DE286994C - - Google Patents

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DE286994C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/343Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts with drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Erfindungsgegenstand betrifft
ein Zählwerk für Billards, das außer seiner einfachen, gedrängten und soliden Bauart mit großen deutlichen Ziffern eine Vorrichtung zur Nullstellung des ganzen Werkes besitzt.
Es ist bekannt, daß es Addiervorrichtungen gibt, die mit einer Nullstellung vermittels einer wagerecht liegenden, für alle Zählräder gemeinsamen Achse versehen sind. Dagegen ίο ist es nicht bekannt, daß ein Billardzähler mit einem besonders und nur für diesen Zweck geeigneten Zählwerk auf einer gemeinsamen, wagerecht gelagerten, drehbaren Achse vorhanden ist, bei dem eine in der Längsrichtung der Achse verschiebbare Hülse mit Innennuten benutzt wird, um die Achse zum Zwecke, der Nullstellung zu drehen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine Ansicht von oben mit der Deckplatte in verkleinertem Maßstabe,
Fig. 2 eine Ansicht von oben mit abgenommener Deckplatte in verkleinertem Maßstabe, Fig. 3 einen Querschnitt vor einem Übertragungshebel,
Fig. 4 und 5 eine Zwischenwand mit einem Kerbzahnkranz,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht eines Zählrades mit zehn aus der Stirnwand herausgepreßten Lappen und dem Ende des Antriebshebels,
Fig. 7 die Zählwerksachse mit der Nullstellhülse,
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht eines Stückes der Zählwerksachse mit dem in der Nullstellhülse geführten Mitnehmerstift,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht des vorderen Endes der Nullstellhülse mit den beiden Führungsnuten,
Fig. 10 eine Ansicht des Zählwerkes von vorn gesehen in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 11 einen wagerechten Schnitt durch das Zählwerk in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 12 eine schaubildliche Darstellung eines Stellringes mit der zur Nullstellung dienenden Mitnehmerfeder.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Gehäuse 1, das die Mechanik enthält und wie üblich in der Umfassung des Billards eingeschlossen wird. Eine Deckplatte 2 schließt das Gehäuse ab und enthält drei Mulden für die Einstellhebel des Zählwerkes wie üblich und als Neuerung eine dazwischen in der Längsrichtung der Platte angeordnete Mulde 3 für den Knopf 4 der Nullstellvorrichtung. In der Mitte der Platte befindet sich die mit Glas abgedeckte Schauöffnung des Zählwerkes (Fig. 1).
In Fig. 2 ist die Platte abgenommen gedacht, so daß die drei Zählräder 5 auf ihrer gemeinsamen Achse 6 sichtbar sind. Die Achse 6 wird von den Lagern 7, 8, 9 gestützt und trägt eine Hülse 10, durch deren Verschiebung die Nullstellung durch Drehen der Achse bwirkt wird. Die Lagerung der Antriebhebel 11, 12, 13 und deren unmittelbarer Antrieb der Zählräder 5 ist aus Fig. 2 ebenfalls sichtbar. Zwischen den Zählrädern befinden sich die mit Kerbzähnen versehenen Zwischenwände 14.
Der Aufbau und die Arbeitsweise sind folgende :
Die Zählräder 5 sind aus Blech gepreßt mit rundem oder eckigem Umfang, auf dem die Zahlen 0 bis 9 angebracht sind, und mit zehn aus der Stirnseite herausgepreßten Lappen (Fig. 6). Das vordere Ende 34 der Antriebhebel 11, 12, 13 ist rechtwinklig gekröpft und keilförmig geformt; die Anordnung ist derart, daß die Spitze des Keiles sich etwas tiefer befindet als der gegenüberstehende Lappen, so daß, wenn ein Antriebhebel verschwenkt wird, das gegen das Radmittel gedrückte Ende den gefaßten Lappen empordrückt und damit das Rad um eine Stelle weiterschaltet. Dieser Vorgang geschieht sinngemäß bei allen drei Hebeln und Zählrädern. Die Zählräder sind fliegend auf der gemeinsamen Achse 6 gelagert und müssen daher in der jeweiligen, einer Zehntelumdrehung entsprechenden Lage festgehalten werden, auch muß nach jeder vollendeten Umdrehung die Fortschaltung des nächsten Rades um je eine Stelle erfolgen. Dies geschieht in folgender Weise.
Die Räder 5 sind mit einer fest eingenieteteh Nabe 15 versehen (Fig. 11), die vorn an zwei gegenüberliegenden Seiten (Fig. 3) abgeflacht ist. Auf den Abflachungen ist nun ein Hebel 16 angebracht, der sich um die Achse 17 drehen kann. An seinem inneren, nach aufwärts gerichteten Ende ist eine am Rad befestigte Schraubenfeder 18 angeordnet, die bestrebt ist, das äußere Ende dieses Hebels, hinfort Einstellhebel genannt, stets nach innen zu ziehen. Das äußere Ende des Einstellhebels 16 liegt auf dem vorgepreßten, mit Kerbzähnen versehenen Rand 19 der Zwischenwand 14, und der Hebel 16 stellt dadurch, daß er unter dem Zug seiner Feder 18 stets in den Grund der Kerben springt, das Rad, auf dessen Nabe er gelagert ist, der Reihenfolge nach in die den Kerben entsprechenden Stellen.
Die Zwischenwand 14 (Fig. 2, 3, 4, 5 sowie 10 und 11) ist je zwischen zwei Rädern angeordnet und an dem Boden des Gehäuses 1 befestigt. Sie reicht bis unter die Deckplatte 2 (Fig. 3 und 4) und besitzt einen Ausschnitt 20 zur Lagerung des die Schauöffnung abschließenden Glases. Um mittels dieser Zwischenwand und des Einstellhebels 16 auch gleich die Fortschaltung des nächsthöheren Rades zu bewirken, ist das der Radeinstellung 9 bis 0 entsprechende Feld 21 zwischen den Kerbzähnen überhöht (Fig. 5), so daß der Einstellhebel 16, wenn er gezwungen wird, darüber zu gleiten, besonders weit von seinem Rad abgedrückt wird und dadurch zwischen die Stirnlappen des nächsten Rades gelangt (Fig. 10 und 11). Man könnte nun bestimmen, daß der Hebel dabei das nächste Rad mitnimmt und so dessen Fortschaltung bewirkt ; es ist jedoch der notwendigen Voreilung halber besser, dies nicht von dem äußeren Ende des Hebels selbst, sondern von einer etwas weiter innen angebrachten hakenförmigen Nase 22 (Fig. 3, 10, 11), die an den Hebel 16 angestanzt ist, ausführen zu lassen. Im anderen Fall müßten die Stirnlappen des nächsten Rades stets um einen bestimmten Winkel sich weiter voraus befinden, um den Hebel 16 die nötige Überhöhung gewinnen zu lassen, wie sich aus der näheren Betrachtung der gesamten Anordnung von selbst ergibt. Das Nullende des Zahnfeldes 21 (Fig. 5) fällt senkrecht ab, so daß der Hebel 16, wenn sein Ende in die Nullücke eingesprungen ist, über diese Stelle nicht wieder zurück kann; dies ist von Belang für die Wirkungsweise der Nullstellung.
Zur Nullstellung des Zählwerkes ist es erforderlich, daß die Räder gleichzeitig in ihrer gewöhnlichen Drehrichtung so lange gedreht werden, bis sie auf Null stehen, was gleich 9/10 Umfang oder 324° entspricht. In dieser Stellung sind dann die Hebel 16 in der oben gekennzeichneten Lage. Die Drehung der Räder zum Zwecke der Nullstellung erfolgt durch die Achse 6, die zu diesem Zwecke mit zwischen den Rädern liegenden Stellringen 23 fest verbunden ist (Fig. 11 und 12). Diese Stellringe haben in einer Ausdrehung 24 eine dreiviertel kreisförmige Blattfeder 25. Ein an jedem Rad vorhandener Stift 26 kann nun in der gewöhnlichen Drehrichtung des Rades an dieser Feder vorbei, da diese ausweicht. Wenn aber die Achse mit den Stellringen und den daran befestigten Blattfedern sich in gleicher Richtung dreht, so werden die Stifte 26, sofern sich das Rad noch nicht auf Null befindet, von den Federn erfaßt, und somit werden die Räder gezwungen, die Drehung der Achse mitzumachen. Die Lage der Federn 25 und die Begrenzung der Achsdrehung muß dabei so sein, daß die Räder nur bis in die Nullstellung gedreht werden. Dreht sich hierauf die Achse wieder zurück, so können die Räder, da . deren Einstellhebel 16 inzwischen in die Nullkerbe 21 gesprungen sind, nicht folgen und bleiben daher auf Null stehen.
Die notwendige hin und her gehende Drehbewegung wird der Achse 6 mittels einer auf ihr gelagerten und in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Hülse 10 erteilt, die durch den Schubknopf 4, der in einem Schlitz 28 der Mulde 3 läuft, und einen Lappen 29, durch den die Führungsachse 30 geht, gegen jede Drehung gesichert ist. Diese Hülse besitzt zwei spiralförmige Innennuten 31 (Fig. 9), in denen ein in der Achse 6 befestigter Stift 32 gleitet. Es ist nun leicht begreiflich, daß
durch das Verschieben der gegen seitliche Drehung gesicherten Hülse in der Achsrichtung die Achse 6 durch den Stift 32 zu einer der Steigerung der Spiralnuten 31 entsprechenden Drehung gezwungen wird, wodurch die oben geschilderten Wirkungen eintreten.
Eine unter der Hülse 10 angeordnete Schraubenfeder 33 auf der Achse 30 (Fig. 7) wird beim Vorwärtsschieben der Hülse zusammengedrückt und bewirkt nach Loslassen des Knopfes 4 die Zurückführung der Hülse und damit auch der Achse 6 in die Anfangslage.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Zähler mit Nullstellung für Billards, dadurch gekennzeichnet, daß, um das Zählwerk auf Null zu stellen, der Zählwerksachse (6) eine Schwingbewegung um 324 ° erteilt wird vermittels eines an. sich bekannten Getriebes, das gebildet ist aus einer auf der Achse (6) gelagerten und in ihrer Längsrichtung verschiebbaren, mit spiralförmigen Nuten (31) ausgestatteten Hülse (10), die durch Lappen (29) und eine Achse (30) gegen seitliche Drehung gesichert und durch eine Schraubenfeder (33) stets wieder in die Anfangslage gebracht wird.
  2. 2. Zähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Zählräder, zur Zehnerübertragung und Sicherung der Nullstellung ein auf der Nabe (15) des Zählrades gelagerter Hebel (16) über die Kerbzähne (19) einer auf dem Gehäuse befestigten Zwischenwand (14) gleitet, und durch ein erhöhtes Zahnfeld (21) zwischen 9 und 0 so weit angehoben wird, daß eine hakenförmige Nase (22) des Hebels (16) mit den Stirnlappen des nächsten Rades in Eingriff kommt und dadurch die Fortschaltung desselben bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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