DE285254C - - Google Patents
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- DE285254C DE285254C DENDAT285254D DE285254DA DE285254C DE 285254 C DE285254 C DE 285254C DE NDAT285254 D DENDAT285254 D DE NDAT285254D DE 285254D A DE285254D A DE 285254DA DE 285254 C DE285254 C DE 285254C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/14—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
- D01H13/16—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- D01H13/18—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
- D01H13/185—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only a plate moving in the nip of drafting or guiding cylinders
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Fadenwächter für Zwirnmaschinen, mit einer bei
Fadenbruch zwischen die sich weiterdrehenden Lieferwalzen eintretenden Zunge, bei dem das
Herabfallen des Wächterarmes durch die,gleiche Stange gehindert wird, die bei abgestellter
Maschine den Wächterarm in der Arbeitslage erhält.
Zur Erleichterung der Bedienung der Zwirnmaschine darf der Wächterhaken des Fadenwächters
bei fehlendem Faden nicht zu weit zurückfallen, damit ihn die Arbeiterin wieder leicht über den angesetzten Faden führen
kann.
Beim Anhalten der Maschine werden die Spindeln nicht sofort stillgesetzt, und der
Läufer setzt infolge der durch seine verminderte Geschwindigkeit bedingten geringeren Fliehkraft
der Mitnahme durch die Spindel weniger Widerstand entgegen. Beide laufen annähernd
mit der gleichen Geschwindigkeit, weshalb keine Aufwicklung erfolgt. Das Gewicht de.^
Wächterhakens der bisher verwendeten Zwirnwächter verursacht beim Abstellen das Durchbiegen
des zwischen Sauschwanz und Lieferzylindern gelegenen Fadens; beim Anlassen der Maschine wird der durchgebogene Faden
meistens reißen und die Arbeit der Maschine bedeutend erschweren.
Diese Übelstände der bestehenden Zwirnwächter vermeidet der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß der Wächterhaken durch dieselbe Stange bei fehlendem Garn in einer Lage gehalten wird, in der er leicht von der
Arbeiterin erfaßt werden kann und seine Arbeitsstellung über dem Faden beim Abstellen
der Maschine aufrechterhalten wird, so daß sein Gewicht kein Durchbiegen des Fadens veranlassen
kann.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen-Standes ist auf der Zeichnung in zwei verschiedenen
Lagen dargestellt.
Der von den Kreuzspulen kommende Faden ο geht im Sinne der Pfeile i, 2, 3, 4 über und
zwischen den beiden Zylindern 5, 6 hindurch, um den Oberzylinder 6 und die Führung 7
herum über die Stange 8 und durch den Sauschwanz 9 zur Spindel. Zwischen den Zylindern
5, 6 und der Stange 8 ruht auf dem Zwirn in unmittelbarer Nähe der Führung 8 der Haken
10 des Wächterhebels 10, 11, 12. Infolge der
Reibung des Zwirnes 0 im Haken 10 wird sein Draht, der etwa über die Stange 8 gegen die
Zylinder gehen will, daran verhindert, wodurch der Zwirn sehr regelmäßig gedreht wird. Dieser
Haken 10 kann schneidenartig zum Zwirn ausgebildet werden, so daß er alle an ihm anhaftenden
Unreinigkeiten von ihm entfernt. Am oberen Ende 12 des Hakenhebels ist die
Zunge 13 aufgehängt, die mit ihrer vorderen Fläche auf dem unteren Zylinder 5 aufliegt.
Der Hakenhebel ist lose drehbar auf der feststehenden Welle 14, die in den auf die Zylinderstütze
15 befestigten Aufhängungen 16 geführt wird. Um die Welle 14 ist der Arm 17 drehbar
angeordnet, der eine Schneide, eine Welle oder eine sonst geeignete Stützfläche trägt, und an
den ein Handhebel 18, 19 angelenkt ist, dessen
Einkerbungen 20, 21 über einen Stift 22 geschoben werden können und dadurch die Stützfläche
18 in zwei Stellungen zu bringen erlaubt. Greift die Einkerbung 20 über den Stift 22,
so befindet sich die Stützfläche 18 in der hinteren Lage. Fehlt der Zwirn 0, so schwingt
der Hakenhebel 10, 11, 12 entgegengesetzt zur
Bewegung des Uhrzeigers und die Zunge 13 schiebt sich zwischen den Unterzylinder 5
und den Oberzylinder 6, wodurch dieser gehoben wird und die Zwirnlieferung aufhört. Bei dieser
Drehung des Hakenhebels 10, 11, 12 stößt der
Wächterhaken 10, 11 gegen die Stützfläche 18,
die so eingestellt ist, daß die Arbeiterin den Haken 10 von Hand leicht erfassen kann. Bevor
die Arbeiterin die Maschine anhält oder sie zum Abzugmachen abstellt, zieht sie den
Handhebel 19,18 nach vorn, bis die Einkerbung 21 über den Stift 22 greift. In dieser Lage ist
die Stützfläche 18 an den Wächterhaken angelehnt. Wird die Maschine abgestellt, so wird
der Haken 10, 11 den Faden nicht mehr durchbiegen, weil sein Gewicht durch die Stützfläche
18 aufgehoben wird. Nachdem die Maschine wieder in Gang gesetzt wurde, drückt
man den Handhebel 19, 18 in die erste Lage zurück, bei der die Einkerbung 20 über den
Finger 22 geht. Statt die Verschiebung des Handhebels 19, 18 von Hand auszuführen,
kann sie auch mit dem Abstellhebel der Maschine derart verbunden werden, daß die
Stützfläche 18 durch die Bewegung des Abstellhebels in die beiden Stellungen gelangt.
Der technische Fortschritt und die Vorzüge dieser Einrichtung an Zwirnmaschinen bestehen
darin, daß eine Arbeiterin mehr Spindeln bedienen kann, daß die Maschine ohne Aufsicht
über die Pausen weiterlaufen kann, daß kein Abfall durch Wickel auf den Zylindern entsteht,
und daß ein Zusammenlaufen benachbarter Zwirne ausgeschlossen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Fadenwächter mit einer bei Fadenbruch zwischen die sich weiterdrehenden Lieferwalzen eintretenden Zunge, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fadenbruch das Herabfallen des Wächterarmes durch die gleiche Stange gehindert wird, die bei abgestellter Maschine den Wächterarm in der Arbeitslage erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285254C true DE285254C (de) |
Family
ID=540653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285254D Active DE285254C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285254C (de) |
-
0
- DE DENDAT285254D patent/DE285254C/de active Active
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