DE28841C - Neuerung an Spielkarten - Google Patents
Neuerung an SpielkartenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/02—Cards; Special shapes of cards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
Neuerung an Spielkarten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. März 1884 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an Spielkarten, um das Mischen derselben
zu erleichtern.
Bisher werden Spielkarten benutzt, bei denen das einzelne Blatt von gleichmäfsiger Stärke ist.
Diese Gleichmäfsigkeit in der Stärke erschwert das Mischen wesentlich, mag letzteres nun in
dem einfachen Durcheinanderstecken der Blätter oder durch Theilung des Spieles in zwei Haufen
geschehen, wobei dann die Kanten oder Ecken der Haufen gehoben und so gegen einander
und in einander getrieben werden, dafs ein gehöriges Mischen erfolgt.
Die Neuerung besteht nun darin, dafs das Kartenblatt nicht in gleichmäfsiger Stärke ausgeführt,
vielmehr in der Mitte verstärkt wird, so dafs der Rand dünner ausläuft. Bei Kartenblättern,
welche in der Mitte stärker sind, werden die einzelnen Blätter im zusammenliegenden
Spiel von einander getrennt stehen, so dafs beim Mischen ein Ineinandertreten oder Ineinanderschieben
der Blätter mit Leichtigkeit stattfindet.
Es kann auch die Verstärkung an einem anderen Theil als in der Mitte des Blattes,
z. B. zwischen Mitte und Kante erfolgen, so zwar, dafs durch Druck auf die mittlere dünnere
Partie des zusammenliegenden Spieles ein Auseinanderklaffen der Kanten der Blätter erfolgt,
wodurch ein leichteres Mischen ermöglicht wird. Die Ränder der Blätter werden so dünn hergestellt,
als mit ihrer Festigkeit und Steifigkeit verträglich ist.
Die Hervorbringung der \rerstärkungen an
den Kartenblättern kann in verschiedener Weise bewerkstelligt werden.
Nach der einen Methode wird der Garton, aus welchem die Spielkarten hergestellt werden
und welcher durch Aufeinanderkleben von Papierblättern gebildet wird, durch zwei Walzen hindurchgeführt,
deren eine oder beide mit flachen Stellen oder Vertiefungen versehen sind, die den Verstärkungen auf den Karten entsprechen
sollen. Sollen die Karten beispielsweise quer über die Mitte eine Verstärkung erhalten, so
werden die Walzen mit vertieften Theilen versehen, die in Längenrichtung und parallel zu
einander laufend,' so weit von einander abstehen, dafs sie beim Durchgange des Cartons Erhabenheiten
zurücklassen, welche die Mitte der in der üblichen Weise aus dem Carton ausgeschnittenen
Kartenblätter bilden.
Sollen runde, viereckige oder anders gestaltete Verstärkungen gebildet werden, so kann die
eine oder können beide Walzen mit longitudinalen und parallelen Reihen getrennter Vertiefungen
auf der Walzenperipherie versehen sein, die der Form und Stellung der zu verstärkenden
Theile der einzelnen Blätter entsprechen, so dafs letztere, an einzelnen Stellen
verstärkt, aus dem Carton geschnitten werden.
An Stelle der Bildung der Verstärkungen durch die Walzen können auch zwischen die
Papierbogen, aus welchen die Karten hergestellt werden, ein oder mehrere Papierbogen mit
Löchern eingelegt werden, so dafs diese Löcher nach dem Ausschneiden der Kartenblätter aus
dem Carton die dünnen Theile der Spielkarten und die undurchlöcherten Theile den verstärkten
Theil der Karten bilden. Auch können bei der Anfertigung des Cartons schmale Papierstreifen
zwischen die Papierblätter in Längs-
oder anderer Richtung eingelegt werden, welche Streifen dann den verstärkten Theil der aus
dem Carton auszuschneidenden Karten bilden. In manchen Fällen können auch Scheibchen
oder runde oder anders geformte Stücke von der nöthigen Stärke und in gleich weiten Abständen
von einander zwischen die den Carton für die Spielblätter bildenden Blätter eingelegt
werden, so dafs sich nach dem Ausschneiden der Karten ein oder mehrere Verstärkungsstücke
in jeder derselben befinden.
In allen Fällen braucht jedoch die Verstärkung der Karte nur eine geringe zu sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Herstellung eines dünnen Randes bei Spielkarten durch Pressen derselben oder durch Einkleben entsprechender Papierlagen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28841C true DE28841C (de) |
Family
ID=305062
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28841D Active DE28841C (de) | Neuerung an Spielkarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28841C (de) |
-
0
- DE DENDAT28841D patent/DE28841C/de active Active
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