DE284881C - - Google Patents

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DE284881C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C1/00Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
    • A61C1/08Machine parts specially adapted for dentistry
    • A61C1/082Positioning or guiding, e.g. of drills

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 284881 -KLASSE 30*. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1914 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Instrument für Zahnärzte und eignet sich zur Fuhrung und Benutzung einer Mehrzahl zur Zahnbehandlung notwendiger Werkzeuge, beispielsweise von Bohrern, die gleichzeitig durch einen gemeinsamen Antrieb bewegt werden, wobei die betreffenden Werkzeuge beliebig einstellbar sind.
Ein weiterer Vorzug ist darin zu erblicken.
ίο daß die getroffene Ausführung ein Vibrieren der Werkzeuge ganz bedeutend abschwächt und somit die Gefahr einer Verletzung der fraglichen Mundteile beseitigt.
In dem Ausführungsbeispiel ist:
Fig. ι eine teils im Schnitt gehaltene Ansicht nach der Linie 1-1 der Fig. 2, in Richtung des Pfeiles gesehen,
Fig. 2 ein Mittelschnitt gemäß vorliegender Erfindung, welcher einzelne Teile darstellt,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 4 eine Einzelheitsansicht eines Schlüssels zur Einstellung der vom Instrument ge: führten Werkzeuge.
Ein Gestell 5 ist mit einem aufgeschraubten Handgriff 6 versehen. Durch letzteren führt eine Welle 7, welche auf dem innerhalb des Gestelles 5 befindlichen Ende ein Zahnrad 8 für den Antrieb einer AVelle 9 trägt. Letztere lagert in einem Ende des Gestelles 5 und in der in das Gestell eingedrehten Mutter 10 und weist ein Zahnrad 11 auf, das mit dem Zahnrad 8 in Eingriff steht, und ein zweites Zahnrad 12. Die Drehung der Welle 9 wird durch Zahnrad 12 auf Zahnrad 14 übertragen, welch letzteres auf einem durch Arme 16 des Gestelles 5 sich erstreckenden Zapfen 15 sitzt und daran mittels einer mit einer Kerbe versehenen Mutter 17 befestigt ist. Dieser Zapfen 15 führt ferner ein Paar um den Zapfen 15 ausschwingbarer gabelförmiger Arme 18. Die Zweigteile der Arme 18 sind auf den gegenüberliegenden Seiten des Zahnrades 14 angeordnet, wobei diejenigen Teile der Arme, welche unmittelbar in der Nähe des Zapfens liegen, von den Armen 18 durch Blöcke 19 auseinandergehalten werden. Ein Paar auf beiden Seiten des Zahnrades 14 vorgesehener, mit einer Mittelöffnung zur Durchführung des Zapfens 15 ausgestatteter Deckscheiben 20 erstrecken sich etwas über die Zahnperipherie des Zahnrades 14 hinaus. Am Mittelteil des Zahnrades sitzt eine Buchse 21, während ein Paar Unterlagsscheiben 22 zwischen den Scheiben 20 und der Buchse 21 angebracht sind. Durch diese Anordnung können nach Losschrauben der Mutter 17 die Arme 18 in der Bedarfsstellung geklemmt werden, während das Zahnrad 14 sich frei drehen kann. Die Drehung des Zahnrades 14 bewirkt die Drehung der Werkzeughalter 24, welche in den äußeren Enden der Arme 18 sitzen. Jeder Werkzeughalter besteht aus einer an der Außenseite mit einem Zahnrad 25 ausgestatteten Hülse 24, die vermittels Rades 25 vom Zahnrad 14 in Umdrehung versetzt wird. Desgleichen weist die Hülse einen Schulterteil 26 auf, welcher in Eingriff mit einer entsprechend geformten Nut des Armendes steht. Das andere Ende der Hülse wird in der erforderlichen Lage durch den Eingriff eines Schulterteiles 27 der an dem Ende mit einer Öffnung ver-
sehenen Mutter 28 gehalten, wobei letztere in dem Armende, wie Fig. 2 zeigt, eingeschraubt ist. Der Schenkel eines Werkzeuges, beispielsweise eines Bohrers, wird durch die Öffnung der Mutter 28 und dann in die Hülse 24 eingebracht. Wie es bei den Instrumenten dieser Art allgemein üblich ist, weist das innere Ende des Schenkels einen flachen Teil auf, welcher in Eingriff mit einem ähnlichen abgeflachten Vorsprung in dem inneren Ende des Werkzeughalters steht, wodurch der Bohrer mit dem Werkzeughalter in Drehung versetzt wird. In dem Ende des Werkzeugschenkels befindet sich die übliche ringförmige Vertiefung, welche in Eingriff mit einem Schieber 29 steht, der mittels einer Schraube 30 innerhalb eines in jedem Ende der Arme 18 angebrachten Schlitzes drehbar vorgesehen ist.
Die Fig. 1 zeigt die beiden Arme 18 aneinanderliegend, während die punktierten Linien eine ausgeschwungene Stellung der Arme andeuten.
Gleichviel, in welcher Stellung die Arme sich befinden, werden die Zahnräder 25 der Werkzeughalter 24 stets in Eingriff mit dem Zahnrad 14 stehen. Die Verstellung der Arme kann durch den Schlüssel, wie Fig. 4 zeigt, erfolgen, und zwar durch Eingriff desselben mit der Kerbe der Mutter 17, worauf die Arme um ihre Zapfen entsprechend ausgeschwungen werden können. Dadurch, daß die Werkzeuge winklig zu der Haupttriebswelle einzustellen sind, wird der zu behandelnde Teil des Mundes leicht zugänglich gemacht. Die Anordnung der Teile so, daß die Werkzeuge an der Peripherie des Zahnrades 14 verstellbar angeordnet sind, ist äußerst wichtig, und zwar erstens, weil dadurch die größtmögliche Einstellung mit dem Zahnrad 14 erreicht wird, und zweitens, weil durch die getroffene Ausführung der Blick auf das Operationsfeld durch das Zahnrad nicht verdeckt wird. Das Zahnrad 14 wird von zwei Scheiben 20 so umschlossen, daß die letzteren etwas über den ■ Zahnkranz des Zahnrades 14 hinausstehen, um die Möglichkeit einer Verletzung des Zahnfleisches zu verhüten. Ein Vibrieren der Bohrer wird durch die getroffene Anordnung bedeutend verringert, weil die Antriebskraft von der Hauptwelle auf Zahnrad 14 und dann auf die kleinen Räder der Werkzeughalter, die stets in gleicher Entfernung vom Mittelpunkt des Zahnrades 14 stehen, übertragen wird. Da die Arme, welche die Werkzeughalter führen, an dem Mittelpunkt des Zahnrades 14 befestigt sind, und da die Zahnräder der Werkzeughalter sich in enger Berührung" mit den Zähnen des Zahnrades 14 befinden, wird die nachteilige Reibung aufgehoben, denn die Arme werden an zwei Stellen, und zwar einmal durch den Zapfen 15 und das andere Mal an den Umkreis des Zahnrades gehalten.
Die Art der Handhabung dieses Instrumentes braucht nicht weiter klargelegt zu werden, da dies jedem Fachmann bekannt sein dürfte. Doch soll an dieser Stelle noch hervorgehoben werden, daß es bei Anwendung des Instrumentes möglich ist, mehrere Zähne zu gleicher Zeit zu bearbeiten. Auch können mehrere Zähne gleichzeitig genau gleichartig gebohrt werden, was besonders in den Fällen wichtig ist, wo brückenartige Verbindungen zwischen den Zähnen verwendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zahnärztliches Instrument mit mehreren gemeinsam angetriebenen Werkzeugen, gekennzeichnet durch einen im Gestell (5) zwischen Armen (16) sitzenden Zapfen (15) mit einem auf bekannte AYeise angetriebenen Zahnrad (14), das auf beiden Flächen von den Zahnkranz überragenden Deckscheiben (20) umschlossen ist. wobei der Zapfen (15) beliebig einstellbare Arme (18) mit Werkzeughaltern (24) und Zahnrädern (25) trägt, welche mit dem Zahnrad (14) in Eingriff stehen.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Zap- go fen (15) eine Buchse (21) vorgesehen ist, welche eine' Einstellung, der Arme (18) ohne Einfluß auf die Drehung des Zahnrades (14) gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT284881D 1914-08-01 Active DE284881C (de)

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GB191418248T 1914-08-01

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FR (1) FR476345A (de)
GB (1) GB191418248A (de)

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FR476345A (fr) 1915-07-27
GB191418248A (en) 1915-03-04

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