DE199704C - - Google Patents

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DE199704C
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DE
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DENDAT199704D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199704 — KLASSE 4d. GRUPPE LO.
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juni 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Zündvorrichtung für ,unter Benutzung des Leitungsdruckes zu betreibende Apparate zum selbsttätigen Öffnen von Gasleitungsverschlüssen.
Gegenüber Vorrichtungen, bei denen ein Abschlußorgan für die Zündflammenleitung durch die den Leitungsverschluß öffnende Kraft, beispielsweise durch eine Druckwelle, geöffnet wird, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß auch bei weiterem Anhalten dieser öffnenden Kraft.nicht nur die Zündvorrichtung selbsttätig ausgeschaltet, sondern auch das Abschlußorgan der Zündflammenleitung nach erfolgter Zündung selbsttätig geschlossen wird. Dadurch wird ermöglicht, die Zündvorrichtung auch bei solchen Apparaten zu verwenden, bei denen ein Öffnen des Leitungsverschlusses auch beim Sinken des Leitungsdruckes unter eine bestimmte Grenze er-
2ö folgt. Das selbsttätige Schließen der Zündflammenleitung nach erfolgter Zündung und die ' gleichzeitige Unterbrechung des Zündstromkreises erfolgt also unabhängig von dem Verhalten derjenigen'Kraft, welche das Öffnen des Hauptleitungsverschlusses bewirkt hat.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht,
Fig. 2 die Rückansicht einer Ausführungsform, .. .
Fig. 3 die Ansicht des zweiten Ausführungsbeispieles. .;,
Der Hahn α der zum Brenner führenden Leitung b wird in bekannter Weise durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung in die Offen- und 'Schlußstellung gedreht. In den dargestellten Ausführungsbeispielen erfolgt diese selbsttätige Wirkungsweise dadurch, daß eine Glocke c kraftschlüssig oder zwangläufig, beispielsweise unter Benutzung des Leitungsdruckes usw., angehoben wird, wodurch sie entgegen der Wirkung des Gewichtshebels d den Bügel e mitnimmt. Bei der Aufwärtsbewegung des Bügels e wird ein Rahmen/ zum Ausschwingen gebracht, welcher seine Schwingbewegung mittels Schaltklinke g und Schaltrad h in eine Drehbewegung des Hahnes α umsetzt. Die Einleitung der Drehbewegung für den Hahn kann auch eine beliebig andere sein.
Auf dem Drehzapfen des Hahnes ο ist ein Zahnrad, Sternrad, Stiftenscheibe, Daumenscheibe, Nockenscheibe usw. befestigt, dessen Zähnezahl (Stiftenzahl,. Daumenzahl usw.) der Anzahl der Offenstellungen des Hahnes a entspricht. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist als Anzahl der Zähne (Fig. 1) bzw. der Stifte (Fig. 3) vier angenommen, entsprechend der viermaligen Offenstellung, welche der Hahn bei einer vollen Umdrehung nacheinander einnehmen kann.
Vor dem Hahn α ist eine Nebenleitung k abgezweigt, welche durch einen Hilfshahn I gewöhnlich geschlossen gehalten wird. Auf dem Konus des Hilfshahnes / sitzt nach dem Aus-. führungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ein Doppel-
hebel m, dessen unteres Ende j entweder gegen das Zahnrad i usw. zu gebogen ist oder eine gegen dasselbe zu gerichtete Anschlagnase trägt, so daß die Zähne bzw. Stifte usw. des Zahnrades i bei der Drehung des letzteren bzw. derjenigen des Hahnes α auf den Doppelhebel m einzuwirken vermögen; die Gestaltung des unteren Hebelendes j ist von der Art des Rades oder der Scheibe i abhängig. Der
ίο Doppelhebel m trägt an seinem oberen Ende eine Klemmschraube zur Aufnahme eines elektrischen Drahtes A und einer Feder o, deren Zugkraft den Hebel in derjenigen Stellung festhält, in welcher der Hilfshahn I geschlossen ist. Die Nebenleitung k trägt außerdem einen Arm p, an welchem isoliert ein elektrischer Leiter q angebracht ist, mit einer·Schraubenklemme zur Aufnahme einer zu einem Element E führenden Leitung B.
An der dem Zahnrad i usw. abgekehrten Seite des Doppelhebels m wird zweckmäßigerweise eine Kontaktfeder r angeordnet, welche bei geeigneter Stellung des Doppelhebels Kontakt mit dem elektrischen Leiter q herstellt.
Hinter dem Hahn I der Nebenleitung k sind in geeigneter Relativlage zum Hauptbrenner Platindrähte η angebracht, welche einerseits durch Leitung A mit der Schraubenklemme des Doppelhebels m, andererseits durch Draht C mit dem Element E verbunden sind, an dessen anderem Pol, wie erwähnt, die Leitung B angeschlossen ist.
. Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 1 und 2 lediglich durch die Ausbildung der Scheibe i als Stiftenscheibe und die besondere Anordnung des den Hahn I der Nebenleitung k beeinflussenden Hebels m', der unter der Wirkung einer Flachfeder 0' steht. Der Kontaktfeder r der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 entspricht die Feder r', welche mit dem Arm q' Kontakt bildet; letzterer ist durch die Leitung B an das Element E angeschlossen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol-
gende: ■
Während der Hahn α in die Offenstellung gedreht wird, drückt ein Zahn (Stift, Anschlag) des Rades i auf das untere Ende ί des Hebels m, wodurch der Hahn I der Nebenleitung k geöffnet wird. Durch die Ausschwingbewegung des Doppelhebels m wird dessen Ende ί bzw. die Kontaktfeder r mit dem Leiter q in Berührung gebracht und hierdurch ein Stromkreis geschlossen, der vom Element E durch B1 q, r, m, A zu den Platindrähten η gelangt und von diesen durch C zum Element zurückfließt. Durch diesen elektrischen Strom werden die Platindrähte η erhitzt, so daß sich das aus der Nebenleitung k ausströmende Gas an denselben entzünden kann; die hierdurch' erzeugte Flamme bildet die Zündflamme für das durch den geöffneten Hahn α zum Brenner strömende Gas.
Unterdessen wird der Zahn, Anschlag, Stift usw. des Rades i bei der Weiterdrehüng des letzteren das Hebelende j freigeben, so daß die Feder 0 den Hebel m in die Verschlußlage zurückzieht ; der Hahn / der Nebenschlußleitung k wird geschlossen und der Stromkreis unterbrochen; der Zündvorgang ist beendet.
Die Zündvorrichtung tritt erst dann wieder in Wirkung, wenn der Hahn eine neue Offenstellung erreicht und ein weiterer Zahn (Anschlag usw.) des Rades i auf den Hebel m einwirkt. '
Der beim Öffnen des Nebenverschlusses sich schließende Stromkreis kann auch dadurch ein Entzünden des aus der Nebenleitung austretenden Gases bewirken, daß zwischen zwei an dem Nebenverschluß angebrachten Polen elektrische Funken entstehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Durch Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit zu setzende elektrische Zündvorrichtung für Brenner mit vorübergehend zu bildender Zündflamme, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Ausschaltung der . Zündvorrichtung das Abschlußorgan der Zündflammenleitung selbst-
■ tätig geschlossen wird, selbst wenn die den Leitungsverschluß öffnende Kraft andauert.
2. Durch Änderung des Gasdruckes in Tätigkeit zu setzende elektrische Zündvorrichtung' für Brenner nach Anspruch !,gekennzeichnet durch ein unter Federwirkung stehendes und mit einer Kontaktfeder ausgerüstetes Abschlußventil für die Zündflammenleitung, das nur während der z. B. durch eine Hubglocke bewirkten Drehung des Brennerhahnes in die Offenstellung durch eine an dem Hahn sitzende Nockenscheibe vorübergehend geöffnet wird und nur während dieser Offenstellung den Zündstromkreis schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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