DE106935C - - Google Patents
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- DE106935C DE106935C DENDAT106935D DE106935DA DE106935C DE 106935 C DE106935 C DE 106935C DE NDAT106935 D DENDAT106935 D DE NDAT106935D DE 106935D A DE106935D A DE 106935DA DE 106935 C DE106935 C DE 106935C
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- DE
- Germany
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- joints
- rollers
- room
- mill
- disk
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/02—Centrifugal pendulum-type mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50: Müllerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1899 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Mühle zum Zerkleinern von allerlei harten Körpern
Fig. ι und 2 zeigen Verticalschnitte nach den Linien V-X und Y-Z (s. Grundrifs) und
Fig. 3 stellt den Grundrifs des Apparates dar.
Durch die Mitte des Gehäuses geht eine verticale Welle C, welche durch Riementrieb
oder auf andere Weise in schnelle Umdrehung versetzt wird. Am oberen Theile dieser
Welle C befindet sich eine Scheibe D, welche zwei oder mehrere Rollen E und E1 mit
senkrechter Achse trägt. Diese Rollen sind durch Vermittelung zweier Gelenkhebel H
und H1 mit der Scheibe D verbunden Und
ihre Achsen I und I1 gehen durch längliche Oeffhungen i und z1 der Scheibe D hindurch,
so dafs sich auf diese Weise die Rollen dem Scheibenmittelpunkte nähern oder dafs sie sich
davon entfernen können.
Während die Scheibe D sich dreht, führt man das zu zerkleinernde Material durch die
Oeffnung L und das Rohr Q. in den Mahlraum
A hinein, wo es zwischen den Rollen E und E1 und dem festen Mahlring F zermalmt
wird, da diese Rollen infolge der Centrifugalkraft bestandig gegen diesen Ring F geprefst
werden.
Während dieses Vorganges werden sich die Rollen mehr oder weniger dem Mahlringe
nähern, je nach der Dicke der zu pulverisirenden Materialschicht.
Das Neue vorliegender Erfindung besteht nun darin, dafs die Hauptkammer der Mühle
durch die Scheibe D in zwei getrennte, über einander liegende Räume A und B getheilt
wird.
In dem oberen Räume A befinden sich die Rollen E und E1 sowie der feste Mahlring F.
In diesem Räume findet die Zerkleinerung des Materials statt. In dem unteren Räume B befinden
sich die Gelenke / und P, G und G1 der Hebel H und H1, welche die Rollen tragen.
Während die Mühle arbeitet, führt man durch das Rohr M vermittelst eines Ventilators
oder irgend eines anderen Gebläses Luft in den Raum B hinein. Dieser Luftzug hat in
erster Linie den Zweck, das Fallen des Mahlgutes in den Raum B durch den vorhandenen
Spielraum um die Scheibe herum und durch die Oeffnungen i und i1 zu verhindern. Derselbe
Luftzug dient auch in zweiter Linie dazu, das Mahlgut, das im Räume A den gewünschten
Grad der Feinheit erreicht hat, durch das Rohr N weiter zu befördern. Die
Zapfen und Gelenke /, I1, G und G1, welche
auf diese Weise vor der Berührung mit dem zu zerkleinernden Material geschützt sind,
können bequem mit OeI oder Fett geschmiert werden und bleiben daher in sehr gut erhaltenem
Zustande.
Diese Anordnung, welche der Berührung des Mahlgutes mit den Gelenken vorbeugt,
verhindert auch ein Vermischen des Fettes, das zur Schmierung der Gelenke gedient hat,
mit dem Mahlgut, das sich in dem Räume A befindet.
Diese besondere Anordnung der Mühle, bei welcher die . Hauptkammer in zwei getrennte
Räume getheilt ist, ist es, weiche den Apparat von allen anderen bereits bestehenden bekannten
Rollenmühlen unterscheidet, bei welchen die Gelenke der Rollen sich mitten im. Mahlgut
befinden. Letzteres hat zwei grofse Nachtheile: i. die Zapfen und Gelenke der 'Rollen
nutzen sich sehr rasch ab, was ihre Anwendung schwierig macht; 2. das Mahlgut wird durch
das Schmierfett verunreinigt, was z. B. bei Cementmühlen unstatthaft ist.
Die Mühle verwirklicht daher in doppelter Hinsicht einen sehr wesentlichen Fortschritt in
der Industrie der Zerkleinerung von harten Materialien.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schlepprollenmühle mit senkrechter Welle und mit Luftabsaugung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Hauptkammer der Mühle in zwei über einander liegende Räume A und B getheilt ist, so dafs sich die Mahlrollen im oberen, die Gelenke im unteren Räume befinden , wobei ein steigender Luftzug das Niederfallen des Mahlgutes in den unteren Raum verhindert, zum Zwecke, einerseits die rasche Abnutzung der Gelenke und anderseits das Verunreinigen des Mahlgutes durch das Schmierfett zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE106935C true DE106935C (de) |
Family
ID=377049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT106935D Active DE106935C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE106935C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145902B (de) * | 1955-09-02 | 1963-03-21 | Forsch Inst Prof Ing Chem Pete | Vorrichtung zur physikalischen und chemischen Bearbeitung von Stoffen mit in einem Rotor frei beweglichen Reibkoerpern |
-
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- DE DENDAT106935D patent/DE106935C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145902B (de) * | 1955-09-02 | 1963-03-21 | Forsch Inst Prof Ing Chem Pete | Vorrichtung zur physikalischen und chemischen Bearbeitung von Stoffen mit in einem Rotor frei beweglichen Reibkoerpern |
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