DE266010C - - Google Patents

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DE266010C
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ratchet
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00658Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys
    • G07C9/00666Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated by passive electrical keys with dials

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 266010 KLASSE 68«. GRUPPE
LOUIS CADENEL in PARIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1912 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Umschalten eines elektrischen Stromes mittels Kombinationsscheiben, insbesondere für Schlösser mit elektrischer Verriegelung u. dgl., dessen Wesen darin besteht, daß eine Anzahl Stellscheiben mit doppelt angeordneten Kontaktvorrichtungen derart in Verbindung treten, daß je nach der Schaltstellung die Kontakte der einen oder anderen ίο Seite geschlossen werden und demgemäß ein in verschiedener Richtung fließender Strom geschlossen wird. Hierdurch wird erreicht, daß das Schließen und öffnen des Riegels von der Einstellung von Kombinationsscheiben abhängig wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht eines der bei der Vorrichtung benutzten, Sperräder, dessen einer Zahn einige Feilstriche besitzt, um die Überschreitung dieses Zahns durch die Sperrklinke besser wahrnehmbar zu machen.
Fig. 2 und 3 zeigen in Vorderansicht bzw. im Schnitt die aus Hartgummi oder einem anderen isolierenden Stoff hergestellten Stellscheiben.
In Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den
Schalter, in Fig. 5 und 6 eine Vorderansicht desselben schematisch dargestellt, aus welcher die Anwendung als Stromwender ersichtlich ist.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, welche einen Querschnitt durch eine mit der Vorrichtung ausgestattete Tür P darstellt, sind durch eine Hartgummischeibe E zwei Rohre t und t1 hindurchgeführt, welche mit einem Hartgummibolzen e derart verbunden sind, daß das Rohr t1 alle Bewegungen mitmacht, welche man das Rohr t durch Vermittelung des äußeren Knopfes B1 ausführen läßt. Diese beiden Rohre t und t1 berühren einander nicht, sondern sind bei t2 voneinander isoliert.
Auf dem Rohr t1 ist ein Sperrad r1 aufgeschweißt, dessen Vorderansicht aus Fig. 1 ersichtlich ist, und das alle Bewegungen des Rohres t1 mitmacht. Vor dem Sperrad ist die in Fig. 2 beispielsweise dargestellte Scheibe a derartig angebracht, daß die auf dieser Scheibe aufgezeichneten Zahlen sichtbar bleiben und die Metallteile m, welche in diese Scheibe eingefügt sind, die elektrische Verbindung zwischen dem Umfang der Scheibe und dem Sperrad herstellen.
Man schraubt dann auf das äußerste Ende des Rohres f1 die gerändelte Mutter e1 (Fig. 4) so auf, daß der Metallteil m der Scheibe a auf das Sperrad r1 gepreßt wird.
Auf der Hartgummischeibe E sind Kupferplatten p1, p3 angeordnet, auf diesen auf der dem Rohre tl entsprechenden Seite Sperrhebel T und Federn S, die in den Fig. 5 und 6 dargestellt sind. Die Scheibe E besitzt Löcher, welche für die Durchführung der verschiedenen Rohre t1 erforderlich sind, die in gleicher Weise Sperräder in Bewegung setzen sollen.
Die Scheibe E ist an der dem abzuschließenden Raum zugewendeten Fläche der Tür P (Fig. 4) befestigt.
An der äußeren Türseite ist mit jedem Rohr t ein Metallknopf J5f versplintet. Indessen ist vor diesem Versplinten darauf zu achten, daß das Sperrad in eine Stellung gebracht ist, die vollständig bestimmt ist durch das kleine Loch 0 ('Fig. 4), welches durch das Sperrad r1 vor dem die Feilstriche besitzenden Zahn gebohrt ist; dieses Loch muß. dem Loch o1 der Hartgummischeibe E gegenüberstehen. Sodann muß man darauf achten, daß der Zeiger i des Knopfes B' vor einen senkrechten Pfeil zu stehen kommt, welcher auf der auf der Außenseite der Tür befestigten Kupferplatte i1 aufgezeichnet ist. Nun wird erst der Knopf B' versplintet.
In derselben Weise verfährt man mit sämtliehen Sperrädern und mit jeder davon abhängigen Reihe von Teilen.
Die Scheiben α und δ können gegen diese Stellung nach Lösen der Schrauben e1 beliebig versetzt werden, die Zahlen, auf die die Ein-Stellung mittels des Zeigers i hin erfolgt, sind zu merken. Bei Dunkelheit kann die Einstellung dadurch erfolgen, daß die Rasten der Sperrklinke abgezählt werden.
Der Strom nimmt dann nach Fig. 5 seinen Weg vom Druckknopf zur Kupferplatte fi1, zum Sperrade r1, zum Kontakt m, zur Feder A, zum Solenoid S1 (denn er kann nicht weiter als bis zur Feder Dx laufen, welche die Hartgummischeibe des Sperrades r3 berührt), vom Solenoid zur Feder D, zum Kontakt m der Hartgummischeibe des Sperrades r3, zum Sperrade r3, zur Kupferplatte p3 und von dort kehrt er zurück zur Stromquelle. Das Solenoid kann zur Bewegung eines Riegels o. dgl. dienen.
Um den Strom von α nach β in das Solenoid laufen zu lassen, wird das Sperrad r2 nicht benutzt, aber es muß benutzt werden, wenn der Strom in dem Solenoid umgekehrt werden soll. Hierzu werden die Scheiben α und c um 180° gedreht, außerdem ist Einstellung der Scheibe b erforderlich.
Dann wird der Strom (Fig. 6), wenn man auf den Druckknopf drückt, von der Stromquelle zur Platte p1, zum Sperrade r1, zum Kontakt m der Isolierscheibe, zur Feder A1, zur Feder B, zur Scheibe des Sperrades r2, zur Feder C, durch die Klemmschraube β zum Solenoid, zur Klemmschraube a, zur Feder D1, zum Kontakt m der Scheibe des Sperrades r3, von diesem Sperrade zur Platte ps und von dieser zurück zur Stromquelle laufen.
Der Strom wird also in dem Solenoid S1 umgekehrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kombinationsscheibenschalter für Stromschluß, insbesondere für Schlösser mit elektrischer Verriegelung u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl Stellscheiben mit doppelt angeordneten Kontaktvorrichtungen derartig in Verbindung treten, daß je nach der Schaltstellung die Kontakte der einen oder anderen Seite in Wirkung treten und je nach der Stellung einen Stromfluß in verschiedener Richtung bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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