DE287449C - - Google Patents

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DE287449C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft eine Sicherung der Garderobe gegen unbefugtes Abnehmen.
Es sind solche Sicherungen bekannt, bei denen Kappen angewendet werden, welche die Aufhängevorrichtung oder den Haken überdecken. Jedoch unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung von dem Bekannten wesentlich dadurch, daß die den Garderobehalter überdeckende Kappe oder Schutzhaube eine doppelte Funktion besitzt, indem sie zusammen mit dem den Abschluß derselben besorgenden Schlüssel und dem die Garderobe tragenden Halter einen geschlossenen Ring bildet und außerdem in bekannter Weise den Halter mit dem oberen Teile der Garderobe überdeckt. Dadurch wird ein Abnehmen der Garderobe oder ein Durchschneiden der Öse oder des Aufhängemittels verhindert.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenao stand, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Sicherung nach der Linie C-D der Fig. 2,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt den Verschluß im Längenschnitt in größerer Ausführung,
Fig. 4 denselben im Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 3.
Fig. 5 ist die Vorderansicht der Sicherung mit dem Verschluß.
Auf dem Halter a, der an der Wand, einem
Ständer oder sonstwie befestigt sein kann, ist eine Deckhaube b dergestalt gelenkartig (bei c) befestigt, daß dieselbe sich mit einem Ende gegen den Halter hin drehen bzw. heben kann.
Durch diese Hebung ist im unbenutzten Zustande der Halter α von allen Seiten frei '(s. punktierte Stellung in Fig. 1). Die aufzuhängenden Gegenstände können nunmehr an ihren eigenen oder am Halter befindlichen Vorkehrungen aufgeschoben bzw. aufgehängt werden. Sind nun die Garderobegegenstände an dem Halter α angebracht, so wird die Deckhaube b auf denselben hinuntergedrückt und, wie schon erwähnt, durch einen Verschluß d mittels eines schlüsselartigen Vorsteckers e geschlossen. Die Seiten, der Deckhaube überdecken den Garderobehalter so tief, daß ein Abnehmen der Garderobe von dem Halter unmöglich geworden ist.
Der Verschluß d gegen das Aufheben der Deckhaube b besteht aus der Scheibe f, welche eine größere Anzahl, in der Zeichnung beispielsweise zwölf, radialer Schlitze g besitzt, die in eine zentrische Aussparung h einmünden (Fig. 1, 3 und 4). In jedem Schlitze steht ein Stift i, der bis zum Umfange der Scheibe f durchgeht, und dessen Knopf k auf demselben aufsteht. In dieser Stellung wird jeder Knopf, der ein bestimmtes Zeichen trägt, durch eine eigene Feder I gehalten. Die Scheibe f ist an der Vorderwand m der Deckhaube befestigt, und letztere besitzt nur ein rundes Loch zum Durchlassen des Schlüsselstiftes n. Vor der Scheibe f sitzt die in dem Ringhaiter 0 drehbare Scheibe p, die' nur einen Schliz q hat, der in das Schlüsselloch ausläuft (Fig. 5). Eine Drehung der Scheibe ft erfolgt durch den Knopf r. Der Schlüssel β trägt den Bart s und steht, wenn er eingeschoben ist, mit sei-
nem Stifte η in dem Halter α (Fig. 3). Der Schlüssel β hängt neben dem Halter an einem Kettchen.
Die Bedienung des Verschlusses gegen unbefugtes öffnen bzw. Heben der Deckliaube ist für den Eingeweihten nun leicht zu verstehen. Soll der Verschluß in Tätigkeit treten, so wird der Schlitz q der Außenplatte ft mittels des Knopfes r einem der Knöpfe, bei-,
spielsweise i, 2, 3, 4 gegenübergestellt und
' das Zeichen dieses Knopfes gemerkt. Alsdann wird dieser bestimmte Knopf gehoben und der Schlüssel e eingeführt (Fig. 3). Der Bart s des Schlüssels kommt alsdann zwischen der Stirnwand m der Haube und dem Stifte i zu stehen, dessen Knopf k gehoben wurde und dessen Zurückschnellen durch seine Feder beim Loslassen erfolgte. Zu gleicher Zeit drang der Stift e des Schlüssels in den Halter a. Die Sicherung der Deckhaube b gegen Heben ist somit erreicht. Wird nunmehr die. Scheibe ft drehbar verstellt, wobei der Schlitz q jede Lage einnehmen kann, so ist auch eine Lösung des Schlüsselstiftes η aus dem Halter a nicht möglich. Um eine solche möglich zu machen bzw.. die Deckhaube zu heben/ wird die Scheibe p so gedreht, daß der Schlitz q auf dem das vorgemerkte Zeichen tragenden Knopf steht, worauf der Schlüssel sich leicht ausziehen läßt und die Deckhaube gehoben werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Garderobehalter mit aufklappbarer Schutzhaube, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (δ) mit dem Halter (a) zusammen mit dem schlüsselartigen Vorsteckstift (e) im geschlossenen Zustande einen den Aufhänger der Garderobe überdeckenden, geschlossenen Ring bildet.
2. Garderobehalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Benutzung des Verschlusses der dazugehörige, aus verlängertem Stift («). und gewöhn-' lichem Bart (s) bestehende schlüsselartige Vorstecker (β) zunächst in den Schlitz (g) einer drehbaren Außenscheibe (p) und dann in einen beliebigen Schlitz der mit beliebig vielen Schlitzen versehenen, unsichtbar hinter der Außenscheibe festgelagerten zweiten Scheibe (f) bis zur Vorderwand (m) der Deckhaube eindringt, dergestalt, daß nunmehr der Stift (n) in einer Höhlung des Halters (a) ruht und der Bart (s) in dem Schlitz der Innenscheibe (f) steckt, geschützt vor unbefugtem Hinausziehen durch den mit Druckfeder (I) versehenen Stift («).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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