DE513704C - Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem angeordnetem, angetriebenem Ablegerad - Google Patents

Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem angeordnetem, angetriebenem Ablegerad

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DE513704C
DE513704C DEB138317D DEB0138317D DE513704C DE 513704 C DE513704 C DE 513704C DE B138317 D DEB138317 D DE B138317D DE B0138317 D DEB0138317 D DE B0138317D DE 513704 C DE513704 C DE 513704C
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Germany
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bracket
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DEB138317D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Es gibt bereits Kartoffelerntemaschinen mit einem senkrecht zur Fahrrichtung kreisenden Wurfrad und einem seitlich von diesem angeordneten Ablegerad, wobei die Welle des von den Fahrrädern der Maschine aus angetriebenen Ablegerades quer zu derjenigen des Wurfrades verläuft. Ein Nachteil dieser bekannten Maschinen besteht darin, daß die Neigung des Ablegerades nach keiner Richtung verstellt werden kann, diese Verstellbarkeit ist aber, und zwar eine solche in mehreren Richtungen, bei derartigen Maschinen von großer Bedeutung, weil es sich herausgestellt hat, daß eine Kartoffelerntemaschine, welche für eine bestimmte Bodenart sehr zuverlässig gearbeitet hat, sich für eine andere Bodenart nicht eignet. Es hat sich gezeigt, daß mit dem Wechsel der Bodenart auch ein Wechsel in der relativen Lage der beiden Räder vorgenommen werden muß, werai die Maschine zuverlässig arbeiten soll. Da die Erntemasse, d.h. Kartoffeln und Erde, von je nach der Bodenbeschaffenheit unterschie'dlichem Gewicht in Parabelbahnen geworfen wird, so muß die Auftreffstelle der geworfenen Masse auf dem Ablegerad dort liegen, wo die Wurfmasse die größte lebendige Kraft besitzt, um die Trennung der Kartoffel von der Erde zu bewirken. Es ist ersichtlich, daß
o0 die Parabeln je nach der Bodenart unterschiedliche Charakteristiken besitzen. Erfolgt die Auftreffstelle auf dem absteigenden Ast der Parabel, so ist die lebendige Kraft schon zum Teil aufgezehrt, und die Trennung der Erdkrume von der Kartoffel erfolgt unvollkommen.
Gemäß der Erfindung läßt sich die Auftreffstelle durch die Änderung der relativen Lage der beiden Räder in kurzer Zeit und bequem regeln. Zu diesem Zweck ist das Ablegerad entweder quer zur Fahrrichtung verschiebbar und in der Fahrrichtung verschwenkbar oder nur in der Querrichtung bzw. in der Längsrichtung verschwenkbar gelagert und in den durch diese Verstellbarkeit sich ergebenden Lagen feststellbar angeordnet.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele der Maschine gemäß der Erfindung.
Abb. ι ist die Draufsicht der Kartoffelerntemaschine,
Abb. 2 die Ansicht von hinten.
Abb. 3 bis 5 zeigen insbesondere die Verstellvorrichtung in Draufsicht, Seitenansicht und Vorderansicht.
Abb. 6 zeigt die Seitenansicht der zweiten Ausführungsform und
Abb. 7 die Vorderansicht dazu.
Mit Bezug auf die Abb. 1 bis 5 ist 1
das Fahrzeuggestell, welches auf der Achse 2 mit den Fahrrädern 3 befestigt ist. Das Fahrzeuggestell ι trägt auch die Wurfradwelle 4, welche etwa in der Längsmittellinie der Maschine annähernd waagerecht verläuft und ihren Antrieb durch ein entsprechendes Vorgelege von den Fahrrädern 3 erhält. Zwischen den Fahrrädern 3 ist das Aushebeschar 5 angeordnet, das so zum Damm eingestellt ist,
to daß die Erdkrume gelockert wird, so daß das Wurf rad in Form einer umlaufenden Scheibe 6 mit den Zinken 8 die Kartoffeln abwerfen kann. Das Wurfrad 6 ist auf der Welle 4 befestigt und kreist in einer senkrecht zur Fahrrichtung liegenden Ebene. Die Zinken oder Gabeln 8 sitzen an Trägern 7, welche durch Lenkstangen 26 mit einem exzentrisch zum Wurf rad 6 gelagerten Rad 27 verbunden sind. Das Rad 27 ist drehbar in einem Arm 30 gelagert, welcher von der am Hauptgestell 1 befestigten Stange 28 gestützt wird. Seitlich von dem Wurf rad 6 und dem Rad 27 befindet sich eine Zwischenwelle 9, welche parallel zu der Wurfradwelle 4 verläuft und durch Kettenräder 10 und 11 sowie die Kette 12 angetrieben wird. Die Zwischenwelle 9 ist in einem Bügel 13 gelagert, welcher an dem Gestell befestigt ist und ein Kegelrad 14 trägt, welches entlang der Welle verschiebbar ist und an entsprechender Stelle darauf festgehalten werden kann.
Mit dem Kegelrad 14 steht ein Kegelrad 15 in Eingriff, welches auf der WeEe 16 befestigt ist, die durch ein Kugelgelenk 17 mit der das Ablegerad 24 tragenden Welle 18 verbunden ist. Diese letztere Welle 18 verläuft nach abwärts und wird in einem Lager 19 abgestützt. Das Lager 19 besitzt einen vorspringenden Zapfen 20, welcher in einem Bogenschlitz 21 des nach unten rechtwinklig abgebogenen Teiles des Trägers 31 eingreift, wobei der Bogen die Kugel des Gelenkes 17 zum Mittelpunkt hat. Die Welle 18 kann somit nach beiden Seiten in einer lotrechten Ebene verschwenkt werden und kann in. einer dieser Lagen durch eine Schraubenmutter 22 festgestellt werden, die auf dem Zapfen 20 aufschraubbar ist.
An dem unteren Teil der Welle 18 ist das Ablegerad 24 befestigt, welches mit Zinken 23 ausgestattet ist, deren Enden 25 nach außen abgebogen sind; es könnte aber, anstatt aus einer Anzahl von gekrümmten, eine Art Glocke bildenden Zinken, aus einem scheibenähnlichen, kegelförmigen oder zylindrischen Schirm bzw. aus einer Kombination dieser verschiedenen Formen gebildet sein. Das Ablegerad 24 wird in dem Uhrzeiger entgegengesetztem Sinne angetrieben, und die Einstellung ist derart, daß der Kartoffeldamm, welcher durch die Zinken 8 nach der Seite geworfen wird, auf das Ablegerad 24 unter den in der Einleitung angegebenen günstigsten Bedingungen auftrifft.
Das Kegelrad 14 und das Kegelrad 15 mit dem Wellenstumpf 16 sind längs der Zwischenwelle 9 verschiebbar angeordnet. Zu diesem Zwecke ist das Bügellager 13 mit einem Schlitz versehen, und der Träger 31 wird entlang des Bügels 13 verschoben und in der gewünschten Lage an dem Bügel befestigt. Die Welle 16 ist mit einem Lager stück 2 9 im Bügel 13 versehen, das auf dem Träger 31 sitzt. -
Auf der Zeichnung ist die Verstellvorrichtung so dargestellt, daß das Ablegerad und dessen Welle 18 in der Längsrichtung verschöben und in der Querrichtung verschwenkt werden kann. Erfindungsgemäß ist aber auch vorgesehen, das Ablegerad 24 nur in der Längsrichtung verschwenkbar anzuordnen. Bei einer derartigen Anordnung wird die Lage des Trägers 31 so verändert, daß der rechtwinklig nach unten gerichtete Teil des Trägers 31 in eine Lage kommt, die in rechtem Winkel zu der in der Abb. 4 dargestellten Lage sich befindet.
Bei der Ausführungsart nach den Abb. 6 und 7 wird die Zwischenwelle 9 von zwei Lagern 32 gestützt, während der Tragbügel 33 für ' die Ablegevorrichtung 15, 16, 18, 24 um die Zwischenwelle 9 schwenkbar gelagert ist. Dieser Schwenkbügel 33 ist durch Bolzen 35, die durch Schlitze 36 in den Stegen 34 der Träger 32 hindurchgehen, mit den Lagern 32 einstellbar verbunden.
Bei allen Ausführungsformen sind Mittel vorgesehen, um die Welle 18, welche das Ablegerad 2 4 trägt, in einer der gewünschten Lagen festzuhalten. Es wird noch bemerkt, daß die eingangs beschriebene Ausbildung des Wurfrades und des Ablegerades bekannt ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kartoffelerntemaschine mit einem senkrecht oder unter einem Winkel geneigt zur Fahrrichtung kreisenden Wurfrad und einem seitlich von diesem angeordneten, von den Fahrrädern der Maschine aus angetriebenen Ablegerad, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablegerad (24) mit seiner Welle (18) entweder quer zur Fahrrichtung verschiebbar und längs der Fahrrichtung verschwenkbar oder nur in der Querrichtung bzw. in der Längsrichtung verschwenkbar und in den durch diese Verstellungen sich ergehenden Lagen feststellbar ist.
2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Wurfradwelle (4) z. B. durch
ein Kettengetriebe (11,12,13) angetriebene, in einem Bügellager (13) gelagerte Zwischenwelle (9) vorgesehen ist, welche die Drehbewegung auf das Ablegerad (24) durch Kegelräder (14, 15) überträgt, von denen das Rad (14) auf der Welle (9) verschiebbar und das Rad (15) an dem das Ablegerad (24) aufnehmenden Träger (31) gelagert und durch ein Kugelgelenk (17) mit der Ablegeradwelle (18) verbunden ist und daß der in einem Schlitz des Bügellagers (13) parallel zur Zwischenwelle (9) verschiebbare und an seinem rechtwinklig nach unten abgebogenen Teil mit einem Kreisbogenschlitz für das Lager (19) des zu verschwenkenden Ablegerades versehene Träger (31) derart am Bügellager (13) befestigt werden kann, daß dieser abgebogene "Teil .entweder eine zur Fahrrichtung gleichgerichtete oder zu ihr senkrechte Lage einnimmt.
3. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablegerad (24) auf einem bügelartigen Träger (33) gelagert ist, welcher um die Zwischenwelle (9) als Drehachse gegenüber den festen Lagerböcken (32) der Zwischenwelle (9) in Kreisbogenschlitzen der Lager bocke (32) verschwenkbar und feststellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB138317D 1927-07-27 1928-07-07 Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem angeordnetem, angetriebenem Ablegerad Expired DE513704C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB513704X 1927-07-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE513704C true DE513704C (de) 1930-12-16

Family

ID=10459735

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB138317D Expired DE513704C (de) 1927-07-27 1928-07-07 Kartoffelerntemaschine mit Wurfrad und seitlich von diesem angeordnetem, angetriebenem Ablegerad

Country Status (1)

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DE (1) DE513704C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053840B (de) * 1953-07-07 1959-03-26 Schmotzer G M B H Maschf Kartoffelerntemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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