DE286433C - - Google Patents

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DE286433C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/04Diaryl- or thriarylmethane dyes derived from triarylmethanes, i.e. central C-atom is substituted by amino, cyano, alkyl
    • C09B11/06Hydroxy derivatives of triarylmethanes in which at least one OH group is bound to an aryl nucleus and their ethers or esters

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Gazz. chim. ital. 21 [1891], Bd. II, S. 349/350 und der Patentschrift 75803, Kl. 22, ist die Kondensation von p-Nitrobenzaldehyd mit Salicylsäure zu der entsprechenden Oxytriphenylmethancarbonsäure bzw. dem zugehörigen Farbstoff beschrieben. Als Kondensationsmittel wird in beiden Fällen Schwefelsäure verwendet. In der Patentschrift 189938 und ihren Zusätzen 198729/198909, 199943, 199944, 209535, 213502 und 213503 der Kl. 22 b ist dann die analoge Kondensation mit anderen Aldehyden beschrieben, auch hier wird als Kondensationsmittel ausschließlich Schwefelsäure verwendet. Dasselbe Kondensationsmittel findet zu ähnlichen Zwecken Anwendung in einer weiteren Reihe von Patentschriften (vgl. Friedländer, Fortschritte der Teerfarbenfabrikation, Bd. X, S. 207 bis 255 ff.). Die Möglichkeit, die Schwefelsäure durch
ao andere Kondensationsmittel zu ersetzen, ist nirgends erwähnt oder angedeutet.
Es wurde nun gefunden, daß man mit vorzüglicher Ausbeute zu äußerst reinen Produkten dadurch gelangen kann, daß man Mischungen aus 2 Mol. einer aromatischen o-Oxycarbonsäure und 1 Mol. eines aromatischen Aldehyds mit Chlorzink bei Gegenwart von Phosphoroxychlorid behandelt. Die Reaktion erfolgt überraschenderweise schon bei gewöhnlicher Temperatur, doch kann man die Temperatur auch steigern, z. B. auf 70°, ohne daß die von Anschütz beschriebene Anhydrisierung der angewandten o-Oxycarbonsäure durch Phosphoroxychlorid eintritt (vgl. hierzu Ann. 273 [1893], S. ηη). Durch Abdestillieren, zweckmäßig im Vakuum, läßt sich gegebenenfalls das Phosphoroxychlorid leicht zurückgewinnen.
Beispiel 1.
Ein Gemisch von 14 Teilen o-Chlorbenzaldehyd und 30 Teilen o-Kresotinsäure wird in 50 Teile Phosphoroxychlorid eingerührt und 15 Teile Chlorzink zugegeben. Die dünnflüssige Masse erstarrt nach einiger Zeit völlig. Durch Verreiben mit Wasser und Absaugen wird die Chlortriphenylmethandimethyldioxydicarbonsäure in theoretischer Ausbeute als schmelzpunktreines Produkt gewonnen. Schmelzpunkt 280 °.
Beispiel 2.
30 Teile m-Nitrobenzaldehyd und 60 Teile Salicylsäure werden gemischt und in 170 Teile Phosphoroxychlorid kalt eingerührt. Nach Zugabe von 30 Teilen Chlorzink wird auf etwa 70 ° angewärmt, wobei zuerst Lösung, dann wieder Abscheidung erfolgt. Die Abscheidung des Kondensationsproduktes geschieht wie in Beispiel 1 angegeben.
Beispiel 3.
Ein Gemisch von 18 Teilen p-Diäthylaminobenzaldehyd und 30 Teilen o-Kresotinsäure wird in 80 Teile Phosphoroxychlorid eingerührt und nach Zugabe von 25 Teilen Chlorzink eine halbe Stunde auf 70 ° erwärmt. Die Aufarbeitung erfolgt in der oben angegebenen
Weise. Die Leukoverbindung stellt ein schweres sandiges Pulver dar.
Beispiel 4.
35 Teile i-Oxynaphtalin-2-carbonsäure werden in 80 Teile Phosphoroxychlorid eingerührt, 14 Teile o-Chlorbenzaldehyd und 20 Teile Chlorzink zugegeben. Die Kondensation vollzieht sich bei Zimmertemperatur innerhalb weniger Minuten unter vollständigem Erstarren der Reaktionsmasse. Die Aufarbeitung ist die gleiche wie in den vorhergehenden Beispielen angegeben.
Beispiel 5.
Ein Gemisch von 16 Teilen 2 · 6-Dichlorbenzaldehyd und 28 Teilen o-Kresotinsäure wird in 50 Teile Phosphoroxychlorid kalt eingerührt und 16 Teile Chlorzink zugegeben. Sodann wird langsam angewärmt. Die Kondensation vollzieht sich bei 60 bis 700 innerhalb weniger. Minuten unter kräftiger Salzsäureentwicklung, wobei die Masse dickflüssig wird. Die Isolierung der TriphenylmethanleukoVerbindung geschieht wie in Beispiel 1 angegeben. Schmelzpunkt 265 °.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Darstellung von Oxytriarylmethancarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man Mischungen aus 2 Mol. einer aromatischen o-Oxycarbonsäure und 1 Mol. eines aromatischen Aldehyds mit Chlorzink in Gegenwart von Phosphoroxychlorid behandelt.
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