DE69413802T2 - Stauchfalzmaschine - Google Patents

Stauchfalzmaschine

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

    Hintergrund der Erfindung Bereich der Erfindung
  • Eine Faltmaschine der Art, daß mit ihr Aktenordner mit Aufnahmetaschen aus einer vorgefalzten Papiermaterialbahn hergestellt werden können, wobei der Ordner Seitenklappen aufweist, die nach oben gefaltet sind, und angrenzende Klebeklappen, die mittels Führungsplatten um Formungsstangen nach unten gefaltet sind, worauf Klebstoff auf sie aufgetragen wird und wobei der Ordner schließlich ein Paar Endklappen aufweist, die zur Bildung des Ordners mit zwei Ordnertaschen mittels einer Druckplatte, einer Stoßplatte und einer Faltplatte auf die Klebeplatten nach oben und unten zu falten sind.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Im Druckgewerbe werden häufig Ordner, wie sie in US-A- 4989777 beschrieben sind, benötigt, die zwei Taschen aufweisen, die dazu verwendet werden können, Notizen, Belege und ähnliche Gegenstände aufzunehmen. Um die Taschen auszubilden, wird ein Papiermaterialbogen gefalzt und so nach oben gefaltet, daß ein Paar zu einem Boden paralleler Klappen entsteht. Vorzugsweise wird entlang einer oder mehrerer Kanten der Klappen ein Klebstoff streifenförmig aufgetragen, die Klappen werden entlang einer Falzkante nach oben geklappt, um mit der eigentlichen Papiermaterialbahn zusammenzutreffen, angedrückt zu werden und so die jeweils eine Tasche zu bilden. Eine solche Tasche hat nur eine begrenzte Aufnahmefähigkeit, sie ist nicht gut ausgebildet und hat noch einige andere Nachteile. Es ist demzufolge eine durch Falten bildbare bessere Tasche wünschenswert, wozu jedoch bisher zusätzliche Falzlinien und Seitenklappen erforderlich sind, um durch sie nach dem Falten und Kleben Vierkanttaschen zur Aufnahme von dokumentenartigen Gegenständen in größerer Anzahl zu bilden.
  • Es wurden bereits verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen, um Aufnahmetaschen dadurch herzustellen, daß Abdeckklappen nach oben gefaltet werden, bis sie oberhalb einer Hauptplatte zu liegen kommen, aber die bisher verfügbare Vorrichtung arbeitet sehr langsam und, da viele Arbeitsvorgänge von Hand ausgeführt werden müssen, entstehen hohe Herstellungskosten.
  • Da die fertigen Ordner Aufnahmetaschen aufweisen, die über die Hauptplatten hinaus nach oben vorstehen und leicht beschädigt werden können, wofür das Papiermaterial verantwortlich ist, wird es als notwendig erachtet, eine Faltmaschine zur Verfügung zu stellen, mit der schnell und ordentlich Taschen geformt und die fertigen Ordner ohne die Gefahr transportiert werden können, zerstört zu werden.
  • Mit der Faltmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung können Aktenordner mit Aufnahmetaschen hergestellt werden, die ordentlich ausgebildet sind, wobei die Maschine die Nachteile schon bekannter Vorrichtungen nicht aufweist und zahlreiche positive Vorteile aufweist.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf eine Faltmaschine zum Falten von Papiermaterial-Aktenordnern mit Aufnahmetaschen unter Verwendung einer ausgestanzten Papiermaterialbahn, die bereits vorgefalzt ist, wobei Seitenklappen nach oben gefaltet werden, Klebstoffklappen umgefaltet werden, Klebstoff auf diese Klappen aufgetragen wird und dann die Endklappen nach oben gefaltet werden und danach nach unten, um zum Aufliegen auf den Klebstoffklappen zu kommen, um die Aufnahmetaschen auszubilden.
  • Hauptziel der Erfindung ist es, eine Maschine zum Herstellen von Aktenordnern mit Aufnahmetaschen aus Papiermaterial durch Falten desselben vorzuschlagen, wobei eine vorgefalzte Papiermaterialbahn Verwendung findet, Seitenklappen und Klebestreifen gefaltet werden, auf die Klebestreifen Klebstoff aufgetragen wird und dann Endklappen durch Falten zum Aufliegen auf den Klebstoffstreifen mit dem Klebstoff zu bringen, um so die Aktenordner fetigzustellen.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Faltmaschine der oben gekennzeichneten Art aufzuzeigen, die ein schnelles und exaktes Arbeiten möglich macht und eine hohe Qualität des fertigen Produktes gewährleistet.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Faltmaschine der oben gekennzeichneten Art aufzuzeigen, die mit Papiermaterialbahnen mit unterschiedlichen Eigenschaften umgehen kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Faltmaschine der vorgenannten Art aufzuzeigen, die mit verschiedenen Zuführungsvorrichtungen für die Papiermaterialbahn zusammenwirken kann.
  • Weitere Ziele und vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • Grundgedanke und charakteristische Merkmale der Erfindung ergeben sich deutlicher aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen, die beides der Erläuterung der Erfindung dienen, wobei in den Zeichnungen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht auf eine vorgefalzte Materialbahn aus Papiermaterial für die Verwendung in Verbindung mit der erfindungsgemäßen Faltmaschine ist;
  • Fig. 2 eine schematisch dargestellte Seitenansicht der Faltmaschine der Erfindung ist;
  • Fig. 3 eine schematisch dargestellte Ansicht der Faltmaschine gemäß Fig. 1 ist;
  • Fig. 4 in schematischer Darstellung die Aufeinanderfolge der auf die Papiermaterialbahn aufzubringenden Faltschritte in einem ersten Abschnitt;
  • Fig. 5 meiner Fig. 4 entsprechenden Darstellung die Darstellung der Aufeinanderfolge der auf die Papiermaterialbahn gemäß Fig. 4 aufzubringenden Faltschritte in einem zweiten Abschnitt, der auf den ersten Abschnitt folgt, ist und
  • Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines fertigen Aktenordners ist.
  • Es sollte sich von selbst verstehen, daß Beschreibung und Zeichnungen ausführlich die Erfindung erläutern sollen und zahlreiche Abwandlungen der erläuterten Ausführungsform möglich sind, ohne vom Kern der Erfindung abzuweichen. In den verschiedenen Darstellungen sind mit denselben Bezugszeichen dieselben Teile bezeichnet.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Unter insbesonderer Bezugnahme auf Fig. 1 der Zeichnungen ist eine Materialbahn aus Papiermaterial mit 10 bezeichnet, die mit einer dargestellten und zu beschreibenden Faltmaschine gefaltet werden soll. Die Papiermaterialbahn 10 hat im wesentli chen rechteckige Form und ist vorzugsweise in diese Form geschnitten worden (nicht dargestellt). Die Papiermaterialbahn 10 weist Hauptplatten 11 und 12 auf, die entlang Falzlinien 14 und 15 mit einer Mittelplatte 16 verbunden sind.
  • Den Hauptplatten 11 und 12 sind Seitenplatten 17 und 18 zugeordnet, die entlang Faltlinien 19 und 20 mit den Hauptplatten 11 und 12 verbunden sind. Die Seitenplatten 17 und 18 weisen Klebestreifen 21 und 22 auf, die entlang Falzlinien 23 und 24 mit den Seitenplatten 17 und 18 verbunden sind. Die Hauptplatten 11 und 12 weisen Zwischenplatten 25 und 26 auf, die entlang Falzlinien 27 und 28 angeschlossen sind. Die Zwischenplatten 25 und 26 weisen Endklappen 29 und 30 auf, die entlang Falzlinien 31 und 32 angeschlossen sind.
  • Vorzugsweise sind die Falzlinien 19, 20, 23, 24, 27, 28, 31 und 32 auf beiden Seiten der Papiermaterialbahn ausgebildet.
  • Die Faltmaschine 50, mit der die Materialbahn 10 zu einem Fertigprodukt 35 geformt wird, ist in Fig. 2-6 dargestellt, auf die nachfolgend zusätzlich Bezug genommen wird. Eine Materialbahnzuführungsvorrichtung 51 ist rechts von der eigentlichen Faltmaschine 50 angeordnet und kann von jeder an sich bekannten Bauweise sein.
  • Der Förderbereich 54 schließt mehrere Rollen 55 ein, die mittels eines Riementriebs 57 von einem Antriebsmotor 58 angetrieben werden. Von den Rollen 55 werden Materialbahnen 10 zwischen Ausgaberollen 59 und 60 eingeführt und von diesen an die Faltmaschine 50 übergeben.
  • Die Faltmaschine 50 weist vier Sektionen auf, d. h. eine erststufige Faltsektion 65, eine Klebesektion 66, eine zweitstufige Taschenbildungssektion 67 und schließlich eine Ausgabesektion 68.
  • Die erststufige Faltsektion 65 weist ein Förderband 70 auf, das die Materialbahnen 10 von der Zuführungsvorrichtung 51 übernimmt. Das Förderband 70 wirkt mit zwei Rollen 71 zusammen, die von einem Antriebsriemen 73 angetrieben werden. Gemäß der Aufeinanderfolge in Fig. 4 und in der Reihenfolge von oben nach unten werden die Materialbahnen 10 zunächst entlang der erststufigen Faltsektion bewegt und dabei werden die Seitenplatten 17 und 18 entlang den Falzlinien 19 und 20 um Formstangen 75 mittels äußerer Führungsplatten 76 nach oben gebogen. Klebestreifen 21 und 22 werden danach entlang Falzlinien 23 und 24 zunächst schräg nach oben verlaufend gebogen und weiterhin bis die Streifen 21 und 22 parallel zu den Platten 11 und 12 verlaufen. Die Klebestreifen 21 und 22 befinden sich nun im Bereich der Klebesektion 66 und werden unter Klebstoffspenderköpfen 77 vorbeigeführt, die üblicher Art sein können, wie es in dem eigenen Patent No. 4,865,578 beschrieben ist. Die Klebstoffspenderköpfe 77 sind an eine Heißklebstoffquelle (nicht dargestellt) mittels eines Rohres 78 angeschlossen und tragen vorgegebene Mengen heißen Klebstoffs auf die Streifen 21 und 22 auf, wie es erforderlich ist. Die Materialbahn 10 befindet sich nun im Bereich der zweitstufigen taschenbildenden Sektion 67.
  • Eine Druckplatte 80 ist vorgesehen, um die Materialbahnen 10 von der Klebesektion 66 zu übernehmen. Die Druckplatte 80 ist einem Paar Armen 81 mittels eines Zapfens 82 zugeordnet, der drehbar am Rahmen (nicht dargestellt) der Faltmaschine 50 gelagert ist, sodaß eine Druckplatte 80 aus einer horizontalen- Stellung zur Führung der Materialbahnen 10 in eine Schräglage geschwenkt werden kann, wie es beschrieben wird. Mittels eines zweiten Zapfens 83 sind die Arme 81 mit der Kolbenstange 84 eines Betätigunszylinders 85 verbunden, wodurch die Arme 81 zu Schwenkbewegungen um den Zapfen 82 und demzufolge auch die Druckplatte 80 zu entsprechenden Schwenkbewegungen veranlaßt werden können.
  • Der Platte 80 benachbart ist eine vertikal ausgerichtete Faltplatte 88 angeordnet, an deren unterem Ende eine Rolle 89 gelagert ist. Die Platte 88 ist Armen 90 zugeordnet, die an der Maschine 50 gehalten sind, und die Platte 88 ist vertikal einstellbar, in an sich bekannter Weise, durch Drehen einer Stange 91, die sowohl mit der Platte 88 als auch mit den Armen 90 verbunden ist.
  • Im Anschluß an die erststufige Faltsektion 65 ist eine Taschenfaltvorrichtung 95 vorgesehen, die eine hin- und hergehende Stoßplatte 96 einschließt, die in Verbindung mit der Platte 88 die Endklappen faltet. Die Platte 96 ist mittels einer Konsole 97 mit einem Förderband 98 verbunden, das auf Rollen 99 abgestützt ist und normalerweise von einer Feder (nicht dargestellt) nach rechts verstellt wird, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Die Stoßplatte 96 ist oberhalb des Förderbandes 70 angeordnet und liegt auf der Oberseite der Materialbahn 10 auf der Oberseite der Materialbahn 10 auf. Eine der Rollen 99 weist eine Nabe 100 auf, mit der ein Förderband 101 zusammenwirkt, um diese Rolle anzutreiben und um die Platte 96 zu einer Bewegung nach links zu veranlassen, wobei die Endklappen gefaltet werden. Das Förderband 101 wirkt auch mit einer Nabe 102 zusammen, die Teil einer Schlingenfederkupplung 103 ist, die ein mit ihr und einer Rolle 105 zusammenwirkendes Förderband 104 aufweist, das seinerseits vom Förderband 73 angetrieben wird. Der Antrieb der Stoßplatte 96 kann gegebenenfalls auch auf andere Weise angetrieben werden, beispielsweise mittels eines Kurbelarms (nicht dargestellt).
  • Es kann ein Paar Gummiräder 106 vorgesehen sein, die in einer Richtung drehen, dem Konsol 107 zugeordnet sind und bezüglich der Platte 88 einstellbar sind, damit die Endklappen 29 und 30 zwischen ihnen hindurchgeführt werden können, wobei während der Drehbewegung ein Widerstand aufgebracht wird, wie es beschrieben wird.
  • Die komplett gefalteten Aktenordner 35 aus der Taschenfaltsektion 67 sind innerhalb der Ausgabesektion 68 einem Förderband 110 zugeordnet, um einen Speicherbereich (nicht dargestellt) zugeführt, derart verpackt und zum Versand an Empfänger bereitgestellt zu werden.
  • Das Förderband 110 ist über Rollen 112 und 113 geführt, wobei eine Nabe 114 der Rolle 112 mit dem Förderband 73 zusammenwirkt. Das Förderband 73 ist über Rollen 115 und 116 geführt.
  • Die Rolle 113 weist eine Nabe 120 auf, auf die ein Förderband 121 einwirkt, das mit Riemenscheiben 122 und 123 zusammenwirkt, ebenso wie mit einer Antriebsriemenscheibe 124 des Hauptantriebsmotors 125.
  • Es ist weiter eine Andrückvorrichtung 126 vorgesehen, die Rollen 127 einschließt, die an Konsolen 126 gelagert sind und auf fertige Aktenordner 35 einwirken, wenn diese auf dem Förderband 110 ruhend transportiert werden.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Vorrichtung beschrieben.
  • Mittels eines mit Unterdruck arbeitenden Aufnahmerades 53 wird eine Materialbahn 10 von einem Stapel von Materialbahnen auf einer Zuführungsplatte 52 entnommen und auf Rollen 59 abgelegt, die die Materialbahn zwischen die Rollen 59 und 60 einführen, worauf sie auf dem Förderband 70 der Faltmaschine abgelegt wird.
  • Das Förderband 70 trägt die Materialbahn 10 zu Führungsplatten 76 und Stangen 75, wo, wie es in Folge in Fig. 4 dargestellt ist, die Seitenplatten 17 und 18 sowie die Klebestreifen 21 und 22 um die Stangen 75 herumgebogen und auf deren Oberseiten aufgelegt werden.
  • Das Förderband 70 trägt die Materialbahn 10 unter die Druck platte 96 und hinter die Klebstoffauftragköpfe 77, die heißen Klebstoff auf die Oberseiten der Streifen 21 und 22 auftragen. Die Druckplatte 96 wird aktiviert und nach links verstellt. Die Druck-Zug-Stange 84 wird verstellt, um die Druckplatte 80 so zu schwenken, daß die Endklappen 29 und 30 vertikal nach oben zwischen Räder 106 und Platte 88 und gegen die Faltplatte 88 verstellt werden, wie es in Fig. 5 dargestellt ist, wo die Aufeinanderfolge von oben nach unten die Arbeitsgänge der Bildung der Tasche erläutert.
  • Die Platte 80 wird in eine horizontale Position verstellt und die Stoßplatte 96 fährt fort mit der Bewegung nach links unter die Faltplatte 88, wobei die Stoßplatte 96 mit den Zwischenplatten 25 und 26 zusammenwirkt. Indem die Materialbahn 10 weiter unter die Platte 88 verstellt wird, werden die Endplatten 29 und 30 nach unten entlang der Platte 88 verstellt und mittels der Rolle 89 um die Falzlinien nach unten gefaltet, bis die Streifen 21 und 22 mit ihren Klebestreifen aufeinanderliegen, worauf die Endflächen 29 und 30 unter Bildung zweier Taschen aus der Materialbahn 10 angedrückt werden. Das fertige Produkt 35 kann zusätzlich um die Falzlinien 14 und 15 gefaltet werden, um den in Fig. 6 gezeigten fertigen Aktenordner zu ergeben.
  • Die Stoßplatte 36 wird dann nach rechts zurückgestellt, um mit einer anderen Materialbahn 10 zusammenzuwirken und den nächsten Herstellungsprozeß zu beginnen.
  • Es ist daraus ersichtlich, daß eine Vorrichtung vorgeschlagen wird, mit dem das Ziel der Erfindung erreicht ist.

Claims (4)

1. Faltmaschine (50) zur Herstellung eines Aktenordners (35) mit Falttaschen durch Falten aus einer vorgefalzten ebenen Materialbahn aus Papiermaterial, wobei Kerblinien (14, 15, 19, 20; 23, 24; 27, 28, 31, 32) die Materialbahn in Hauptplatten (11, 12), eine Zentralplatte (16), Seitenplatten (17, 18), Klebestreifen (21, 22), Zwischenplatten (25, 26) und Endklappen (21, 30) in gelenkiger Verbindung mit den Zwischenplatten unterteilen, wobei die Endklappen in Richtung auf die einwärts gefalteten Klebestreifen gefaltet sind, um den Falttaschenaktenordner zu bilden, wobei die Faltmaschine folgende Bestandteile aufweist:
eine Materialbahnzuführung (51),
eine erste Faltsektion (65) für eine Faltung in einer ersten Stufe,
eine Klebesektion (66),
eine zweite Faltsektion (67) zum Anformen der Taschen in einer zweiten Stufe,
eine Ausgabesektion (68),
wobei die erste Faltsektion
ein endloses Förderband (70) zur Aufnahme und zum Transport der zu faltenden Materialbahnen einschließt,
sowie zumindest eine Führungsplatte und -leiste (75, 76) zur Anlage an den Seitenplatten und den Klebestreifen, um ein Falten der Seitenplatten nach oben und ein Falten der Klebestreifen nach innen entlang den Kerblinien zu veranlassen,
wobei die Klebesektion
ein Klebstoffausgabemittel zum Auftragen von Klebstoff in festgelegten Mengen auf die nach innen gefalteten Klebestreifen aufweist,
wobei die zweite, der Taschenbildung dienende Faltsektion
ein Stoßplattenmittel (96) bildet, um ein Zusammenbringen von Zwischenplatten und Endklappen zu bewirken,
sowie ein Faltplattenmittel (88) zum Zusammenwirken mit dem Stoßplattenmittel zum Falten der Endklappen in Richtung auf die mit Klebstoff versehenen Klebstreifen,
sowie ein Druckplattenmittel (8) zum Herstellen des Kontaktes der Endklappen mit dem Faltplattenmittel zum Falten und
wobei die Ausgabesektion
ein Förderbandmittel (110) einschließt, um die fertigen Aktenordner aufzunehmen und zum Verpacken und zum Versenden zu fördern.
2. Faltmaschine, wie in Anspruch 1 definiert, bei der das Druckplattenmittel (80) eine auf einem Armpaar (81) gelagerte Platte aufweist, wobei die Arme mittels eines Zug- Druckstangenmittels (84, 85) schwenkbar sind, um die Platte wahlweise gegenüber der Horizontalebene zu schwenken, um die Endklappen zum Zusammenwirken mit dem Faltplattenmittel zu bringen und danach die Druckplatte in eine horizontale Stellung zu bringen, um die Materialbahn zwischen der Druckplatte und der Faltplatte hindurch bewegen zu können.
3. Faltmaschine wie in Anspruch 1 definiert, bei der das Stoßplattenmittel einschließt:
eine Stoßplatte (96),
eine Lagerkonsole (97) in Verbindung mit der Stoßplatte und einem Förderband (98) und
ein Antriebsmittel (99) zum Antrieb des Förderbandes in hin- und hergehenden Bewegungen auf den Materialbahnen und um in Verbindung mit der Faltplatte die Endklappen zu falten und die Taschen zu bilden.
4. Faltmaschine wie in Anspruch 1 definiert, bei der das Faltplattenmittel
eine vertikal einstellbar angeordnete Faltplatte (88) einschließt und
eine Rolle (89) in der Zuordnung zum Boden der Faltplatte.
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