Einlegesohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da sie aus drei Schichten besteht, nämlich a) einer oberen Schicht aus Zellwolle Renforce, die mit 0,5 bis 2,5 Gew% des Natriumsalzes von 2-Mercaptopyridin-N-oxid imprägniert ist.
    b) einer mittleren Schicht, die aus Latex-Schaum besteht und 0,5 bis 1,5 Gew% Cl oropilyll, 0,5 bis 2,5 Gew% des Natriumsalzes von 2-Mercaptopyridin-N-oxid und 0,5 bis 2,5 Gew% Zinkrizinoleat enthält und c) eier unteren Schicht, die wie die mittlere Schicht aufgebaut ist, jedoch kein Chlorophyll enthält.
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