DE287744C - - Google Patents

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DE287744C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 287744 KLASSE 38 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1914 ab.
Es ist bekannt, Holz, Textilstoffe u. dgl. dadurch unentflammbar bzw. schwer entzündlich zu machen, daß man dieselben mit Lösungen von Ammoniumsulfat und Magnesiumsulfat in einem der Bildung eines Doppelsalzes entsprechenden Mengenverhältnis imprägniert (Patentschrift 124409, Kl. 38h). Nach dieser Patentschrift sollen Magnesiumsulfat und Ammoniumsulfat in der Regel nur in dem zur Bildung des schwefelsauren Ammoniakmagnesiums erforderlichen Mengenverhältnis angewendet werden. Magnesiumsulfat soll nach den Angaben der Patentschrift 124409 für sich keine feuerschützende Kraft besitzen. Der Zweck der Zugabe des Magnesiumsulfats zu dem Ammoniumsulfat soll lediglich die Verminderung der Hygroskopizität und der leichten Löslichkeit des Ammoniumsulfats bezwecken.
Im Gegensatz zu den Angaben dieser -Patentschrift hat sich nun gezeigt, daß man Holz, Papier u. dgl. außerordentlich feuersicher machen kann, wenn man Ammoniumsulfat und Magnesiumsulfat in solchen Mengen verwendet, daß das Magnesiumsulfat in wesentlich größerer Menge vorhanden ist, als zur Bildung des Doppelsalzes mit der vorhandenen Menge Ammoniumsulfat erforderlich ist. Im weiteren Gegensatz zu den Angaben der Patentschrift 124409 ergibt das Magnesiumsulfat im Brandfall keine nachglimmende Asche. Wenn die Gesamtmenge der verwendeten Salze gleich derjenigen des verwendeten schwefelsauren Ammoniakmagnesiums nach der Patentschrift 124409 ist, so erhält man nach dem vorliegenden Verfahren einen gleichen Feuerschutz wie nach der Patentschrift 124409. Die Anwendung der größeren Menge Magnesiumsulfats im Vergleich zu dem Ammoniumsulfat gibt aber den großen Vorteil der billigeren Ausführung, weil das Magnesiumsulfat wesentlich billiger ist wie Ammoniumsulfat.
Zum Feuersichermachen verwendet man zweckmäßig eine wäßrige Lösung, welche 20 Prozent Magnesiumsulfat und 5 Prozent Ammoniumsulfat enthält.
Die Ausführung der Imprägnierung geschieht in der üblichen Weise. Beispielsweise kann man Holz oder Textilfasern zunächst evakuieren und die Imprägnierflüssigkeit unter Druck einführen. Es kann eine Erwärmung der Imprägnierflüssigkeit vorgenommen werden. Man kann auch ein Sparverfahren anwenden. Man kann auch die Salze getrennt lösen und nacheinander einführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Unentflammbarmachen von Holz, Textilstoffen o. dgl. durch Tränkung mit einer Lösung von Ammonium- und Magnesiumsulfat, dadurch gekennzeichnet, daß zur Imprägnierung eine Lösung von etwa 20 Prozent Magnesiumsulfat und 5 Prozent Ammoniumsulfat verwendet wird.
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DE (1) DE287744C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100654B (de) * 1959-06-24 1961-03-02 Siemens Ag Verfahren zur Steigerung der Farbkraft von gedruckten Zeichen

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