DE285804C - - Google Patents

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DE285804C
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DE
Germany
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locking member
locking device
lamp
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backdrop
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/36Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance
    • F21V21/38Hoisting or lowering devices, e.g. for maintenance with a cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Road Signs Or Road Markings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Seilentlastungsvorrichtungen, wie sie für Bogenlampen, oft in Verbindung ■ mit Leitungskupplungen, oder für andere hängende Gegenstände angewendet werden, sind im Laufe der Zeit immer mehr in der Weise verbessert worden, daß sie für alle Bewegungen der Lampe feste Anschläge haben, so daß man von der Sorgfalt und Geschicklichkeit des Lampenwärters in hohem Maße unabhängig geworden ist. Derselbe braucht nur die Lampe hochzuwinden bis zu einem festen An-. schlag, dann die Kurbel ein wenig rückwärts zu lassen und die Lampe hängt mit entlastetem Seil in der Sperrvorrichtung. Zur Entkupplung zieht er die Kurbel an, wieder bis zu einem festen Anschlag, dreht rückwärts und die Lampe kommt am Seil herab. Auch sind Konstruktionen durchgebildet und in Gebrauch, bei denen in der Sperrvorrichtung alle freifallenden Körper, die bei Verwendung von ungeeignetem Fett oder unter dem Einfluß von Frost kleben oder hängen bleiben können, vermieden sind, also Sperryorrichtungen, bei denen alle Bewegungen zwangläufig oder kraftschlüssig sind, und bei denen zugleich alle Kurbelbewegungen durch feste Anschläge begrenzt sind. Man sollte meinen, solche Einrichtungen gewähren einen vollen Schutz gegen ein Herabstürzen von Lampen.
Die Praxis hat jedoch gezeigt, daß es trotzdem vorkommt, daß eine Lampe nicht sicher von der Sperrvorrichtung getragen wird und entweder am Seil hängt anstatt in der Sperrvorrichtung, oder gar herabstürzt, wenn der Wärter die Kurbel nicht mehr festhält in der Meinung, die Lampe hänge in der Sperrvorrichtung.
Eingehende Beschäftigung mit dieser Erscheinung hat gezeigt, daß es bei sehr vielen Sperrvorrichtungen der beschriebenen Art tote Punkte gibt, in denen normal das Sperrorgan in seiner Bewegungsbahn nicht stehenbleibt, in denen es aber stehenbleiben kann, wenn der Lampenwärter die Kurbel nicht ganz bis zum festen Anschlag anzieht, oder wenn irgendein Widerstand, der durch Oxydation, Eisbildung usw. entstanden ist, ihn täuscht, und er bereits diesen Widerstand für den ordnungsgemäßen festen Anschlag hält. Oft setzt sich das Sperrorgan auch in diese Totpunktlage, wenn der Lampenwärter es gerade recht gut machen will und nochmals probiert, ob auch die Lampe sicher in der Sperrvorrichtung hängt.
Vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis dieser toten Punkte und besteht in der Anordnung von Federn, federnden Anschlägen, gewichtsbelasteten Anschlägen 0. dgl., die verhindern, daß das Sperrorgan in der Totpunktlage stehenbleibt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der Erfindung, und zwar beispielsweise bei einer Sperrvorrichtung, wie sie in der deutschen Patentschrift 260889 beschrieben worden ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine solche Sperr-Vorrichtung als Ganzes. Die Fig. 3 und 4
zeigen schematisch die Bewegungsbahn des Sperrorgans dieser Vorrichtung, und Fig. 4 zeigt speziell den Erfindungsgegenstand in diesem Beispiel.
In Fig. ι trägt das Oberteil der Sperrvorrichtung, die zugleich als Stromkupplung ausgebildet ist, zwei Steckhülsen 8, die mit Zuleitungen verbunden werden, und ein mittleres Führungsrohr 7. Das Kupplungsunterteil trägt zwei Steckerstifte iq, ein mittleres Führungsrohr 9 und eine Kulisse 1. Fig. 2 zeigt die Gesamtsperrvorrichtung, von der Seite gesehen, und zeigt besonders, wie am Oberteil der Sperrvorrichtung am Mittelrohr 7 ein Sperrorgan in Gestalt eines Zapfens 2 sitzt, der in die Kulisse 1 eingreift und mit ihr zusammen das Organ bildet.
Wenn das Unterteil mit der Lampe in die Höhe gewunden wird, so tritt der Zapfen 2 in die Kulisse 1 hinein und bewirkt die Sperrung, wie Fig. 3 zeigt. Die Kulisse 1 und das Sperrorgan 2 verschieben sich kraftschlüssig seitlich gegeneinander in der Weise, daß das durch die Winde auf- und abwärts bewegte Sperrorgan 2 beim Einkuppeln zunächst die Stellung I einnimmt, dann durch Auftreffen auf die Kulisse 1 diese seitlich schiebt, bis sie in der Stellung II einen festen Anschlag findet, beim Nachlassen der Winde in die Stellung III gelangt, in die Sperrstellung, in der die Lampe in der Sperrvorrichtung gekuppelt hängt, und das Seil entlastet ist. Beim Entkuppeln bewegt sich das Sperrorgan von der Stellung III senkrecht nach unten, trifft die schräge Bahn der Kulisse 1, schiebt diese beiseite, bis es bei IV wieder einen festen Anschlag findet, und geht nun von IV nach V, wenn die Winde rückwärts gedreht wird. Dieses ist der normale Verlauf des Kupplungs- und Entkupplungsvorgangs.
Der oben geschilderte unsichere und gefährliche Zustand tritt auf, wenn das Bewegungsorgan 2 nicht ganz bis in die Stellung II oder die Stellung IV hineingelangt, sondern bereits vorher in der Bewegung umkehrt und sich nun durch einen unglücklichen Zufall auf eine der Kanten 3 oder 4 der Kulisse 1 aufsetzt, wie punktiert angedeutet ist. Dann glaubt der Lampenwärter, die Lampe sei mit der Sperrvorrichtung gekuppelt, während in Wirklichkeit irgendeine Erschütterung genügt, um die Kupplung wieder aufzuheben.
In Fig. 4 ist dargestellt, wie dieser Übelstand erfindungsgemäß Vermieden wird. In der Bewegungsbahn des Sperrorgans 2 sind an Stellen, die senkrecht unter den gefährlichen Kanten 3 und 4 der Kulisse 1 liegen, in den Totpunkten, Federn 5, 6 angebracht, die durch die Bewegung des Sperrorgans 2 zur Seite gedrückt werden, und die dadurch verhindern, daß das Sperrorgan 2 jemals in diesen Totpunktlagen stehenbleiben und sich also auf eine der Kanten 3 oder 4 aufsetzen kann. Diese Federn 5, 6 können sowohl an den äußeren Bahnen der Kulisse angebracht sein, wie die Feder 5 zeigt, sie können auch an den gefährlichen Kanten 3 oder 4 selbst angebracht sein, wie die Feder 6 zeigt; es kommt nur darauf an, daß die Federn in der Totpunktlage liegen und das Sperrorgan verhindem, an dieser Stelle stehenzubleiben.
An Stelle der Federn können federnde Anschläge oder gewichtsbelastete Anschläge und ähnliche entsprechende Einrichtungen treten; unter Umständen kann auch die kritische Stelle der Bewegungsbahn in der Kulisse selbst vorspringend und federnd ausgebildet werden.
Die Anwendung der Erfindung beschränkt sich nicht auf die beispielsweise beschriebene Art von Sperrvorrichtungen, sondern kann, sinngemäß umgeändert,' auch bei anderen Konstruktionen Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Seilentlastungsvorrichtung für Bogenlampen u. dgl., bei der bei Teilbewegungen des Sperrorgans Totpunktlagen vorkommen, , in denen die Sperrvorrichtung weder einnoch ausgekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn des Sperrorgans (2) an den kritischen Stellen (beispielsweise vor den Kanten 3 und 4) Federn (5, 6) o. dgl. angebracht sind, die verhindern, daß das Sperrorgan in der Totpunktlage (auf einer der Kanten 3, 4) bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT285804D Active DE285804C (de)

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DE (1) DE285804C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3541325A (en) * 1968-03-27 1970-11-17 London Electric Firm Ltd Suspension gear for lanterns

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3541325A (en) * 1968-03-27 1970-11-17 London Electric Firm Ltd Suspension gear for lanterns

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