DE288398C - - Google Patents

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DE288398C
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Germany
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bolt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M3/00Feeding power to supply lines in contact with collector on vehicles; Arrangements for consuming regenerative power

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVr 288398 KLASSE 20ä\ GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. ; in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
auf Ladestraßen o. dgl.
Zusatz zum Patent 268256.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1914 ab. Längste Dauer: 17. Februar 1928.
Durch die deutsche Patentschrift 268256 ist eine Einrichtung zum Einschalten der Hochspannungsfahrleitung in Wagenschuppen, auf Ladestraßen o. dgl. bekannt geworden, bei der der Hochspannungsschalter für die Fahrleitung erst eingelegt werden kann, wenn ein Zeitschalter abgelaufen ist. Mit dem Anstellen des Zeitschalters, welches elektrisch oder mechanisch erfolgen kann, wird gleichzeitig ein
ίο optisches oder akustisches Signal angestellt, welches die in der Nähe der Fahrleitungen Arbeitenden warnt. Diese haben während des Ablauf ens des Schalters Zeit, sich selbst und stromleitende Gegenstände aus dem Bereich der Fahrleitung zu entfernen.
Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung dadurch verbilligt, daß das Schließen des Hochspannungsschalters durch rein mechanische Mittel verzögert wird. In den Fig. 1 bis 3
sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Antrieb eines Schalters a, der auf einem Mast b sitzt, mittels eines Gestänges c, eines Winkelhebels d und einer Scheibe mit 'einer Kulisse e. Die Kulisse e ist in für andere Zwecke bekannter Weise so geformt, daß bei gleichförmiger Drehung der Scheibe das Schaltgestänge erst um einen geringen Betrag bewegt wird, dann eine gewisse Zeit in seiner Stellung verharrt, und erst gegen Schluß der Bewegung der Kulisse der Hochspannungsschalter geschlossen wird. Zum Bewegen der Kulisse dient ein Zahnkranz am Umfang der Scheibe, in den eine durch eine Kurbel f angetriebene Schnecke g eingreift.
Mit dem Schaltgestänge ist ein Stift h verbunden, der in eine zweite Kulisse i eingreift (Fig. 2). Diese selbst sitzt mit dem Warnungssignal k fest auf einer Achse und ist so ge- formt, daß das Signal k aus der wagerechten Lage in die senkrechte Warnungslage bereits durch den ersten Teil der Bewegung des Gestänges umgelegt wird und diese Lage beibehält, wenn das Gestänge zum Schließen des Hochspannungsschalters weiterbewegt wird.
An Stelle des Antriebes durch Schneckenrad und Schnecke kann auch ein Zahnradantrieb mit großer Übersetzung verwendet werden.
Gemäß Fig. 3 dient zum Antrieb des Schaltgestänges ein Hebel k, in welchem Riegel m, η gelagert sind. Die durch Federdruck in die Sperrlage bewegten Riegel können durch einen Schlüssel t zurückgeschoben werden. Sie gleiten beim Umlegen des Hebels k an einem Halbring 0 entlang, der die Aussparungen -p, q, r, s besitzt.
Bei geöffnetem Schalter nimmt der Hebel k
beispielsweise die Lage I ein, in der der Riegel m in die Aussparung f eingeschnappt ist. Um den Hebel k in der Pfeilrichtung bewegen zu können, muß durch den Schlüssel t der Riegel m zurückgeschoben werden. Alsdann kann der Hebel bis in die Stellung II bewegt werden, in der der Riegel η in die Aussparung r einschnappt. Jetzt muß der Schlüssel t aus dem Loch zur Entriegelung
to des Riegels m herausgezogen werden, der nunmehr in die Aussparung q hineinragt. Nach Zurückschieben des Riegels η aus der Aussparung r kann der Hebel k bis in die Stellung III bewegt werden, in der der Schlüssel wieder umgesteckt werden muß, um den Riegel m aus der Aussparung q herauszuheben. Alsdann kann der Hebel k bis in die Endlage IV umgelegt werden, wo der Riegel m in die Aussparung s einschnappt und das Gestange den Schalter geschlossen hat.
Auch in diesem Falle wird das Warnungssignal sofort mit der ersten Bewegung des Hebels k eingestellt, und die Zeit, die beim Umlegen des Hebels durch das Umstecken des Schlüssels verbraucht wird, steht wiederum den in der Nähe der Fahrleitung arbeitenden Leuten zur Verfügung, um sich in Sicherheit zu bringen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Einrichtung zum Einschalten der Hochspannungsfahrleitung in Wagenschuppen, auf Ladestraßen o. dgl. nach Patent 268256, dadurch gekennzeichnet, daß das endgültige Schließen eines von Hand einlegbaren Hochspannungsschalters durch rein mechanische Mittel verzögert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichförmiger Drehung einer an sich bekannten, eine Kulisse (e) tragenden Scheibe das für die Steuerung der Signale(k) mitbenutzte Schaltgestänge (c) erst um einen geringen Betrag bewegt wird, wobei die akustischen und optischen Gefahrsignale eingeschaltet werden, daß dann das Schaltgestänge eine gewisse Zeit in seiner Stellung verharrt und erst gegen Schluß der Bewegung der Kulissenscheibe der Hochspannungsschalter (α) geschlossen wird, wobei zum Antrieb der Kulissenscheibe zweckmäßig eine Kurbel mit einer größeren Zahnrad- oder Schneckenradübersetzung benutzt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch einen Schlüssel (t in Fig. 3) entriegelte Schalthebel (k) für den Hochspannungsschalter erst um einen bestimmten Betrag zum Einschalten der akustischen und optischen Warnsignale bis zu einem Anschlag oder einer Aussparung (r in Fig. 3) gedreht wird, gegen den oder in die (r) sich ein zweiter Riegel (n) legt, daß dann der Schlüssel (t) zum Zurückschieben des zweiten Riegels (n) verwendet werden muß, und daß mit dem Schlüssel schließlich von neuem der erste Riegel (m) zurückgeschoben werden muß, damit der Schalthebel (k) in die Schließlage für den Hochspannungsschalter bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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