DE199704C - - Google Patents
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- DE199704C DE199704C DENDAT199704D DE199704DC DE199704C DE 199704 C DE199704 C DE 199704C DE NDAT199704 D DENDAT199704 D DE NDAT199704D DE 199704D C DE199704D C DE 199704DC DE 199704 C DE199704 C DE 199704C
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- BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N platinum Chemical compound [Pt] BASFCYQUMIYNBI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199704 — KLASSE 4d. GRUPPE LO.
in BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zündvorrichtung für ,unter Benutzung des Leitungsdruckes zu betreibende Apparate zum selbsttätigen
Öffnen von Gasleitungsverschlüssen.
Gegenüber Vorrichtungen, bei denen ein Abschlußorgan für die Zündflammenleitung durch die den Leitungsverschluß öffnende Kraft, beispielsweise durch eine Druckwelle, geöffnet wird, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß auch bei weiterem Anhalten dieser öffnenden Kraft.nicht nur die Zündvorrichtung selbsttätig ausgeschaltet, sondern auch das Abschlußorgan der Zündflammenleitung nach erfolgter Zündung selbsttätig geschlossen wird. Dadurch wird ermöglicht, die Zündvorrichtung auch bei solchen Apparaten zu verwenden, bei denen ein Öffnen des Leitungsverschlusses auch beim Sinken des Leitungsdruckes unter eine bestimmte Grenze er-
Gegenüber Vorrichtungen, bei denen ein Abschlußorgan für die Zündflammenleitung durch die den Leitungsverschluß öffnende Kraft, beispielsweise durch eine Druckwelle, geöffnet wird, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß auch bei weiterem Anhalten dieser öffnenden Kraft.nicht nur die Zündvorrichtung selbsttätig ausgeschaltet, sondern auch das Abschlußorgan der Zündflammenleitung nach erfolgter Zündung selbsttätig geschlossen wird. Dadurch wird ermöglicht, die Zündvorrichtung auch bei solchen Apparaten zu verwenden, bei denen ein Öffnen des Leitungsverschlusses auch beim Sinken des Leitungsdruckes unter eine bestimmte Grenze er-
2ö folgt. Das selbsttätige Schließen der Zündflammenleitung
nach erfolgter Zündung und die ' gleichzeitige Unterbrechung des Zündstromkreises
erfolgt also unabhängig von dem Verhalten derjenigen'Kraft, welche das Öffnen
des Hauptleitungsverschlusses bewirkt hat.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht,
Fig. 2 die Rückansicht einer Ausführungsform, .. .
Fig. 3 die Ansicht des zweiten Ausführungsbeispieles. .;,
Der Hahn α der zum Brenner führenden Leitung b wird in bekannter Weise durch eine
selbsttätig wirkende Vorrichtung in die Offen- und 'Schlußstellung gedreht. In den dargestellten
Ausführungsbeispielen erfolgt diese selbsttätige Wirkungsweise dadurch, daß eine
Glocke c kraftschlüssig oder zwangläufig, beispielsweise unter Benutzung des Leitungsdruckes usw., angehoben wird, wodurch sie
entgegen der Wirkung des Gewichtshebels d den Bügel e mitnimmt. Bei der Aufwärtsbewegung
des Bügels e wird ein Rahmen/ zum Ausschwingen gebracht, welcher seine Schwingbewegung
mittels Schaltklinke g und Schaltrad h in eine Drehbewegung des Hahnes α umsetzt.
Die Einleitung der Drehbewegung für den Hahn kann auch eine beliebig andere sein.
Auf dem Drehzapfen des Hahnes ο ist ein Zahnrad, Sternrad, Stiftenscheibe, Daumenscheibe,
Nockenscheibe usw. befestigt, dessen Zähnezahl (Stiftenzahl,. Daumenzahl usw.)
der Anzahl der Offenstellungen des Hahnes a entspricht. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist als Anzahl der Zähne (Fig. 1) bzw.
der Stifte (Fig. 3) vier angenommen, entsprechend der viermaligen Offenstellung, welche
der Hahn bei einer vollen Umdrehung nacheinander einnehmen kann.
Vor dem Hahn α ist eine Nebenleitung k abgezweigt,
welche durch einen Hilfshahn I gewöhnlich geschlossen gehalten wird. Auf dem
Konus des Hilfshahnes / sitzt nach dem Aus-. führungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ein Doppel-
hebel m, dessen unteres Ende j entweder gegen
das Zahnrad i usw. zu gebogen ist oder eine gegen dasselbe zu gerichtete Anschlagnase
trägt, so daß die Zähne bzw. Stifte usw. des Zahnrades i bei der Drehung des letzteren
bzw. derjenigen des Hahnes α auf den Doppelhebel m einzuwirken vermögen; die Gestaltung
des unteren Hebelendes j ist von der Art des Rades oder der Scheibe i abhängig. Der
ίο Doppelhebel m trägt an seinem oberen Ende
eine Klemmschraube zur Aufnahme eines elektrischen Drahtes A und einer Feder o, deren
Zugkraft den Hebel in derjenigen Stellung festhält, in welcher der Hilfshahn I geschlossen
ist. Die Nebenleitung k trägt außerdem einen Arm p, an welchem isoliert ein elektrischer
Leiter q angebracht ist, mit einer·Schraubenklemme zur Aufnahme einer zu einem Element
E führenden Leitung B.
An der dem Zahnrad i usw. abgekehrten Seite des Doppelhebels m wird zweckmäßigerweise
eine Kontaktfeder r angeordnet, welche bei geeigneter Stellung des Doppelhebels Kontakt
mit dem elektrischen Leiter q herstellt.
Hinter dem Hahn I der Nebenleitung k sind
in geeigneter Relativlage zum Hauptbrenner Platindrähte η angebracht, welche einerseits
durch Leitung A mit der Schraubenklemme des Doppelhebels m, andererseits durch
Draht C mit dem Element E verbunden sind, an dessen anderem Pol, wie erwähnt, die Leitung
B angeschlossen ist.
. Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2 lediglich durch die Ausbildung der Scheibe i als Stiftenscheibe und die besondere Anordnung des den Hahn I der Nebenleitung k beeinflussenden Hebels m', der unter der Wirkung einer Flachfeder 0' steht. Der Kontaktfeder r der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 entspricht die Feder r', welche mit dem Arm q' Kontakt bildet; letzterer ist durch die Leitung B an das Element E angeschlossen.
. Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2 lediglich durch die Ausbildung der Scheibe i als Stiftenscheibe und die besondere Anordnung des den Hahn I der Nebenleitung k beeinflussenden Hebels m', der unter der Wirkung einer Flachfeder 0' steht. Der Kontaktfeder r der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 entspricht die Feder r', welche mit dem Arm q' Kontakt bildet; letzterer ist durch die Leitung B an das Element E angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol-
gende: ■
Während der Hahn α in die Offenstellung gedreht wird, drückt ein Zahn (Stift, Anschlag)
des Rades i auf das untere Ende ί des Hebels m, wodurch der Hahn I der Nebenleitung
k geöffnet wird. Durch die Ausschwingbewegung des Doppelhebels m wird dessen
Ende ί bzw. die Kontaktfeder r mit dem Leiter q in Berührung gebracht und hierdurch ein
Stromkreis geschlossen, der vom Element E durch B1 q, r, m, A zu den Platindrähten η gelangt
und von diesen durch C zum Element zurückfließt. Durch diesen elektrischen Strom
werden die Platindrähte η erhitzt, so daß sich das aus der Nebenleitung k ausströmende Gas
an denselben entzünden kann; die hierdurch' erzeugte Flamme bildet die Zündflamme für
das durch den geöffneten Hahn α zum Brenner strömende Gas.
Unterdessen wird der Zahn, Anschlag, Stift usw. des Rades i bei der Weiterdrehüng des
letzteren das Hebelende j freigeben, so daß die Feder 0 den Hebel m in die Verschlußlage zurückzieht
; der Hahn / der Nebenschlußleitung k wird geschlossen und der Stromkreis
unterbrochen; der Zündvorgang ist beendet.
Die Zündvorrichtung tritt erst dann wieder in Wirkung, wenn der Hahn eine neue Offenstellung
erreicht und ein weiterer Zahn (Anschlag usw.) des Rades i auf den Hebel m einwirkt.
'
Der beim Öffnen des Nebenverschlusses sich schließende Stromkreis kann auch dadurch ein
Entzünden des aus der Nebenleitung austretenden Gases bewirken, daß zwischen zwei
an dem Nebenverschluß angebrachten Polen elektrische Funken entstehen.
Claims (2)
1. Durch Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit zu setzende elektrische Zündvorrichtung
für Brenner mit vorübergehend zu bildender Zündflamme, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Ausschaltung
der . Zündvorrichtung das Abschlußorgan der Zündflammenleitung selbst-
■ tätig geschlossen wird, selbst wenn die den
Leitungsverschluß öffnende Kraft andauert.
2. Durch Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit zu setzende elektrische Zündvorrichtung'
für Brenner nach Anspruch !,gekennzeichnet durch ein unter Federwirkung
stehendes und mit einer Kontaktfeder ausgerüstetes Abschlußventil für die Zündflammenleitung,
das nur während der z. B. durch eine Hubglocke bewirkten Drehung des Brennerhahnes in die Offenstellung
durch eine an dem Hahn sitzende Nockenscheibe vorübergehend geöffnet wird und nur während dieser Offenstellung den
Zündstromkreis schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199704C true DE199704C (de) |
Family
ID=462399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199704D Active DE199704C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199704C (de) |
-
0
- DE DENDAT199704D patent/DE199704C/de active Active
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