DE22873C - Methode, um Uhren zu stellen - Google Patents
Methode, um Uhren zu stellenInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Methode, um Uhren zu stellen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1882 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Methode, um Uhren von einem gemeinschaftlichen
Punkt aus durch Schliefsung einer elektrischen Stromleitung zu einer bestimmten Zeit
genau richtig zu stellen, und zwar macht die Erfindung zu diesem Zweck Gebrauch von den
Gasleitungsanlagen grofser Städte, die zu diesem Zweck aufser mit dem Hauptgasometer noch
mit einem Nebengaspmeter verbunden werden, der Leuchtgas in höher gespanntem Zustand
enthält.
Es sei angenommen, der Draht h in Fig. 1 und 2 der Zeichnung bilde das Ende der
Drahtumwickelung des Elektromagneten L im Patent No. 22539, durch dessen Erregung das
Frictionsrad vom Zeigerrad abgezogen wird, so dafs die Feder F durch den gegen die abgeflachte
Nabe des Zeigerrades ausgeübten Druck das letztere mit dem Zeiger in die gewünschte
richtige Stellung drückt. Die Erregung des Elektromagneten geschieht auf die bekannte
Weise, indem durch die Verschiebung einer Quecksilbersäule die beiden Drähte einer elektrischen
Leitung mit einander verbunden werden. Diese Verschiebung des Quecksilbers, welche zu dem gedachten Zweck der Herstellung
einer elektrischen Verbindung an und für sich bekannt ist, erfolgt bei vorliegender
Methode in dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Apparat durch plötzliche,, kurze Ausschaltung
des Hauptgasometers „aus der Gasleitung und gerade so lange andauernde Einschaltung des
Nebengasometers in die Gasleitung, an die sich die Apparate anschliefsen. Um eine derartige
plötzliche Aus- und Einschaltung der beiden Gasometer bewirken zu können, ist
die in Fig. 3 bis 5 gezeigte Einrichtung getroffen, wonach die mit der Gasleitung B verbundenen
Rohre aus dem Hauptgasometer A und dem Nebengasometer C in einen Dreiweghahn D münden, der für gewöhnlich die Verbindung
der Hauptgasometerleitung mit der Stadtleitung offen hält, der aber zu einer bestimmten
Zeit (etwa um 12 Uhr Mittags) nach einem beispielsweise von der Sternwarte aus gegebenen
Signal oder nach einer richtig gehenden astronomischen Uhr so gedreht wird, dafs.
für einen kurzen Moment die Hauptgasometerleitung abgesperrt und die Leitung vom Nebengasometer geöffnet wird, so dafs durch das aus
letzterem mit einem plötzlichen Ruck ausströmende hochgespannte Gas auf das Gas in der
Stadtleitung ein augenblicklicher Impuls ausgeübt wird, der auf das Quecksilber in den verschiedenen
, mit letzterer Leitung verbundenen Apparaten, Fig. 1 und 2, in bekannter Weise
derart wirkt, dafs die Stromleitungen geschlossen, die Elektromagnete erregt und die Zeiger der
. verschiedenen in das Gasleitungssystem eingeschalteten Uhren richtig gestellt werden. Nachdem der ruckweise Impuls auf das Gas in der
Stadtleitung ausgeübt worden ist, wird der Dreiweghahn D sofort wieder in seine normale:
Stellung zurückgedreht und dadurch die Verbindung der Leitung B mit dem Hauptgasometer
A und also auch der normale Druck in ersterer wieder hergestellt, ohne dafs während
des ganzen Vorganges Gas aus dem System austritt und verloren geht.
Um die Zeitdauer des elektrischen Contactes event, auf selbsttätige Weise zu controliren, ist
der Arm / des Apparates in Fig. 1 und ζ mit
Claims (2)
1. Das beschriebene Verfahren der Richtigstellung von Uhren verschiedener Stadtgegenden
von einem gemeinschaftlichen Centralpunkt aus, gekennzeichnet dadurch, dafs durch plötzliche kurze Einschaltung
eines Nebengasometers C für höher gespanntes Gas in die Stadtleitung B und
gleichzeitige Ausschaltung des Hauptgasometers A aus derselben mittelst des Dreiweghahnes
D ein augenblicklicher ruckweiser Impuls auf das Gas in der Leitung B ausgeübt
wird, wodurch die elektrischen Contactvorrichtungen zum Erregen der Magnete in Function gesetzt werden und die richtige
Justirung der Zeiger der verschiedenen, in die Leitung eingeschalteten Uhren erfolgt,
■ wodurch durch den inzwischen wieder erfolgten Anschlufs des Hauptgasometers der
normale Druck in der Gasleitung ohne Verlust an Gas wieder hergestellt wird.
2. Der in Fig. ι und 2 dargestellte Apparat zum
selbstthätigen Unterbrechen und Schliefsen der elektrischen Stromleitung, im wesentlichen
gekennzeichnet durch die Anordnung der Kugeln K und L, von denen die
erstere durch die regulirbare Oeffnung / mit dem inneren Rohr M, in welches das den
Contact herstellende Quecksilber eintritt, in Verbindung steht, während die andere den
Uebertritt von Quecksilber in die Gasleitung verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22873C true DE22873C (de) |
Family
ID=299469
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT22873D Active DE22873C (de) | Methode, um Uhren zu stellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22873C (de) |
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