DE289293C - - Google Patents

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DE289293C
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muffle
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furnace
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experimental furnace
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/04Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated adapted for treating the charge in vacuum or special atmosphere
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B5/10Muffles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Versuchsofen insbesonders für Laboratoriumszwecke, welcher sowohl mit Retortengraphit als auch mit gasförmigen Brennstoffen geheizt werden kann und als Muffelofen ausgebildet ist, um die in den Ofen eingesetzten Versuchskörper andauernd beobachten zu können.
Auf der Zeichnung ist der Versuchsofen dargestellt, und zwar zeigen:
ίο Fig. ι und 2 Längsschnitte,
Fig. 3 einen Querschnitt.
Der Versuchsofen ist in einfachster Weise hergestellt und besteht nur aus drei Hauptstücken, nämlich dem Ofenstück a, in das die auswechselbare Muffel b eingelagert ist, und dem Aufsatzstück c, welches den Fülltrichter darstellt. Das Ofenstück α hat oben in der Mitte einen trichterförmigen Einlauf d, welcher sich nach unten zu in eine nahezu rechteckige Aussparung fortsetzt, die in eine trichterförmige Höhlung e endigt, an welche sich die Aussparung für den Rost f und die Aschenkammer g ansetzt. In die zwischen dem Einlauf d und dem Trichter β befindliehe rechteckige Aussparung h wird nun die Muffel b eingelagert, welche oben ein steiles Dach aufweist, dessen Flächen als Leitwände für das durch den Fülltrichter eingegebene Brennmaterial dienen. Es entsteht also in dem Ofenstück α um die Muffel b herum auf jeder Seite derselben ein bandförmiger Kanal, durch den der Brennstoff nach dem Rost zu fallen kann. Um den Brennstoff mit höchster Temperaturerzeugung ausnutzen zu können, sind in besonderer Weise Luftzuführungskanäle in das Ofenstück α eingearbeitet, und zwar verlaufen die Mehrzahl dieser Kanäle von oben nach unten auf die Muffel gerichtet, während von unten nach oben nur eine geringe Luftzufuhr erfolgt. Die ersteren Kanäle i erzeugen auf diese Weise neben den erforderlichen Stichflammen einen selbsttätigen Vorschub des Brennmaterials, während die von unten nach oben verlaufenden Kanäle k mit verringerter Luftzuführung eine Wärmestauwirkung hervorrufen und eine Vermehrung der Brennhitze gerade um die Muffel b herbeiführen. Die zur Erzielung höchster Temperaturen notwendige Gebläseluft wird durch den Stutzen I zugeführt und tritt in einen Ringraum m ein, welcher dadurch gebildet ist, daß der auf etwa drei Viertel des Umfanges etwas ausgesparte Stein α von einem Blechmantel η überdeckt wird. In diesem Ringraum m erhitzt sich bereits die Preßluft und überhitzt sich weiter in den Kanälen i und k, welche ja durch das stark erhitzte Ofenstück α verlaufen. Das Fülltrichterstück c hat einen nach unten sich erweiternden konischen Schacht, welcher den Nachfall des Brennmaterials sichert. Die Vorwärmung der Verbrennungsluft in einem besonderen Ringraum ist bei metallurgischen Öfen an sich bekannt. Jedoch wird bei den älteren Einrichtungen der Ringraum nicht durch die Verbindung eines Blechmantels mit einer Aussparung des unteren Ofenstücks gebildet, welch letztere Anordnung eine Erleichterung des Arbeitsverfahrens und des Wärmeaustausches zwischen Blechmantel und Ofenstück nach sich zieht. Will man nun an Stelle der Feuerung mit Retortengraphit eine Gasfeuerung
anwenden, so läßt man durch den Stutzen / das Gasgemisch in die Kanäle * und k übertreten und sich im Räume h entzünden. Zweckmäßig lagert man dann noch zwischen Muffel und Ofenstück kleine Stücke hoch feuerfesten Materials ein, um eine gleichmäßige Verteilung der Stichflammen zu erreichen. Das Ofenstück α und der Fülltrichter c sind aus stark feuerfestem Material hergestellt, die ίο Muffel δ aus hoch feuerfester Masse für höchste Temperaturbeanspruchung.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Versuchsofen mit wagerecht eingelagerter Muffel, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil der Muffel dachförmig geformt ist und die Dachflächen zugleich Leitwände für das von oben kommende Brennmaterial bilden, welches auf beiden Seiten der Muffel durch geschaffene Hohlräume nach dem Rost zu läuft.
  2. 2. Versuchsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Aussparung des Ofenstückes («) in Verbindung mit einem Mantel {%) ein Ringraum geschaffen wird und die denselben durchstreichende Gebläseluft von dort in Kanäle (i und k) übertritt, von denen die ersteren, in größerer Anzahl angeordnet, zugleich den Vorschub des Brennmaterials unterstützen, während die letzteren als gegenlaufende Wärmestaukanäle zur Erzielung der stärksten gleichmäßigen Muffelerhitzung angeordnet sind.
  3. 3. Versuchsofen nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Kanäle (i und k) bei Gasheizung als Gaszuführungskanäle benutzt werden und eine gleichmäßige Wirkung der Stichflammen auf die Muffel durch in den Ranm (h) eingelagerte Verteilstücke aus feuerfestem Material erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE289293C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5290368A (en) * 1992-02-28 1994-03-01 Ingersoll-Rand Company Process for producing crack-free nitride-hardened surface on titanium by laser beams
US5573604A (en) * 1994-08-17 1996-11-12 Abb Management Ag Process for manufacturing a turbine blade made of an (alpha/beta)-titanium base alloy

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5290368A (en) * 1992-02-28 1994-03-01 Ingersoll-Rand Company Process for producing crack-free nitride-hardened surface on titanium by laser beams
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