DE286141C - - Google Patents

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DE286141C
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throwing wheel
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limbs
potato harvester
rail
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/02Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged transverse to the direction of travel

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Kartoffelerntemaschinen, bei denen das ausgehobene Gut von einem in der Fahrrichtung umlaufenden Wurfrad nach der Seite geschleudert wird.
Die Erfindung besteht darin, daß die Wurfarme des Wurfrades, um ihnen eine größere Schleuderwirkung zu verleihen, federnd ausgebildet, allmählich von Null bis zu einer
ίο Höchstgrenze gespannt und freigegeben werden, wenn sie sich hinter dem Schar befinden. Die Höchstgrenze der Spannung der Wurfarme soll dabei zweckmäßig veränderlich sein, damit die Maschine den jeweiligen Bodenver-
ig hältnissen angepaßt werden kann. Zum Spannen der Wurfarme dient eine Kurvenschiene, die so angeordnet ist, daß die Wurfarme kurz vor ihrer tiefsten Lage, bei der sie sich hinter dem Schar befinden, in der senkrechten Ebene liegen und freigegeben werden, so daß sie sich entspannen und das vom Schar abfallende Gut zur Seite schleudern.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einer Kartoffelerntemaschine beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Seitenansicht und Fig. 2 ein Grundriß der Maschine. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung zur Veränderung der Spannung der Wurfarme.
, Auf der Laufradachse a des Fahrgestelles ist ein Rahmen b drehbar gelagert, der am hinteren Ende das von der Achse α vermittels eines Kettentriebes h angetriebene Wurfrad trägt. Die Arme c dieses Wurfrades sind gekrümmt, federnd und an ihrem freien Ende verbreitert, sowie rechtwinklig umgebogen.
In der Ruhelage liegen die Arme auf einer Kalotte. Auf der feststehenden Achse d des Wurfrades ist mittels Arme eine feststehende schraubenförmige Führungsschiene β so angeordnet, daß sie die an ihr entlang gleitenden Arme c allmählich zurückdrückt und dabei spannt. Das Ende der Schiene e liegt annähernd oberhalb der Hinterkante des Aushebeschars, so daß die Arme, sobald sie von der Schiene freigegeben werden, infolge ihrer federnden Ausbildung durch das vom Schar abfallende Gut schlagen und dieses gegen einen in bekannter Weise angeordneten Prallrost o. dgl. schleudern, der die Erde durchtreten läßt und von dem die Kartoffeln auf go den Erdboden fallen. Der Antrieb des Wurfrades kann in üblicher Weise mittels einer Handkurbel k ausgerückt werden, so daß das Wurfrad beim Fahren auf der Landstraße stillgesetzt werden kann. Damit die Wurfkraft der Arme c der jeweiligen Beschaffenheit des Ackerbodens angepaßt werden kann, kann die Führungsschiene aus zwei in der Nähe des oberen Scheitels des Rades durch ein Gelenk η miteinander verbundenen Teilen i, m zusammengesetzt sein (Fig. 3), von denen der Teil i feststeht und der Teil m z. B. mittels einer mit Links- und Rechtsgewinde versehenen Schraube 0 verstellt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Kartoffelerntemaschine mit einem in der Fahrrichtung umlaufenden, die Kar-
    toffeln seitlich ablegenden Wurfrad, dadurch gekennzeichnet, daß das Wurfrad in der Ruhelage auf einer Kalotte liegende federnde Arme (c) hat, die durch eine feststehende Führungsschiene (e) allmählich gespannt und vor ihrer tiefsten Lage freigegeben werden, so daß sie sich entspannen und das vom Schar abfallende Gut zur Seite schleudern.
  2. 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Spannen der Arme des Wurfrades dienende Schiene aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (i, m) besteht, von denen der zweite Teil (m) z. B. vermittels eines Spannschlosses (0) zwecks Änderung der Spannung der Wurfarme verstellt werden kann.
    ; Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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