DE289677C - - Google Patents
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- DE289677C DE289677C DENDAT289677D DE289677DA DE289677C DE 289677 C DE289677 C DE 289677C DE NDAT289677 D DENDAT289677 D DE NDAT289677D DE 289677D A DE289677D A DE 289677DA DE 289677 C DE289677 C DE 289677C
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- Germany
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- press
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D31/00—Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
- B23D31/002—Breaking machines, i.e. pre-cutting and subsequent breaking
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
In Walzwerken ist es üblich, die ausgewalzten Blöcke der Blockstraßen vor der
Weiterverarbeitung auf den Fertigstraßen in gewisse Längen zu zerteilen. Dieses Teilen
geschieht nun entweder durch Sägen, Schneiden oder Brechen. Das letztere wendet man
hauptsächlich in der Rohrfabrikation an. Hierbei ist Bedingung, daß die Enden vollkommen
gerade sein müssen, was man durch
ίο Schneiden nicht so ohne weiteres erreichen
kann. Aus diesem Grunde sind schon die verschiedensten Konstruktionen entstanden,
die aber alle mehr oder minder große Mängel besitzen. So ist ein System bekannt geworden,
wobei 'im Moment der Brechperiode beide Kerbmeißel außer Funktion treten. Dieses
hat den Nachteil, daß das einwandfreie Brechen sehr leicht in Frage gestellt werden kann,
besonders dann, wenn beim Entfernen der Kerbmeißel aus dem zu brechenden Block ein
Vorschieben des letzteren gegenüber seiner Unterlage eintritt. Um ein einwandfreies Brechen
erreichen zu können, muß man entweder den eingekerbten Stab auf zwei Unterlagen legen und in der Mitte durchdrücken, oder
man unterstützt ihn an der eingekerbten Stelle und drückt an zwei oder einer anderen Stelle
von oben. Die letztere Ausführung ist durch die vorliegende Erfindung näher ausgearbeitet.
In Fig. ι ist schematisch eine mechanisch angetriebene Presse zum Bearbeiten von Material
dargestellt, und zwar bedeutet α eine Exzenterwelle mit einem Exzenter b, welches
einen Stempel c mit einem Kerbmesser d antreibt. Neben diesem Exzenter sitzt ein weiteres
e, welches ersterem um einen bestimmten Winkel, z. B. 90°, nacheilt, und welches
auf die Mitte einer Schwinge f drückt, die mit ihren beiden Enden gelenkig mit zwei
weiteren Stempeln g, h verbunden ist, welch letztere ihrerseits zwei Druckstücke i, k tragen.
Der Antrieb der Exzenterwelle kann in normaler Weise wie bei jeder anderen Exzenterpresse
erfolgen.
Dem mittleren Stempel c gegenüber sitzt ein anderer, als hydraulischer Plunger ausgebildeter
Stempel I, ebenfalls mit einem Kerbmesser m versehen. Der Stempel I taucht in
einen hydraulischen Zylinder, welcher entweder unter einem bestimmten, dem Maximaldruck
der Presse entsprechenden hydraulischen Druck steht, oder den hydraulischen Druck
beim Arbeiten der Presse selbst erzeugt, wobei dann ein entsprechendes Maximalsicherheitsventil
bei überschrittenem Maximaldruck die Druckflüssigkeit aus dem Zylinder ausströmen
läßt, so die Presse vor schädlichen Beanspruchungen schützend. Neben dem unteren
Kerbmesser und dessen Stempel I ist eine um den Drehpunkt der Rolle η schwingbare
Führungsplatte 0, die ihrerseits ebenfalls abgefedert ist, vorgebaut, die das zu brechende
Material bequem über das untere Kerbmesser innerhalb der Presse zu führen erlaubt. In
entsprechender Höhe findet die Rolle η mit ihren beiden Lagern einen festen Stützpunkt
auf den Flächen j>.
Der Brechvorgang ist nun folgender:
Nachdem der Block in die verlangte Lage zu den Brechwerkzeugen gebracht ist, wird der Exzentertrieb in Bewegung gesetzt, das Kerbmesser d dringt in das Material ein,
Nachdem der Block in die verlangte Lage zu den Brechwerkzeugen gebracht ist, wird der Exzentertrieb in Bewegung gesetzt, das Kerbmesser d dringt in das Material ein,
gleichzeitig mit ihm auch das untere Kerbmesser m, dabei die Führungsplatte ο mit
ihren Rollen um das erforderliche Maß niederdrückend. Sobald das Kerbmesser i in der
tiefsten Lage angelangt ist und' seine Aufwärtsbewegung wieder beginnen will, setzt das
zweite Exzenter e durch Vermittelung der Schwinge die beiden Stempel g, h mit ihren
Druckstücken i, k auf das zu brechende Material auf, wobei das Druckstück i durch die
inzwischen auf ihrem festen Unterlager p angelangte Rolle η und das untere Kerbmesser m
am Weitergehen verhindert wird, so daß das rechte Druckstück A allein infolge der Wirkung
der Schwinge f weitergeht und das rechte Ende des Blockes abbricht. Auch in
diesem Falle wird bei einer unzulässigen Überschreitung der Maximaldruckkraft die eine Unterlage
des zu brechenden Blockes, das untere Kerbmesser m mit seinem Stempel I, zurückgedrückt
werden, so daß ein Bruch der Presse unmöglich gemacht wird.
Nachdem der Brechvorgang, wie beschrieben, vollendet ist, bewegen sich sowohl der
mittlere als auch die beiden äußeren Stempel durch die hochgehenden Exzenter wieder in
ihre Höchstlage zurück, und die Presse ist wieder fertig für einen zweiten Preßvorgang.
Durch Auswechseln der Kerbmesser d und m
gegen Schneidmesser kann mit dieser Presse ohne weiteres entsprechendes Material geschnitten
werden, wobei dann die beiden Druckstücke i, k als Niederhalter fungieren.
Es ist selbstverständlich, daß die Antriebsart der drei Stempel beliebig gewählt werden
kann, ebenso wie die sonstige konstruktive Formgebung, ohne an dem Erfindungsgedanken
etwas zu ändern.
Claims (2)
1. Presse zum Bearbeiten von Blöcken, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Brechens
der eingekerbte Block durch den als Widerlager dienenden unteren Kerbmeißel (m) genau fixiert wird, während zwei durch
Schwingen (f) gelenkig miteinander verbundene, durch ein Antriebsorgan angetriebene
Druckstücke (i, A) denselben durchbrechen.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufsetzen der
Druckstücke (i,k) das eine (i) von beiden
durch eine Unterlage (n), die zu Beginn des Vorganges federnd war, dann aber
starr wird, am Weitergehen verhindert ist, so daß das andere Druckstück (A) allein
weitergeht und das eine Ende des Blockes abbricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289677C true DE289677C (de) |
Family
ID=544690
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289677D Active DE289677C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289677C (de) |
-
0
- DE DENDAT289677D patent/DE289677C/de active Active
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