DE286014C - - Google Patents

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DE286014C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/20Arrangements of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Brennen von Kalk, Zement o. dgl. in Schachtöfen, Schneideröfen oder ähnlichen Einrichtungen treten Störungen im Betrieb auf durch Hängenbleiben oder Festbrennen des Brenngutes an den Wandungen der Ofenschächte, ferner durch plötzliches Zusammensacken des Brenngutes.
Gegenstand der Erfindung ist eine Austrag- und Brechvorrichtung, welche diesen Übelständen begegnet.
Der Inhalt des Ofens soll in Nachstehendem unterhalb der Sinterzone als Klotz oberhalb als Füllung bezeichnet werden.
Nach der Erfindung wird der Ofeninhalt in Umdrehung erhalten, und zwar durch dasselbe Mittel, das auch die Zerkleinerung des Klotzes und die Entleerung bewirkt. Zu diesem Zwecke befindet sich am Fuße des Ofens ein Klotzbrecher, bestehend aus zwei großen gegeneinanderlaufenden Brechwalzen, auf deren Umfang Brechzähne so angeordnet sind, daß sie eine Schraube mit wachsender Steigung bilden. Die von den Brechzähnen ausgeübten Kräfte bewirken in Verbindung mit dem runden Querschnitt des Ofens, daß der Inhalt des Ofens, also der zusammengesinterte Klotz, um seine senkrechte Achse in Drehung versetzt wird und daß das zu brechende Material vom Umfang des Ofens nach der Mitte befördert wird.
Der Klotzbrecher zerkleinert, dreht, senkt, lockert und bricht das Gut des Ofens.
Die Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnung veranschaulichen den Erfindungsgegenstand im Längs- und Querschnitt in einem Ausführungsbeispiel mit einer Abänderung einer Einzelheit.
Der gemauerte Schachtofen α ist oben durch eine Haube oder einen Deckel b verschlossen. In der Haube oder dem Deckel b ist eine Füllöffnung oder Speisevorrichtung d vorgesehen. In der Mitte der oberen Schachtöffnung unter der Haube b ist (Fig. 1) ein trichterförmiger oder korbartiger Rost f so angeordnet, daß die Rauchgase aus der Mitte des Ofens durch den Trichter bzw. den Kanal g mittels Ventilators h abgesaugt werden. Der Rost f ist so tief in die obere Schachtöffnung hineingesenkt, daß im Betrieb die Saugöffnungen des Rostes von dem Brenngut i überdeckt sind und der untere Teil des Rostes noch genügend weit von der Sinterzone k, I entfernt ist, um ein Verbrennen des Rostes zu verhindern. Anstatt des korbartigen Rostes f in der Mitte der oberen Schachtöffnung kann auch ein ringartiger Rost r (Fig. 2) eingebaut sein.
Im unteren Teile des Schachtofens sind zwei Walzen m, m drehbar gelagert, die um ihre parallel und wagerecht liegenden Achsen in der Richtung der Pfeile η, η gegeneinander gedreht werden. Auf dem Umfang dieser Walzen sind Zähne 0, 0 zum Zerkleinern des gesinterten Klotzes so angeordnet, daß das gebrannte Gut infolge Drehung der Walzen durch die zweiseitigen Öffnungen p, p ausgeworfen wird. Die Zähne 0, 0 sind auf dem Umfang der Walzen in Schraubenlinien ange-

Claims (2)

ordnet, so daß die Zähne eine Schubwirkung auf das auf den Walzen ruhende Gut ausüben. Dort wo die Steigung der Schraube, nach der die Zähne angeordnet sind, am größten ist, ist auch die auf das Gut ausgeübte Kraft am größten. Es entsteht also ein Drehmoment in Richtung der Pfeile q, q (Fig. 3). Die Füllöffnung oder Speisevorrichtung d ist durch ein mechanisches Ubertragungsmittel s so mit dem Antrieb des Brechers m, m verbunden, daß die Speisung des Ofens nach Maßgabe der Entleerung zwangsweise vor sich geht. Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ rü c η ε:
1. Austrag- und Brechvorrichtung für Öfen zum Brennen von Kalk, Zement
u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß im Ofenauslauf zwei gegeneinanderlaufende, zweckmäßig parallelachsige Brechwalzen (m) über einer armierten, sattelartigen Rutsche in der unteren Schachtöffnung angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechwalzen (m) Schraubenzahnung (0) mit wachsender Steigung aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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