DE288490C - - Google Patents
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- DE288490C DE288490C DENDAT288490D DE288490DA DE288490C DE 288490 C DE288490 C DE 288490C DE NDAT288490 D DENDAT288490 D DE NDAT288490D DE 288490D A DE288490D A DE 288490DA DE 288490 C DE288490 C DE 288490C
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- 230000006835 compression Effects 0.000 description 7
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
- B25D9/16—Valve arrangements therefor
- B25D9/20—Valve arrangements therefor involving a tubular-type slide valve
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D2209/00—Details of portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D2209/005—Details of portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously having a tubular-slide valve, which is coaxial with the piston
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schiebersteuerung für Druckluft werkzeuge. Bei derartigen
Steuerungen sind schon abgestufte Rohrschieber als Steuerschieber verwandt worden,
bei denen eine Ringfläche ständig unter Arbeitsdruck steht und die Umsteuerung durch
die vom Kolben bewirkte Luftverdichtung erzielt wird, jedoch muß zwischen dem Verdichtungsdruck
und dem Druck der Preßluft
ίο ein bestimmtes Verhältnis zugrunde gelegt
"· sein, da auf dem Unterschied der Wirkungen beider die Umsteuerung beruht. Hierbei gibt
die Änderung der Druck Verhältnisse leicht Möglichkeit für das Stillegen des Werkzeuges.
Andererseits bedingte die Art, wie zur Beseitigung von starken Stößen eine Entlastung
vorgenommen wurde, Gefahren insofern, als durch den in den Rohrschieber gehenden
Kolben durch Reibung eine zur gewollten
ao Richtung entgegengesetzte Umsteuerung möglich wurde.
Es sind ferner bei andersgearteten Druckluftwerkzeugen die Schieber schon durch besondere
Bohrungen entlastet worden, jedoch nicht bei Werkzeugen mit abgestuften Rohrschiebern.
Gemäß der Erfindung werden nun Wechselbeziehungen zwischen dem an sich bekannten
abgestuften Rohrschieber und der anderer seits ebenfalls an sich bekannten Entlastungsbohrung in der Weise geschaffen, daß zwecks
Umsteuerung die Stufenfläche des Rohrschiebers entlastet wird, so daß der Verdichtungsdruck
in seiner vollen Größe zur Wirkung gelangt; die Entlastungsbohrung ist dabei so angeordnet, daß sie von der einzigen Stufenfläche
des Rohrschiebers ausgeht.
Damit ist nicht nur die Unsicherheit beseitigt, die in dem Verhältnis des Verdichtungsdruckes
zu dem der Frischluft besteht, sondern die Umsteuerung tritt schon bei einem
entsprechend geringeren Verdichtungsdruck ein, so daß es nicht mehr nötig ist, den Kolben
durch das Rohrschieberventil hindurchgehen zu lassen, oder wenn dies doch aus anderen
Rücksichten erforderlich sein sollte, so braucht man ihn nicht schließend in dem Rohrschieber
zu führen, weil es unnötig ist, die vordere Stirnfläche des Rohrschiebers auszuschalten.
Man kann in diesem Falle ein reichliches Spiel vorsehen, so daß die Gefahr der Mitnahme
des Rohrschiebers im falschen Sinne vollständig ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und Fig. 2 im
Längsschnitt durch ein Preßluftwerkzeug die einzelnen Teile in verschiedenen Stellungen.
Befindet sich das Steuerventil ν in der in Fig. ι gezeichneten Stellung, so kann die
Preßluft unmittelbar hinter den Schlagkolben K treten, um ihn nach vorn zu treiben. Die
vor dem Kolben befindliche Luft kann dabei
durch die Kanäle 2 und 3, die durch die ringförmige Auskehlung des Steuerventils verbunden
sind, frei austreten. Der Kolben K überfliegt auf seinem Wege den Entlastungskanal 4,
so daß ein Druckabfall hinter dem Kolben eintritt^ wobei die beiden Ventilstirnflächen f
und f1 ebenfalls entlastet werden. In diesem Augenblick erfolgt nun durch die mittlere,
dritte Ventilfläche f2, die durch den Kanal 1 dauernd unter Druck steht, die Umsteuerung,
so daß das Ventil ν in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gelangt. Hierbei schließt es zunächst
die obere Einströmung bei 1 und verbindet alsdann die untere Einströmung des
Kanales 1 mit dem Kanal 2 durch die beiden Ringnuten 5 und 6 mittels seiner ringförmigen
Auskehlung. Es tritt damit Frischluft vor den Kolben, die ihn zurückwirft. Die hinter
dem Kolben befindliche Luft wird nun verdichtet und drückt auf die beiden ungleichen
Stirnflächen f und f1 des Rohrschiebers. Die
hintere größere Stirnfläche f kann aber das Ventil 1; nicht verschieben, weil die mittlere,
dritte Steuerfläche f% noch unter Druck steht.
Überfliegt nun aber der Schlagkolben auf seinem Rückwege die Entlastungskanäle 4, so
wird die dritte Steuerfläche f2 des Steuerventiles ν durch den Kanal 7 entlastet, und
das Ventil wird durch die hintere, größere Stirnfläche unter dem Verdichtungsdruck in
die Anfangsstellung verschoben. Die Frischluft tritt nun wieder durch den Kanal 1 und
das Spiel beginnt von neuem.
Es tritt also die an sich bekannte Entlastungsbohrung 7 mit der Hilfs.steuerfläche in
derartige Beziehung, daß bis gegen Schluß der Bewegung des Ventiles ν der Druckabfall gestattet
wird, um die Umsteuerung unter den erwähnten Bedingungen zu ermöglichen. Es
sei hier noch darauf hingewiesen, daß man zwecks Verlegung des Beginnes der Verdichtung
nicht auf ein Ventil mit zweifacher Abstufung zurückzugreifen braucht, sondern mit
einer einmaligen Abstufung auskommen kann.
Claims (1)
- Paten t-An Spruch:Schiebersteuerung für Druckluftwerkzeuge mit einer Steuerfläche, die bei dem am Ende des Schlaghubes erzeugten Druckabfall die Umsteuerung des Ventiles durch den Druck 4er Frischluft bewirkt und mit einer besonderen, unterhalb des Auspuffes in den Zylinder mündenden Bohrung, die am Ende des Rückhubes die Steuerfläche vom Druck der Frischluft entlastet, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerschieber der einmalig abgestufte Rohrschieber benutzt und die Entlastungsbohrung (7) so angeordnet ist, daß sie von der Stufenfläche (f2) dieses Rohrschiebers ausgeht.Hierzu 1 Blatt Zeiehnuiigen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288490C true DE288490C (de) |
Family
ID=543606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288490D Active DE288490C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288490C (de) |
-
0
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