DE288369C - - Google Patents
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- DE288369C DE288369C DENDAT288369D DE288369DA DE288369C DE 288369 C DE288369 C DE 288369C DE NDAT288369 D DENDAT288369 D DE NDAT288369D DE 288369D A DE288369D A DE 288369DA DE 288369 C DE288369 C DE 288369C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N21/00—Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
- G01N21/62—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light
- G01N21/71—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light thermally excited
- G01N21/72—Systems in which the material investigated is excited whereby it emits light or causes a change in wavelength of the incident light thermally excited using flame burners
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 288369 KLASSE 4c. GRUPPE
FRANZ KLUG in VÖLKLINGEN, Saar.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor- . richtung zum Fernmelden des Sauerstoffgehaltes
von Gas; sie bezweckt, eine Explosionsgefahr bei Gasanlagen zu verhindern, indem
ein zu starker Gehalt an Sauerstoff rechtzeitig gemeldet wird. Die Anbringung der Vorrichtung
erfolgt z. B. vor dem Eintritt des Gases in den Gasbehälter. Bei dem Bau der Vorrichtung
ist von dem Umstand Gebrauch gemacht, daß das Gas nur dann an der Mündung des Brenners brennt, wenn ein bestimmter
Prozentsatz Sauerstoff in ihm enthalten ist, aber allmählich ein Zurücktreten der Flamme in den Brenner erfolgt, wenn der
Sauerstoffgehalt des Gases zunimmt. Gemäß der Erfindung ist ein leicht schmelzbarer Draht
in seiner Höhe gemäß einer durch Versuche festgestellten, einen bestimmten Sauerstoffgehalt
des Gases anzeigenden Skala gegenüber der Mündung eines Brenners einstellbar angebracht,
der durchbrennt, sobald die beim Ansteigen des Sauerstoffgehaltes des Gases sich
in das Brennerrohr hineinziehende Flamme den mittels der Skala auf einen bestimmten
Sauerstoffgehalt eingestellten Draht erreicht, und dadurch einen ein Signal und den Gasabschluß
beeinflussenden Kontakt in Tätigkeit setzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in Fig. 1 und 2 dargestellt.
Auf dem durch einen Hahn b verschließbaren Anschluß α ist der Brenner d angebracht,
dessen unterer Teil mit einer porösen Masse c, z. B. Kies, gefüllt ist, tun ein Zurückschlagen
der Flamme in die Leitung zu verhindern. Der den Hahn b steuernde Hebel ist mit einem Gewicht q beschwert und wird
in seiner Offenstellung durch den Anker ft eines Elektromagneten 0 gesperrt. In einer
Erweiterung des Brenners ist eine Einschaltvorrichtung k für den elektrischen Strom angeordnet,
welche mittels einer Stange m beliebig verstellt werden kann. An dem Körper
k der Einschaltvorrichtung sitzen zwei Klemmen Z und I1, zwischen denen ein Draht g
aus leicht schmelzbarem Metall gespannt ist. Die eine Klemme I ist fest, die andere I1 um
eine Achse s drehbar, so daß sie unter dem Einfluß einer Feder h, welche an einem mit
der Klemme fest verbundenen Hebel i angreift, ausschwingen kann, bis der Hebel i an
einen Anschlag ix trifft. Dieser steht in leitender
Verbindung mit der Leitung f, die isoliert an dem Brenner d angebracht ist und
zu einer Schraube c führt, an welcher das eine Ende des Leitungsdrahtes befestigt wird.
Der andere Draht der elektrischen Leitung ist mit dem Brenner d verbunden. An der
Stange m befindet sich ein Zeiger, welcher an einer Skala η die Höhe χ des Schmelzdrahtes g
gegenüber der Mündung r des Brenners d einzustellen gestattet. Durch Versuche ist nun
festgestellt, bei welchem Sauerstoffgehalt des Gases die Flamme z. B. den Schmelzdraht
in der Höhe χ unterhalb der Mündung des Brenners erreicht. Der Sauerstoffgehalt des
Gases ist für verschiedene Stellungen des Schmelzdrahtes g auf der Skala η festgelegt.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Mittels des Zeigers an der Stange m wird die
Höhe des leicht schmelzbaren Drahtes g gegenüber der Mündung r des Brenners d entsprechend
dem auf der Skala η angeführten, höchstzulässigen Sauerstoffgehalt des Gases eingestellt.
Nimmt nun der Sauerstoffgehalt des Gases zu, so zieht sich die Flamme in den Brenner d
ίο hinein und bringt, wenn er die als höchstzulässig
erkannte Grenze erreicht hat, den Draht g zum Schmelzen. Sobald dieser durchgeschmolzen
ist, wird der mit der Klemme I1 verbundene Hebel i unter der Einwirkung der
Feder h gegen den Anschlag ix gezogen, dadurch
der Kontakt mit der Leitung f hergestellt und der Strom geschlossen. Durch
den Strom kann eine Glocke in Tätigkeit gesetzt werden, welche somit angibt, daß die
Sauerstoffmenge in dem Gase das höchstzulässige Maß erreicht hat. Beim Einschalten
des Stromes werden auch die Magnete 0 erregt, durch welche der Anker p angezogen
wird. Hierdurch verliert der Hahnhebel seine Stütze und schließt, indem er unter dem Einfluß
seines Gewichtes q in der Pfeilrichtung nach unten fällt, die Gaszufuhr ab.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Fernmelden des Sauerstoffgehaltes von Gasen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein leicht schmelzbarer Draht (g) in seiner Höhe gemäß einer durch Versuche festgestellten, einen bestimmten
Sauerstoffgehalt des Gases anzeigenden Skala (n) gegenüber der Mündung (r) eines
Brenners (d) einstellbar angebracht ist, der durchbrennt, sobald die beim Ansteigen
des Sauerstoffgehaltes des Gases sich in das Brennerrohr hineinziehende Flamme den mittels der Skala auf einen bestimmten
Sauerstoffgehalt eingestellten Draht (g) erreicht und dadurch einen ein Signal und den Gasabschluß beeinflussenden Kontakt
in Tätigkeit setzt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung gemaß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der leicht schmelzbare Draht (g) zwischen einer festen und einer um eine Achse (s) drehbaren Klemme (I1) befestigt
ist, die mit einem Hebel (i) in fester Verbindung steht, der beim Durchbrennen
des Drahtes (g) durch eine Feder (h) gegen einen den Stromschluß vermittelnden Kontaktstift
(ij) gezogen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288369C true DE288369C (de) |
Family
ID=543499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288369D Active DE288369C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288369C (de) |
-
0
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