DE286236C - - Google Patents

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DE286236C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE \Sa. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1913 ab.
Es ist bekannt, die Aufzugskatze bei Hochofenschrägaufzügen dadurch von totem Gewicht tunlichst zu entlasten, daß der Kübeldecke], getrennt von der Katze, am Aufzugsgerüst angebracht wird. Zur Steuerung der Deckelbewegungen wird hierbei die Kippbewegung der Katze beim Aufsetzen des Kübels auf die Gicht bzw. beim Abheben desselben von der letzteren benutzt. Die Vorrichtungen der
ίο erwähnten Art arbeiten mit Hebelgestängen, ineinandergreifenden Anschlägen und Gegenanschlägen usw. und haben den Nachteil, daß die sämtlichen zur Deckelsteuerung gehörigen Teile oben auf der Gicht angebracht und der Überwachung vom Führerhaus des Aufzuges aus entzogen -sind, so daß der Maschinist keinerlei Gewähr dafür besitzt, daß auch tatsächlich jeder Katzenbewegung über der Gicht richtig und rechtzeitig die erforderliche Deckelbewegung entspricht.
Gemäß der Erfindung werden die ebengenannten Nachteile dadurch behoben, daß das Heben und Senken des am Aufzugsgerüst angebrachten Deckels vermittels eines auf der Ofengicht angeordneten besonderen, elektrisch betriebenen Windwerkes erfolgt, dessen Bewegungen vorteilhaft vom Führerhaus geregelt werden. Eine weitere Verbesserung und Vereinfachung läßt sich hierbei dadurch erzielen, daß die Steuerelemente für den Motor des Deckelwindwerkes auf den Fahrtbegrenzer für die Aufzugskatze verlegt werden.
Auf diese Weise ist die Deckelhebevorrichtung mechanisch von der Aufzugskatze vollständig unabhängig gemacht und die eingangs erläuterten Nachteile behoben; dafür ist jedoch zwischen den beiden fraglichen Elementen eine elektrische Abhängigkeit geschaffen, die unbedingt zuverlässig arbeitet und von dem den Aufzug steuernden Maschinisten jederzeit genau überwacht werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Es bezeichnet α das Aufzugsgerüst, in dem die den Kübel b tragende Katze c in bekannter Weise mittels des Zugseiles d auf und ab bewegt wird. Der Kübeldeckel e ist an dem Gerüst α aufgehängt, und zwar erfindungsgemäß an einem Windwerk f, das durch einen auf der Ofengicht angeordneten besonderen Motor g angetrieben wird. Um diesen Motor g tunlichst zu entlasten bzw. klein halten zu können, ist das Kübeldeckelseil h nach Umschlingung der Trommel f und Überführung über eine Rolle i an einem Gegengewicht k befestigt, welch letzteres auf einer Bahn m läuft und so bemessen ist, daß der Motor g im wesentlichen nur die Reibungswiderstände zu überwinden hat.
Die Ausbalancierung des Deckels e kann selbstverständlich auch entfallen oder beliebig anderweitig ausgebildet werden. Die Schaltung zur Erzielung der Abhängigkeit zwischen dem Motor g und der Aufzugswinde ist an
sich bekannter oder zum mindesten geläufiger Art und daher auf der Zeichnung nicht dargestellt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schrägaufzug zum Begichten von Hochöfen, bei dem der Kübeldeckel, getrennt von der Aufzugskatze, am Aufzugsgerüst selbst angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken des Deckels vermittels eines auf der Ofengicht angeordneten, besonders angetriebenen Windwerkes erfolgt.
  2. 2. Schrägaufzug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung für den Motor zum Heben und Senken des Deckels sich auf dem Fahrtbegrenzer der Aufzugsmaschine befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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