DE2873C - Kombination einer Dezimal-Brückenwaage mit einer Tafelwaage und dabei in Anwendung kommende Verbesserungen der Brückenwaagen - Google Patents

Kombination einer Dezimal-Brückenwaage mit einer Tafelwaage und dabei in Anwendung kommende Verbesserungen der Brückenwaagen

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DE2873C
DE2873C DENDAT2873D DE2873DA DE2873C DE 2873 C DE2873 C DE 2873C DE NDAT2873 D DENDAT2873 D DE NDAT2873D DE 2873D A DE2873D A DE 2873DA DE 2873 C DE2873 C DE 2873C
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H. B. HESS, Maschinenfabrikant, in Leipzig
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Description

1878.
Klasse 42.
HEINRICH BERNHARD HESS in LEIPZIG.
Combination einer Decimal-Briickenwaage mit einer Tafelwaage und dabei in Anwendung kömmende Verbesserungen der Brückenwaagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1878 ab. Längste Dauer: 8. November 1889.
Die auf Blatt I und Blatt II der beiliegenden Zeichnungen dargestellte Waage soll ermöglichen, Lasten von l/2 g an bis zu 50 kg und darüber möglichst genau auf einer und derselben Waage wiegen zu können. Dies geschieht, indem man bei dieser neuen Waage die kleineren Lasten auf die Schale T legt und ihre Schwere durch Aufsetzen von Gewichten auf die Schale .S im Verhältnifs von 1 : 1 erhält, während man gröfsere Lasten auf die Brücke B legt und deren Schwere durch die auf S gesetzten Gewichte im Verhältnifs von 10:1 erfährt.
Blatt I zeigt, die Construction der Waage in verkleinertem Maafsstabe zum Abwiegen von Lasten bis zu 25 kg im Verhältnifs von 1 : 1 und 25 bis 75 kg im Verhältnifs von 10: 1, während Blatt II die Construction der Waage zum Wiegen kleinerer Lasten zeigt.
Die speciellere Einrichtung der Waage ist folgende:
Die Brücke B, Fig. 1 und 2 auf Blatt I und Fig. ι und 2 auf Blatt II, ruht auf den Schneiden al a\ a2 und a3 der einarmigen Hebel A1 A2 und A3, welche an dem einen Ende ^1 s\ S2 und S3 ihren Stützpunkt im Rahmengestelle der Waage haben und mit dem anderen Ende mittelst der Schneiden ^1 b2 und b3 in den Gehängen C1 C2 und c3 ruhen. Die Gehänge c2 und C3 sind an den Haken d2 und d3 des Gehänges C1 aufgehangen. Das Gehänge C1 (Blatt I, Fig. ι und 3) ist durch den Ring e mit der Stange / verbunden, so dafs eine auf der Brücke liegende Last nur durch das eine Gehänge c auf die Stange/ übertragen wird. Die Stange/ ist an ihrem oberen Ende T-förmig geformt und ruht bei ^2 und g$, Fig. 3, auf den Schneiden 4 und 4 des Schwanenhalses S1, welcher ein gleicharmiger Hebel ist, bei ζ seinen Stützpunkt hat und an dessen Schneiden I1 die Gewichtsschale S aufgehangen ist.
s a
Bei den Hebeln A1 A2 und A3 ist —— =
=
O1 S2 O2
y so dafs sich das Gewicht S zur
■S3 "3
Last B verhält, wie 1 : 10.
Oberhalb des T-förmigen Stückes der Stange/ setzt sich die Schale T in den Punkten A.,_ und A3 auf und ruht so
Schneiden L1 i3 des Hebels
ebenfalls auf den S1, während sich
dieselbe andererseits durch den Haken 4 4 und die Gehänge m2 m3 auf die Schneiden n2 und n3 des Hebels .S2 stützt, welcher Hebel S2 gleicharmig ist, bei η seinen Stützpunkt hat und an dessen Schneide H1 die Gewichtsschale S angreift. Da die Hebel A1 und A2 gleicharmig sind, so verhält sich die Last T zu dem Gewicht S wie 1:1.
Die Ausrückvorrichtung der auf Blatt I dargestellten Waage ist folgende: Die Welle 0, welche bei / gelagert ist, trägt zwei Excenter qi und q2 , welche in . einer rahmenartigen Erweiterung der Stange T1 und ra liegen, die bei ή (\ und I1 t\ geführt sind und an ihren oberen Enden die festen Bunde U1 ttl 1 und u2 ul 2 tragen.
Die Stangen T1 und r2 sind ferner an ihrem oberen Ende von Hülsen umschlossen, die fest an den Hebeln »Si und S2 und so weit gebohrt sind, dafs das Spiel dieser Hebel ungehindert geschehen kann.
In der in der Zeichnung Blatt I dargestellten Stellung der Ausrückvorrichtung dienen die Bunde U1 u \ und u2 ti \ zur Begrenzung des Spieles der Hebel S1 und S2.
Wird der Griff v, welcher am anderen Ende der Welle 0 sitzt, um i8o° gedreht, so ziehen die Bunde u 1 1 und u l 2 die Hebel S1 und S2 nach unten, so dafs sich Schale T und Brücke B auf das Gestell fest aufsetzen, während die Gewichtsschale S durch den Teller A etwas gehoben wird. Das Heben des Tellers A geschieht durch den Hebel D D, der an dem einen Ende durch die niedergehende Stange r2 niedergedrückt und so an dem anderen gabelförmigen Ende gehoben wird.
Bei der auf Blatt II dargestellten Waage hängt das dreifache Gehänge C1 c2 und c3, Fig. 3, an dem unteren Ende einer Stange /, die mit ihrem anderen Ende in ein |—0—I -förmiges Stück eingehakt ist, das mit den verticalen Theilen g2 g3 auf den Schneiden 4 und 4 des Schwanenhalses ,S1 ruht und auf welches sich bei k., und k3 die Schale T aufsetzt, welche nur in diesen Punkten unterstützt ist. Damit sich nun
aber die Schale T um die Schneiden k.z und k% nicht drehen kann, sind die Stützen w wl und W1 w \ angebracht, welche sich drehbar gegen die Schneiden der Verbindimgsstangen χ X1 des Schalenrahmens und x1 xl t der Gestellwand stemmen.
Die Ausrückvorrichtung, Zeigerwerk und Begrenzung des Spieles ist hier wie bei einer gewöhnlichen Decimalbrückenwaage. Der Schwanenhals S1 ist ein gleicharmiger Hebel. Die Hebel, auf die sich die Brücke B aufsetzt, sind so eingerichtet, wie angegeben, so dafs sich die Last B zum Gewichte S verhält wie io: i, und die Last T zum Gewichte S wie ι : ι.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die beiden auf Blatt I und II dargestellten Ausführungsformen einer combinirten Decinlalbrückenwaage und Tafelwaage.
    Die Anwendung des dreifachen Gehänges C1 C2' und cs .(Fig. 3, Blatt I, und Fig. 3, Blatt II) sowohl bei der combinirten Decimalbrückenwaage und Tafelwaage als auch bei einer einfachen Decimalbrückenwaage.
    Die auf Blatt I dargestellte Ausrückvorrichtung der Decimalbrückenwaage und Tafelwaage.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2873D Kombination einer Dezimal-Brückenwaage mit einer Tafelwaage und dabei in Anwendung kommende Verbesserungen der Brückenwaagen Active DE2873C (de)

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DE (1) DE2873C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942051C (de) * 1953-07-16 1956-04-26 Kurt Wendenburg Brueckenwaage
WO2022073779A1 (de) 2020-10-07 2022-04-14 Zf Cv Systems Global Gmbh Sensoranordnung eines automatisierten schaltgetriebes und verfahren zur ermittlung eines magnetischen störfeldes

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