DE289352C - - Google Patents
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- DE289352C DE289352C DENDAT289352D DE289352DA DE289352C DE 289352 C DE289352 C DE 289352C DE NDAT289352 D DENDAT289352 D DE NDAT289352D DE 289352D A DE289352D A DE 289352DA DE 289352 C DE289352 C DE 289352C
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- fuel
- mouthpiece
- burner
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- compressed air
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/12—Treating moulds or cores, e.g. drying, hardening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 289352 KLASSE 31 a. GRUPPE
Die Verwendung von Gebläselampen nach Art von Lötlampen zum Trocknen von Sandgußformen
ist bekannt, sie sind aber für diesen Zweck nicht recht geeignet, weil die Flamme
nicht groß genug gestaltet werden kann und ihre Temperatur zu hoch ist. Dies ist darauf
zurückzuführen, daß der Brennstoff weitgehend vergast zur Verbrennung gelangt und unter
Druck der Verbrennungsdüse zugeführt wird.
Gemäß vorliegender Erfindung wird zum Trocknen von Rohsandgußformen ein Brenner
verwendet, mit welchem die erforderliche lange und umfangreiche Flamme erzeugt werden kann,
die gleichzeitig eine genügend niedrige Temperatur besitzt, um die Gefahr einer Beschädigung
der Form auszuschließen. Erreicht wird dies mit Hilfe eines Brenners, bei welchem senkrecht
zur Mündung des in den Brennstoffbehälter eingeführten offenen Brennstoffzuleitungsrohres
eine Preßluftdüse angeordnet ist, während vor der Rohrmündung ein Mundstück sich befindet, welches aus mit den stumpfen
Flächen zusammenstoßenden Kegeln gebildet ist. Infolgedessen gelangt der durch den
Luftstrom mitgerissene Brennstoff in fein verteilter, aber nicht vergaster Form durch das
Mundstück und erzeugt eine große Flamme von verhältnismäßig niedriger Temperatur.
Zerstäuberbrenner, bei denen der Brennstoff mittels einer senkrecht zum Brennstoffrohr angeordneten Preßluftdüse ohne Druck der Verbrennungsdüse zugeführt wird, sind zu anderen Zwecken bereits vorgeschlagen worden, ebenso auch Zerstäuberbrenner, bei denen vor der Preßluftdüse ein aus zwei mit den stumpfen Flächen zusammenstoßenden Kegeln bestehendes Mundstück angeordnet ist. Demgegenüber wird die Erfindung darin gesehen, diese an sich bekannten und für andere Zwecke benutzten Anordnungen in einem Brenner zu vereinigen, der in weitgehendster Weise diejenigen Eigenschaften in sich vereinigt, die zum Trocknen von Sandgußformen erforderlich sind.
Zerstäuberbrenner, bei denen der Brennstoff mittels einer senkrecht zum Brennstoffrohr angeordneten Preßluftdüse ohne Druck der Verbrennungsdüse zugeführt wird, sind zu anderen Zwecken bereits vorgeschlagen worden, ebenso auch Zerstäuberbrenner, bei denen vor der Preßluftdüse ein aus zwei mit den stumpfen Flächen zusammenstoßenden Kegeln bestehendes Mundstück angeordnet ist. Demgegenüber wird die Erfindung darin gesehen, diese an sich bekannten und für andere Zwecke benutzten Anordnungen in einem Brenner zu vereinigen, der in weitgehendster Weise diejenigen Eigenschaften in sich vereinigt, die zum Trocknen von Sandgußformen erforderlich sind.
Der Brenner kann auch zum Schwärzen von Gußformen benutzt werden; er wird dann zu
diesem Zweck mit Schwärze gefüllt, welche von der Druckluft mitgerissen und verspritzt wird.
Die Erfindung wird durch die beiliegende Zeichnung veranschaulicht, in der Fig. 1 einen
Aufriß, und Fig. 2 einen Grundriß einer Ausführungsform des Brenners zeigt.
Die Düse für Druckluft ist mit 1 bezeichnet und das Zuführungsrohr für Brennstoff mit 2.
Der Luftstrom kann mittels eines Hahnes 3 geregelt werden, und die aufgesaugte Brennstoffmenge
wird mit Hilfe eines Nadelventils 4 geregelt, welches das untere Ende des Rohres 2
beeinflußt. Das Rohr 2 ist in einem Behälter 5
für Brennstoff angebracht, und auf diesem Be-• halter ist eine aus zwei abgestumpften Kegelstücken
zusammengesetzte Brenndüse 6 befestigt, welche zum Sammeln der Flamme dient. Wie schon oben erwähnt, kann der Brenner
auch zum Schwärzen von Formen benutzt werden, indem der Behälter 5 dann mit Schwärze
statt mit Brennstoff gefüllt wird.
Der Brenner kann auch zu anderen Erhitzungszwecken Verwendung finden, bei denen
es von Bedeutung ist, eine möglichst große und nicht zu heiße Flamme zur Verfügung zu haben,
so z. B. zum Glühen von Blechen, Erhitzung von Propellerbüchsen zwecks Abnahme des
Propellers von der Welle, Lokomotivfeuerungen u. dgl.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mit flüssigem Brennstoff betriebener Brenner zum Trocknen von Rohsandgußformen, ao dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zur Mündung eines in den Brennstoffbehälter eingeführten offenen Brennstoffzuleitungsrohres eine Preßluftdüse und vor der Rohrmündung ein aus zwei mit den stumpfen Flächen zusammenstoßenden Kegeln gebildetes Mundstück angeordnet ist, so daß der durch den Luftstrom mitgerissene Brennstoff in fein verteilter, aber nicht vergaster Form durch das Mundstück gelangt und so eine große Flamme von verhältnismäßig niedriger Temperatur entsteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289352C true DE289352C (de) |
Family
ID=544388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289352D Active DE289352C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289352C (de) |
-
0
- DE DENDAT289352D patent/DE289352C/de active Active
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