DE2858726C2 - Arzneimittel zur senkung des serumcholesterinspiegels - Google Patents

Arzneimittel zur senkung des serumcholesterinspiegels

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft Arzneimittel zur Senkung des Serumcholesterinspiegels, enthaltend neben einem üblichen pharmazeutischen Trägerstoff ein 15-oxidiertes Sterol.
Die Unterdrückung der Biosynthese von Sterolen sowohl in vivo als auch in vitro ist häufig erwünscht. Zum Beispiel ist es häufig erwünscht, die Bildung des Sterins Cholesterin in tierischen und menschlichen Organismen zu unterdrücken, wodurch der Serumcholesterinspiegel erniedrigt wird.
Die Konzentration im Blutserum ist mit einer Anzahl von Krankheiten, insbesondere Arteriosklerose, korreliert. Die Arteriosklerose ist ein Zustand, der durch die Bildung von Plaques im Arteriensystem gekennzeichnet ist. Cholesterin und Cholesterolester sind die Hauptkomponenten dieser Plaques. Obwohl die Ursache dieser Krankheit noch nicht vollständig bekannt ist, hat es den Anschein, daß erhöhte Serumcholesterinspiegel zu der Entwicklung und dem Fortschreiten der Arteriosklerose beitragen.
Cholesterin leitet sich in Tieren von zwei Quellen ab: die erste ist die Aufnahme und Absorption des Nahrungs-Cholesterins, und die zweite ist die Biosynthese von Cholesterin aus Acetat durch Zellen von zahlreichen Körperorganen, wie Leber, Eingeweide und Haut. Die Biosynthese von Cholesterin und anderen Sterolen aus Acetat im Körper umfaßt eine komplexe Reaktionsfolge; eine Stufe davon ist die Umwandlung von 3-Hydroxy-3- methylglutaryl-Coenzym A in Mevalonsäure. Diese Reaktion wird als ein Hauptregulationspunkt in der normalen Biosynthese von Cholesterin in Zellen angesehen. Wenn die Biosynthese von Mevalonsäure in vivo gehemmt werden kann, wird die Produktion von Sterolen verringert; hierdurch können die Serumcholesterinspiegel gesenkt werden.
In der GB-PS 8 60 303 werden bestimmte Aryloxycarbonsäureester, wie der Methylester von 2-(4′Chlorphenoxy)-isobuttersäure zur Senkung der Cholesterinspiegel beschrieben. Obwohl diese Verbindung eine beträchtliche Bedeutung bei der klinischen Humanbehandlung erlangt hat, ist sie aus zahlreichen Gründen doch nicht so wirksam wie dies erwünscht ist. Dementsprechend sind wirksamere Verbindungen zur Senkung der Cholesterinspiegel von großem Interesse und großer Bedeutung.
Tetrahedron Letters 49, S. 4401-4404 (1976) beschreibt 5α,14β-Cholest-7-en-3β, 15-diole, von denen gezeigt wurde, daß sie potente Inhibitoren der Sterin-Biosynthese sind. Diese Angaben beziehen sich jedoch auf die Inhibierung der Sterin-Biosynthese in Zellkultursystemen.
Die Inhibierung der Sterin-Biosynthese in L-Zellen und in primären Kulturen von Leberzellen durch eine Reihe anderer 15-oxidierter Sterole wird weiterhin in Fed. Proc. A. Soc. Biol. 35 (1976), S. 1697 beschrieben.
Bei zwei anderen oxidierten Sterolen, nämlich 25-Hydroxycholesterin und 7-Ketocholesterin, von denen gezeigt wurde, daß sie eine starke Hemmwirkung auf die Sterolsynthese in L-Zellen in Kultur und in primären Kulturen von Mäuseleberzellen haben, wurde gefunden, daß diese Verbindungen keine signifikante Plasmacholesterin-senkende Wirkung in Mäusen haben (A. A. Kandutsch, H.-J. Heiniger und H. W. Chen, Biochimica et Biophysica Acta, Bd. 486, S. 260-272, 1977).
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß bestimmte 15-oxidierte Sterole, von denen zahlreiche neue Verbindungen sind, die Biosynthese von Mevalonsäure und Sterolen wirksam hemmen. Von der Biosynthese der Nevalonsäure leiten sich eine Anzahl erwünschter Wirkungen ab, einschließlich der Unterdrückung der Cholesterinbildung in Tieren, wodurch die Serumcholesterinspiegel gesenkt werden können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Arzneimittel zur Senkung des Serumcholesterinspiegels, enthaltend neben einem üblichen pharmazeutischen Trägerstoff als Wirkstoff ein 15-oxidiertes Sterol der allgemeinen Formel
in der bedeuten:
R₁ -OH, =O, -OR₄,
eine Sulfatgruppe oder ein Mg-, Na- oder K-Salz einer Sulfatgruppe;
R₂ -OH, =O oder
R₃ αH, βH oder eine α-C₁- bis C₆-Alkylgruppe;
R₄ eine C₁- bis C₆-Alkylgruppe; vorzugsweise eine C₁- bis C₃-Alkylgruppe;
R₅ eine C₁- bis C₂₀-aliphatische Gruppe, eine substituierte C₁- bis C₂₀-aliphatische Gruppe oder eine Phenylgruppe; und
n eine ganze Zahl von 2 bis 6, vorzugsweise von 2 bis 4,
wobei, falls R₁ -OH bedeutet, R₂ nicht -OH ist und die bezüglich den R₁- und R₂-Substituenten möglichen α- oder β-steroisomeren Formen eingeschlossen sind.
Die erfindungsgemäß eingesetzten 15-oxidierten Sterole können in Abhängigkeit von dem erwünschten speziellen Sterol nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Geeignete Zwischenprodukte zur Herstellung der Sterole sind 3β-Benzoyl­ oxyverbindungen der allgemeinen Formel
Solche 3β-Benzoyloxyverbindungen können durch Hydrolyse in die entsprechenden 3-Hydroxyverbindungen umgewandelt werden. Die Reduktion, zum Beispiel mit Lithiumaluminiumhydrid, ergibt 3β,15-Diole.
Ein weiteres geeignetes Zwischenprodukt zur Herstellung der erfindungsgemäß eingesetzten 15-oxidierten Sterole sind 3β-Benzoyloxy, 14α, 15α-epoxyverbindungen der allgemeinen Formel
Diese Verbindungen können mit einem Reduktionsmittel zu den entsprechenden 3β,15α-Diolen umgesetzt werden.
Formulierung
Die erfindungsgemäß eingesetzten Sterole können in Verabreichungseinheitsformen in Verbindung mit üblichen pharmazeutischen Trägerstoffen verabreicht werden. Geeignete Verabreichungseinheitsformen hängen etwa von der speziellen Wirkung ab, die mit den Sterolen erreicht werden soll.
Typische Verabreichungseinheitsformen umfassen orale Verabreichungsformen, wie Tabletten, Kapseln, Pulver, Granulate oder oral verabreichbare Lösungen. Andere Verabreichungseinheitsformen umfassen sublinguale und bukkale Verabreichungsformen, äußerlich anwendbare Verabreichungsformen und parenterale Verabreichungsformen zu subcutanen, intramuskulären oder intravenösen Verabreichung.
Gewünschtenfalls können die 15-oxidierten Sterole in einfacher Weise zu Dosiseinheitsformen verarbeitet werden, die sich für die besondere Verabreichungsart eignen, wobei die Menge des aktiven Wirkstoffs jeder Dosiseinheit so gewählt, daß eine oder mehrere Einheiten für jede therapeutische Verabreichung erforderlich sind. Jede Dosiseinheit enthält vorzugsweise etwa 5 bis etwa 1000 mg einer oder mehrerer aktiven 15-oxidierten Sterolverbindungen.
Die Dosis des aktiven 15-oxidierten Sterols, das zur Erzielung einer erwünschten Wirkung erforderlich ist, variiert über einen weiten Bereich und hängt etwa von der Art des betreffenden verabreichten 15-oxidierten Sterols, der erwünschten Wirkung und der Verabreichungsart ab. Typischerweise beträgt eine geeignete Dosis etwa 0,1 bis etwa 140 mg aktives 15-oxidiertes Sterol pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Tpyischerweise wird eine geeignete ein- bis viermal täglich verabreicht.
Geeignete pharmazeutische Träger- und Hilfsstoffe, die zur Formulierung von Verabreichungseinheiten verwendet werden können, sind bekannt. Wenn zum Beispiel das 15-oxidierte Sterol in Form einer festen Zusammensetzung, wie einer Tablette, verabreicht werden soll, kann das aktive 15-oxidierte Sterol mit einem pharmazeutischen Träger, wie Gelatine, Stärke, Laktose, Magnesiumstearat, Talkum oder Gummiarabicum vermischt werden. Tabletten können mit Sucrose oder mit anderen Verbindungen nach bekannten Methoden überzogen werden, um den Zerfall im Magen zu verzögern und dadurch eine verlängerte Wirkung über einen verlängerten Zeitraum zu gewährleisten.
Kapsel-Zubereitungen können durch Vermischen des aktiven 15-oxidierten Sterols mit einem inerten pharmakologisch verträglichen Füllstoff oder Verdünnungsmittel und Einfüllen des erhaltenen Gemisches in eine harte Gelatinekapsel oder in eine weiche Kapsel erhalten werden. Eine Sirup- oder Elixier-Zubereitung kann die aktiven 15-oxidierten Sterole zusammen mit einem Süßstoff, wie Sucrose, antiseptischen Verbindungen und/oder geeigneten Färbemitteln enthalten.
Äußerlich anwendbare Zubereitungen können durch Vermischen der aktiven 15-oxidierten Sterole mit geeigneten Salbengrundlagen hergestellt werden. Typische Salbengrundlagen sind Polyvinylalkohol oder wachsartige Polyätherenglycole oder andere nichttoxische, lipophile Verbindungen oder Träger.
Eine parenteral verabreichbare Flüssigkeit ist herstellbar durch Auflösen oder Suspendieren des aktiven Wirkstoffs in einer sterilen Trägerflüssigkeit, wie Wasser oder Kochsalzlösung, einem nicht-flüchtigen flüssigen Polyäthylenglycol oder einem Öl pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, wie Dorschleberöl oder Olivenöl. Parenteral verabreichbare Flüssigkeiten können vorteilhafterweise ebenfalls bekannte Gleitmittel, Bakterizide und Fungizide, Tonizitätsanpassungsmittel, Lokalanästhetika Stabilisatoren beinhalten.
Der Mechanismus, nach welchem die 15-oxidierten erfindungsgemäß eingesetzten Sterole wirken, ist nicht vollständig bekannt. Es ist jedoch gezeigt worden, daß die aktiven Verbindungen die Biosynthese von Sterolen aus Acetat hemmen, jedoch nicht die Biosynthese von Sterolen aus Mevalonsäure. Da Mevalonsäure ein wesentliches Zwischenprodukt im biochemischen Syntheseweg, bei welchem Sterole aus Acetaten gebildet werden, darstellt, ist es klar, daß die 15-oxidierten Sterole die Mevalonsäurebildung hemmen.
Es ist bekannt, daß eine Stufe in der Biosynthese von Sterolen aus Acetat die Umwandlung von 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A in Mevalonsäure umfaßt. Die Geschwindigkeit dieser Reaktion wird durch das Enzym HMG-CoA-Reduktase kontrolliert. Es wird angenommen, daß die erfindungsgemäß verwendeten 15-oxidierten Sterole durch eine gewisse Einwirkung auf die HMG-CoA-Reduktase wirken, entweder durch Herabsetzen ihrer Aktivität oder durch Beschränken ihrer Menge in dem System durch Zerstörung oder Unterdrückung ihrer Bildung. Zellen, die sich dauernd teilen, wie Zellen der Epidermis, des sich entwickelnden Gehirns, Vertiefungen der Eingeweideschleimhaut und spontan entstehenden Tumoren, synthe­ tisiertem Cholesterin in vivo mit relativ hohen Geschwindigkeiten; Zellen in der Interphase, wie Zellen des Muskels und des ausgewachsenen Gehirns tun dies nicht. Versuche mit Zellkulturen zeigen, daß die Zellteilung in vitro ebenfalls eine Cholesterinsynthese erfordert. Dementsprechend wirkt die Hemmung der Cholesterinbildung durch Blockieren der Biosynthese von Mevalonsäure auf die in vivo-Replikation von Zellen ein, die sich normalerweise in einem Teilungsstadium befinden. Die Unterdrückung der Cholesterinbildung durch das Blockieren der Biosynthese von Mevalonsäure bewirkt natürlich auch die Senkung des Serumcholesterinspiegels.
Die Beispiele erläutern die Erfindung. Insbesondere erläutern die Beispiele weitere bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, einschließlich bevorzugter Verfahren zur Herstellung zahlreicher aktiver 15-oxidierter Sterole. Weiterhin erläutern die Beispiele die Wirkung der 15-oxidierten Sterole bezüglich der Hemmung der Sterolbiosynthese einschließlich der in vivo-Hemmung bei Ratten mit einer daraus resultierenden Senkung der Serumcholesterinspiegel.
Herstellung Beispiel 1 Herstellung von 5α,14β-Cholest-7-en-3β,15-diolen
Die Behandlung von 3β-Benzoyloxy-cholesta-5,7-dien mit HCl-Gas in Cloroform nach der Methode von Knight et al., J. Biol. Chem., Band 241, S. 1502 (1966) ergab in 70-prozentiger Ausbeute ein Produkt, das bei 148 bis 150°C schmolz und ein Gemisch von zwei Isomeren enthielt. Die NMR-Analyse ergab, daß die Probe annähernd 73% 3β-Benzoyloxy-5α-cholesta-7,14-dien enthielt.
Dieses Produkt (75 g; 148 mMol) wurde in 3000 ml wasserfreiem Äther unter leichtem Erwärmen auf einem Dampfbad gelöst. Die Lösung wurde in ein Eisbad verbracht und auf 18°C abgekühlt. Zu dieser Zeit wurde eine Lösung von 63,6 mg m-Chlorperbenzoesäure in 400 ml Äther zugegeben. Das Gemisch wurde gerührt und 5 Stunden bei 0°C und anschließend 24 Stunden bei -15°C stehengelassen. Das ausgefallene Produkt wurde auf einem Filter gesammelt, mit kaltem Äther gewaschen und aus Aceton-Wasser umkristallisiert, wobei 3β-Benzoyloxy-14α,15α-epoxy-5α-cholest- 7-en (40,2 g; 52% Ausbeute) mit der Strukturformel
erhalten wurde.
Die Struktur dieser Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei der dünnschichtchromatographischen Analyse (TLC) auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsystem: 35% Äthylacetat in Chloroform und 10% Äther in Benzol).
Das 3β-Benzoyloxy-14α,15α-epoxy-5-α-cholest-7-en(2,0 g; 3,96 mMol) wurde in 20 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst. Es wurden 220 ml wasserfreier Äther zugegeben, und die Lösung wurde auf 0°C abgekühlt. 20 ml Bortrifluorid-Ätherat wurden unter Rühren langsam zugegeben. Nach 30-minütigem Stehen bei 0°C unter gelegentlichem Rühren wurde das Gemisch in Wasser gegossen und intensiv mit Äther extrahiert. Die vereinigten Extrate werden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der so erhaltene Rückstand (1,96 g) wurde auf einer Silicagel-Säure unter Verwendung ansteigender Konzentration (0,5, 7,5 und 10%) von Äther in Benzol als Elutionsmittel chromatographiert. Es wurden 24-ml-Fraktionen (16 min pro Fraktion) gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 70 bis 100 wurden vereinigt, und der nach dem Eindampfen des Lösungsmittels erhaltene Rückstand wurde aus Aceton-Wasser umkristallisiert, wobei 3β-Benzoyloxy- 5α,14β-cholest-7-en-15-on (860 mg, 43% Ausbeute) erhalten wurden. Die Struktur dieses Zwischenprodukts wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei TLC-Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 35% Äthylacetat in Chloroform, 10% Äther in Benzol und Benzol).
2,33 g 3β-Benzoyloxy-5α,14α-cholest-7-en-15-on (4,62 mMol) wurden in 150 ml wasserfreiem Äther gelöst und mit Lithium­ aluminiumhydrid (2,80 g; 73,9 mMol) versetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde eine Stunde bei 25°C gerührt. Nach dem Abkühlen des Gemisches auf 0°C wurde zur Zersetzung des überschüssigen Hydrids vorsichtig Eis zugegeben. Das Gemisch wurde in eine 0,34 m wäßrige Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit Äther, der 5% Methylenchlorid enthielt, extrahiert. Die vereinigten Extrate wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter Verwendung von Druck zur Trockne eingedampft, wobei 1,80 g eines weißen Feststoffes erhalten wurde.
Die präparativen Dünnschichtchromatographie auf Silicagel PF (1 mm Dicke; Lösungsmittel: 20% Äther in Benzol; zweifache Entwicklung) zeigte zwei Komponenten (Rf 0,22 und 0,34). Die Komponente mit Rf 0,22 wurde mit warmem Chloroform extrahiert, filtriert und aus Aceton-Wasser umkristallisiert, wobei 5α,14β- Cholest-7-en-3β,15β-diol (1,51 g; 81% Ausbeute) erhalten wurde.
Die Komponente mit Rf 0,34 aus der präparativen Dünnschichtchromatographie wurde mit warmem Chloroform eluiert und nach Kristallisation aus Aceton-Wasser wurde 5α,14β-cholest-7-en- 3β,15α-diol (167 mg; 9% Ausbeute) erhalten.
Beide Verbindungen zeigten eine einzige Komponente bei den TLC-Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 35% Äthylacetat in Chloroform und 10% Äther in Benzol). Die Struktur der beiden Verbindungen wurde röntgenkristallographische, IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigte und entsprach der Formel
Beispiel 2 Herstellung von 14α-Methyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on
3β-Benzoyloxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on wurde nach der Methode von Knight et al., J. Biol. Chem., Bd. 241, Seite 1502 (1966) hergestellt. Zu 1,00 g (1,92 mMol) dieses Produkts in 190 ml Äthanol wurden 4,0 g Kaliumhydroxid in 5 ml Wasser gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde 1,5 Stunden unter Rückfluß unter Stickstoff erhitzt. Nach dem Einengen des Volumens auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Volumens wurde das Gemisch in 1000 ml einer 0,86-m-Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand wurde aus Methanol-Wasser kristallisiert, wobei 14α-Methyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (0,760 g; 95% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel-G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 35% Äthylacetat in Chloroform und 10% Äther in Hexan) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 3 Herstellung von 14α-Methyl-5α-cholest-7-en-3β,15-diolen
3β-Benzoyloxy-14α-methyl-cholest-7-en-15-on wurden nach der Methode von Knight et al., J. Biol., Chem., Band 241, S. 1502 (1966) hergestellt. 100 mg dieses Produkts wurden mit 200 mg Lithiumaluminiumhydrid bei Raumtemperatur während 12 Stunden reduziert. Das überschüssige Reagens wurde durch Zugabe von Äthylacetat zersetzt. Dann wurde Wasser zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde mit Äther extrahiert.
Der nach dem Eindampfen des Lösungsmittels erhaltene ölige Rückstand wurde auf einer aktivierten Kieselsäure-Säule chromatographiert. Unter Verwendung von Benzol-Äther (90 : 10) als Flutionsmittel wurden Fraktionen von jeweils 16 ml gesammelt. 26 mg eines Diols, als Diol A bezeichnet, wurden in den Fraktionen 9 bis 13 eluiert und aus Äthylacetat umkristallisiert, wobei 18 mg Produkt erhalten wurden. 46 mg eines zweiten Diols, als Diol B bezeichnet, wurden in den Fraktionen 18 bis 30 eluiert und aus Äthylacetat umkristallisiert, wobei 26 mg Produkt erhalten wurden.
Die Elementar-, MS-, NMR- und die röntgenkristallographische Analyse bestätigten, daß die Diole die nachstehende Strukturformel hatten, wobei die 15-Hydroxygruppe des Diols A in der β-Position und die 15-Hydroxygruppe des Diols B in der α-Position war:
Beispiel 4 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on und 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on
5α-cholest-8(14)-en-3β-ol-15-on (10,0 g; 24,9 mMol) wurden zu einer gerührten Lösung von Kalium-t-butoxid, hergestellt durch Auflösen von 17,3 g Kaliummetall in 819 ml t-Butylalkohol, zugegeben. 127,4 ml Äthyljodid wurden auf einmal zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und das Rühren wurde 1,75 Stunden fortgesetzt. Das Volumen des Reaktionsgemisches wurde auf etwa 1/3 des ursprünglichen Volumens unter vermindertem Druck reduziert. Wasser wurde zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde gründlich Mit Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschromatographie (0,413 MPa) unter Verwenden einer Silicagel- (0,032 bis 0,063 mm)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von 10% Äther in Benzol als Elutionsmittel wurden Fraktionen von 20 ml (Durchflußrate: 12 ml pro Minute) gesammelt.
Die Inhalte der Fraktionen 75 bis 88 wurden vereinigte und nach Verdampfung des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en- 3β-ol-15-on (4,5 g; 42,2% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten unter Verwendung eines Lösungsmittelsystems von 10% Äther in Benzol und 35% Äthylacetat in Chloroform und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C).
Die Inhalte der Fraktionen 25 bis 29 aus der Mitteldruck- Silicagel-Säulenchromatographie wurden vereinigt und nach dem Eindampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α- cholest-7-en-15-on (2,1 g; 18,5% Ausbeute) mit der Strukturformel
erhalten wurde.
Die Struktur dieser Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS- Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den Dünnschicht- und Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen unter Verwendung der vorstehend für 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on beschriebenen Methoden.
Beispiel 5 Herstellung von Bis-3β,15α-acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en und 3β-Acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol
Zu 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (2,0 g; 4,6 mMol), hergestellt wie in Beispiel 4, in 300 ml Äther wurden Lithium­ aluminiumhydrid (3,0 g; 79,1 mMol) zugegeben. Nach zweistündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und Eis wurde vorsichtig zugegeben, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,34 n Natriumchlorid-Lösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der Rückstand (1,92 g) wurde aus Aceton- Wasser kristallisiert, wobei ein weißer Feststoff (1,89 g; 94,5% Ausbeute) erhalten wurde.
Das kristallisierte Produkt wurde der Mitteldruck-Flüssigkeits­ chromatographie (0,689 MPa) unter Verwendung einer Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm)-Säule (118×1,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von 10% Äther in Benzol als Elutionsmittel wurden 20-ml-Fraktionen (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 54 bis 78 wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei ein weißer Feststoff (1,78 g; 89%) vom Fp. 171-173°C erhalten wurde. Dieses Produkt schien ein Gemisch von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15-diol (70%) und 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol (30%) zu sein.
Bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten unter Verwendung von drei verschiedenen Lösungsmittelsystemen (10% Äther in Benzol, 20% Äthylacetat in Petroläther und 35% Äthylacetat in Chloroform) oder bei der Gas-Flüssigkeits- Chromatographie der freien Sterole auf 3% OV-1- oder 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C) konnte keine Auflösung der zwei Epimeren beobachtet werden.
Zu dem wie vorstehend beschriebenen erhaltenen Epimerengemisch (2,00 g; 4,65 mMol) in 15 ml Pyridin wurden bei 15 ml Essigsäureanhydrid zugegeben. Nach 24-stündigem Stehen bei Raumtemperatur unter Stickstoff wurde das Gemisch in Wasser gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden nacheinander mit Wasser, kalter, wäßriger HCl (5%), wäßriger Natriumcarbonat-Lösung (5%) und Wasser gewaschen. Die erhaltene Ätherlösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei ein weißer Rückstand (2,34 g) erhalten wurde.
Der weiße Rückstand, der zwei Hauptkomponenten und zwei Spurenkomponenten bei der dünnschichtchromatographischen Analyse auf einer Silicagel G-Platte (Lösungsmittel: Benzol) zeigt, wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschromatographie (0,413 MPa) unter Verwendung einer Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von 1,25% Äther in Benzol als Elutionsmittel wurden 20-ml- Fraktionen (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt.
Die Inhalte der Fraktionen 41 bis 58 wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei Bis-3β,15α-acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en (1,31 g; 54,8% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Die Inhalte der Fraktionen 72 bis 90 aus der Mitteldruck- Flüssigkeitschromatographie wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittel aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β-Acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (0,46 g; 20,9% Ausbeute) der Strukturformel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsystem: Benzol, 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 6 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol
3β-Acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (0,50 g; 1,06 mMol), hergestellt wie in Beispiel 5, in 50 ml Äther wurde mit Lithiumaluminiumhydrid (1,00 g; 0,97 mMol) während 2 Stunden reduziert. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde entsprechend der in Beispiel 5 beschriebenen Methode zur Gewinnung der 3β,15-Diole verarbeitet, wobei ein weißer Feststoff (0,44 g) erhalten wurde. Nach dem Kristallisieren des weißen Feststoffs aus Aceton- Wasser wurde 14-Äthyl-5-cholest-7-en-3β,15β-diol (0,42 g; 93% Ausbeute) erhalten. Die IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigten die Strukturformel des Produkts
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünn­ schichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen des Bis-3β-15β-trimethylsiloxy-derivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C).
Beispiel 7 Herstellung von 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on
3β-Benzoyloxy-5α-cholest-8(14)-en-15-on (11,0 g; 21,8 mMol) wurde zu einer gerührten Lösung von Kalium-t-butoxid, hergestellt durch Auflösen von 18,4 g Kaliummetall in 1000 ml t-Butylalkohol, zugegeben. Nach 15-minütigem Rühren bei Raumtemperatur wurden 110 ml Methyljodid auf einmal zugegeben, und das Gemisch wurde weitere 12 Stunden gerührt. Dann wurde Wasser zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde gründlich mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand wurde auf einer Aluminiumoxid-Säule (400 g; neutrales Aluminiumoxid, Grad 1; 140 cm×2 cm) chromatographiert. Unter Verwendung von Benzol als Elutionsmittel wurden Fraktionen von 24 ml (1,5 ml pro Minute) gesammelt.
Die Inhalte der Fraktionen 35 bis 46 wurden vereinigt, und der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck erhaltene Rückstand wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β,Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on (5,63 g; 60,3 Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Reinheit betrug über 98%, auf der Basis der Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C). Weiterhin zeigte die Verbindung eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan, 35% Äthylacetat in Chloroform und 20% Äthylacetat in Petroläther).
Die Inhalte der Fraktionen 10 bis 16 wurden vereinigt, und der nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck erhaltene Rückstand wurde aus Chloroform-Methanol kristalli­ siert, wobei 3β-Benzoyloxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on (1,65 g; 14,6% Ausbeute) erhalten wurde. Das Produkt zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol und 10% Äther in Hexan).
Beispiel 8 Herstellung von 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15β-ol und 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15α-ol
Lithiumaluminiumhydrid (2,0 g; 52,7 mMol) wurden zu einer Lösung von 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on (1,0 g; 2,33 mMol) in 100 ml Äther gegeben. Nach einstündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,34 n NaCl- Lösung (300 ml) gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrate wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei ein farbloses Glas (0,95 g) erhalten wurde. Dieses Produkt wurde der präperativen Dünnschichtchromatographie auf Silicagel-PF-Platten (1 mm Dicke; Lösungsmittelsystem: 10% Äther in Benzol) unterworfen. Es wurden zwei Komponenten mit Rf 0,36 und 0,24 erhalten.
Die weniger polare Komponente (Rf 0,36) wurde von der Platte mit warmem Chloroform eluiert und ergab nach dem Verdampfen des Lösungsmittels 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (410 mg; 40,8% Ausbeute) als farbloses Glas. Die polarere Komponente (Rf 0,24) wurde von der Platte mit warmem Chloroform extrahiert und ergab nach Verdampfen des Lösungsmittels 3β-Methoxy-14α-methyl-15α-cholest-7-en-15α-ol (272 mg; 27,1% Ausbeute) als farbloses Glas.
Beide Verbindungen zeigten eine einzige Komponente bei den dünn­ schichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C). Die IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigten die Struktur der beiden Verbindungen als
Beispiel 9 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol
Zu Bis-3β,15α-acetoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en (1,00 g; 1,94 mMol) in 100 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (2,00 g; 52,7 mMol) gegeben. Nach dreistündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C gekühlt und Eis wurde vorsichtig zugegeben, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das Gemisch wurde in eine 0,34 m Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert.
Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand (0,79 g) wurde aus Wasser-Aceton kristallisiert, wobei 14α-Äthyl-5α-cholest- 7-en-3β,15α-diol (0,76 g; 91,1% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits- chromatographischen Analysen des Bis-3β-15α-trimethylsil­ oxyderivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C).
Beispiel 10 Herstellung von 3β-Acetoxy-14α-n-propyl-5α-cholest-7-en-15-on
5α-Cholest-8(14)-en-3β-ol-15-on (10,0 g; 24,9 mMol) wurde zu einer gerührten Lösung von Kalium-t-butoxid, hergestellt durch Auflösen von Kaliummetall (17,3 g) in t-Butylalkohol (819 ml; getrocknet über einem Linde-Typ-3A-Molekularsieb) gegeben. n-Propyl-jodid (140 ml) wurden auf einmal zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und das Rühren wurde 4 Stunden fortgesetzt. Das Volumen des Reaktionsgemisches wurde unter vermindertem Druck auf etwa 1/3 des ursprünglichen Volumens vermindert. Wasser wurde zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde gründlich mit Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasser­ freiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der erhaltene Rückstand wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschro­ matographie (0,413 MPa) unter Verwendung einer Silicalgel-(0,032 bis 0,063 mm; 910 g)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von 5% Äther in Benzol als Elutionsmittel wurden Fraktionen von 20 ml (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 102 bis 192 wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei rohres 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (4,5 g; 41% Ausbeute) als weißer kristalliner Feststoff vom Fp 119-123° erhalten wurde.
Während das Produkt bei den dünnschichtchromatographierten Analysen auf Silicagel G-Platten in zwei verschiedenen Lösungsmittelsystemen (10% Äther in Benzol, 35% Äthylacetat in Chloroform) eine einzige Komponente zeigte, ergaben die Gas-Flüssigkeits- chromatographischen Analysen auf sowohl 3% OV-1- als auch 3% OV-17-Säulen die Anwesenheit von etwa 10% einer weniger polaren Komponente.
Das rohe 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (5,0 g; 11,4 mMol) wurde in 50 ml wasserfreiem Pyridin gelöst, und es wurden 50 ml Essigsäureanhydrid zugegeben. Nach 24-stündigem Stehen bei Raumtemperatur unter Stickstoff wurde das Reaktionsgemisch in Wasser gegossen. Das erhaltene Gemisch wurde gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden nacheinander mit Wasser, kalter wäßriger HCl, wäßrigem Natriumcarbonat (5%) und Wasser gewaschen. Die erhaltene Ätherlösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der erhaltene weiße Feststoff (5,2 g) wurde der Mitteldruck- Flüssigkeitschromatographie (0,413 MPa) unter Verwendung einer Silicagel-(0,032 bis 0,63 mm; 910 g)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von Benzol als Elutionsmittel wurden 20-ml-Fraktionen (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 130 bis 178 wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β-Acetoxy- 14α-n-propyl-5α-cholest-7-en-15-on (4,1 g; 74% Ausbeute) in Form von weißen Kristallen vom Fp. 110-111°C erhalten wurden.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünn­ schichtchromatographischen Analysen auf Silicalgel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas- Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C). Die IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigten die Struktur als
Beispiel 11 Herstellung von 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on
3β-Acetoxy-14α-n-propyl-5α-cholest-7-en-15-on (300 mg; 0,62 mMol) wurde in absolutem Äthanol (63,4 ml) gelöst und mit 7,14 n KOH (3,35 ml) versetzt. Das erhaltene Gemisch wurde unter Stickstoff 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt und nach Verminderung des Volumens unter vermindertem Druck auf etwa 1/2 des ursprünglichen Volumens in Wasser gegossen. Das Gemisch wurde gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert, und die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der erhaltene weiße Feststoff wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (264 mg; 96% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analyse bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschicht­ chromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas- Flüssigkeits-chromatographischen Analysen des freien Sterols und seines Trimethylsilylätherderivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 12 Herstellung von Bis-3β,15α-acetoxy-14α-n-propyl-5α-cholest-7-en und 3β-Acetoxy-14α-n-propyl-5α-cholest-7-en-15β-ol
Zu 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (3,0 g; 6,2 mMol) in 300 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (6,0 g; 158 mMol) gegeben. Nach zweistündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das Gemisch wurde in eine 0,34 n Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert.
Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der Rückstand (2,59 g) wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei ein weißer Feststoff (2,03 g; 33% Ausbeute) vom Fp. 104,5-105,5°C erhalten wurde. Dieses Material schien ein Gemisch von 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol (64%) und 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol (36%) zu sein.
Zu einer Lösung des Gemisches der epimeren Diole (2,0 g; 4,50 mMol) in wasserfreiem Pyridin (15 ml) wurde Essigsäureanhydrid (15 ml) gegeben. Nach 24-stündigem Stehen bei Raumtemperatur unter Stickstoff wurde das Gemisch in Wasser gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden nacheinander mit Wasser, kalter wäßriger HCl (5%), wäßrigem Natriumcarbonat (5%) und Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Der nach dem Verdampfen der Lösungsmittel erhaltene Rückstand (2,32 g) wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschromatographie (0,413 MPa) unter Verwendung einer Silicagel- (0,032 bis 0,063 mm; 910 g)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von 1% Äther in Benzol als Elutionsmittel wurden 20-ml-Fraktionen (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt.
Die Inhalte der Fraktionen 40 bis 62 wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei Bis-3β-acetoxy-14α-n- propyl-5α-cholest-7-en (1,29 g; 53,8% Ausbeute) als weißer kristalliner Feststoff vom Fp. 128-129°C erhalten wurde.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschicht­ chromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungs­ mittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits- chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C). Die folgende Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt:
Die Inhalte der Fraktionen 78 bis 94 aus der Silicalgel-Säule wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β-Acetoxy-14α-propyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (0,48 g; 22% Ausbeute) vom Fp. 103,5-104,5°C erhalten wurde. Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die folgende Struktur bestätigt:
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol, 10% Äther in Hexan und 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 13 Herstellung von 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol
Zu Bis-3β-15α-acetoxy-14α-n-propyl-5α-cholest-7-en (200 mg; 0,38 mMol) in 50 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (500 mg; 13,2 mMol) gegeben. Nach 3-stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,34 n Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der so erhaltene Rückstand (146 mg) wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol (135 mg; 80% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, Chloroform, 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen des freien Sterols und seines Bis-3β, 15α-trimethylsiloxyderivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 14 Herstellung von 14α-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15-diol
Zu 3β-Acetoxy-14α-propyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (200 mg; 0,41 mMol) in 50 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (500 mg; 13,2 mMol) gegeben. Nach 3-stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt, um das überschüssige Hydrid zu zersetzen. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,4 n Natriumchloridlösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der so erhaltene Rückstand (152 mg) wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 14α-n-Propyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol (145 mg; 79% Ausbeute) der Formel
Die Struktur der Verbindung wurde durch IR-, NMR- und MS- Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, Chloroform, 35% Äthylacetat in Chloroform) und bei den Gas- Flüssigkeits-chromatographischen Analysen des freien Sterols und seines Bis-3β,15α-trimethylsiloxyderivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 15 Herstellung von 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest- 7-en-15α-ol, 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol und Bis-3β,15α-hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en
Zu einem Gemisch von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol und 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol (4,40 g; 10,2 mMol; ca. 70 : 30 Gemisch der 15α- und 15β-Hydroxy-Epimeren, wie die Gas-Flüssigkeits-chromatographische Analyse des 3β-Trimethylsiloxyderivats) in wasserfreiem Pyridin (22 ml) wurde Hexadecanoylchlorid (3,10 g; 11,3 mMol) gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde unter Stickstoff eine Stunde unter Rückfluß erhitzt und nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur in Wasser gegossen. Das erhaltene Gemisch wurde gründlich 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die organische Phase wurde nacheinander mit Wasser, kalter 0,6 n HCl, 0,46 m Na₂CO₃ und Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Ein Teil des weißen Rückstands (5,35 g) der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhalten wurde, wurde dünnschichtchromatographisch auf einer Silicagel G-Platte (Lösungsmittel: Benzol) analysiert. Es wurden drei Hauptkomponenten (Rf-Werte: 0,20, 0,45 und 0,79) festgestellt. Das Gemisch wurde der Mitteldruck-Chromatographie (0,413 MPa) auf einer Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm; 910 g)-Säule (100 cm×2,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung eines Gemisches von Hexan und Benzol (10 : 90) als Elutionsmittel wurden 20 ml-Fraktionen (Durchflußrate 5 ml pro Minute) gesammelt.
Die Inhalte der Fraktionen 10 bis 23 wurden vereinigt, und der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rückstand wurde aus Aceton bei -40°C kristallisiert, wobei Bis-3β,15α-hexadecanoyloxy- 14α-äthyl-5α-cholest-7-en (1,15 g; 12% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Inhalte der Fraktionen 52 bis 86 aus der Silicagel-Säule wurden vereinigt, und der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rückstand wurde aus Aceton bei -40°C umkristallisiert, wobei 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (1,62 g; 24% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Inhalte der Fraktionen 117 bis 135 aus der Silicagel-Säule wurden vereinigt, und der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rückstand wurde aus Aceton bei -40°C umkristallisiert, wobei 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15α-ol (2,35 g; 34% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Strukturen dieser drei Verbindungen wurden durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Alle drei Verbindungen zeigten eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicalgel G-Platten unter Verwendung einer Vielzahl von Lösungsmittelsystemen.
Beispiel 16 Herstellung von 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest- 7-en-15-on
Eine Lösung von Pyridiniumchlorochromat (581 mg; 2,69 mMol) in wasserfreiem Methylenchlorid (5 ml) wurde auf einmal zu einer Lösung von 3β-Hexydecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en- 15β-ol (300 mg; 0,45 mMol) gegeben. Nach 30-minütigem Rühren bei Raumtemperatur (24°C) unter Stickstoff wurde das Gemisch in 400 ml Äther gegossen und nacheinander mit Wasser, kalter 0,6 n HCl, 0,47 m Na₂CO₃ und Wasser gewaschen. Die erhaltene Ätherlösung wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei ein hellgelber Rückstand (284 mg) erhalten wurde. Die dünnschichtchromatographische Analyse auf einer Silicagel G-Platte (Lösungsmittel: Benzol) zeigte eine Hauptkomponente (etwa 95%) mit einem Rf- Wert von 0,50.
Das Produkt wurde der Mitteldruck-(0,689 MPa)- Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm; 388 g)-Säulen (118 cm×1,5 cm)- Chromatographie unterworfen. Unter Verwendung von Benzol als Elutionsmittel (Durchflußrate 5 ml pro Minute) wurden 20 ml- Fraktionen gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 12 bis 35 wurden vereinigt, und der nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhaltene Rückstand wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on (207 mg; 89% Ausbeute) der Formel
erhalten wurde.
Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Hexan in Toluol, 10% Äther in Hexan und Petroläther-Äther-Essigsäure).
Die Behandlung von 3β-Hexadecanoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en- 15α-ol mit Pyridiniumchlorochromat unter den vorstehend beschriebenen identischen Bedingungen ergab 3β-Hexadecanoloxy-14α- äthyl-5α-cholest-7-en-15-on mit demselben Schmelzpunkt, Infrarotspektrum, kernmagnetischem Resonanzspektrum, Massenspektrum und dünnschichtchromatographischem Verhalten wie vorstehend beschrieben für das von der 15β-Hydroxyverbindung abgeleitete 15-Keton.
Beispiel 17 Herstellung von 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-ol
Zu 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on (1,0 g; 2,19 mMol) in 100 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (2,0 g; 52,7 mMol) gegeben. Nach 2-stündigem Rühren bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Eis versetzt, um das nicht umgesetzte Hydrid zu zersetzen. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,35 m NaCl-Lösung gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene Rückstand (0,97 g) wurde aus Aceton- Wasser kristallisiert, wobei ein Gemisch (0,94 g; 94% Ausbeute) von 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15β-ol und 3β-Äthoxy- 14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15α-ol erhalten wurden. Die IR-, NMR- und MS-Analysen ergaben die folgenden Strukturen für diese Verbindungen:
Die dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G- Platten unter Verwendung von fünf verschiedenen Lösungsmittelsystemen und die Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C) zeigten lediglich eine Komponente. Die Gas-Flüssigkeits-chromatographische Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf 3% OV- 1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 250°C) zeigte jedoch die Anwesenheit von zwei Komponenten an.
Beispiel 18 Herstellung von 5α-14β-Cholest-7-en-15β-ol-3-on
Zur Komponente 1 (200 ml) der "Bio-Dynamics-(BMC Division)- Cholesterol-Auto-Test" wurde "Cholesterinoxidase" (6,0 ml; Komponente 3 des "Cholesterol-Auto-Test") gegeben, und das erhaltene Gemisch wurde mit 600 ml destilliertem Wasser verdünnt. 5α,14β-Cholest-7-en-3β,15β-diol (126 mg; 0,315 mMol) in 35 ml Isopropanol wurde zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde unter Schütteln bei 37°C 7 Stunden inkubiert. Das Gemisch wurde viermal mit 100 ml-Portionen Chloroform extrahiert. Die Extrakte wurde vereinigt, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Volumen wurde unter vermindertem Druck auf etwa 6 ml reduziert.
Das erhaltene Material wurde der präparativen Dünnschichtchromatographie auf sechs Silicagel G-Platten (750 Mikron Dicke) unter Verwendung von Äther als Entwickler unterworfen. Das erwünschte Produkt wurde von den Platten mit Chloroform eluiert und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 83,2 mg (66%) 5α,14β- Cholest-7-en-15β-ol-3-on als Nadeln vom Fp. 90,5-91,5°C erhalten wurden. Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die Struktur des Produkts festgestellt als
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei der dünnschichtchromatographischen Analyse auf einer Silicalgel G-Platte (Lösungsmittel: Äther). Bei der Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf einer 3% OV-17- Säule (Säulentemperatur 250°C) zeigte eine Reinheit von mindestens 98,9% an.
Beispiel 19 Herstellung von 5α,14β-Cholest-7-en-15α-ol-3-on
Zu Komponente 1 (180 ml) des "Bio-Dynamics-(BMC Division)- Cholesterol-Auto-Test" wurde Cholesterinoxidase (5,5 ml; Komponente 3 des "Cholesterol-Auto-Test") gegeben, und das erhaltene Gemisch wurde mit 540 ml destilliertem Wasser verdünnt. 5α,14β- Cholest-7-en-3β,15α-diol (105 mg; 0,262 mMol) in Isopropanol (35 ml) wurde zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde unter Schütteln bei 37°C inkubiert. Nach 5-stündiger Inkubation wurde die Lösung wolkig. Weitere 10 ml Isopropanol wurden langsam zugegeben, und die Inkubation wurde weitere 2,25 Stunden fortgesetzt. Das Gemisch wurde viermal mit Chloroform (100 ml-Portionen) extrahiert. Die Extrakte wurden vereinigt, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und auf ein Volumen von etwa 4 ml konzentriert.
Das erhaltene Material wurde der präparativen Dünnschichtchromatographie auf sechs Silicagel G-Platten (750 µm Dicke) unter Verwendung von Äther als Entwickler unterworfen. Das erwünschte Produkt wurde von den Platten mit Chloroform eluiert und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 75,3 mg (72% Ausbeute 5α,14β-Cholest-7-4n-15α-ol-3-on als feine Nadeln vom Fp. 121-122°C erhalten wurden. Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die Struktur des Produkts bestätigt als
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei der dünnschichtchromatographischen Analyse auf einer Silicagel G-Platte (Lösungsmittel: Äther). Die Gas-Flüssigkeits-chromatographische Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf einer 3% OV-17- Säule (Säulentemperatur 250°C) zeigte eine Reinheit von mindestens 98,6% an.
Beispiel 20 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-15α-ol-3-on
Zu Komponente 1 (250 ml) des "Bio-Dynamics-(BMC Division)- Cholesterol-Auto-Test" wurde "Cholesterinoxidase" (16 ml; Komponente 3 des Cholesterol-Auto-Test) gegeben und das erhaltene Gemisch wurde mit 734 ml destilliertem Wasser verdünnt. 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol (100 mg) in 20 ml Isopropanol wurde zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde unter Schütteln bei 37°C während 4,5 Stunden inkubiert. Das Gemisch wurde zweimal mit 100 ml-Portionen Chloroform extrahiert, und das Volumen der vereinigten Extrakte wurde unter vermindertem Druck auf etwa 6 ml reduziert.
Dieses Material wurde der präparativen Dünnschichtchromatographie auf Silicagel G-Platten (750 µm Dicke) unter Verwendung von Äther als Entwickler unterworfen. Das erwünschte Produkt wurde von den Platten mit Äther eluiert und nach dem Verdampfem des Lösungsmittels unter vermindertem Druck zweimal aus Äther- Methanol kristallisiert, wobei 85,3 mg (85% Ausbeute) 14α-Äthyl- 5α-cholest-7-en-15α-ol-3-on vom Fp. 114-115°C erhalten wurde.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei der Gas- Flüssigkeits-chromatographischen Analyse auf einer 3% OV-17- Säule (Säulentemperatur 260°C). Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die Struktur des Produkts bestätigt als
Beispiel 21 Herstellung von 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en-15-on
5α-Cholest-8(14)-en-3β-ol-15-on (10,0 g; 24,0 mMol) wurde zu einer gerührten Lösung von Kalium-t-butoxid, hergestellt durch Auflösen von 20,0 g Kaliummetall in 1000 ml t-Butylalkohol, gegeben. n-Butyljodid (300 ml) wurde auf einmal zu dem Reaktionsgemisch gegeben, und das Rühren wurde 12 Stunden bei Raumtemperatur fortgesetzt. 400 ml Wasser wurden zugegeben, und das erhaltene Gemisch wurde zweimal mit 1000 ml-Portionen Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit 200 ml Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei ein gelblicher Rückstand erhalten wurde.
Der Rückstand wurde mit Essigsäureanhydrid und Pyridin behandelt und der Mitteldruck-(0,413 MPa)-Silicagel- (0,032 bis 0,063 mm)-Säulenchromatographie unter Verwendung von 10% Äther in Benzol als Elutionsmittel unterworfen. Nach dem Kristallisieren aus Aceton-Wasser und wiederholten (3) Reinigungen durch Mitteldruck-Flüssigkeitssäulenchromatographie wurden 900 mg Produkt erhalten. Nach dem Kristallisieren aus Aceton-Wasser wurden 850 mg 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest- 7-en-15-on in Form weißer Nadeln erhalten.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen (Äther, 35% Äthylacetat in Chloroform, 20% Äther in Chloroform, 20% Äther in Benzol, 10% Äther in Benzol, Chloroform, Benzol und 10% Hexan in Benzol) und bei den Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 280°C). Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die Struktur bestätigt als
Beispiel 22 Herstellung von 14α-n-Butyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on
Ein Gemisch von 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en-15-on (150 mg), 93% Äthanol (53 ml) und KOH (1,05 g) wurde 1,5 Stunden unter Rückfluß erhitzt. Nach der Verminderung des Volumens auf etwa 1/2 des ursprünglichen Volumens wurde das Gemisch in eine 0,86 n Natriumchloridlösung (200 ml) gegossen, und das erhaltene Gemisch wurde gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der so erhaltene Rückstand (130 mg) wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 120 mg (87% Ausbeute) an feinen Nadeln von 14α-n-Butyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on der Struktur
erhalten wurde.
Die Strukturformel wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen (Äther, 35% Äthylacetat in Chloroform, 20% Äther in Chloroform, 20% Äther in Benzol, 10% Äther in Benzol, Chloroform, Benzol und 10% Hexan in Benzol). Die Reinheit betrug über 99%, wie durch Gas- Flüssigkeits-chromatographische Analysen des Trimethylsilylätherderivats auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C) festgestellt wurde.
Beispiel 23 Herstellung von Bis-3β,15α-acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en und 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en-15β-ol
Zu 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en-15-on (647 mg; 1,3 mMol) in 30 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (1,2 g; 32 mMol) gegeben. Nach 3 Stunden wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Äthylacetat zur Zersetzung des nicht umgesetzten Hydrids versetzt. Das erhaltene Gemisch wurde in eine 0,86 n Natriumchloridlösung (200 ml) gegossen und zweimal mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert.
Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei ein weißer Rückstand (570 mg) erhalten wurde. Dieses Material zeigte bei der dünnschichtchromatographischen Analyse auf einer Silicagel G-Platte (Lösungsmittelsystem: 10% Äther in Benzol) zwei Komponenten.
Der weiße Rückstand (570 mg) wurde in 10 ml wasserfreiem Pyridin gelöst und mit 10 ml Essigsäureanhydrid versetzt. Nach 15-stündigem Stehen bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch in Eis gegossen, und das erhaltene Gemisch wurde zweimal mit 200 ml- Portionen Äther, der 5% Methylenchlorid enthielt, extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden nacheinander mit Wasser, kalter 1 n HCl, wäßrigem 5prozentigem Natriumcarbonat und Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der so erhaltene Rückstand (620 mg) wurde der Mitteldruck- Flüssigkeitschromatographie auf einer Silicagel-(0 ,032 bis 0,063 mm)-Säule unter Verwendung von 1% Äther in Benzol als Elutionsmittel unterworfen. Die Inhalte der Fraktionen entsprechend der erwarteten Beweglichkeit des Diacetats wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels aus Aceton- Wasser kristallisiert, wobei Nadeln von Bis-3β,15α-acetoxy- 14α-n-butyl-5α-cholest-7-en erhalten wurden. Durch IR-, NMR- und MS-Analysen wurde die Struktur bestätigt als
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen (Äther, 35% Äthylacetat in Chloroform, 20% Äther in Chloroform, 20% Äther in Benzol, 10% Äther in Benzol, Chloroform, Benzol und 10% Hexan in Benzol).
Die Inhalte der Fraktionen mit der erwarteten Beweglichkeit des Monoacetats wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei feine Nadeln von 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α- cholest-7-en-15β-ol (190 mg) erhalten wurden.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen (Äther, 35% Äthylacetat in Chloroform, 20% Äther in Chloroform, 20% Äther in Benzol, 10% Äther in Benzol, Chloroform, Benzol und 10% Hexan in Benzol) und eine Reinheit über 99% bei der Gas-Flüssigkeitschromatographischen Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf einer 3% OV-17-Säule. Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt als
Beispiel 24 Herstellung von 14α-n-Butyl-5α-cholest-7-en-3β,15α-diol
Zu Bis-3β,15α-acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en (200 mg; 0,37 mMol) in 30 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (400 mg; 10,5 mMol) gegeben. Nach 2 Stunden bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig Äthylacetat zur Zersetzung des nicht umgesetzten Hydrids zugegeben. Das Gemisch wurde in eine 0,86 n Natriumchloridlösung gegossen und zweimal mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand (180 mg) wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschromatographie auf einer Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm)-Säule unter Verwendung von 15% Äther in Benzol als Elutionsmittel unterworfen. Die Inhalte der Fraktionen entsprechend der Beweglichkeit des erwünschten Diols wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei Nadeln von 14α-n-Butyl-5α-cholest-7-en- 3β,15α-diol (128 mg) mit der Strukturformel
erhalten wurden.
Die Struktur durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt. Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen und eine Reinheit von über 99% bei der Gas-Flüssigkeits-chromatographischen Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf einer 3% OV-17-Säule (Säulentemperatur 270°C).
Beispiel 25 Herstellung von 14α-n-Butyl-5α-cholest-7-en-3β,15β-diol
Zu 3β-Acetoxy-14α-n-butyl-5α-cholest-7-en-15β-ol (100 mg; 0,20 mMol) in 30 ml Äther wurde Lithiumaluminiumhydrid (200 mg; 5,26 mMol) gegeben. Nach 2 Stunden bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch auf 0°C abgekühlt und vorsichtig mit Äthylacetat zur Zersetzung des überschüssigen Hydrids versetzt. Das Gemisch wurde in eine 0,86 n Natriumchloridlösung gegossen und zweimal mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der glasige Rückstand (180 mg) wurde der Mitteldruck-Flüssigkeitschromatographie auf einer Silicagel-(0,032 bis 0,063 mm)- Säule unter Verwendung von 15% Äther in Benzol als Elutionsmittel unterworfen. Die Inhalte der Fraktionen entsprechend der Beweglichkeit des erwünschten Diols wurden vereinigt und nach dem Verdampfen des Lösungsmittels wurde 14α-n-Butyl-5α-cholest- 7-en-3β,15β-diol (80 mg) als weißer, armopher Feststoff erhalten, der aus Aceton-Wasser oder Methanol-Wasser nicht kristallisiert werden konnte.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten in acht verschiedenen Lösungsmittelsystemen und eine Reinheit von mindestens 98,5%, bestimmt durch Gas-Flüssigkeits-chromatographische Analyse des Trimethylsilylätherderivats auf einer 3% OV-17-Säule (Säulentemperatur 270°C). Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen als
bestätigt.
Beispiel 26 Herstellung von 3α-Benzoyloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on
Eine Lösung von Diäthylazodicarboxylat (1,74 g; 10,0 mMol) in Tetrahydrofuran (10 ml) wurde tropfenweise zu einer gerührten Lösung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-3β-ol-15-on (2,14 g; 5,0 mMol), Triphenylphosphin (3,93 g; 15,0 mMol) und Benzoesäure (1,22 g; 10,0 mMol) in 60 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran gegeben. Nach 14-stündigem Rühren wurde das Gemisch in Wasser gegossen und mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther gründlich extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft.
Der erhaltene hellgelbe Feststoff wurde der Mitteldruck- (0,689 MPa)-Flüssigkeitschromatographie auf einer Silicagel-(388 g; 0,032 bis 0,063 mm)-Säule (118 cm×1,5 cm) unterworfen. Unter Verwendung von Benzol als Elutionsmittel wurden 20 ml-Fraktionen (Durchflußrate 1,5 ml pro Minute) gesammelt. Die Inhalte der Fraktionen 13 bis 50 wurden vereinigt und nach Verdampfen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei kristallines 3α-Benzoyloxy- 14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on (2,45 g; 92% Ausbeute) erhalten wurde.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: Benzol, 10% Äther in Benzol und 10% Äther in Hexan). Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen als
betätigt.
Beispiel 27 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3α-ol-15-on
Zu 3α-Benzoloxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on (1,0 g; 1,0 mMol) in absolutem Äthanol (190 ml) wurde eine Lösung von KOH (4,0 g) in Wasser (10 ml) gegeben. Nach 2-stündigem Erhitzen unter Rückfluß unter einer Stickstoffatmosphäre wurde das Volumen des Gemisches unter vermindertem Druck auf etwa 100 ml reduziert. Das Gemisch wurde in Wasser gegossen und gründlich mit 5% Methylenchlorid enthaltendem Äther extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft. Der erhaltene weiße Rückstand wurde aus Aceton-Wasser kristallisiert, wobei 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3α-ol-15-on (0,72 g; 89% Ausbeute) erhalten wurde.
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 10% Äther in Benzol, 5% Aceton in Chloroform und 35% Äthylacetat in Chloroform) bei den Gas- Flüssigkeits-chromatographischen Analysen auf 3% OV-1- und 3% OV-17-Säulen (Säulentemperatur 270°C). Die Struktur wurde durch IR-, NMR- und MS-Analysen bestätigt als
Beispiel 28 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-15-oxo-3β-yl- kaliumsulfat-(monohydrat)
Zu einer auf Raumtemperatur befindlichen gerührten Lösung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-15-on-3β-yl-pyridiniumsulfat (500 mg; 0,85 mMol) in destilliertem Wasser (25 ml) wurde eine gesättigte wäßrige Kaliumchloridlösung (15 ml) langsam zugegeben. Nach 10 Minuten wurde die gerührte Suspension filtriert, mit destilliertem Wasser gewaschen und in einem Vakuumexsiccator mehrere Stunden getrocknet. Der weiße Rückstand (418 mg; 87%) erwies sich durch die IR-, NMR- und MS-Analysen als 14α-Äthyl-5α- cholest-7-en-15-on-3β-yl-kaliumsulfat-(monohydrat) der Formel
Beispiel 29 Herstellung von 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-15-on-3β-yl-pyridiniumsulfat
14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on (1,0 g; 2,33 mMol) wurde in wasserfreiem Chloroform (25 ml; Äthanol-frei; getrocknet über einem Linde-Molekularsieb, Typ 3A) aufgelöst. Pyridin- Schwefeltrioxid (2,5 g) wurde zugegeben, und das Gemisch wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das überschüssige Reagens wurde abfiltriert und mit einer kleinen Menge Chloroform gewaschen. Das Filtrat wurde in einem Trockeneis-Aceton-Bad auf -40°C gekühlt und durch Hyflo Super-Cel (Johns-Manville Cor.) filtriert. Hexan wurde zu dem Chloroform-Filtrat zugegeben, bis es wolkig wurde. Beim Abkühlen auf 0°C wurde ein weißer Niederschlag gebildet, der abfiltriert und in einen Vakuumexsiccator 100 Stunden bei Raumtemperatur verbracht wurde, um sämtliche Lösungsmittelspuren zu entfernen. Das Produkt (1,2 g; 88% Ausbeute) erwies sich durch IR-, NMR- und MS-Analysen als 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-15-on-3β-yl-pyridiniumsulfat der Strukturformel
Die Verbindung zeigte eine einzige Komponente bei den dünnschichtchromatographischen Analysen auf Silicagel G-Platten (Lösungsmittelsysteme: 25% Äthylacetat in Methanol und 25% Äthylacetat in Äthanol).
Wirkungsbeispiel Wirkung von 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on auf den Serumcholesterinspiegel bei Ratten.
Männliche Ratten des Sprague-Dawley-Stamms wurden mit Purina-Rattenfutter ad libidum gefüttert. Die Ratten wurden während der gesamten Untersuchung und mindestens 4 Tage vor dem Beginn der Untersuchung bei einem Hell-(7 Uhr morgens bis 6 Uhr abends)-Dunkel-(6 Uhr abends bis 7 Uhr morgens)- Zyklus gehalten.
3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15-on (5 mg) in Triolein (0,25 ml) wurde jeder von 8 Ratten subcutan einmal pro Tag verabreicht. Kontrolltiere erhielten tägliche Triolein- Injektionen (0,25 ml). Die Kontrolltiere hatten ein anfängliches mittleres Körpergewicht von 143,7 g (±6,3, S.E.M) und die das Steroidalketon erhaltenden Ratten hatten ein anfängliches mittleres Körpergewicht von 141,8 g (±2,9, S.E.M).
Den Ratten wurden periodisch Blutproben entnommen, und die Serumcholesterinkonzentrationen wurden (doppelt) nach der Methode von Abell et al., J. Biol. Chem., Bd. 195, S. 357-366 (1966) gemessen.
Die mittleren Serumcholesterinwerte für die Kontroll- und Experimentiertiere sind in Tabelle I zusammengestellt. Signifikante Senkungen der Serumcholesterinspiegel, verglichen mit den Kontrollratten, wurden bei den Ratten beobachtet, die täglich subcutane Injektionen der 15-oxidierten Sterole erhielten. Die mittleren Serumcholesterinspiegel der mit Triolein behandelten Tiere schwankten während der Untersuchungszeit nicht signifikant. Die durchschnittliche prozentuale Senkung der Serumcholesterinspiegel bei den einzelnen Ratten, die mit dem 14α-Äthyl-15-keton (Tag 27 gegenüber Tag 0) behandelt wurden, betrugen 12,1 bis 34,9. Der Mittelwert war 25,0 (±2,3, S.E.M.).
Es traten keine signifikanten Unterschiede im Wachstum der mit den 15-oxidierten Sterolen und der mit Triolein behandelten Ratten auf.
Tabelle I
Wirkungen von 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest- 7-en-15-on auf die Serumcholesterinspiegel von Ratten

Claims (7)

1. Arzneimittel zur Senkung des Serumcholesterinspiegels, enthaltend neben einem üblichen pharmazeutischen Trägerstoff als Wirkstoff ein 15-oxidiertes Sterol der allgemeinen Formel in der bedeuten:
R₁ -OH, =O, OR₄, eine Sulfatgruppe oder eine Mg-, Na- oder K-Salz einer Sulfatgruppe;
R₂ -OH, =O oder R₃ αH, βH oder eine αC₁- bis C₆-Alkylgruppe
R₄ eine C₁- bis C₆-Alkylgruppe;
R₅ eine C₁- bis C₂₀-aliphatische Gruppe, eine substituierte C₁- bis C₂₀-aliphatische Gruppe oder eine Phenylgruppe; und
n eine ganze Zahl von 2 bis 6, wobei, falls R₁-OH bedeutet, R₂ nicht -OH ist und die bezüglich den R₁- und R₂-Substituenten möglichen α- oder β-stereoisomeren Formen eingeschlossen sind.
2. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 14α-Methyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on enthält.
3. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15-on enthält.
4. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 3β-Äthoxy-14α-äthyl-5α-cholest-7-en-15α-ol enthält.
5. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 3β-Methoxy-14α-methyl-5α-cholest-7-en-15α-ol enthält.
6. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 14α-Äthyl-5α-cholest-7-en-3β-ol-15-on enthält.
7. Arzneimittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es 14α-Äthyl-5-α-cholest-7-en-15α-ol-3-on enthält.
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